Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 21 (22.5.1936)
- Date
- 1936-05-22
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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liOMU« ItBC». Soldatische \ErinneruqgJfi igiier durch hin Jahrhundert (IV) Der Kaijoi^er Äo« Hckerv^crd«. ' --- -- ^--- tffl Turr.' den Tieg der prevsti^^! fWasten 1813 mar '-.- K. mit.idx Bod<n von dL: Minden der m-- genost dir Segnun^is deS Friedens di» zhm „\.-.:.r« u'iS in Lfr'chaiulichleit^ADann ri«e b\\?!, 5'-t«:lan'r erneul unter di, WlaLen. e»^ galt S r ' e : w i g H o!!t e i n! Schepnig £>o'fttln ,.«p ewig ungedeeit". tas jetrri.’i^-i und geipaltene deul'ck« <V.l Vdü plötz.tzch.wiederf ciirmarivon d«n! »Mt-7n,n. na»»!-al«n Gehchtsen gltrinr. vkz alte , UP r a Wrang-el' bitte ach der Spitz« des -edincn Bunderkorps dir '«iber. lbRrnb«:ten. Ire Äi!ens idieiv«"-* irrnd. -trt.n 7-en 3tu»p«T »•». - dienMi. T-n.-th folgt« >l ihrem i t5^e.ii'd-7'.'! und i inatN , ’id» 'Ütt'-w konnte jw-is di- M.rr^nderm Tolm Eiias narb zn der pi< r w a n d e I e n pf! e! g, -.- fittleisci'e ist rn den ji5. -Aon, lcUv :;r Pu»: fr: fR«: i i:»errett«e-r unausgeletz: -r»ste d.ni'.be S>!:.l»t>t-chik«. iillllf Stadt unter Jicssiur*'!,' Ti« w,.!di«n Ari-öbcn und Mi Hü' lianMa't, i r. ü h um; titn Slckdlgüilhk) >o:en l-tü NrJn Jij.i*eiri HMiilleru'na > «iniZtzir l '•' ■rc; T-;«'-1. ^lur 4*r:«i:->,«ns darrman i n' r.ki'° i;"i , %> «ln jede H 6 :! : rt b a 11 ’ Li e i'.uiL;, .iW.n. Ti.' tonnten die :t;E»ro:J| t-.>dt,i den fl'.;: nr der, Feinde einen dück!;u e.iost. T.ttde -»Iltzekl«:. r-f (f,ttd-Ü5, duiü> ■in -.11^ o: ir- >.r'rtzh Und der Kampf wogte rin.ziU:.' Pulrerdampf ^Ks>--^,^ren.?>< . 'sicht. dani'ck-n td.7,t KwL t'-Mi'tb, "'>et<düt>: lü!: enden achiund« -rnonen ZUN» Schweigen. Di« Zahl 1er Verwundet n war erdeblich gestiegen, Lea . Sa, >NÜ .hatte sch »er zu scharren, um die Schmerzen n lindern unl Trost zu,s bringen. Dem Trompedr Hansen Hat« soeben eine Kanonenkugel di Wad« fort: gerissen. Er s>!ag bewusstlos am Bod n. Ein ander :r Karpi&f lag voist .2pr«9|tü4 einer ßianeU »er ><f«i«tktrt.' Zn der Pordsichanfie von Eckerns»rde lichtete dler Tod die tapiechn Bertjrrdiger reiben. Ein wahrer Kugelba iel schüttete si h über die Manwchasten aus, die t «schütze des ä chlacht- -chi'-es .Pbristian VIII." kielten bkntig« Ernte. Schon »vor d^d -preustisch« Flaggt, di: l«it der >eini«»en zusami ren am Fabrenmast. und Iberunterge hoffen, und b> völlig iolraten wollten den Kampf' rl» «rgeben. ’ In die« n Augenblick ergriff von Zkea Sam» el, überall n ir d«t „> l « i n e E > i a j" geheih.tz weil er nur knapp an 'das Militärmast berani eicht«, den langen „Mi'cher" vom Geschütz, um ibn mit re g-biich n Müde»« an di- ^,Te6-" zu ug'iere». " „Ibr verfluch«» Kerls, be ft mir dpch! i iomml; i-tlit mir hoch!", lo keuchte Elias und v-rsucht« immer niiedstr von Neuem, dischwere Eis«»stange im Kanänenrohr zu Boden z» dringen. Da endlich kam das Pulver zur Entzün >ung, und die schwere Ladung liest »a; beschütz di fn seine ffirui dfesten erzittern. /Eine ungebeuerlich^ Erplosion «folgte. <>f,rästlich war di« oerbeer» nd« Wirkung dieses tTchuses. „Ebiistiau Vsfl" batte einen »lollitreri.er «rballen uid oeriank mit Marn irnd Maus in dfit Wellen/ A » der kleine üdische Kanonier Elig; Samuel ge eben, was' er ausZerichtet datte.^Hetterter ds zur sp.itz! des Zsa bri e n moste s' empor rnd bihte mit einem Hurrqst von neuem die zerflossenen Fahne». Dadtkdch -gelang es ibm.. die > ampsmoral wu ber zu . stärken.'Am Fabnennurh itar den Elias Kam:raden. und brachten ihm Lvationin, als er bon seiner duftiger Erpedition «r Erd« binunlerklomm Elias' > a0v«o«««» «orrso» miw i-v. Fabrikation liind I* el x t i I i e n V r' und Gaftcht mat bi, |»t Unkenntlichkeit vom Pulver, dampf geschwärzt. . . Die S<hlachl werd entschieden, und wieder ein-: mal hatte sich ai Preustenr Fahnen der -Sieg gebestet, «ns, der «Schultern seiner Kameraden wurde der klein« Eliar in di« Stadt getragen. Dort nahm ihn »ann seine betagte Mutter in Empfang. Wie sto; war sie auf ihren Spröstling, Ter die Tradition seiner Mutter hoch in Ehren' xei,alten hatte! «kinigt Toge d »rauf, es war am ö. April, wurde der kleine Elia» rum Eeneralkom mando nach Stckeswig befohlen, wo der kom mandierend« Eener rl von Ponin folgenden Korpskeffdl zur Berlesu lg brachte: ' Es sind mir »eute spezielle^ Bericht« ilber den, GeschützkaMpf bn «Lckernjörde zugegangen, m, weichem die 5 Festungsbatterie unter dem Simmondo de- Haäptmünn Iungmann eine affentat ausgi führt hqt, auf welche die Arme« mir Stolz hinbli ckt, und di« nie aurfterben wird in dem Gedächtnis eines jeden brauen Schleswig- Holst«in''chcn S: »Idaten. Ich .ernenne d sftalb wegen besoilderer Bravour und Hingebung im Gefecht die Kanoniere Elias Samuel, K/>.. K .. . zu Bombardieren. Mit diesem Befe »I und der Au^eichnung war der Elia» eingegargen in die Besteiungsgelchichte von Schl«swia-Ho ftekn, - AI» Lea samurl betagt und hilflos auf dem Krankenbett lag, andte die Gemeindebehörde des Dorfer Sorau m Hannoverschen Land ak Dankesbezeigung e nen Wagen mit Brennholz, um ibr ein warmes . lrankenzimmer zu bereiten. Lea lehnte mit den 41 orten ab: „Ich bin dessen nicht bedürftig, ich ver üge noch über Geldmittel, mir die!«» selber kauf n zu können". Mgn wuhte weder vost ihrem Wohlstand noch von ihrem Wohltun, eine Frau von Einfachheit, eine rauhe Schaie uub dennoch von innerer Iärtheib! — — 1 Das ist die tk «schichtevon de« Lea Samuel. ihrem kleine » Llia». Ä *«T Hauptmann Jungmann berichtet über bfefal Vorgang in seinem Buch „Eckernsörde und U 5. April 1849, eine artilleristische Episode ' dem deutsch-dänischen Kriege". Aktenmästjg gestellt und erschienen bei dem Perlag Penb^ Besser u. Mauke, 1852 in Hamburg: i „SDa* j* darüber in nachfolgenden Blättern nie»«rgel«a habe", schreibt der Verfasser „ist von bi>ioiiEI Wahrheit, die Dokumente sind vorhanden", I Auch ein gewisser Jansen schrieb in seine,n „Der Tag und di« Männer von Eckeinsikde"! erschienet, 1870 in Kiel bei dem Ernst Hohniawul Verlag auf Sekt« 36: .. und von allen Seile, aber wird der Neine Jude Llia» bervo^ebob«'' ,Weitere dokumentarisch« Unteklagest übP die „Ru ketenderin von 1813, Lfa Samuel und'-'ihr«, «Sohn, den „Kanonier von Eckernsärd«' : «:tnb«- sich im Archiv vost Altona (sklbes. - , , > . '. 1/ Ein DÜpprlstürmer (1861). In den Mmeilungen de»! Deutich-I^rae' k, meindebunde» aui dem Jahre,1931, in einem Nachruf solgendetl: , Kaufmann Simon Singser lwar bei Ausbruch des Kriege, in Be:>in», Geb. 18. Juli 1342 in Krakau.t der n,l Gest, den ÜI. Februar 1901 in Mar.r>,-u-g Als tapferer Soldat zog er im Iah:e 1353 in den Krieg gegen Dänemark. Bei de: Erstüi mung der Düppeler Schanzen bewährte ei s, austerordentlichen Mut, dost er auster der' Krieg» gedenkmünze da» Ehrenzeichen ll Klasse erhielt, eine Deroration, die wohl dem Eistrne, Kreuz II. Klasse entspricht. Eine beton-e:. Auszeichnung war ihm nach dem Einzige de: »iea reichen Truppen in Berlin zugedacht, er erhielt eine Einladung zur königlichen Tai«! doch konnte er ihr nicht folgen, da r Xeonvaleszent von einer im Feldzüge erlille,:«: jlrr wundung war. i Grol^handel Bekleidung 3 Berliner Seid?ngarnfabriki es ZV >w W z Frie<5ri,h.Krfiu»«' « 1,1er 24 25 Mlhseiden ^ei(|englanzgJirne flandarbeit*- -:r: Kunstseiden „Salome1 #0» U’i*H«rT»rliau#%' n. >^.ni»»r4n Nähseide L. Heilbroriner <fe Cbf l Mübchen - Weiß- und Wo!(waren en gras J. Hüilbronner 8 ßogplieiiie Mönchen Kleiderstoffe u. Baumwodwar m EHAlichenberg & I Siegfried I Berlin! SWl< KLEIDUNG KLEIDERFABRIK »ymqnn,/ Aschcrffenburg Max Auerbach! Krause nstrafee 31 /32 lennoifeOrlk CAMNITZER «feCO. 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