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Der Schild · 1936-05-15 · 20 (15.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
20 (15.5.1936)
Date
1936-05-15
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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MMUMIHli MDOHMVNO. »TIN *.V. «r. * ersten SeegefHfy Mhr«n» dir Arm« auf d«m beispiellosen Vor. noch August 1914 ihr« Feuerlaus« erhielt, «jt jtitutfd)« ftritgsmarin« ihr erst« Seein tfbren zu besteh««. <S* war am 28. August 1914, als! morgen; gegen 6 Uhr S. SW. S Sfftitnloi" und ß. M. <3. „Skettin" den Funk Hist«?l.,n»isierten. Bei Wangerooge lag * flaue!,.'ttriabne“ auf Vorposten, die rasch p Hilfe rille, ohne den Feind zu sichten. Ein nitn Kiste::>! um II Uhr vormittag; beschleunigte Hreuzer; durch die diesig« See. Ile« stur;l 51f}»:ii oulleri e; von allen Seiten. Zwei große zch-che Iti ujer der Lyon-Hlafle geben der kleinen »ne j ihr grobe; Halibcr )u kosten, aber die 1001t den ungleichen Mampf auf. Granaten du/chbi« Voolswände, und der Matrose Bruno cu - -cliweinfurt bricht verwundet zu. ui: le ucht ein jüdischer Feldgeistlicher ..-l orger iur di« jüdischen Matrosen da; jstitinqsst zmett Wilhelmshaven. Er hat berichlet, M reiche Begeisterung ihm dort der schweroer- 0,dete :e!!i. brn, sein Besuch galt, von der;«le un;> 1 .otcrleit seiner Offiziere und Harnt- Ltei, dein Untergang der „Attadne" erzählt ii, SWtf ei'cr.er Aiaft hatte er sich nach seiner keriimkmng aufgerasft, um zum Verbandsplatz geangen doch der mar von einer Granat« weg. piÄni. schien» au; Arm und Bücken war unsere iipne;&-"!>« Blaujacke durch ein Loch g«. taär, la; eine Granate gerade in den Schisse direr^chligen hatte: er zog sich mit letzter krerzi.- r■■■’- »n keck, wo er mit anderen Ha waHn jbii : chuerverwundclen zuerst in da; Bet »ig-doch ' 'cke Da plötzlich erplodierte die fälcnf;| Äcr«, Hin all (tTuimmm! ihn tt itjt d!z Wnpi «7 29 Um-.r -Jitfdi ein dreifache; Hurra auf den und der ' springt über Bord, der Ha- - an einer Geschütztrommel fest- [ Selka dreiviertel Stunde», - .u;er „Danzig" rettete. Und nun! -rll von Wilhelmshaven und konnte .mrger berichten... <Bgl. „Schild" Oie Gc'editsocftonnoit! t« p«:: n jkesttri. *4t wenig," le tSbrt g.! jerdert Lrn" nd Albert tziuzulebren. m übrigen Ilnsti Pt inj 19in ' «chte au' pi Dien': iH als B!,. Dähre i lltps in . Wien, 1 . jmr bei Uölons. Mbeiechl! nt, »nd im W sa 1^(1,^: ■it dit'er e nach de Jan,!, terin hciij! gchre a:.' teeren A : Oj Wtbu:’ - ch erMk m steun n ch keltni;; lv:„ e» Disli r >ch»idtn 1 KfsWti!,- ihneröden "f 'tzustav Lewq in Breslau hatte •anf Zungen an der Front. .1; drei davon sind auf dem Felde!g>en. die Brüder Georg. Han» und TVn beiden anderen Brüdern Fritz rr cs deschieden, aus dem Felde och ist Ham. Fritz Lewq leider . gestorben. ner Ham. Fritz Lewq hatte '913 aktiv zur See gedient. Er '1,irdenen Linienschiffen und Hreu. , lchmucke Bild <2. Seit« 1) zeigt te während dieser Zeit. Hriege» stand er beim Marine- .nvcri« und poar bei der 1. Marine- -unestrig., 1. Matrosenregiment und Maichinengewehrkomp. de» 2. Bäi'ic«m Truppenteil machte er die Aicuporl, Dirmuiden und Ostend« ' an der Eroberung von Antwerpen " 1915 erhielt er da» E. H. II. Er don, anz bei Hauptmann A-, und beurteilte, zeigt der Brief, den ~ -de de; Ham. Lewq unter dem an dessen Angehörige richtete. „Wir beide waren ja volle drei »der angewiesen gewesen unter >m"en. und da» hat un» tatsächlich Der Entschlafene wird Ihnen sicher en. daß zwischen un, beiden immer liich«; und kameradschaftliche» Ber- -oeu hat, nie hat e» zwischen uu» nie gegeben. Er selbst mit seinen 'i war immer vergnügt, immer opferwillig. Auch unter seinen er so geschätzt, wie er e» sich hau«. Wen» all« rallo« war«»» er wußte *,« und Hisse. Sehr viel erzählt« '*» F, milie und auch Fernstehenden von meinem Hameraden". Bild, da; - wir oben zeigen, legt vvn Nstrs Tat Zeugnis ab, die ebenso seinen Mut seine lies« Bruderliebe bekundet. Am 20. Oft. »14 »<» sei» Bruder Han» Lewq im chefacht « Älmtafdzyde gefalle». Er hatte erfahren, dgtz m Leichnam vor de» Gräben mit einige» «st» <1 Des Sturmes tolles Tosen, Dtf tuitdt WtUtnkritg BtghUtl uns Matrosen Ah Ksmpfmusik. -F- M J^airoseal/ed. Mit Litdtrn duf dtn L'tper. VoU Tnjts gen Not und Tod Ziehn 'tot* Uneji Feh und Khppm im F'uh» md Abendrot j.sy ^Vorbei »n Ftsehfrsegeln in bUute Friedensbucht' An hohen Bc*vesJregeU 1Und Ufern ntolUr Frucht Oeht unsre bahne Reife* Hell ungi um unsern Kiel Der Welleh stohe Wctse: ..Der Sieg bleibt unser Ziel!" Arthur Silb**rßteÜ Skagerrak... > aiinnmin;«noon0^rb«afimann>mai[HnburR»l»nIh«I. der auf einer bei ber 6t«0errat.6«|lad)t efn;efe»tcn Torpebe* bootfloliOe Dienst tat. (8;( „Schild' Kr. I«, IgO.,| 1916. Zn herrlichster Maisonne liege» wir in der Schleuse von Wilhelmshaven. Hinter en; schleust sich „S. M. S. Lützow" ein; unter den Hlänge» „Da; war Lützows wilde verwegene Jagd" sticht da» schöne, stolze Schiff ln See, um — niemals mehr in die deutsch« Heimat zurückzulehren. E; blieb in der großen Skagerrakschlacht. Durch einen Treffer in» Torpedoschutznetz verwickelte sich da; Netz in di« Schiffsschrauben, und manövrierunfähig war es dem feindlichen Feuer preisgegeben. Wenn auch' dies« Seeschlacht viel Opfer gekostet hat, unsere alte, herrliche Marine hat sich tapfer gehalten, getragen vom Opfergeist und. Mull vom Hommandanttn bi» zum letzten Matrissen. | ... (Es war fünf Uhr nachmittag», klare Sicht und ruhig« See, als unser« Aufklärungstreuzer di« Meldung überbrachten: Feind st^Sich«' Atemlos« Spannung lastet« auf un». Bon überall her eilten unter Volldampf die Hreüzer, Panzerkreuzer und Torpedobootsflottillen! auf den Feind zu. „Moltke", „Derfflinger" und I „Von der Tann", und wie sie alle hießen. E» dauert auch nicht lange, bi» daß die Mündungsseuer der Hreuzergeschütz« aufblitzen. Riesige Pulverwolken breiten sich über di« Wasier, und dreifach im Echo bricht sich der Hanonendonner, als ob die Hölle lo» ist. Schiss« klar ,»m Gefecht! Die Schrauben der hin- und herjagenden Hrieg». schiffe wühlen die See auf. Da» Oberkommando deren in einem Gehöft bei Nieupon deigesetzt war. In der Nacht holte er sich, au» de^i Schützengraben kriechend, den gefallenen Bruder heraus und brachte ihn in die deutsch« Stellung zurück. Bon dort wurde er in einem Sarg < mit Hilfe einiger Hameraden auf den Friedhof > Mittelkerk« gebracht und beigesetzt. Da» Holzkreuz mit Davidstern hat Ham. Fritz Lewq später durch die 'See. min« ersetzt, dir da» Bild zeigt. Auf 9« „fllitae' Ham. Eirner gelang e» von dort meraden nach wochenlangem Bau i - oon 56 Metern au» dem Gefangenlad fliehen. Schon 3060 Hilometrr von feint, an der merikanischen Grenz«, ami mit seinen Hameraden beim Bersu« Grand« zu durchschwimmen, abermck' gen genommen. Erst am 20. 10. 1» wieder in di« Heimat gelangen. Cs der Gründung der Ortsgruppe Beuthen dem an. (»gl. „Schild" 9b. 15/1935). t. [mit 12 Ha* «» Tunnels!«i zu ent. Lager ent« [rde er jedoch den Ni« l» gefa». 19 konnte er gehdrt seit Einer der erfolgreichsten, in der Geschichte de» Seekriege» bekanntesten Hilfskreuzer war die „M ö v e". Es dürfte gewiß viel« Hameraden in teressieren, daß sich auf ihr auch ein Jude befand, der Ham. SchlosserMeifter Paul <£1» ner au» Beuthen. ‘ Ostern 1915 ging der Hilfskreuzer „Möve" in See, e» gelang ihm nach verwegener Fahrt durch di« englische Sperren zu kommen, ja sogar in einen englischen Hasen einzudringen uitd auch dort Minen zu legen. Einige Tage später lief rin großes englisches Linienschiff aus dies« Mnr n auf und soff ab. Weiter gelang e» der „Möve", einmal in einen französischen Hafen zu dringl n und dort rdenfall» Minen zu legen. An der oftafrikanischen Hüfte kaperte die „Möve" — nachdem sie im ganzen 4 5 Dampfer versenkt hatte — den großen Dampfer ,Apam". Die Prisenmannschaft der „Möve", zu dei auch Ham. Eirner gehört«, versuchte mit der „1 Ipam“ unter deutscher Flagge zu entkommen, un> es gelang ihr nach wochenlanger Irrfahtt, in einen amerikanischen Hafen einzulaufen. Amerika befand sich damal» mit Deutschland noch im Fr! edenrzuftand. Hurze Zeit später aber, al» Ameril a den Hrieg erklärte, wurde die aus 12 Mann bestehende Mannschaft der „Apam" — darunt t also auch Eisnrr — in Amerika interniert g«rä iunft sucht kalt«; ba er aber, entgegen meinen au», drückliche > Befehlen, di« gefischten Minen mit der Hand h rau»n«hmen wollte, flog er mit 6 Mann in die Luft. Di« Minen fischte, ich heraus und ging, n >ch engtischen etwa ausaelegten Minen fischend, slußabwärt» bis Hut el Amärna, wo der Feind si h verschanzt hatte. Dann ritt ich £4 Weitstunden nach Bagdad zurück zu meinem Minenbau ... ' — Wenr ich diesermal glücklich von dem Legen von M nen! im Bücken der Engländer zurückkomme »nd mehr Zeit haben werde, will ich über meine. Gesamt! ätigkeit und thrlebnisse an der Iiakfront, die übe: ein Jahr zurückreichen, da ich Min vor der Ai tunst der deutlchen Mililäreipedjtion in der linkischen Irak-Armee <Nov.^ 1914» sreiwillig. Hriegst ienste getan habe, Bericht^ ern.illen,, da «i ja nur Siegesnachrichten enthalt. Die Eng länder haben einen Poeis auf meinen -Hopf gesitzt. Eft Rommfi qu» ».Gefallene Deutsch, Juden". Aullage der- Kneg»dne1e gef. deutscher Juden" Sort upp Lerkag Huf ber „CmDen" Die „E m d e n" umr wohl der berühmtest ' Hreuze' de; Weltkrieges ' überhaupt. Zbre rühm . ' völ.en Taten und ihr heldenhaitkr Untergang tönnen nie rcrgelszn werden, solange in ^>er Welt noch t er Sinn jür heldenstnite ^Huhnheit lebendig , ist. 'Hir ober wollen . nicht vergessen, daß bei »er Ibinen Be'atzung de; Hrcuzer auch ein jüdi 'cher Matrose n:cht fehlte, tteber sein:n Helden, od aui SMS. „Emden" berichtet der folgend« Briei suhlt Admiral Scheer mit dem Bizeadiniral Hippe., denen die engli'chen Befehlshaber Begtlq u,d Ieliico gegenüderstehen. Von engli'cher Seite wird unser Feuer lebhaft erwidert. Unaufhörlich rollen dumpf die Satven hüben wie drüben. Die Lust erzittert sörmlich. Plötzlich erfolgt auf dem englischen Panzerschiss „Iudesaligable"" eine ündeichreibliche Eiplosion. Nächtichwarze Oualmwollen schießen di» 100 m in die Höhe und hüllen die Stättedes Grauen; In undurchdringlichen Schleier. Als sich der Dunst und Bauch verzieht, hot die See alle« oerlchiungen, ohne auch nur die geringsten Spuren zu hinter lasle». - itebrigens hat sich die deutsche Taktik beiten; bewahrt. Ost genug mußten, wir' im Frieden wie im Hriege immer wieder da; „Durchbruch fahren" üben: die Prari« hat gelehck, daß der Erfolg der Hebungen . nicht ausgeblieben ist. Immer oon Neuem wurde der Befehl vom Füdrerboot gegeben, den Gegner durch untere Blitz angriffe unruhig zu machen und ihn dadurch zu schwächen. Während der Schlacht befanden sich un sere Torpedoboot« in F e u e r l.» e, da» l-eißt. immer aus der Seit« de» Schisse», auf der nicht geschossen wurde. Dann mit einem . Male brechen di« Torpedoboote mit Höchstgeschwindigkeit heroor, direkt aus den Gegner "tos, um ihre Torpedo» zu entsenden. Mittlerweile merkt der Gegner natürlich die Absicht und stellt demrntlprechend lein AttiUerieseuer «in. 7. Der Panzerkreuzer „Seydlitz" hatte sich wacker gehalten, aber er bekam ein Ding ab, daß der Bug unter, Wasier ging. 'Nach der Schlacht mußt« er rückwar!; steuernd, unter dem Schutze einer Halbflotille seine Heimfahrt äntreten: glück sich konnte er dann noch den schützenden Port erreichen. voim Minenlegen Ing. Lothar Joel, Offizier.Skellver treler der Deutsch-Perii'chen. Miilion, j Jürtl Halbmond 2. Hl.! geboren: 22. 4.. 1880, Berlin, gefallen: 14. 4. 1916 an dex Oriciilsronl, SelmaZi PaDHauptquartier, 28. 2:^ 1915. Liebe Eltern! Seit Anfang des Hriege; bin ich nun dabei. Erst war ich der erste Deutsche bei der Jral-Arittee,- iy» Augenblick bin ich der letzt«. Näheres kann ich leider nicht milreilen. Teil» war ich in Bagdad mit Anfertigung von Minen beschäftigt, teils mit Transport derlelben an di«, Front, teils mit Leben derselben an der Front. Bor zehn Ingen machte ich mit meinem lür tischen Marineleutnant allein in einer Gutta (runde; Boot, s. Xenophon, Anadajis Hap.?> dei jbuntltm Morgen 4 Uhr nach Verschwinden de;' I Mondes einen M i n « n a n g r i f f' mit vier , Treibminen. Es gelang mir, ein englisches mit einer Hanon« und zwei Maschinengewehren bewaffneter Flußlanonestboot mitsamt seiner Besatzung in die Lust zu sprengen, wofür ich von, türkischen Hommandanlen mit dem Eisernen Halbmond 2. Hl. ausgezeichnet wurde und auf meine Fürsprache auch der türlische Marineleutnant Schalir Essend,... 21. 12. 1915. ...Nach Bersentungjenes Dampfers war ich nach Bagdad zurückgekehrt, um noch mehr Minen anfertigen zu lassen. Häum war ich drei Tage in Bagdad, al» ich telegrafisch nach Selman Pal, vier Neltstunden oon Bagdad, gerufen wurde. Dort teilte man mir mit, der Feind wollt« angreifen, ich müsse noch ein« Minensperre legen. Noch nacht» begann ich, meine Anker auszulegen und zwar 4 lim außerhalb unserer Beseftigungrwerke, am andern Morgen griff der Feind an. Unter heftiger Beschießung seiten» der Engländer legte ich meine Sperr«. Mittag» war ich fertig und fuhr mit meinem Motorboot van banne», wobei ich.di« Schuhlinie der feindlichen Hanonen wegen der unglücklichen tiefen Wassers zweimal passieren mußt«, was nicht ganz einfach war, do ich zwei Minen bei mir im Boot hatte.... Wieder war ich drei Log« in Bagdad, als ich telegrafisch «rückgerufen wurde. Unsere Truppen verfolgten den weichenden Feind. Um den Eiappenweg auf de« Fluß zu regeln, mußte di« Minensperre «eg. l«räumt werden, »a» am Lage vor meiner Ant mein Marineoberleutnant mit 6 Mann ver- .'etzöiLzp reröisj mit dem einer leln.'i Porgelctzten den Anen die Tode-botlchail üX'rznNteile irrstnmlig - inlsichl in' der Nli»in-Em; Zriumg)! ' tlsn die Angehörigen de'- Matrosen Leos, - * ' - in Lauenau a. D„ Malta, t«i 1. Marz 1915. Zn! dem o'jc'cdn bei der Hotosimel. wo die Tätigkeit der „Emten" ihr'EnSie fand, starb auch den. Heldentod sür^ Vaterland der' Matrose Leos. Zch bin vom Hommandanlen des Schiffes,, Herrn Fregattenkapitän von Müller, beauftragt, Ihnen , zu dem schweren Verluste, der Sie an diesem Tage bctrossen hat, sem herzlichste; und wärmstes Veilci» ckuszuiprechen. Auch im Nomen der übrigen Ofjiztere, Dcckofiiziere. Untero skziere und Mann ichailen der „Emden" »nd ebenfalls für-mich per iönlich oeiiicherc ich Sie »m.-rcr au richtigsten Teil nahm«. ' , Wir alle bedauern mzt Ihnen den so frühzeitigen Tod de; Heimgegangenen, dessen junges Leben zu ten schönsten Höstnungen berechtigte, und dee durck seinru große, D enfteiser „d sei, kamerad» schas liches Wes«, »ei Borgeletzie, ,»d Himer»de» gleit! beliebt »er. Im E,dgesecht ber „CaHat* tz«t i,f I«i»er G«,«cht»ft»tio» er ,1» Geschttzmmeos« , sei. Beste» ge»», a«d topfet «,,geb»Ite,. bi» ihm «i,e «»,lisch« Gr«»»t« einen t»e„, schmerzlos», Tod bereitet«. Zm Herzen der Uederlebenpen oon SM§. Em den wird das Andcnten an den tapferen und deli bien Hameraden allezeit unvergellen bleiben, t gez. > Prinz von H o h e n i o 11 e r h, Leutnant zur See. Brief oon 1165 Leo Brasch, Torpedvheizer tt 65 geboren: 22. 10.!-:94, Holienslebrn, gefallen: 3. 1. 1917 «ll Boot 65, wt ichollen). _ «Aus einem Brief an 'eine Freunde-. ' ' . Ungefähr am dritten Tag unserer Reise sich tele un'er Hommandanl plötzlich einen, großen Da npfer, begleitet pan fünf Iorpedobootzerstöre,n. die gefährlichsten Feinde der l5"Boote: ein Zeichen, das der Da!npfer wertvolle Ladung an Bord hat e, die Alarmglocke ertönte,—altes lief aus Ta ichstotion und nach einigen Selunden waren ' wir aus 10 Meter Tirfe, sodaß. der Hommandant noc! mit dem Sehkohr eben noch die Wasser ob« rstäche überschauen konnte. Es kam das ~H«m _ ,!»a tdo „Hintere Rohre klar zum Schuß": ich niel del 'zurück „ist klar". Nach einigen Miunten:^ „H ickrohr --- Achtung - Fertig Los", ein Dr ick auf den Hnopf und der Torpedo fault so». Im tlose Stille, alle; hält den Atem an da ein' Hrach, «in Zeichen, daß der Torpedo gesessen halle. Niemand halle bisher einen lo gewaltßzen Hr ich gehört, ujib. selbst der Hommandanl sagte, bei müßte Munition "gehabt baden. Die«; all^s sin» Selunden, denn kaum ist es geschehen, müssen wi! forttauchen, sonsl^ weiden wir mit Bomben,, Ne zen, Rammen und mit noch mehr ^dieser schönen" Sqchen bearbeitet. ~ äntm-mmtn au» .igesr>Ue»e"d>uiia>e ijuben'. 2. Lui läge der .nriegsveiete gei. t-euiia-er 7'u- . -?>era»»<p— XlZ., Vortrupp Sierlaa r - . €riebni5 auf 1119 i Fm Sommer 1918 befand ich mich aus ll. 19, > au' dem Wege stach Irlands Westtüste. Mit einem M aie stoßen wir unterwegs aus etliche. englische B wachungssahrzeuge. Sofort werden wir unter Fiuer genommen, wir stellen uns zur Gegenwehr, ater plötzlich wnidet der Feind nach alten vier Himmelsrichtungen. Mil Hilfe oon außerordent lic! guten Doppelgläsern können wir seststbllen, dcß sie Flaggensignale abgeben, um Hilf« her be zurufen. Und richtig, —. die ließ auch nicht al zu lang« auf sich warten. ^Batd kamen seind >!<>« Zerstörer in Sicht. Und einer oon diesen ni nmt in schärfster Fahrt direkt Hur; aus uns. S hon -sehen wir den weiß schäumenden Gischt f ar seinem Bug. Schnell wird Befehl „Tauch al irm" in die Maschinenzentrale gegeben, so ralch al, möglich! Ein Wcttlamps, setzt ein. Wird uns dir Zerstörer nun eher ra.mmcn oder können wir nid) die Tiefe gewinnen!'? Höchste Spannung. — Durch bas Turmfeirster vom U-Baot beobachte,!' . w r ring» um un» herum da; Ejaschlagcn von A «sserbomben. Der Schisssleid Iracht in ollen F igen, und über uns hören wir das. bohlende, ni rvenzerrüttende Mahlen der Zerstörerschrauden hi eweggurgeln. Dann gab es plötzlich «ine atem rc übend« Erschütterung; mit einem Male tappten w r vollkommen im Dustern. Jetzt hatte für ber« 1* mit dem Leben abgeschlossen. SW,ine Ettern, blitzartig im Bruchteil von Sekunden, lief wie

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