Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 20 (15.5.1936)
- Date
- 1936-05-15
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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0tUt 3 — «t. 30 LerSchUis. «,I 1*1 HERAUSGEBER! REICHSBUND JOOISCHER FRONTSOLDATEN.E.V. PtMletchen liehen fti« auch weniger >ak Iüden - trotz mit rci:eu in der Armee Aut die 3tati'tif kommt an all ar; di« Tatsache uüfcr.'T '.eichitktlich'bedingten io.ialen Struktur ir.-ii der ndciwicgendin Rrlmilicruiiq der '<}; .'in'#« seemani i'chen unö -finiten- . lifTii1:.; ~ audi i» der> Hrii\i*marine ihrer haben 1 Es waren vor dem a etwa 50 Matrosen jährlich. die bei ihre Dienstpilicht li'aeliü'che Jamilicci a.ra'iie cjner Pc- -n in Waliclins Matroien iia:io>!--.'7t de'anden;tcl>. nar C nor 3 a ::i H:C3?iii)i’ .;i:t* *ic:? firiegsmarj' ••••:. . »c >a~ d>ac!>?e 1914 > •C.bVUT - (i.. waten 3 , a 1 jüdisch Malf-ch jüdische .. "'.Uiatrpicr aus be;:'- n,-n i: bck- - ati! : t i. r. eie' . io reu :Fa- Vvit . ->k G-. ,-d- 1 ... ...'HO;■> darre •i;<rocis -)!(> 4 1 Beat :> wird 0 . Mit Mf-.-Kait. i'.iot er etteir! . je 'ae aktive ■ •r per •:. Ü e- -Jj!a - T *c otru'pchie u'iö i*e-;n :rir Me;n Vi*.--: betchritteir JTr’ reu iaiilett, so ca-f-vunii als Beispiel - :r am 7 Z. 1646 Malier 'Ih-O-elm II. -itJiirerhobene .:ntt. o-r 3t-Im des Mun-i.ikademie in B^ik-'rs Bende- ■:4; :n ise anders her- 'r1,. ' r fiü.roet . |n- .-r tjüi i. " 1.-24' sspic^i^-is id 3 ri'-, m jhM bjldwia »trieb -i. s. -ifC.-Vte:1^ er lun als so -n Tifttit rar hem Kriege ,m Er'indpne.en, j„, Tviiicrroeicn i dß nia und ist medr- .»•: BB. reakr: - m r 0 i-.-rer. Leidens. '.» 'MT -tiih, Im :: v£-:»=- ^r'indun-'. Ad- ' ..ata;;.:.! -.hm irr er a >1 > eie. i 3.i"ij.' uch sei als .'io'' in Meyer- B eaiiaiaer von ee'va:!bln-»r haben -...mu- - aB -ltkr-!«s eupa 20 0 - .! - n 3'ainmss und «n'aubens die '! >i i - ö r jb •; m ire-inbe er- 2-i aer Mau ine trua die 0 > } 2ii;t:tätsf'”i;ieri der m der - t 3 i lach I au' 3.M.- 210r .e ^.roprtchuü '.O'-'ch.i arch ge-r - tit >t : ih" - - r 3cos - M t>'-r,n-r -'i ai-ht - r chae' -adn >;u •:0: 'rine anderer - i-j: u« kitta'.Iene Ti 1 ac o'.-schi,t-!e der . 0., a-Ml an 'rnuten H n T-0 ras pör C : i; ■- in Wicuo; bis eirerreichis! en a>0-: Povoer - M - ilerreichjs'che T r-0 sowie eii-’r 2,-0; ,4eind ausaetcad - - nieurc und AerO-. 'der 2l d ni i r -! Marineo'siitre tiu Tonkin. ra aeiaüen. s ' der .Men te che Ben r. r er - ,-vu - rrn od; 1023 .--,5-, *n icur der reuen Heinrich I. Biänen;wei . .. 1 - libaut wurden, if. r-'ifcbci e vor dem ->Mrineor»i-i«re. -2nge- >'i .chksankreird bat der Name a c i i e Klang, jüdische am ^tongö, an Sansibar, ukw . für ihr Vaterland lürki - v a I i der türlilch-cn irlolle im 4!osparus tlr. Kohut» erwähnt. Beträchtlich iit > ie Z«Hl der jüdischen Marineotiiiiere Italiens, darunter der Hauvlmann des Marineingei P u g l i«i e als Erfind« : für Pain«rkreu.r«r und krieg zt^m Admiral dien Ge'chichte sei imidi.- Inspekteur ieurkorps , Umberto eines neuen Typs »er nach dem Welt- ^rnannte Venezianer A n g e l o »Tran k. der als Fregattenkapitän mm Ritter der Militärklafse des Ordens pon 3avonen für Tapferkeit geschlagen wurde. Die englische Flotte kennt jüdische 3e«leute schon seit dem 18. IäHrHunderjt. im Iah«« 1903 gehörten ihr eit - Dfiaiere iperschiedenen Ranges an. i» iveltlriea vernjehrte sich ihre cjahl beträchtlich, lüenännt sei U Bootes Eä. E. B. 'steilmann und von der skagerrok 3chlachf her Kommandant des T ori-edobooNc-rstörers. >. 3 Iack E 2l Moc ORirator". Leutnant atta, sowie die mit dem Tislinguiihed servile-^rden ausgezeich e n >',c- - 190 .. Am t B,ader melen Dtiiziere Leutnani 3 o u n d e r s und Eapi c 2.1! o n : a a u e. Einebei, nders'bemerkenswert« Rolle aber spielten jüdisch« Seeoffiziere seit je in der Kriegsmar 3taa>en von Amerika, der U32l Äliarineiraed U r i a b P. Leon, der Eommander Raffael ain Lionei samuel rikanüchen 3eewakte, dejr der ,IIor:e abichaffte. von 62 Iahren - der ,-l doIf 2R a r i r, der ne der Vereinigten Als höchster Offizier 1862 Admiral Organisator der amedie Prügelstrafe in 91Ü schied im Alter Konteradmiral lüs sachfen gebürtig war und sich rur 3'panij« >-amerikanischen Krieg ausgezeichnet hatte. au>;- etwa zur gleichen Jett mit ihm der Konteradmiral E. D - T a u s s i g. Während des Lveltfrieges i>t Konteradmiral Iosef strauh zu nennen. Es dientenwänrend der Krieges nicht weniger als 13 500 Iudten, darunter 433 Offiziere. auf der amerifatzifchen jsloNe. und im 'Marinekorvs, das sich ian der Westfront besonders aiis^icknete, 2ßiJ0 Iuden. darunter ',9 Oniziere mit j B r i g a d e g e n e r a I 'loa - chheimer an dtr 3pitze. (vergfschild 2>r. <4 35. 14. Iahraungf. Ieigl uns dieser ' eineswegs erschöpfende 'Auszug >ms den ilangliitert oerschiedener Kriegsmarinen, dah kas Iudentum auch in der seemannslaufbah 1 «ine Vergangenheit auizuweiien hat, die keinen Vergleich zu scheuen braucht, .sö gilt unsei eigentliches (bedenken doch jenen unbekinnten jüdischen 3eeleuten, die «p» und unsere« ngchfol gendeii (be'chlechkern 1 in erhebendes Beispiel Triller Pflichterfüllung, l ohne boben Rang und^ äuszere Ebren, gegeben haben. Nicht allzupiele 'Namen sind deg 'Nachwelt erhalten ge blieben. 31 verzeicha«^ das G'cfallenengedenkbuch des Rjit., die das! 3eemannsgrab auf dem liefen, kühlen 'Meeresgrund,- im blutgedüngten Boden I-landern;' odex fern der Heimat ge-' funhen haben. Bei der bekannten „Iudenzählung" de» Jahres 1916 im Weltkriege wurbenj 134 Iuden bei der Kriegsmarine festgestellt. Die Unzulänglichkeit dieser Statistik ist nachgewiesen und bestätigt. Die tatjächlich« Zahl, die sich nicht schätzen säht, muh jedenfalls . entsprechend höher liegen. Einig« der loten wie der überlebenden Kameraden von der Marin« roerden im folgenden durch Feldpostbriefe und Erinnerungen zu Worte kommen. 3chlichte, um so überzeugendere Dokumente... Und wenn hier von Fahrt und Kampf und Tod unserer jüdischen Kameraden von der Marine gesprochen wird, so gedenken wir noch eines Namens, der zu uns Iuden gehört: eines Mannes, der selbst kein Seemann war, und der dennoch mit dem Seemannsschicksal eng verknüpft ist. Verknüpft.durch ein Lied, dessen Verse er gedichtet. Vor nun über 50 Iahren. Wir' gedenken eines Grabsteines auf dem Iüdilchen Friedhof zu Weihenfe«, in weihem Marmor, auf dem geschrieben steht: Robert Linderer geb. 25. November 1824 gest. 16. Dezember 1886. Hier ruht der Dichter des Flaggenliedes, mit dem die deutschen Matrosen für den Sieg und Ruhm des Vaterlandes kämpfen und starben. Die jüdische Gemeinde zu Berlin. Und endlich: noäi ein Name ist es, der aus der Vergangenheit emoortauchen muh. wenn man an die (beschichte der Seefahrt denkt und an unseren jüdischen Anteil. Auch dies rin Name, der nicht mit dem Seekrieg als solchem zusammenhängt, aber um so inniger mit der Entwicklung, dem Aufschwung der modernen Haitdelsmarin«: Albert Ballin. Am 15. August 1857 geboren, bringt er es aus kleinsten Anfängen bis zum Generaldirektor der Hamburg - Amerika»Paketfahrt A.«G. (Haoagf. Mit diesem feinem Aufstieg, mit seiner persönlichen schöpferischen Arbeitsleistung ist der ungeahnt« Aufschwung der modernen 3eeschisfahrt verbunden, aus deren Geschichte sein Name nicht wegzudenken ist. Als 1918 das alte Reich und damit seine Welt zusammcnbrach. suchte Baisin weder wie andere im Ausland eine Zuflucht, noch stellte er sich wendig auf die neuen Verhältnisse um. Er sah die atte Flagge niedergehen. Mit dem Reich, mit seiner Welt, sah er sein Leben^- werk zusammenbrechen. Er zog entschlossen die Konsequenz. Am 9- November 1918 setzte er selbst seinem Leben «in Ende. kt» alt« .ZNarinrr" er, Zu den alten Marinein gehört on'«i Ra Simon v. d. Walde, in Emdeir I>n 1897 begann sein« Laufbahn bei der,2 ihUiro'jO divlsion. Anschliehend machte er den China mit. Im Jahre 1904 gehörte er mit ml! «hemaligen Mariner» zu den Gründern dc- Vereins Emden und Umgebung, deslei Aereinabzeichen sür 25jähng« Mitgliedschaii' uni abzeichen er erhalten hat. Rach Eii>iu!,:.-ng >. Arierparagraphen gehört er ihm nich, mehr;• Als 1914 der Weltkrieg ausbrach, melden er n. wieder zur Marine, kgm jedoch zur J-ifanr^ und machte nun in vorderster Front; von ■^‘o 1915 bis Dezember 1918 rm Osten e-n? 1^. Reihe von Gefechten mit. Kam. Timon , t| Walde ist Inhaber der Lhina-Gedoit-iunzt, Landwehrvrrdienst-Ordens, des Eisern, n A-.-uzeilt und des Frontlämpserlreuzes. Auf un' , Pj„Z schildert er seine Erlebnisse im folgend: Im Jahre 1897 kam ich auf 2. Matr. Division. Zuerst wurde ich fanteristisch ausgebildet.- Dann mell^ele -h m, freiwillig nach Ehina. Wir A'u r. lt:, cu rrand i-| 'ud-.-n dem Lloyd-Dampfer „Därmstadt" von Ailbel-r- KLAIIBER-WÜSCilE Aus dem Jtiilebudi eines füb. 5d|i fsoffiiiets der Gluthi;e Lüdarabiens" .'Bon Dr.- stlber! Leoy. Die-folgenden Zeit, n iinö dem Kapitel „Zu der löluikme Sudan die»»" ans dem Buch« .4» »f groher Ja i'rf, da» Reistbuch eine, Säilffsoffi-iers, von Mderl Le»y entnommen. Der Veciniier hgr» .n -der ehemalige» taiier» ticken 'Marin,' die. Prnfnng zUm Torpedooffizier de'-rayden,' 'war »derin die!« Lauftah» nicht ausgenommen worden in» hat daun »I» Schifs«» oüi^er de, der Hape z zahlreiche Ueherseereifeu gemackt. iVergl. „S >itd" Re. 45 1935,. Er lebt jegr in Genf. S in Bach, bei S. Müller u. Sodaerickxeaen, rregi« setuerzei, lebhafte» Inrerene. Wie ealnehiien ihm mit Geuehmignuß de.-- Verfalier, die felgende» Absitze, »eil die . c-ariu gesedilderie» B, rhiltuifs», auch »«»» di« S»4»erung »n» de Voekeiegszeii stammt, durch die poliriiche». ü reiguiss« »er jüngsten Zeit eine . deionder« Altaal rit gewannen haden. .'Iden bildet ein« kl« n« Hakbins«!. Er ist oul- .nni-chcn Ur'piungs und d«r ausgebrannte Krater v-nrehr noch. Mir, iteiiei Rändern erhebt er sich etwa 500 m über der angrenzenden Meeresipiegel der Indischen! Izeans, und im Innern dieies längst erloschenen Vulfonr, der die typische Bezeichnung „des Teufel; Punschkessel" führt, liegt, von kahlen Gesteinsmas «n umlagert, die gleichnamige Stadt Aden. I Sie war schon zur röckilchen Kaiserzeit wie auch im Mittetaller ein w chtiges Handelsemporium und!oll einst eine zahl eich« Bevötlerung gehabt höben. Im 16. Iohrhu dert setzten sich at» erst« Europäer die Portugiese, dort fest, die aber bald wieder di« Türken weid en muhten, diesen wurde schtirhlich im 18. Iohrhu rdert Aden von arabischen Scheits abgenommen. Dh Aden «inst eine grohe Rolle gespielt hat,.. bew« fen zwei'au, aller Zeit stammend«, bis heute erh iltene hervorragende Bauwert« sowie die Tatsache, dah di« neuesten Häuser des heutigen Adens in ihrer origmellen Würfelform mit den für di« Tropen charakteristischen. Veranden auf alten Ruitien - stehen. Von den erwähnten -alten Laitioerk, n ist da, ein« ein g«. räumiger ^Tunnel' vdtz ihm 600 m Länge, der inmmetrisch durch einen Felsen hindurchgearbeitet ist und eine "Setbmbun 1 de, Kraterkestel, mit dem westlichen Strande darftellt. Von welchek technischen Fertigkeit diel Arbeiten diese» Tunnel, zeugen, vermögen wir erst zu verstehen, wenn wir bkrückkjchligen. dah zur Neil seiner Herstellung weder Sprengstoffe mich |bic Möglichkeit der mo. Hafen ab, um die Mannschaft von drm 2 -W! „Arkona" abzulösen. Unsere Fahrt ging duich der! Sugzkanal und von Singapore noch Tiinainu, 91 di« „Arkona" lag. Diese war ein alte; 3. .-hdjifi mit drei vollgetalelten Masten, «ine Dreimal Barl Di« Mannschaft bestand zur Hälfte aus S> leulen und Landleuten. Für un» Landratten war tri „nichts genaues" auf einem Segelschijf, aber tim, lernt alles. Ich wurde Ob»r>Brahmrah Gail, &c. heiht, ich muhte beim Segelererzieren die ol-e.-h,- Segel bedienen. In einigen Wochen war ich «h waschechter Seemann. Endlich kam de» beiheriedn» Urlaub, und wir konnten in Tsinglyu an La,t gehen. Bon Tsingtau aus fuhren wir nach Hongkon!. Nagasaki und Pokohoma. Inzwischen bradi dkl Krieg zwischen den Ber. Staaten, und Spanien aus; wir wurden nach Manilla beordert, wo wii die deutschen Interessen schützen muhlchi. Als An nilla bombardiert wurde, muhten wir-die dortigen Deutschen an Bord nehmen. Auherdech lagen noch die Kreuzer „Prinz Wilhelm" und „Kaüerin Augusta" in Manilla. Sodann bekamen wir Ordre, nach den ,Sudle«- inseln zu fahren, um die deutsch« Flagge au> . den Inseln Bonapy, Jaluit etc. zu hisse». Dien liefen, steil abfallenden Schlucht zusammenftrimt ide Kolonien wurden Deutschland von Spanien üder Regenwasier aufzufangen, ohne das der Aufentgeben. ' y : DaU in Aden «««nt'ich .undenkbar wäre. l^-s. Son dort fuhren wir wieder nach Tsingloc Zlsternen ^sien mehrere MiU.on.n Gallonen Wasi.r, Die Arkona sollt« auher Dienst gestellt werben d?» d«n Eingeborenen zu Koch- und Waschbecken bie aIttn Mannschästen der Prin,^ W.iheln, . udf-nmg-pr°L,m-r °bg-las,.nwird. Der fonten da, Schiff nach Deutschland bringen. Lä d^Erieb liegt in Emnden einer Gesellschaft, die ,jnem Jahr traten wir di« Heimreise an, und d.e Zistern, vom Englischen Gouvernement auf nu„ flin9 mit Volldampf ber Heimat m. j. *'•*1 tu m?" ^a^ren 9«pachtet bot. Es ist mit Wilhelmshaven angekommen, bekamen wir 6 Wochen wiederholt schon warnend mitgeteilt worden, dah yriau|, ' die Ursachen der in Aden fast immer mehr oder '.. „ , . weniger stark austretenden Seuchen im Genuh de, , " . vom Urlaub zurückfam, hretz es, vei trüb«, aursehenden Zisternenwasier zu finden seien, freiwillig »»«der mit nach Th« na wolle weshalb auch die ansässigen Europäer ihr Sühwasier modernen Hilfsmaschinen vorhanden waren. Da, andere der beiden alten Bauwerfe ist «in eigenartiges, in di« Felswände eingebautes Zisterueniystem, bestimmt, das in der Neaenzeit in einer aus Schiffsbeständen beziehen. Um uns über die Bedeufung und Entwicklung Adens Nar zu werden, müssen wir seine Geschichte in der letzten Vergangenheit kurz skizzieren. Verloren und verborgen, wie es da lag, war es die Heimat von ungezählten Seeräubern und Menschen, die von den Opfern und den Abfällen de» Indischen Ozean lebten. Die Mihhandlung Schiffbrüchiger durch die Küstenbevölkerung zu Anfang des vergangenen Jahrhunderts gab schliehlich den letzten Stoh, und di« Engländer gingen energisch^ vor. 1839 wurden Aden erstürmt. und besetzt. Seitdem haben die Engländer es den strategischen Zwecken ihrer Weltpolitik nutzbar gemocht. Starke - -t- - - - ein einen Kreis von 22 lcm beherrschen. Es wirkt freilich nicht für sich allein. In der Strohe von Babke Festungen umgeben es und aus ihnen-ragt nääen!^“meT'ahrr r h, eignet Kran, von Schnellad^Kanonen., di. - J«,® starb^tu^^^ Ä dort war der Boieraufftand ausgebrochen, und so habe Ich mich sofort freiwillig gemeldet, und nun ging e» zum zwetten Mal« dem fernen Oimi zu. Wir standen unter dem Oberbefehl de» Gras" Walders«. Bon Wilhelmshaven au« fuhren mi: nach Ising tau. E, war bekaunt, dah in Schanglmkwan sich 3000 Lnfttändiiche verschanzt Halle» Dorthin »ahmen wir als« Kur». Auher un, wäre« Nüssen, Engländer, Franznsen und Oesterreicher dott Der Kampf begann. Der Strand wurde' erh durch die Bardgeschütze gesäubert, sodatz wir lande« konnten. Nur b^e Zelt und der Wifstaad niedergeschlagen. Di« Barer waren ein« fanatische Bewegung, di« die Fremdtntztrlschuft ublehnle und da» Europantum befämpfte. Mr hatten wenig Tote zu b« ab« diese« Feindei in di« Hönd« Nach einem halben Jahr war der Ausllond el-Mandeb liegt di« kleine «benfall» Englands geunt«drückt. »ei Tientsin hatte der engl, «dmhal hörend« Insel Perim, und dies« in Verbindung Zrymour den Oberbefehl über di« mternaironalk' mit Aden, gibt den Engländern die Macht im Truppen und dort fiel sed, berühmte, -Wort: „Th« Kriegrfall über den Südlichen Zugang zum Noten Me« und dadurch den Suez-Kanal zu verfügen. _ Zwar ist dem kriegerischen Eindringen in den «uez-Kanal im Prinzip dadurch vorgebeugt, dah er voll« Meeresfreihett genieht. Bekanntlich bdsitzt England im Suez-Kimal ein wirtschaftliches lleb«gewicht dadurch, dah es drei Viertel der Kanal-Attien erlangt hat, die bei der Transafiion Aegypten, vom Khediv« käuflich erworben wurden, und wer sich im Stahlbad der englischen Weltpoljtik gestärkt hat, weih, dah da, von den Friedensaposteln vielgesungene Lied von der Me» resfreiheit nur für Friedenszeit Geltung hat. Im ^füftfai? z«riimt diese Me«e»ft«iheit, wenn man näh« hmsreht, der Fata morgana gleich, stn Dunst« und wird nur für den bestehen, d« sie im krifischen Moment sich mit dem Schwert zu wahren <Fortsehung folgt!) Truppen uud dort fiel sein berühmte» -Wort German» t« th« Front". Run ging e» wieder der Heimat zu. In ckbilhelmshaorn angekommen, wurde ich noch oieriühri g« Dienst,ett am 3. April 1901 entlasien. und nun widmete Ich mich «öied« meinem bisherige« Beruf al, Schlacht« und Viehhändler. Als im Jahre 1903 uns« früherer Kais« in Emden war. fand ein« Parade statt; al» er bei mir die Ehma- Gedenkmütwe sah, beehrt« er mich mit einer Ansprache und drückte mir die Hand. Eine grob* Äuszeichnung zu damalig« Zeit. Doch wenn >4 damals dachte, er sei mit dem Soldatsein vorbei, so sollt« Ich 12 Jahr« später eine» anderen belehrt werden, «l, 1914 der Weltkrieg ausbrach muhte.ich wieder zur Fahne. Ich meldete mich zur Marine, doch konnte ich dort nicht mehr uulerkommen und kam zur Infanterie. Vom Januar 1915 bi» Dezember 1918 stand ich in Nuhlaid, imm« in vord«ftn Front. — — DOK PO HRENDEN WA SCHE-GESCHA FT E N ui m , _ -_,y _ — —— CHftFABRIK^ROSA KLAUBKR / MDNCHKN KLAllBERalVA8CBE