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Der Schild · 1936-04-17 · 16 (17.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
16 (17.4.1936)
Date
1936-04-17
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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;:H| Ipß e» M CC1 t fl imd Bfli + unsere toten m «Mt »-«>»»»>* Ort»*«»»»« L. der Frontsoldaten- Zeegung des Auslandes AsufdK Frontsoldat«, bei« Hohen Kommissar von Palästina. 9. April sIT«) High Commistioner ^,«Ibur' Wauchop«' empfing «in« Delegation ^iicker »rnntsoldaten. mit der er in iLfttoN«'' flu 'mache d> Ansiedlung von Front. und :>« irrwefterung der bestehenden Ko- Sj aoidwi: i0Ti« d t Frag« unbeschränkter Tin. ^.nniinldaten erärterte. Die Ab- ■matcrmni) von Frontloldaten I «de» ein^lneirbeil vet-Ä.' illlll!, I «4Mn tv.- litaui'du: I taabböngi ' üchnelen p, kerxer <ni, fcgiftung Ngtw' u . ..aft^rd) ftbneng er ideyd beitrugen. ^^eseh^^bun^ und Rechtsprechung Preußische Polizeiverordnung t»r Letzömpfung der Schwarzarbeit^ > dej Ü36 m:t '-•36 t«:i Der 1 1 »i dal! Rtdlutt:. itzi'chen Gesetzessammlung vom 9. >4. Polizriverordnung vom 26. Mär; -ckn, die folgendes bestimmt: i.!von denen er weih oder wissen Erwerbslosen, oder Wohlfahrt; «tiefen, gegen Entgelt beschäfdp wu: it! Geldstrafe bis zu 150 RM., n beend:. schweren Fällen mit Haft bi» zu [ ffe, SB: '. eitfast. Diese Bestimmungen gelten '»I?£”>■■■ Personen beschäftigt werden, die dem »cheitq,!« -'an einem Arbeitsamte zugewiesen sind »er de:» - Ve^chäftigung der Arbeitgeber dem zu- «digen .Iii-citsomt unter Angabe de« verein >»tten Lv!->e: ahgezeigt hat. Neu« Rtichstierärzteordnunng. kie R>ichsregi)rung hat al» «in Gesetz unter a. Ax-rii eine neu« Reichstierärzteordnung Vr- *?"' bic in ähnlicher Weise wir di« Reich». «echtsoerhältniffe der Tierärzte Aeit. Danach ist di« Ausübung de« tierärztlichen «rules ,n, Deirtlchen Reich von einer B « st a l» ,n8 als Tierarzt abhängig. Di« Bestallung ist a. zu versagen, wenn der Bewerber wegen er ove. feines Ehegatten Abstammung nicht «amter werden könnte. Der Reichsminister de« 'mHürtefällen im Einvernehmen mit vieichslierärztekammer Ausnahmen zulasten. Berilr, <r Tierarzt di« Staatsangehörigkeit durch »«r ennuug uttk durch Widerruf d«r Tinbürgerung, «riichl zugleich bie Bestallung. Line auf Grund biske.igen Gesetz« erteilt« Approbation gilt al, Bestallung. Im Deutschen r^rmt><11 sich gegenwärtig etwa 100 jüdisch« Nmislerialetlab über private Borschulen. Nnchsminifter! Dr. Ruft hat durch Lrlah angebatz noch Schuljahr 1933 ab Lernanfänger ^^^'vaien Vorschulen und Borschulklasfen nutzt ii»i.^slsinonimen werden dürfen. Auf private der wr, l Dorschulrn und Vorschulklassen finde« *tlöB leine Anwendung. erörterte. Die Ab- Indnmg war u ammenhang mit etner^K o n - Frontsoldaten Palästina» zum gesandt worden. liiiexz jürn Ui$J eomniiii-"«' j« erste Fron-tJmpfer seine» Landes. n,r «eninr : T-.gen hat der junge englische I«Mi4 Sbu. VIII. im Buckingham Palast eine I-'»sie -leite i-.-n vertjelern des ölfrntlichen Leben», l*r #it<V verwalluiig. der Universitäten usw. laMnatn' iie ihm nochmal» ihr Beileid zum |:rt feine» Mt«n und ihren Glückwunsch zum Ijuierengsa>iussprach«n. Bei dieser Gelegenluä varen au. jüdUsche Organisationen iiwernd uni : :r „Die jüdische Abgeordneten- Iwtiening" - .^eu-i'K Board of Deputier") und di« Iiwivch'iud'ck! "-eellichast (Anglo-Jewish Asso> I.iilionl, ge von'ihrem Bizepräsidenten, Lionel sullotb'chiib d, leinen Da»!e»worten erinnerte der König in da» iK..;::. Da-i er als Prinz von Wales fiiti vor Ä /n gestabt habe, den alten Spruch 1t dien'. er auch in seiner neuen Würde Isn bleite-. u ,■. Etuard VIII. sprach al» Front- Iiinwier, de: Schrecken de, Krieges und die finernis dr: >• niritgszeil persönlich kennen gelernt didt, und <■ "oNt besonder», bah er sein Seite» tun nv : um England wie der ganzen keil z r i t ■ n sichern, Friedeif in Berbndimg mit :-,r!'-t,a,Nlichem Aufschwuisg, der allein Burger die Möglichleit ungestörter werde. g. sch Ein jüdischer Divisionsgeneral. Aehr'ach :der. „Schild" Beispiele dafür beiludrocht, d.:' 'i lpichen' Ländern, in denen die I svzehbrigleii zum Judentum kein Hindernis für Ne Möglich' Militärischen Ausstieges ist, jüdische äeldalen dur-'- ihr« Laufbahn beweisen konnten, | nn>er<r -ncinschaft militärische Befähigung »ohnt. 2Tmit, («3« erfahren, ist in Frantreich stutz Derr.' - - n! 10. März 1938 General Itzeil B . . Stelloertreler de» Generalslabs, f wf», zum Ji-ag eiht» Dioilionsgenerals befördert Ilierden. Ei i-i 54 ' Fahre und damit der - jüngste 7 tWionsgrur. de,.- französischen Armee. 1933 «de er. de: ius| der Artillerie hervorgegangen tz, »m Bu-adegesteral ernannt: seit dem 27. 12. IA4 ist er Riller der Ehrenlegion. | ktt ^rafibent Don Litauen zeichnet drei Jude« au». I -lprst tITA.s. Der Präsident von drei Juden für ihr« Berdienste Unalbhängigkeitskamps den oiotn verliehen. Die drei Ausg«. '::.n! der kleinen Gruppe litauischer fSI8 als e r st e den Ruf d^r?ch^ssung einer.litauischen Miliz zur Aufrechterhaltung dir Berlin und Mark , Kameradschaft zu Peßach ' Ortsgr. Preuzleoer Berg. Auch «in L ederabend kann den Geist wirNicher Rameradschast der lat zeigen. Da, bewie» der Bezirk Rord-Oft der Ort»-' grupp« Prenzlauer Berg am zweiten 2:derabend, unter der bewährten Leitung de, »am. W o h I - aemuth. An festlicher Tafel sahen di: Bezirk,- kameraden mit ihren Familien. Der; landesoerdandsvorsitzende, Kam. C a l l m a n n, und der Ortsgruppenoorsitzend«, Kam. Dr. Lesse r. waren unter ihnen. Einleitend begrühte Kam. « ohlgemuth die Antoesenden und wie» auf die Bedl utung de« Seder hin. Besonder, herzlich« Worte f nd er für zwei demnächst mit ihren Familien au wandernde Kameraden, di« als Ehrengäste dem : lbend beiwohnten. „Behaltet, so lange Euer G« lächtnir «» vermag, diesen zwesten Pehachadend in Eurer Erinnerung und denket zurück an heute da Ihr mit Eueren Kameraden an der Ledert isel sitzet" Mit schöner Stimme und in oollenl etem Vortrag sang Kam. Wohlgemuth die ol en Weisen der Hagada und andächtig folgten di« Anwesenden den Ertlärungen, di« er dazu gab. Da» raditionell« Sedermahl wurde gereicht und nach dem Tischgebet «rllangen die vertrauten Sedersch uhmelodien. Aus Stunden waren die Sorgen de. Tage« vergessen und auf lang« Zeit wird bei 90 2eilnehmern diese, Abend« da» Erlebnis »„ Gedächtnis bleiben. Nicht» weiter war hier am Werk al» Kameradschaftsgeist: In Wirtlichkeit aber »a» ' einzige, was uns stark machen kann in dieser Zeit. Sinn für die Gemeinschaft und Wachhallen dessen, was wir drauhen im Graben gelernt Huden. Seien wir dem Geschick dantfiar, dah wir naäj 20 Jahren immer noch Mensches in den Reihe« de, RjF. haben, di« ihr Ideaf darin sehen, dem.Anderen dasselbe zu sein, twi» sie ihm banal« waren: Kamerad — nicht» als Kamerad. Or«»gr. Oft. Am 4. März sprach n der Ort», grupp« der VorlitzenI« der Örtsgrupze Tiergarten Kam. Dr. Hermanr Pineas üb r „Seelische Konflikte der Jude, einst und jetzt'. Der fesselnd« Vortrag fanp reichen Beifall. Anjchliehend fand eine Aussprache. über schwebestde Schuisragen statt. Diese» Thema /gestaltete der R:ser«nt Kam. Rektor R «s ch I « zu einer interessante n Diskussion. »ame»adlchate»ab«»d« 0re»,e»»p« vier Ae-irt Ludrea,: ZüillwvN, den 22. Äpril, in den uoncDeMüljcftjaien, Lndrea« ir «t. Bezirk .zeiedrtwevaiN: ÄilUocxv, den i i. .Ipril. ln den vvncvrdia-Fefijaltn, Nndreaesu. »t. t>ri«»rnpp« Sl,r»r Bezirk Börse: Dicnela/. den Il.ÄvrU. in, znoiet xoing von porru»al, E 2, Bnrgsir: 16. Bezirk Brunnen: u>!>k»vow, den Äprl, ln der l.'»ivenvrnuerei. f>oq>sir11. Bezirk Leidendamin: Mvnlaq. den 27. April, de, Dodrin, F>aaelw«st Rarii. fliegendpe Zoo: Doiinerekag, den 2i. ' Iprit, im Säst Lien, xursürslendamm 26, rechler 6 inpanp, 1 Trp. Oreegruppe See*me»i Mnrwow, den 22. S,i>l. im Tenn,»- Club teaiseraUee. I LUmersdors, Mail raUee »ü.io. Criepeubpe •Prenzlauer Berg! Bezirk Pa ilow: Donnerelag. den 23. April, im .-<tA.-a,r,m, p „ito«, -Auhlenslrahe <7. I Bezirk Lored: Dontirreiag. den 2Z. April, in der Konditorei 3. Dodriä. aöaaeswer Btart» Bezrrte L>ne-Bon>w, Rordrmg, 4!or oft: Rirrwoa,. den 22. April, in -en Berolina-Fesrsa en,Lw»ndauser Allee 26. Oberschle t len Sleiwttz. Am 2!. 3. oeranslalle ir die Ortsgruppe ein« sehr wü dige Gesallei engedenkleier, an der sich di« Gememde unv di« jüdischen Organisationen setr zahlie.ch beistiligten. Die Geoenlreo« hielt d r Vorsitzende dstr L>rt»grupp«, Kam. Dr. Wolfs, der mit seine» Worten die Zuhörer in «ine weiheooUe Stimmung versetzte. Loset. Am 21. >3. 38 fand in >er Synagoge die tzeldengedänkfeier der O tsgruppe statt, an der sich die gemmte Gemeinde beteiligte. Westdeutschland 1 G«mrtnfchaft»eSedt r der Ortsgruppe Selfenl irchen. Wie alljährlich, yer'ammelt«' di: D rtsgruppe au» in diesem Jahre ihre Freunde un > Gönner mit Familien zum-Gemfinschasts-Seder. i^ie Teilnehmerzabl von 120 legte von der Beliebt,eit dieser Ein richtung Zeugnis fab. Wie Kame:odschaft eins« Not und Gefahr Nagen und über, linden half, sä sollte auch dieser lAbend/dazu beiti agen, auf dem Boden geheiligter Tradition Gemeinschaftsgeist in di« Herzen der jungen Kesteration zu pflanzen, um In gegenseitiger Bereitschaft selbst di« schwersten Aufgaben unserer Zeit mutig und unerschrocken einer glücklichen Lösung «ntgegenzuführen. In diesem Sinne eröffnet« der: Sedtrgebend«, der Kam. Lehrer W e i n ft 0 ck, die „Ordnung". Mit regem Interesse lauschte die grotze Familie den Worten der ErNärung und Belehrung. Ein vorzüglich«; Mahl fügt« sich in den Rahmen der weihevollen Feststimmung ein. Die Gesänge der Haggadah fanden ihren meisterhaften Ausdruck durch das wohlklingeide Organ de» Kameraden Kantor Schul, der mit dem Kiddusch «inleitete und dem Chad-Gadjo von' Knitzer den würdigen. Abschluss fand, de'sen ausgezeichnete Wiedergabe' aNen. Teilnehmern den Abend unvergessen machen wird. Der Vorsitzende, Kam. Leo Gompertz, der durch die vorzüglich» Erledigung der Vorbereitungen zum Gelingen der Veranstaltung ganz besonder* beigetragen hat, beschlotz den Abend mit herzlichem Dank an ol'e, die sich um den erfolgreichen verlaus rerdient gemacht haben. . A. W. Sederabend in^drr Sportgrupp« GladbacheRheydt. Zum ersten Male veranstaltete die Sportgrupp« des RjF. Gladbach-Rheydt für ihr« Jugend im Alter von 12—18 Jahren einen Sederabend. Es wat ein erhebender Anblick, als 60 Mädels und Jungest» an der festlich gedeckten Tafel im grossen Saaleides Gemeindehauses sahen. Rach herzlichen Begrützungsworten de; Kam. Gustav Hirsch leitete /der I. Vorsitzende der Ortsgruppe de« RjF. Kam. | Mar Heymann, unterstützt von Sportkamerrtden Han» H a r f, den Seder, dem die Anwesennen mit Andacht und Interesse folgten. Fragen wurden eifrig gestellt und beriilwilliglt beantwortet. Brandenburg Musikabend. Conti». Mit unverminderter Anteilnahme aller Kreile unserer Gemeinde -setzte die ^OrtsgSvppe Cottb 1» im RjF. ihre zü Anfang des Jahres begon lene Reihe der Kulturveranstaltungen fort. In p hachfreudiger Borstintmung folgt« am 4. April zum ' »ritten Mal ein überaus zahlreiche» Publikum der - Einladung des RjF.: tri bie Räume des Gem«indehauses. Es war -ein auserlesenes musikalische! Programm, an welchem sich di« Zuhörer erbau len. Wiederum botey die Kameraden Her marn Hammer sch mst dl lKlaviers, Han» Hanmerschmidt <1. Geige), Iablonsty (2. t ieige), Rosenthal lvralschef .und L i p pmar n (Cello) auhergewühnlich« Leistungen. Wert« der bedeutendsten Tonschöps» in vollkommener Klangwirkung auszuführen, gelingt Dileltazittn nicht immer glücklich, hier aber erlebt der Musikfreund die Erhebend« Ueberralchung, es mit Leuten zu tun zu haben, die ihre Ausgaben mit künstlerischer, virtuoser, Fertigleit erfüllen. „Die Nein« Narhimusi" von Mozart für Streichquartett wurde einwan iftei gespielt. In det Beelhooenfchen Sonate op. 30 Rr. 2 in C-Moll spielten die Brüder Hernann und Han» Hammerichmidt jeden Satz in >erad«zu überwältigender Reinheit und Ausgegl chenheit der Tempi. Zu bekannter Gröhe gefti ltete Kam. Herrn. Hammerschmidt die Novelttttu op. 21 für Klavier von Schumann und auf stürmische» verlangen der Zuhörer als Zugabe da» Impromptu von Schubert. Eine Uederralchung bot der 15jährige Sohn Helmuth de, Kameraden Hanmerschmidt in. der Vßiedergabe der Tarantella von Raff, von ehrlichem Wollen' erfüllt strebt der Sohn dem Können de»-/ Vater» nach, wie übe: Haupt dieser Musilabend bewie», dah Musikkeni en und -Können bei unseren Kameraden sich zu einem harmonischen tpleichllang verbinden. Die Ouvertüre „Die Fingalshöhse" oo(i Mendelssohn fürJ Klavierquartett bildete den wunderschönen Ablchluh der Darbietungen. Da» Publikum dankke mit! grohem Beifall, der! zugleich die Anerkennung zum Ausdruck brachte füo die anstrengenden Mühen und für den Ernst, mis welchem die.Kameraden an die sich freiwillig gestellten Aufgaben Herangehen. Die Ortsgruppe Cottbus im RjF. liefert dahiit wertvollste Beiträge, den Geist her Frontieradschast in weite Kreise zu tragest, die ihn stet» erneut« Formen jüdischer Gemeinschaftsibeie freudig aufnehmen und in Tun und Lassen Für unsere Kriegsopfer Mai, Liidesoerbiid Berlin und rungrrat i. R. Bloch hat die »riegsopserdezernake« band Berlin und Mark übernofn vorerst Sprechstunden für Krieg- und Donnerstag zwischen 16 Büro de» Landesverbandes Ber ii Berlin C. 2. Burgstr. 26 Zim. besonderen Fällen steht er nach «inbarung im Büro der Landesve fügung. . Kam. Regie- Bearbeitung des heim Lanhesvermen. Er hält sstpfer Dienstag 18 Uhr im n und Mark. 208, ab. In besonderer Verstbandes zur Ber- Benthen O. 2. Am Sonnaben» den 21. 3. 38 fand in unserem Sportheim «in Kameradschaftsabend der Kriegsopfera'bleilun^g statt, der bei guter 'Bewirtung und frölilicher Stimmung der Kameraden «inen guten Verlauf nahm. Die Leitung der Ortsgruppe nahman diesem Abend teil und stattete den Kameradetz Mose» und Schwarz den Dankfür ihre Tätigkeit im Interesse der Kriegsopferabteilung. .Die Kameraden erfreuten sich an humorvollen Vorträgen von Sportkameraden Feuereisen und blieben noch lang« in Unterhaltung zusammen. , Die jüdischen Kriegsblinden. 2m „Schild" vom 26. Januar 1934 halten «ir den Inhalt einer Abmachung mit der «SKOv.. Fachabteilung Bund , erblindeter. Krieger, veröffentlicht^ nach welcher die jüdi säen Kriegsblinden zwar nicht weiter Mit gl jeder des Bundes /erblindeter Krieger sein kannten, da es sich um eine Fachabteilung der 3»KOB. handele, öder sachlich weiter von r genannten Fachabteilung betreut würden.!Auf Grund von Zweifeln nach den Nürn bstrger Gesetzen über! die weitere Betreuung der jüdischen Kriegsblinden haben wir uns an die NSKOB. gewandt und nunmehr den Be scheid erhalten, dah -die erblindeten jüdischen Frontkämpfer wie bisher weiter im Rahmen de» Bundes erblindeter Krieger betreut werden. G» bleibt aljq bezüglich der jüdischen Kriegsblinden der bipherige Zustand bestehen. T^r. R Kriegerwalsen. Der Reichrarbeitsminifter hat in einem Erlah vom 1. April 1936 4-H t 2902 36 — die Dersorgungsämter ermächtigt, begabten und fleihigen Kriegerwaisen, die nach Vollendung de« 21. Lebenswahre« und dem Wegfdll der Waisenrente im Sommersemester 1936. ein« Hochschule oder hoch, schulähnlich« Fachschule besuchen oder nach Adschluh dieser Aurbildung sich im Eramen befinden, im Fall« de» BedürfRiss» ein« einmalig« Un» serstützung in Höhe von 125 RM. zu gewähren. Ililch Waisen, die am 1. April 1936 da» 24. Le>- rermjahr bereit» vollendet hatten, können in Lu«» nahrnefSUen berücksichtigt werden. Dr. R. auch ebenso selbstverständlich zum Ausdruck kommen lasten werden. Der Konzertabend war zugleich Weiheakt einer' mit bescheidenen Mitteln, aber gerade deshalb kunstfertig errichteten Bühne, die wir der Instiativ« des Kam. R e i h n r r verdanken, dem zugleich da» Lob' gebührt, sämtliche mit der Herstellung und Ausgestaltung verbundenen Arbeiten grötzlenteils allein ausgeführt zu haben. Gemeindevorsteher Schlesinger verband in seiner Eröffnungsansprache di« handwerklichen Leistungen diese» und da» künstlerische Können der darbietenden Kameraden zu einem Peispielsührenden vergleich, der un» zeigt, wa» Eemeinschastsgeilt zu schaffen vermag, wenn rr sich von edler Begeisterung und tatfreudiger Hilfe leiten läht, so, wie e» die Ortsgruppe Cottbus im RjF. durch Wille und Tat beweist. Rach etziem gemütlichen zwanglosen Beisammensein «rennten sich die Zuhörer neu gekräftigt durch innere Erbauung. sch- Der Fachme inn für Gabardin« b f^läntel. Bernhard iohrmann Herrenkle derfabrik ASCHAFF ENBURG Baden Bruchsil. Di« rührige am 4. April 1933 ein stallet. Eine Menge ausw irtiger Kastieraden leistete der Einladung Folge, solatz der geräumige Saal des Cafe Straus in B rtsgruppe Bruchkal hat -iameradenlreffen veran gruppe, nach eine n frier Abend mit herzlichen B Erschienenen, darunter aich .den Landesverbands Vorsitzenden Dr. Ro>ns« Wiz immer bei derart Bruchsaler Kameraden wir für gemütliche Unter Haltung bestens ge'orgt. E wickelt« sich reibungslos uch'al voll bt egt war. al» Kam. Mar H i l b, l er Boriitzeisde der Orts iche:> Toteügedenken den grügüngsworlen an alle" der erösjnrle. gen Beranflallungen der n reichhaltiges Programm ad -und bald zeigte sich di« kameradschaftlich« Slimmung, hie der Abend bringen sollte und in re. hem Matze gebracht hat E» wäre zuviel, all« di: enigen im .Einzelnen aus- . zuzählen, die sich um d:e Unterhaliung der Käme raden verdieit gemacht laben. Kam. Dr. Rosenfelder gab il lurjtn Zügen da» We entiiche au; de n derzeitigen Sland der Bundesarbeil delannt, l reifte auch die Auswanderungsmöglichleilen und ging dann, seiner Freude darüber in herzlichsten lvorten Ausdruck gebend, dazu über, den über 10 Fahre in feldftlo'er Arbeit für die Ortsgruppe Iä:!gen Kameraden Gutiahr. Stroh, Bär. Rorheime:. Ludwig. Baiinger der Ortsgruppe Bruchsal u id dem Kam. Erlebacher der Ortsgruppe Biellei die silberne Nadel im Namen des Bunkesvori tzenden zu übergeben. Die Ortsgruppe Bruh al hat sich von neuem ein besonderes Verdienf um die Kameraden aps den lleinen Platzen de: Nachdifrlchait erworben, die die'en. Abend sicher noch 'länge nicht aufliffeit werdeiz. G. Niederschlei tlen Gründer», Schl. Di«! Untergruppe C r of s«n veranstaltete am 4. 4. 35 «inen Kamerad schaftSabend mit den Milgkiedern der Gemeinde. 9tfd)bem bei Obmann der U Gr., Kam. Pink ü », der in kamerad-cha tiicher' Weife seine Wohnung sbr die Veranstaltung z r Beifügung gefi/lir hatte, die guN besucht« Vers nnmlung degtutzl und in ehrenden Worten der Gefallenen gedacht batte, entwickelte der Orlsgru ppenleiter, Kain. Metis, an zahlreichen Bei-'piel n aus der vorbildlichen Arbeit des Bundes vcgrilf, Wesen und Wert der Kameradschaft, diel auch für die jüdische All gemeinheil unerlatzlich litt, wenn sie eine wahre Gemkinichait fein will — Sportlamerad Dr. L i ch l e n ft e i n-Unruhladt, führ:« die Zuhörer in eine; astronomischen Plauderei ■ „Ein Spazier gang aus der Mi chltratze — in „höhere" Regionen! Datz er es ausgezeichnet verstand, die Lehre von den Himnelslörpern klarzulegen und bie teil» wenig belann-en Vorgänge am Sternen Himmel durch geschickt« vergleiche, oft in launiger Weise zu erläutern, den ie» der ihm zuteil gewordene reiche Beifall.! Da». aus Mitgliedirn der Orts- und Sport gruppe bestehend« für die K ammerorchester sorgte Veroollständiiung des Programms und umrahmte Mit seinen Darbietungen auch "diesen Kameradschastsabend, der als wohlgelungen de zeichnet werden darf. Aus Kameradenuntl Familienkreisen Schwerin e. Warth t. Das Mitglied der hiesigen Ortsgruppe Kam. Tif hlermftr. Mar K i s r i (früher Schwersenz b. Posen, begeht am 19. dl. Mt», sein 25jähriges' Keisterjubiläum. Erfurt. Eines dei ältesten Mitglieder unserer Ortsgruppe,- Kam. Mar K a tz feiert am 19. 4. feinen 60. Geburt»!, g. Kam. Katz besitzt das E. K. II., die Meiiing.-Verdienst.-Mtdaill« und da» Fronttämpfertre >z. Wir wünschen unserem Kameraden alle» Gi te sür di« Zukunft. De« 50jährige G« chiftsjibUiim beging kürzlich di« Firma Jul. I > s e p h u. Sohn in W olde nb « r g. E» ist i iterestant, über dir (so häufig bezweifelte) Sehhasti >Ieit au» diesem Ansatz etwa» zu sagen, weil sie bei der genannten Familie aktenmätzig bestätigt und durch beglaubigte Ad. jchrift beurkundet ist. Danach ist die Familie Joseph im Frühjahr 1)05 nach Woldenberg von Wronkd (Polen), alf» nach Preuhen, eingewandert. Sie ist bi« zum heut gen Tag«, also 231 Jahre. 2353482348PU774UUPPPUU77UP7

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