Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 11 (13.3.1936)
- Date
- 1936-03-13
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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ItelOf Nf. n / 1936 Oie elften JfelöengeOenltfeieni Berk». SG«««»«« tun« bet. Bayern fand 1636, in dem hohen, in weihevolle Stimmung getauchten Rmtpelfau «in« in ihrer Schlichtet sehr würdige Gedenkstunde statt. Unter und i« Sterbe» ht pt $ei p» gehender West«! jum Ausdruck lam. Genreinsai» » Kaddischgebet «nb; Chor,«sang beschlossen die »ürdige Feier, deren! musikalisch« Umrahmung in £ iiibtn der bekannten Rordhäuser Pianistin Elsbeth Marburg, lag. Or«»ie»b»rg. Am Sonnakiend,'- de» 7. Mürz —- — - . - -- -. . . d. Js. «and in der Synag.ge »in. Gedenkfeier f-Ehre zuteil, am Jahrpttstagt durch da, Kaddksch. würblge vebentstunve starr, unter f6r ®*faii««» statt. Du Gedenktafel ist mit gebet der Gefallenen unser« Synagogengem.ind« der Ortrgruppenvors,»enden «am. Tannenartin »mrabm. Rach Desang d«! zu gedrnken. Bi, zu seinem 4S. Leb«»iahr hat ck al» Soldat geir stet» in Ehre« ührung der Ortrgrnvvenvors,»enden «am. Tännenarün »mrabm. Rach Desang de»! zu gedenken. ... . . ich. Fränkel. der zugleich t^n Landerver- Aanto? Salomo» hielt üam. ^uh Ma- « an der Ostfront semer Pflicht al, Soldat ge band vertrat und dem Kam. Paul Abraham tut Seite stand, nahm «in« stark« Abordnung der Ortrgruppe Bayern sowie kleinere Abordnungen der anderen Berliner Ortsgruppen an dem Festakt teil. Di« Bunderleitung war durch Kam. Dr. Wollenberg vertreten. Unter Borantritt der Fahne hielten die Kameraden Ihren Einzug in das Gotteshaus: eine Fabnenabordnung de« ..Kameradschaftlichen Bereit«" Mio» sich an. Rach Orgeloorspiel und ergreifendem Ehorgesana hielt der einstig« Armeeradbiner, Rabb. Dr: Leo Baeck. di« Gedenkpredigt. Er sprach von der Treu«, die da» Genie und das Erbteil des Judentums lift; ein Judentum ohne Treu« würde ein enkiudetes Judentum sem. Er gedachte derer, die »n Treue auf dem Felde der Ehre geblieben, «nd er mahnte die Lebenden, sich selbst treu iu sein. Bei ausgehobener Thora sang hernach kam. Oberkantor Friedmann das El mole »achamim, das di« andächtige Versammlung tief erschütterte. Nach dem Kaddisch verlieh man innerlich aufgewühlt und doch bereichert die ^Weiheftunde. . , Sottesha», Jotzaunisstratze. Die Berliner!Nefor"mgemeind« veranstalte:« «ine^Hel dengedentfeier in ihrem Got:eshaus am Sonntag. den ö. März. In einem sehr würdig jäestalteten Rahmen fand man unter den An- Ivüchkigen eine starte Vertretung des Frontibundes, dessen Bundesleitungdurch Kam. Dr. Ernst Rosenlhal repräsentiert war. Den Abfchlutz des Gottesdienstesbildete die Festpredigt des einstigen Frontkämpfers Kam. Dr. jKarl Rosenthal. Als er von dem einzigartigen Erleben des Kriegsbeginns sprach, als er schilderte, wie mit den Mil.ionen des f«ld- > grauen Heeres in Reih und Glied auch wir südifchen Soldaten begeistert hinauszogen, als er dann die unsichtbare Armee der 2 Millionen!Gefallenen heraufdeschwor. unter denen Schulter an Schüller auch unsere 12 OOO jüdischen Gefallenen marschierten, da fand er' Worte kür das. was wir im Innersten empfinden.!Worte. die tiefste Erschütterung und Erhebung zugleich auslosten. * Roeddaxle» «n Harz. Am Sonntag, d. 1 fflärj versammelt« sich die Gemeinde zur Feier des 7b jährigen Beiieden» ibre> Lhebra-Kadischa, die al; lose Vereinigung auf «in weit längeres Wirken zurückblicken kann. Die eindrucksoolle Feierstunde fand ihre besondere Weib« durch die in Verbindung damit begangene Ehrung der Kriegsgefallen en. Rach oorangegongenem Chorgesanq und Gotresdienft brachte Opernsänger Arvns-n'llorddauten, den Kiagegeiang Davids um Sau! und Jonathan in sechstge.erligler Vettonuckg , wirkungsvoll zu Gehör. Daraus hielt Lehrer Kun Singer Absprache, in der di« doppelte Be- , deulung der «öeoenk'Iand« durch die Kennzeichnung . jüdischer Treue und Lpferbereilschasl im Leben Herr» _ . . thias die Ansprache. Di« > »«schichte der Welt kriege, 1914/18 da der erwiese,, das, die jüdischen Frontkämpfer v»H uud' ganz il reu Mann gestanden > haben. Wir Kamerpden Hab ». di« heilig« Der-! pflichtung, den 12000 jüdis »en , Gefallene» «in > treues Andenken zu bewahren Zum Schlutz sang > Herr Kantor Salomon das <k l mole rachamim. Reich«,»,» fRiederschlef.d n Rahmen de. Frei-! tagabend-Gottesdienftes, den > am. Prediger Heide n f «l d abhielt, faiid eine Heldengedeakf« i« r statt. Kam. Pollack »om Landesverband gab einen kurze» geschichtlichen Ueberblick über die Einsatz-, und Opserberrilschast der Jude» in allen : Kriegen, di« Preutzen und. D mtschland zu führen gezwungen war. Mit einem r armen Gedenken ani dir 12 000 toten Brüder des letzte» blutigen Rin-1 gen, und die . jüdische» Ges illenen des Grenz-1 schütz«; verband der Redner dir Mahnung an die Lebenden und besonder» an >ie Jugend, es den Toten gleichzutun an kamera »schriftlichem Zusammengehörigkeitsgefühl und an Einsatzbereitschaft. — Da» Kaddischgebet beschloh die würdige Frier. IMlMllllWNMllMMlMlMMllll.Illll lllMlllllMIMllMMWll,,! RjF^Heldrngrdeydfe» r in Berlin. Berlin. Der Reichsbund ji discher Frontsoldaten > Landesverband Berlin und D crrkj ortanftaltet aus Anlatz des Heldengedenstages am Sonntag, den 15. März 1926. ,or»itt,g» 10.30 Uhr in der Rene» Snnagoze Oruuteud eger. Str. 29 «tue Hel de» ged« »k frier. Beteiligung der Kameraden mit ihren Angehörigen erbeten. » . Anschliehend 12.30 »Uhr Gr denlfeirr der Kameraden auf dem Ehrenfrtedhof tu Wettzense«. IlllllrMIAMMlMIlWiMWIllll Rachruf. Fei.berH-GeufuuO««. Am 7. Mär, 1S36 verschied nach langem schwere» Leide» unser lieb« Kam. Mar Traub. Fast 1 Jahr war « an da» Krankenbett gesrsseit und hat mit grotzer Geduld Unsäglich«, gelitten, bi, ihn d« Tod im 66. Leben»jahr dahin raffte. Seit Bestehen gehört« « al, eifrige, und treue, Mitglied unserer Ortsupp« an." AI» älteste» Mitglied wurde ihm di» Ab 13. MI» 1936 erhAlt die Bundesleitung des RjP. und die Sdiriftleitung des .Schild* die ucue Fernspjrech-Safininel-Nr. JI Blsinarck 8571 nügt. Sei» Andenken werden halte». Au»bau de« jüdisch« pla»mätzig« Ueberlei- * U»fere Tote« »rinhw» Baench. ««»o. Ort» st— »mm. S—oktc E«d». «er«». Dr,»p»»>» »«, . B»e»d»»* IWm, Offi» . »w StOT». Oclsfr. Feteder, Suhl»««* i!che» Stellen die dri». a»e»»voUe Zusammen. Elter» versichern der berufene» 3*. tum» alle» geschehe, n kanu, um di« u» Betreuung ihrer Kiw d N! I cn Oberschwester Pqr la Kleeblatt geslorbe iu Inhaberin des 5ront lämpferbreuzes. Bad Homburg. Ans 2. Mcrz d.' Zs. starb bierf das Mitgl ed un'evr Krieg sch west er Paulo Klee 0 'ferabtei.ung O b e r-j! iatt an den Fol-s gen einer im Felde'durch treie Pflege im 2«u Lenlazarelt jugezogenen Für ihre aufopferungsvoll sie dir Hesiische Sanität erdallen und atztzerdem da Krankdiit Pflichterfüllung hat kr^uzmebaille Frontehrenkreuz. Run bat sie nach lai g'em schweren Leiden der Tod erlöst, vor einiger Zeit an im Aller von nur 45 Jahren Jbr Bruder ist gleichfakls den Forgen ein.-r 'KriegsrttrcLrkung verstorben. An den Beerdigungsfeierli hkeiten der allseits beliebten Lberschweiler haben eben de.r-Ottsgruppe Bad Homburg de- Reichsbu des jüdischer Front soldalen zahlreiche Leidtragen >« und Freunde der Verstorbenen' teilgenommen. Rundblick Spielbeqin» beim Kulturbund. Der Reich,o«rband der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland heilt mit: Dar Verbot der Veranstaltungen de» Reichsverband«; der Jüdischen Kulturbünde in Deutschland und der angeschlossenen Organisationen ist »it Wirk»,, »,» 15. Mörz 1936 wieder „f gehodeu. Au diesem Tag« beginnen wieder all» Veranstaltungen der Kulturbünde. Der Jüdisch« Kulturbund Berlin «. B. eröffnet mit „Antigone" von Sophokles. Der Aufführung gehl ein Konzettteil voran. Am 23, März findet die Erstaufführung von Saint-Saens' „Samson und Dalila" ftafr. Der Reich»»«rb«»d der Jüdische» Kulturbüud« in Deutschland teilt mit: Der Herr Reichsminister für VolksaufNärung und Propaganda (Reichstiuluikammerf hat folgend« Anordnung erlassen: , „Ich sehe mich veranlabt, erneut darauf hi«- zuweisen, datz es den Mitgliedern de« jüdischen Kulturbund«» untersagt ist, sogenannte K ü n ftl« r n a m e n (Pseudonyme) zu führen. Ich ersuche Sie, diese Anordnung Ihren Mitgliedern nochmal; bekanntzugeben und weis« gleichzeitig darauf bin, bah ein Zuwiderhandeln gegen diese Anordnung das sofottige Berufsverbot und den Ausschlutz au; dem Reichsverband nach sich ziehen würde. Im Austrag, gez. Hinkel". Wir bringen diese Anordnung nachdrücklichst zur Kenntnis aller aktiven Mitglieder des Reichsverbandes. Di« Schul-Adleilu», der Reichsvertrelung gibt bekannt: Gemätz dem Lrlatz des Reichserziehungsministerium vom September vorigen Jahres soll zum neuen Schuljahr die angekündigte gesetzlich« Neuregelung des jüdischen Schulwesens in Deutschland «ingeleitet werden. Di« Schulabteilung der Reichsoertretung hat die mtt der Neugestaltung des jüdischen Schulwerke» zusammenhängende» Fragen sorgfältig überprüft. Sie bereitet organisatorische und pädagogische Matznahmen vor, um gegebenenfalls den jüdischen schulen und jüdischen Gemrjnden bzw. Gemeindeoerbänden in jeder Weise mit Rat und Tat zur Seite stehen pt können. Wir zweifeln nicht daran, datz es möglich sein wird, auch «inen weiteren Schulwerk«« organisch, i» tung durchzuführen. Wir richte» an all« jüdi gen de Bitte, un» durch vett arbett zu unterstütze». Den datz in gemeinsamer Arbeit stanzen de, deutschen Jud wird, wa» von un» gstchel terrichtlich« und erzieherisch« der zu gewährleiste». Ja der Zeit vom 15. W» 22. März findet tm R«präsentantensitzung»saal der Gemeinde, Oranienburger Str. 29 ein« BMfttlma »m Zeich«,- ut Wertarbeiten der Schulen und der vortehr« der Gemeind« statt. Die Ausftekluna ist täglich outzer Sonnabend von 10 — 2 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist stei. Eine Schüler«,»st«l>u»ß ifindet in de» Räume, der Privaten Modenzeicheüschul« Feige-Stratzbur. ger, Berlin, Kochstr. 3 statt, di« die Zeichnungen und prattischen Arbeite» tut, alle» Klassen der Schul« zeigt. Di« AurfteNhng wird Sonntag, de, 15. März eröffnet. Besichtigung von 11—1 und 5-7. I „Eia Abend «■ Sphn >; abend, den 21. 3. 1936, ad nd. Weil, Berlin-Eharl., Fast rahmt von Musik des 11 Dr. Lutz Weltmann noza, «in Jud« im Europa m Sonnst Uhr, hei Gertrud nenftr. 5, statt. Um- Jahrhundchts, spricht «bei da» Thema „Spider 17. Jahrhundetts". Westdeutschland «öl». Der deutschland Dr. Robert 1. März 1936 au, seine im RjF. ausgeschieden, um gaben zu widmen. Der verliert in seinem bish«ri> einen rührigen und bewh! sich bei der Jugend wie Werlschätzung «rsteute. Wesel. Die Ortsgruppe veranstaltete End« Februar einen Kamerä »schaftsabend, zu dem auch die Kameradenfrau«! > und die Jugendlichen eingeladen waren. Es s,rach Herr Dr. Salomon vom Weftdeu schen Landesverband, Köln, in der Synagog engemeind« über das Thema: „Willen und Hoffen". Der Redner hatte bei seinem Vortrag Gelegenheit. findet am ~ r. hei Erneut de« LV. Wrsla l o m o n, ist seit lxm erfolgreichen Tätiglett sich anderweitigen Aufdeulsche Landesverbund gen Jugenddezernenien hrten Mitarbeiter, der i den Kameraden Hader b i Berlin SW 19, lalapdonc A Spittelmarkt 16-17 Merkur 7985 FamlllonanzBlgen Ara 4. Mi t ver»<*ite4 aatdh Uo#«»ra Lddeä DOHwsntt, pttttrlicB mein lieber Mena. me »orttndn Veter Herr Jcdodi Sally Kirschstein Mtigbed 4« *o 63 jehreo. R)F. üb A ter Alice Kiradmein Schult Dr jur Huts Kirsittstein Qe^Ahert a. Hers. As 3. Mir* 1936 verschied o*4i kurzer sdiverer Krankbeit nnsei lieber Kanter«d Bernhard Tockua Wir werden nein Andenken stet» tn Ehren h«hen Rtldwbsd )Äd. ProQtsotdnten Bankgeschäft GEBRÜDER MARX München, Ritter von Epp-Platz 9 * Berger Oms h i Offenbach a &Schmelzer us der guten Kleidung M. Hanau U. Es darf kein jüdisches Rind in Deutschland mehr geben des ,Dt« H iQedah dM Kindes* eicht hei tzt. Teeseode Urteile. «ber ttnr eine Sdmrae ■ „Ein ganz berrlkncsnodi“ KM 4 IO. tnfed tot-Bwcfahe^d' Iun| <Ver direkt beim Hebe. Ver ad „niNtMn“, Berlin NW SY Peetecbeckt Berlin 7439 FINK, litflntMlini 42 EUgent. Dam.nmdedt. Strümpfe — Tricotjgen BLUMEN men GMABOM, Bmrlim W13 Maiaadtastraßa 2 r J t ßtsmarvä M46 Blurameeefldeti ln nBe WeK •werten PaUtdsa “TEES Weine Wledenrerkinfe' , Ab sUllen , le M«deee M4tfe Ntae WOLf BRAND, UBlli ■ »4 Orenedleretr»be » / Tililir D 1 7IQ Nethlebr. Werabaradl# Uwt _Anf*.d. Rebb d. Keedirufb-Ktioira. d. Jld. Oo>. Bärin Interaationalc Transporte M. MURR, Nürnberg 94»»ti>»t» rradrtab«nMjH»M ab UGeubaiH-küNb nach all. grSberev Pli'ien d. Inu. Ausland . auch Cbersee ,Ihr Friseur Angsburjtr Str. Uw, an der Aosbscher S r. 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Frn SuHUMrM E. frlfdettrrttfaoo| , April Von der Reise zurück Dr. BLUMBERG Praaenarzt TAUEN TZIENSTR ASSE 18 RÖNTGEN_ £ BEDARF Erich jonntaö 5fBL M orr, ~.n Ihre Herrfn- und Damengarderot Hnitft dtemle^. £nt n rifJ BeHjaifiB, «eofollono deutsche lüften t$lrontf>riefe 1914/18 Das Ehrenmal von dauerndem Bestand Das Buch von bleibendem Wert Kmo|ih> RJF. ** Alte! Isckts-«. Dr. Jur. Heinz Ascher Spittdmaekt 16/17 a*. du iversorgung j M «MkL OMdlMhU. AJ1. VMM dl Mao, M. Dr. r. MOuMTZ, AartHoririitM. LH. LiAterfeidi'Oet, AnPhmAerlfh - O S. 7723 - Tapetaa, Ueele«m, Farben I lo.l L.jMri Mi C. COK N M. S^,mSm Sri M S M, OvsMoStr. S» D4. mx Kameraden hwidduhtict M Bedarf n Palzwmran Jeder Art Pelz - Umarbeitungen u. Ma£aaferti£ang Ö o m p e rt z Oelsenkirchen Dm r.cSjMrtiia Mr DtoKIr.chs.rv.rki lllckl Anzeigenschluss D I e n t a gl SCHÖN GAB BERGER Der kfefHdte deutete Sekt tet* DAU E R ist imm züfriMkti! Stuttgart Mai ricti T*xtllwar*n Kosfckttoo. TnkotMM. 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