Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 11 (13.3.1936)
- Date
- 1936-03-13
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Sdifdtfnle . . . xincs d mid1 l’l frcmfcr unlKin'l nickt ^wiickcil -"^Icrfli'ür&i^c Begegnung:n schuf der Krieg, r seltsamsten Erlebn sie war es, als ich -slich in den Schj^salkreis mir wild-??!ensck>en versetzt jrh und durch eine ,che Fügung mit al den einander gar^ enncnden Person« n zusamnieisiain, oencn das blutig« Drama sich absmelte -vrinc der Tragödie >. wie sie tausendr>iej. Schatten der kämpfenden Heerej beglciie'cis M-'ashöhe bei Dun ^var erstürmt. Wir nickten.^»ach in das Dürfe,en Clerie-le-petik ven unstren Soldaten Klein Klärchen czcncjnnr \ni Markier zu einem uralten Ehepaar -Lancken «Abend saßen wsr mit ihnen i und ihrer I zualei'' Äil v' dauernd zörvimn?opt d-t läng men Enkelin friedlich und malerisch >ims offene Kaninfeüer gruppiert, teilten sollen. Der eine von uns fvarf irische Holzscheite irs lodernde Feuer, „erchen sorgte dafi r, daß ständig ein io sehr begehrten l eißen Kaffees! vor- ,ir Und Modlest e, die kleine! und furcbts.chie Madleine saß l ilflos und zutrau I,ck> eich zwischen uns , auhem K«riegetvolk. Großvater aber erzählte: Bon seiner Kriegs- »csaiiaen'chaft in Deutsch! md anno 70, «vom schönen.. Paris, von der grr ßen Seuche, pie in skince lugend die Dörfer rings um B^dun deim'>.^tc und ganz leis ind gedämpft! von den i.vtcn Ereignisien.! nd furchtbar! und brrbo:: > stieg das Schicksal der annen, kleinen Datl-Nie vor uns auf. Der Baker eingezoqcn. ich der kämpfenden Truppe, natürlich ebne l.echrichr. Der 1 rüder, . heißblütig, rasch -nid ,ung. batte auf »nscre Truppen gcscheü --! Irrte jetzt wie ein gehetztes Wkld in den . « dern umher, geja;t von den aufgebrach; n Soldaten. Wehe ihm, wenn sie ibn ,'a», . jif.jy fic wcrdan ihn erjagen. Mutier! Mutter hakte wählend des Eefechiee paar Minuten n ir den schüttenden ,erlassen. Da setzte gerade der Sturm -ktcii durch den K>pf getroffen stürzte >.r Straße tot nicper. LIbrigensj war .. nzige Dpfer des r-.. au» >; KcU-: tin ftO MC dabliät. au-hi . Uiu' Eed.n boü ' lcbcr r.cn. Ab,. >o? > dici. A! ■ ■ mv- 'TN.. ‘ Ü.-I , e >v '»:(! : uni' Un- Jk l'D!. AIochen später. lUir beziehen bei lAergvurk.?er Franzose > «Ausfall. Wir liegen in Be rden. Eine Kom nid stößt zu ans. ,.i\ . ÜC, Ara;, feil;'.. eis n, eingesetzt zu w? blesier rückt an nü das Warten, Aufgeregt schwirren hastig die Borte! l rast förmlich, atimloS, als baue er -fu. als. müßte er si h noch irgend lvas re l Seele red^i,. Er erzählt, wie sie «oen erstürmten. Sc ine Hände zitier», Un,en brennen in u,natürlicher 0»tut. uiret mir einem Ha zel von Eeschi sien Sir und lagen, entse ckick, die Berl istc, um freund fiel» >,ir hätten ke ilen .> .vor Wut. Endlich Stur m. Ick» t'tbr in das Dorf Elcric, und wein es tme Seifte gewesen, und w nn cS ein B.'gel ^cneien >värc. Eo war c« eine Frau. Ick, tonnte glicht ander«. Me.i, c besten Frernde «icse.Ii.ii> ivir stundenlang, n as weiß ich, t igtlan. dggelegen. in Todesnä )e, alles un, nich gc,':!; oder verwundet, lllnd wenn es pinc .gewesen wäre - i C ' , '4 :r,if Üiie überlicf es kalt. Madleine, so drrchzuck: e,> uns. Tlnd hier nebc n uns der M>;nn, juie...d. vor Erregung, da er diese Sünde nod>:;i.:j* durchlebte, verstr ckt in schuldloser Sll!;!!di ratlos, außer sich, gepeinigt. — Wie ifrlosiichz aus unerträgliche- Spannung var e», t.lÄ in diesem Moment >ie Truppe cingesctzt iv^rdc. Wütendes Ftuer, Maschii.engewibr! Infanteriegeschoffe, heulende Grcnasc».?^>ch zehn Minuten de ersten Berwunbclcn. Darunter der Sch esier mit einem ^op'schuß. Am nächsten Tag begruben wir ihn in Brieulles, auf dem zroßen Solda ensriedbof, eine kurze Wegsttrcke entfernt ,on orfes. Erschüttert Kind, das iiiimer pltraulichcr wprde. dem noch noch kön- 'laute und immer , und weh wurdb es uns bei Arme, kleine Nadleine;> Dach über dein >m lnäuschen O^roßeltcrn, die f ir dich sorgen ü lebt viclleicik dein Barer stehen noch mitten drin, ein End ist gar nicht ab; useben. Was dzuq dir noch bri »gen! '«oll, die Bube war bald zu 0 mag »de wefnvärts, treiben die Koiniiaii' >si„«,; die Dffizierc, su» inen die Soldären lommen nicht se,r »veit. Wie ein Ielsblock liegt die Feste Be:di»r Weg und hem nt-de» Bormersck' genloqearmee bcg mir fick, zu orck« I amdie vererve ar es eine Frau ich schoß - - und Elerie, wo die Frau rubie, die die Mutter kleinen Madleine gewesen. Man halte ja mancherlei erlebt im Kr Dies >var aber wohl das Erschütterndste» mir einer gr,yuniqen!.'ogik eine Schicksal tragödic siel, vollendete voll grausamer entrinnbarkeit. Drei Mensiüen durch blutige Faden mitckmander verknüpft, einer den anderen nicht kp»- eg. da sillnnend, einer das Dpfrr des anderen. Alle aber zennaliiik unter den'schweren Tritten des Krieges. Was ist Schicksal^!- Was ist Schuld?! Drei Menfcheii nur in dein ungeheuren Weltenbrand. , Und nnbekümniert darlii» wälzte die Fruersaiile fick, weiter. Denn damals schrieben: wir ent Istlü. Kant. Dt. S. I Irlfbronn. CJaillnßen Was f Dlöpoßbttefe eyülßen linier Kam. 7,iilian t! e fj m a ii n SSnmb irg «r'andessporlleiter Rjssi; Nordwestdeutschla idj siellle lins die I e I d v o sl b r i c t e zur Lersüguiig. die er an seine Litern im Somirer lülü vom Berdiin 'Abschnitt gesandt ha le. Sie geben in der Unmitlelbarkeil des frisc>en Erlebens einen starten Eindruck. Kam. Leh inaiin war damals llnterokfiuer im Nes. cns. Regt. 87. bei der 21. Res. Dio. Am 4. «November 11,16 trug er in der berühmten Küchrn Schlucht bei isort tzardaumont seine dr tte Verwundung davon, nachdem er in der vorangegangenen Rächt dieletztePatroui le aut das schon aufgegebcne, über von!»en Franzosen noch nicht besetzte Jork Baur gemacht halte. Diese Patroutlle wurde sogar im Heeresbericht erwähnt, jedoch init der falschen Annahme. daß alle 'Teilnchiner gesal len seien. <fic!ullfii ist der Führer, ei» Keutnanl: Kam. Lehmann selbst wurde schwer ver wunde! und gleich zurucktranspor tiert. ebenso der weiter daran teil nehmende istefreite. Tie Aufgabe die'er Patroutlle war durch das Abjeu er» von Leuchtpiiiolen aiii dem norl Raur eriull:: durck, die erwähn len ttmilände bor te Die T w i;o» da Mals nichts melir von den Teilneh mer» der Pa lrouille und nahm dal»er wohl an. es sei le davon zuruckgekehrt. Öm folgenden geben, wir einige Ausschiptte aus den oeldpoitbriesen wieder. ffi 1 o u h t, und nur in ihm findet man den Halt, um weiter auszuhärren, damit man nicht stumpfsinnig wie so-viele .durch Tod und Verderben herumläust und einfach mal wieder „mächtig Schwein" gehabt hat! : Ich sehe, ich ocrliere mich I» unnützen Bttrach-, tungen, habe mehr «tzzeschrieden, als ich eigentlich wollte. Ich glaube aber, es slhadet nichts, wenn es zu Hause bekannter würde, wie e» hier ist und was man hier denkt; 9. August (Stellung vor Souvilte). Ich schreibe Euch dies in eine« Schützengraben einige Stunden nach Meiner V e r w u.n d u n g, die r r.ni/ösische »er ttismard-Lagcr, 30. J'ili. t!t lctztcu Tag.- auf tcm Iort waren nicht Iciihl. .'dir h ilten tuei ld lltresser in der Kpm pagnie. wulirciid die Leut! Kaffee tranken. >sai> viel»- Tote uib ifi.rwundete. In der Rli noch einmal durch Jetzt atme» wir beireit an. Jeder freut sich ^cdcni, de;, er hebt, zur Trauer stimnie» nur uiclen Pegrabiiissc. Ich sitz. das letzte Sperrst «er i» sich en im itzrünen aus dem Kut'chbock eines nagelnden Trainwagcns, der die Aui'chrnl tr.i.it: „Aon Polen nach Warichcu" tvie er liier nach 'l>erdü» loninit, wisien di« v-oller. In de» letzlen Tsiqc» war die Pebüc b»n>, gan: '»rchtbar. 'Point bebte buchstäblich die Erde, wenn tacr, Ti,er uns» Tier zusammen v-; knallten. '.'i>ti »ujzer'le» Tur de.; Hard.inmvnl lind Ric'isnltllein die iraiizaii'che Iiochriil; „Lieber untci de». Tiummer» de-. A-.rkes, begralü'» la ai-, sich ergeben." lind das ließen die Iran.ztiC». zur 'tbiillichleil werden! Es lommt einem alle oil so unii'.iluscheinlich vor. das; man sich an de» Kops greisl! Jeder HeiMlrleger Tollte in mal. den A>eg durch i!>aur und Iniric Schlilchl machen, 'kvas der einiachsle M »in hier j til.- sell''1ver!landlich aniiehl. iit u» t'iri id genapimeii etwas ttebermen«,bliche,--, ltzeslern sab ich von weilei». eine furchtbare Tragödie. Lin grolzer Trupp Essenträger, viele »iit Munil vn. gebt icckil.- am Touaumont vorbei. . Iwei i' ra naleji schlagen ein. mebr als zehn Mann w>. ze» sich i,i ihren, itstule. Sanitäter springen h-ibei, ■NtelhnißL-ii l'roim/cy (7. MJrr 1016) (Autiuhrrejha nt der »inade de, Hochil.n nur leicht zu sein scheint. Es ist ein ttzranatsvlitter am!inl.-n Kai-, der zwei Streisschus-e und eine starke Prellung bcr vorgeriiicn bat. Ich wi» froh sein, aus dem l()M den erst jwieder b,r.iu;.zulomm>» und daß di.--- glücklich der Iall gewt'rn sein wird, davon n'ird alle'» die Tatsache zeugen, daß Ihr die! » Pri-> erhaltet. s Tie letzten beiden Tage verliefen tebr crei.hii.- reich. Ein Schwesterrcgim.-nt stürmte, und wir d.-g letzlen den eroberte» Schützengraben dir-kz nach dem Slurm. UI» ' ihn gegen die «>) e g e n st ö si e zu ballen, eine Ausgabe, die io tchiv-r ist 'wider Sturm. Ich habe in der erst.-n stia.b! den üble» Weg zuni neuen (straden eini.ze Male machen . müsien, um als Führer-sur un'ere Kompagni.- zu .Es ichl chen Tad! Es ist schon ei» großes Staunen a. mit dienen. Durch schäriste» - I.-u.-r und E,rana1i»cher m der Dunlelheil stolpernd, als Richlpunlle hoch stens schrecklich zugcrichtet.- -Leich, n, e war keine leichte Aufgabe. - In der zweiten - Rächt ging ich mit zwei Mann als Patrouille vor. war wiilüch inlerevanl und. eines meiner schönsten Erleb».Istin, Krieg. Wir krochen direkt b!s^ an die ichanzenden Franz männer heran und nähme» ihnen ibr-n ganzen Plunder ab, den sie n. ben sich gelegt-'batten, «stewebre. Koppel. Munilieni Seilcng wehre. Prod beulet, Feldflaschen, ^ieltbabnen, ja sogar eine schöne blaue Halsbinde habe ich mir als Trophäe umgebundcn. In «de» Brotbeuteln fanden wir Unmenge» von Kaisee. Iiuck.'r. Ebotoladc. Biskuits, alles von feinster Qualität, fern r Tvien mit - Kontervenileisch und euijge bernork-igenb l hm.-ckendc vorzügliche 'R-eißbrvde.-. Als ich abgeköst war. mutzl;> wir auf eine Stunde nochmals^hinaue, da der andere Unt.r oifizier sich, zu nervös zeigte, und wegen >ei„ig,r Kerje, die sich drüben einmal keh.» ließen, zweimal die ganze Komiglgnie alarm e t-, 'Wir krochen ,,U| II» ll/lim ''IHM- »WUI'UIV» I» V““'! . . ' — " . ", . 7 die anderen hundcrl aber! machen einen lle neu "is ^"s^"Ütsgrauen in den^ allen sranzon Bogen um den Schauvlatz dieses Dramas gehen rubig weiter! Der llntcroisizier. : - - - ' weilergebcii!", und sie gcl en weiter in den - lei Mischen lagen, aber wenigstens noch nicht rochen, '! — . . .r :r. t •_ _i_ r* __ - Dil ll# m.irxt nt/«*« riA K.-*!•«>4 da sie frisch waren. Wenn man stch daran ge diese Disziplin! Inmitten ii» dieser graucnhalten ' wöhnt hat, fühlt man . sich ko ganz vorne viel Erlebnisse bleib? u»-- >ur eine Stütze, der gemütlicher wie im eigentlichen tstrib n, denn natürlich geht die ganze-Schießerei; über ein:,, hinweg. Es ist aber «in überw>fktigcndcBild, wäb rend des Dr o m me I I.c u e r s vorne und hinten die Feuerscheine der Einschläge und Leuchtkugeln aller Farben zu be obachten. Am Morgen legte ich mich in den ktzrabcn, der natürlich noch gan.z primitiv ist, zum Schlafen bin und schlief auch sehr gut. Plötzlich, etwa um 8 Uhr erhielt ich einen Schlag, mit voilcr Wucht aus das Knie, fodaß ich ausfuhr und erst gar nicht wußte, was ios war. Da lab ich einen Granatsplitter von der Größe tiies Tafrlm.-ssers n.ben meinem Knie lügen, und das tat gleich sehr weh. Sanitäter waren sofort zur > Stell«, und wie schon gesagt, die Sache« ist nicht! weiter gefährlich, bin ich erst aus dem Graben draußen. Das ist hier am Tage aber unmöglich, id muß also die Dunkelheit abwatte». '1 I Um zehn Uhr griffen die Franzosen wieder an, lamen auch links in best Graden, wurden aber ne» wieder hinaüsgeworfen ... Das Trommelfeuer halt natürlich, wie bei Brrdun Sitte, den ganzen Tag an. trotzdem Hab« ich noch sehr gut geschlafen.!lrie 5iappe nach cker Beschießung. Aufgenom roa Kam. Julian Lehmann, damals Uffz. beim f i R. J. R. 87. 1$36 / Nr. 11 / Seite 9 Ehrenmal und Gräberfeld am Dou.-uimont (Phot U . I, Schletmfer) Was man von hier aussichr, ist sehr inter-. essanl.^Wir liegen auf der sogenannten Bcrgnase von Souvilte, links Fort Souoille und rechts Taoannes. . Die Berbindungsstraßen werden völlig von uns eingesrhen und beherrscht, und sind si» für den Franzosen unbrauchbar... Also ich bin glücklich zurück im Waldlager, mit rin paar Tagen Schonung wird es abgehen. Muzetay, 15. August Gestern wurde mir eine große Ehrung zuteil. - Der Divisionskommandeur sprach dem ' versammelten Regiment seinen Dank für unser« Erfolge aus und sagte dann, di« Leute, di« sich besonders ausgezeichnet hätten, sollten vor di« Front geschickt werden. Unter den 20 ov„!OüO, die dabei vorgeschictt wurden, war auch ich. Der General unterhiell sich mit jedem Einzelnen ooy uns ausführlich, drückte jedem bi, Hanä-mnd. bedauerte sehr, vom Kommandierenden noch keine E. K. I. erhalten zu haben, wir sollten uns über betrachten, als ob wir sie -bereits halten, di« nächsten, di« kämen, erhielten wir. Später photographierte, ich an der-Straße einig« > Kameraden, als der General daherkam. Wie. er -! mich sah, stellte er sich zu den anderen und sagte, ich Jolle, ihn zum Andenken an den Tag mst. photographieren, was ich natürlich auch .tat. An, Rachmittqg b'esich:jg,e der Dberst da, -Bataillon. Auch er wurde^ aus ,nich-püim.erks.im gemacht, kam aus Mich zu und druckte mir die' Hand. Ich werde diesen Bries er>: ab-enden, wenn ich entweder wirtlich das Krcuz-^schonerhallen habe, oder wenn wir ,n den Graben rucken, da mit Ihr die Geschichte wenigstens wiizl, fall.-. em .Jwischeiiiiill einlritl. Auch für di>- >>eii,-che Tapfer ^teitsmedaille bin ich cingereichl. 7 Rachjchlfsr Zum gleichen - 18. August. Rucken licutfrühplötzlich ab. ' schreibe^ die.- im Ehack>'ceg:aben. B-» beüte als', vorläufige Ane.Icuming vom obrizakli.en zum elalsmaßige» Unieroffizter beioiderr worden.. (•rubcnsii'pung. 20 August. .? Mein Knie war ichvn eiwas heiler, so gmg ich lieber wieder, mit in de» Grabe». Hier hat ja jeder etwa:-,' der einen Granatsslitrer am Hals,! der am Handgelenl. da gehl man Ichvn deifr»! mit, und laßt sich »ich! wegen io em paar Tage» . «straben scheel anichcn iior zwei Tagen machten; wir noch Minjg», jetzt habe» wir a u - Pein | a I a i! I o ii allein fünf Juden rre r .Uten. . . . U-ir hatten schvn T-eilu'te,. ehe wist oben waren. Am Rachmitiag hatten. die Fran,o>en »ehr' stark angegriffen und waren auch eingeSrungen. unsere Leute haben sie nach ubermemchtiche» Anitren gungen wieder hcra»-:gewar>en Der 'i'tzraben ist ei» Mas'engrad iandergl.-lcheii. Es n„d meist-Zieger, das Mef.'cr noch in der -Hand, in. bellgrünen Rocken^, greulich anzuielr-o Dazwiichen zammern noch Schwerverwunde:.-, niit deni ckvegtranspori iit heute angemiigen worde-,. D-.zu regnei es. in ' .strömen, uzas gar ii:ck>! . una::.>enebm ist, denn n,»n belommt keinen Dui«!. Ich habe die Regen haut und de» Tornister eine, geiaileneii fran zvfischen 'S iiiziei; ge-unden, »>-' mir beide gute i Dienste leisten. Ich mastiie wieder P .. i r v ic > i' I e. eine ganz gesährlnhe sache. hob -ein Mnichinengewehrneit - aus. Als ich den, Leutnant Berich: erstattete, ichlug eine Grangte ein, er wurde verwundet, fp'orl über nahm ich den ^jug. So tonnte ich »i de:' letzten 21 Stunden kein Auge ziiliin, denn das Artillerie fener ist stärlec als je und. e-e wirb wohl bald, wieder einen Angri's. -geben. ' Mu/srav. 24 August. _ Die letzten vier Ta.g.- dort oben wären da-'- Furchtbarste, wa> ich ze gesehen l'äbe ckstir haben inehr als die Hälfte der Konipanie ver.vrr». u a. ist leider unser braver Kompaiijeiubrer, der Lenin. B e e r in a n n, der noch die Todesanzeige der beiden Ppeieidwebet unterzeichne e. g. fasten. Samt liche Dffiziere sind verwundet,;uin.Schluß führten nur noch Unteroffiziere die -'Kompanie, ich schon seit der ersten Rächt den Iug. ckvir .hatten ein Feuer, das nndeschrcibtich war. Ich war m i ndestens drciinalverschüttet, lam aber immer wieder glücklich heraus, bin jetzt ganz mit Schrammen und Rissen bedeckt, an Händen. Rase, Ohren besonders stark. Mai? versteht -nicht, wie man so etwas überlebt, und wir sind alle noch ganz 'wirr. Die Bcrgnase oop Souoille, FIcury und der Ehapitrewald sind «in Massengrab furchtbarster Art... Z Uetke ffu |.^:.| alligatorI^ u>4SßRe vertK\upsoescH\pre’. Borlln. Tm-mwimüe 16 Biieo. Am HtaptbAbab^lO Hamborg. Jooftematieg 43 Bochom. Kortom«trabc 6? Kola a. Rh...Hotaaatrab« IIS Pt^okfort a M„ Roiavkt iS E»ß*a, Limbmtkjtnäm 10 ZtatraJ«. Offcabach a. M* Wapocrtal'Qbarfofd Hmotpnfct 16