Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 10 (6.3.1936)
- Date
- 1936-03-06
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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b«s»kdert wib im ottii & betontere fktbk«ft* «m 05e^! Ai.,» er 1921 den „SchleMchen J Kn jüngerer Bruder. <rti« m«iw r «14 16* Jatze alt. ol* ftrimfteu* «nbbfit den Weltkrieg >an der Frort JemaAt. <«gi HchNd^ vom 1- 3. 35) nmbet. lefien Iler": .j» ,n4 ti »Nigerort mit» Familie Drucker, au« i-Domm.) stammend, jetzt teilweise in <0 ürften -albe fofibaft, stellte drei Generatio n.n Frontkämpfer. Mich^ " Drucker (Pläthe) hat als aktiver Kn Feldzug 1870/71 mitgemacht. San seinen lieben Söh neu bab^n aktiv gedient. Liner meldete sich al» freiwilliger: altt waren «'"gezogen. «and«" vier an! der Front und besitz K, A ii Auch ein Schwiegersohn ^Nncr dieser Brüder hatte bereits Lohn, der gl« chfall» an der Fron - «Ile drei Geiierationen oon- Frontsoldaten (?gl. „Sdjilb"! joom 21 6 35.) Vlathe aeli« Soldat drei triegsdavon stn das war im einen war: Pcieran bcs ILmxier o o; Krietze, von 1870/71, Mit > 2)!ar« la Tour, Gra . l r t f c usw, ist Loui« Rosen st ein, über in Götiingen, jetzt Osterode (Harz) vhnbafr. Skip Sohn Ad. Rosenstei r, Oste- ,dc. war Frc nksoldat. (Bgl. „Scknt > -Mr-, I93Sj) 25fi. tan r in a n n Behr. - Naflen» back, geb. 184-7. hat al« aktiver Sol iat den Feldzug 1870/& 1 mitgemacht. Er geht rte dem -riegervcrcin, »essen Mitbegründer r war, 47 Jabro, bin zur Einführung des Arierprinzipe, an. Generalfeldmarschall vi n Hindenburg fandst ibm zum 84. Geburt« tag ein Glückwunschschreiben mit seinem Bildt is. rer verikocoene Bruder Hermann Behrs, I a o i d B e h t. Mcsisenbach, ftorbcner Schipager letzi in Miiin. fcwig1870 7l lie beiden und sein' ver Isaak Ürnfteia, zuhaden an den Frldzüz n 1866 teilgenommen. Söhne Hermann Behts. 7 arid in Plastenbach und Mar in Plitl lina i')!:ederbaiiern> waren Soldaten dqs Well kriegen >Igl :.Schild" vom II I.!! * 7/ t r :i b o i( 1! e » t, Affaltrach b:i 55n(- brenn a. i'icifar, im August 1913 sieb: igjabrig qesierb.::/ wap Altvereran von 18P6 und 1870 71. r 1914 18 ständen seine sieben im Felde:; Merk V Söhne (6efr im Württ Fcldai I- Regt AI: Wilhelm L.. Gefr im Bayer. Hegt. 21: Hugo L , Ldltrmm. im Ldw. Regt 120: Heinrich L-. Aru. im Arm. Ball. 59. gestorben Oktaler 1918 im Uelde: Mar L.< Ldstrmm. im Barer. Ldw 2nl. Ren 2: Leopold L. Wehrmam. Siegt. 3.9, schtver verwundet: Ludwig Bayer. 13 Res Ins Regt. (Bgl. ». II I 1935) Feldari Würll. Sold Ins. IL.. Ins, .Schild" Die Familie Friesen», au s Burgbtob, fir.??(aycn (Rhld), stammend hat dem Tsarcrland besonder« viele Frontsol >aten ges>el!i. Dcr Vater diente aktiv 1864. bi« 1867 und niacbrc dann den Feldzug von 187 )/71 mit. , Scme sämtlichen sieben Söhne waren im Welilriege Frontsoldaten: Albert 3., Uff«,. bei der 4. Hbmo R I. R 28 am I o. 8. 17 allen: im Weben gef Moritz F^. Landw- Rear 99: Gustav F Gefr-, Gefechl s-Ordon nan> beim Landw. Regt. 81: Julius F., Ke seckisordonnanz beim R. I. R 217: Mar F. Vater und neun Jungen * I R %!,*• Ä.Ji *• «- Willy m. I R 65. (Bgl „schild" vom 5. 7. 35.j , *LaJEtiefel, Birklgr, hatte im 2. Äeff. Re,ter-Rrgt. gedient, war Krieg«, teilnrhmer von 1866 und 1870/71, Inhaber bf« Felddienstzeichen« 1866 und der Krieg«- gedenkmünze 1870/71, starb 19191 Bon seinen acht Söhnen dienten fünf aktiv! zwei «ogen ,m Anschluß an ihre Dienst- F«'d.. Schijehlich waren all« acht im davon sechs an der Front, di« mit dem E. fl. II. und der Hess Tapfrrkeitsmedaille ausgezeichnet wurden. ch Die F a m i l i e L ö w e n b e r g in Datteln, Kr. Recklinghausen, weist ztvei noch lebende Brüder auf, die Veteranen der ^Kriege 1866 bzw. 1870/71 sind: 5>erz Löwenberg, geb. 12. Februar 1842, diente aktiv in Münster i. A)., nahm am Feldzug 1866 al« aktiver Soldat, am Kriege 1870/71 als Unteroffizier teil, »rein Bruder Joseph Löwen berg, geb. 23. August 1846, diente in L5amm i. Ä. und nahm als aktiver Soldat am Kriege 1870'71 keil. Beide Brüder waren seit Gründung, bis zur Einführung des Ärierprinzip«, Vtitglieder bzw. Ehrenmitglieder de« Kriegervereine Datteln. Die drei Söhne Joseph Löweirbergs dienten aktiv und waren Fronttämpfcr des Weltkrieges. (Vgl. „Schild" vom l.Febr»>ar 1935.) * Vekcran des Krieges von 1870, 71 ist Mar S ü si m a n n, jetzt 88 Jahre alt, wohnhaft in Ochtendung, Bcz. Koblenz. Er diente aktiv im Inf.-Regt. 69 (?rier), nahm an verschiedenen Gefechten de« Kriege« 1870| 71 teil, war bei den Belagcrungstruppen und kehrte mit verschiedenen Auszeichnungen heim. Ein Fufall ivollte e«, dasi sein ältester Sohn auch aktiv in demselben Regiment diente und mir diesem in den Weltkrieg zog. Auch der ziveilc Sohn ivurde bei demselben Reglinem am M -G. ausgcbildct und geriet ipäter in französische Gefangenschaft. (Bgl. . Schild'' vom 14. Februar 1936.) Bclcran aller dreier Kriege — 1864, 1866 und 1870 71 ist auch Herr Mose« B e b r in Beuel bei Bonn, der neulich seinen 95. Geburt«rag beging. Auch , er ist Baker eines Frontsoldaten von 1914/18, des Kam. Isidor Bckr, Köln. Frontoldat von 1870/71 war der Anfang Februar 1936 verstorbene Kam. Abraham S ä l o m o n, Landsberg Warthe, dessen sohn Litgbcrt S. als Frontsoldat de» Wtltkriege« gleichfalls Kam. der Ortsgruppe Landsberg ist. BierSökne stellte als Frontkämpfer im Weltkrieg der Veteran Isaak Kaufmann in Mör«, der den Krieg >870 71 beim Inf.- Rtgt. 80 mitgemacht hat und kürzlich 90 Jahre wurde Will! diese kleine Iujammcnsicltung auch keinerlei Anspruch auf gcschichtsstatistischen Werl erbeben, weil sie ja nicht auf systematischen Erhebungen beruht und daher nicht annähernd vollständig lein kann, so dürfte sie doch den Zweck erfüllen, ein farbige«, echte« Bild von der soldatischen Haltung und Überlieferung des Judentums »n Deutschland zu-cnlrollen. on de» beiden Aufstellungen iber die Knegsbctciijiung jüdischer Familien im Weltkriege und die! Beteiligung an frühe en Kriege» liud/t i der Leser nur Namen und ^»len. Und doch weih er. dab hin er dielen tatlächääen Angaben Menschenschicks« l«. F a - mtlienfchiäsale stehen. Was v«:birgt sich dinler jenen nüchternen Feststellungen an Leid »nd Komps. Jan Opfer und Tapfei keit. an Treue und Ehre! Der Raum I würde es nicht gestal :i nur einen Teif der Einzelangaben hi: «reiten, die uns im Zusammenhang hier wiedergcg«denen Namen und 'annl lind. Bon allen Fronten d 'neger. der seinen Feuerkreis über «ue zog, berichten dies« Meldungen: «trlusieu erzählen sie von zahllosen * ®“»8tn, von vielen, vielen Auszeichm n btm Feinde. Wir wollen uns — Wu& und zur Abrundung dieser B. darauf beschränken, als Beispiel mir von e i n e r «i n r i g e n der g /'antilien die näheren' «ngaber «roffenrlichtn: von jener Famiste ^»r d t. die nicht weniger al» n m den Weltkrieg entsandte. Man bsesem einen Beispiel die Schicksale mit d,n übrigen Familiennamen len. auch :r auszumit den Baten de- Welt- »rei Erd- »eben den Berwun- >gen vor >um Abtrachtung für alle «lufgeführhier zu öwen» Söhne nach bewerten, verknüpft r-cvi Löwen Hardt war am 1.. 3ul> 1840 zu Oberhemer im Kreise Fserlohn geboren. Am 15. Oktober 1863 trat er als aktiver Soldat in das Heer ein. Er war Fronlwtdat der drei Kriege 1864. 1866 und 1870 71. In seinem Mililärvatz finden sich die Einttagungen: *,7. Armeekorps, 2. Bataill- Infant > 7. westfälisches Landwehr-Regiment Nr. 56. ' Lepi Löwenhardt, Iahrg. 1363 aus Oberhemer in da» stehende *Heer «ingetreten am 15. Ol tober 1663 als Ersatz in Dienst getreten be» der 8. Komp , zur Reserve entlasten am 26. 9- 66. Nach Oberhemer Krs. Iserlohn infolge «ifüllter Dienstpflicht. Orden und Ehrenzeichen: E- K 66 R Ferner den Feldzug 1866 gegen Oesterreich mitgemacht, Gefechte u. a. bei Münchengrätz und Königgrätz. Der Gefreite Löwenhardt hat den Feldzug .1870.71 mitgemacht." AI, der ehemalig« Gefreite Levi Löwen- Hardt. Veteran der drei deutschen Einigung»- kriege, 1898^ starb, hinterlieb er seiner Witt« Frau Pauline Löwenhardt neun Söhne. Sie alle haben ohne Ausnahme im Weltkrieg in vorderster Linie gekämpft. Was sie im ein» zelnen miterlebt, hier onzuführen. würde über bei Rahmen hmau,gehen. Da« Folgende ml ge genügen: ). Georg: Landst. Inf. L- K II. an Folgen s. sch». Kri«U»»erl. später gestorben: 5. Isidor: Landst Inf-: :. Mar: Unteroffz- Inf. E K. V,. 4 mal «iw. att. ged: *. Hugo: Landw Artl-. Frontehrenkreuz, oft. ged später Reichswehr 1920, Teiknd Ni -derwerfuNg d. Ruhroufstoktged.:!. Cmil:!Jäger. Teiln d- Niederwerfung d. Ruhraufst.. okt ged-: 0. Adolf: San. Gefr. E. .K- ».. Front ehi enkreuz II. sch». kri«g»b«sch., lg. 2i. Dorst. d. Krieger u Landw-Derein» Dt -Lindenhorst: '. Julius: Artl- Gefr-, Kriegsfreiw. E. K. U-. oer». Ehrenkr.: >>. Siegmund: Inf. Tel. E. K II., verw. freiw. ins Feld gerückt nach 7 wöchentl Arsbild.: 9 Hermann: Mafch Eew Abtlg. Unfz- E. K II., 4 mal per». ». schw. garvergiftrt. Man ersieht hieraus, dab von den neun Biüdern sechs Verwundungen daoongr: ragen haben: Zwei Brüder waren jeder vier. Mal «rwundet. der eine überdies sch oer gasvergiftet. Ein Bruder ist nach schverer Kriegsverletzung später, gestorben. Zue! Brüder gingen als Freiwillige hinaus. Zwei Brüder haben noch an N achkriegskämpfen teilgenommen, einer von diisen bei der Reichswehr. Las Eiserne Kreuz erhielten von den nein Brüdern sechs. Aber die,drei anderen haben nicht'wenizer „mitgemacht"...^ lind nicht weniger auch ihre.Mutter, da he in. die die neun Jungen, denen sie mii Shmcrzen das Leben geschenkt, an den Fron teu des Groben Krieges wubte! Als sie 1917 ih en 70. Geburtstag feierte, erhielt sie sol ge ides Anerkennungsschreiben: D:r Chef des Mjlikär-Kabinerts. - Berlin, den '25. 9. 1917 Seine Majestät der Kaiser und König haben öl men aus da» Theongesuch vom 38. Juli d- .Zs. in Ansehung der Umstande», dab S e neun Söhne zum Heeresdienst gestellt haben. als Anerlennunz für die Erziehung so oiiler Vaterlandsverleidizer «In Gnadengesckenl von 200 M. au« Alleihölllli ihrer Schatulle zu bewilligen geruht, weichen Betrag ich Amen beifolgend Lbrrsenke. Im Aufträge. > gez. Hoffmann- Für uns . .; Fern im Osten, de ffihnt ein Orab, Da senkt man zu tausend die Toten hinab für uns! Im Westen da ragt manch Kreuz schlicht und klein, Da liegen sie stumm in langen Reihn für uns! Und wo i«i Winde rauschet das Meer, Da .gaben sie freudig ihr Leben her für uns! Sie opferten Zukunft und. Jugendglück, Sie kehren nie wieder zur Heimat zurück, Sie gaben ihr alles, ihr Leben, ihr Blut, Sie gaben es hin mit heiligem Mut für uns! * Und wir? Wir können nur weinen und beten Fiir sie, die da liegen so blutig zertreten ~~ für uns! Denn es gibt kein Wort, für das Opfer zu danken, . ’ Und es gibt keinen Dank für die, die da sanken für uns! Dieses sehr bekannte Gedicht, das auch m einer Reihe von Lesebüchern für deutsche Schulen Aufnahme gesunden hak, wurde in der Zeitschrijt „Deuis-her Wille" (früher „Kunstwart") veröfsentlicht. und zwar im Spelten Novemberheft des Jahres 1915..Die Ueber- Ichriit lautet wörtlich: Reauiem für die deutschen Gefallenen. Gedicht des Obertertianer» Reinhold Samuelsohn auf seinen gefallenen Lehrer Walter Schüler. Der Verfasser besuchte damals eine höhere Schule in Berlin, sein heutiges Schicksal ist uns unbekannt. - Und ein noch schöneres Gesrhenk mag e» gewesen sein, dah alle neun Jungen zu diesem Tag« Fronturloub erhielten... Mit 86 Jahren hat Frau Pauline Löwenhaidt, Witwe eines Kriegs«keranen dreier Feldzüge und Mutter von neun Frontkämpfern des Weltkrieges, im Jahre 1933 das Zeitliche gesegnet. Von mehreren der neun Brüder könnten wir feslstellen, dah sie Bundeskameraden des RjF. sind: Siegmund Lüwenhardt'in Dt.- Hörde ist Mitbegründer der Ortsgrup« Essen. US unserer /rontsoldatenbewegung ..iiiiiiiiiiiüiiiMiimtiiiimiiiiiimiiiiiiii^iir.iiuiiuua.gmiiiniiiuisiiuiiunmMiiuMHMUUMiit, £ ayern Mvichen. Am 24. 2- 36 sah die Ortsgruppe oi r ihrem kameradschaftlichen Abend in der eiaststätte Schwarz einen vollbesetzten Saal. Nachdem der Vorsitzende Kam. Dr. Bretzf«!d«r die Anwesenden begrübt hatte, ergriff Kam. Dr. Otto Tykiler das Wort, und ziichnete in knap«n und treffenden Ausführiinaen die Lage, wie sie sich für die Juden n Deutschland in den letzten 6 Monaten er g:den habe: Die Nürnberger Gesetze hätten eine viele Jahrzehnte lange Entwicklung zu einem Adstiluh geführt, den wir klar zu erkennen den 4 lut haben müssen. Aus delt Bereichen des ö fentlichen Lebens, der Politik und Kultur siien wir ausgelchlosicn. in der Wirtschaft dagkgen solle — auch nach den jüngsten Aeuber mgen führender Männer im Staate — die Lebensmöglichkett nicht abAeschnttten sein. Aus den im. Anschlub daran seitgestellten Tatsachen hätte sich eine Reihe von Folgerungen ergeben welche die «xantwornichen Stellen des deutschen Judentums beschäftigen. Die'« seien i isbesondere die Erziehung unserer Jugend ii nb außerdem die Organisation einer grob; Igigen Auswanderung. Bedeutsam hierbei sei. tah nunmehr auch der Bölkerbund die Wanterung als ein internationales Problem erkannt und sich in die Arbeit eingeschaltet hqtte: i der Anfänge sei er allerdings bisher nicht 1 inousgekommen. Denn wenn auch Palästina iroh der bedauerlichen Kxiste. die es hoffentlich bald überwinden werde, ein Hauptziel der f luswanderung bleibe, so müsse mit aller Kraft «aran gearbeitet werden, dah auch in. anderen Ländern deutsche Juden eine Eristeiiz sinden können. Hierauf kam der Redner auf die innere Lage U«r Juden in Deutschland zu sprechen und gedauerte dah ttotz de« eifrigsten Bestreben» mb Anbettacht der Rot eine einträchtige Zuammenarbeit aller jüdischen Gruppen in Deutschland immer noch nicht erreicht sei. Der führungsanspruch der Zionisten habe die Frage i rneut ins Rollen gebracht. Die allgeigein anrkannten historischen Verdienste des sleichs- »undes dürften keinesfalls übersehen werden, cknser Bund habe zwei Tugenden gepflegt. >hne die eine Gemeinschaft nicht bestehen könne ind eine jüdische beute erst techt nicht. Die» eien Kameradschaft und Disziplin. E>«r Redner «rwies hierbei auf die Kundebung vom 9. 2- 36 der in Bersin. versammelten Vorsitzenden der Landes«rbände de« RjF. Der reiche Beifall bewies dem Redner, dah er durch feine vorzüglichen Ausführungen Nicht nur gute Informationen gegeben, sondern den Kameraden Ermutigung und Zuspruch gewährt habe. In der Au»sprache gab Kam. Dr. Weiler noch bereitwiluast Auskünfte über Limelfraaen, welche das Aufgabengebiet de» Irr. Wohlfahrtsamt«» bettaf«. Einmütigen Beifall fandendie Worte des Kam. Häuptlehrers Julius K i s s i n a e r; als jüdisches Programm de» Frontbundes wollle er ausgesprochen wissen, es möge der ewige Schatz und-da» unauslöschliche Verdienst des Judentums lein Jnhall werden: Die Religion. Den Abschluh diese» auherordentlich ersprießlichen Abends bildete eine stille Minute, die die Kameraden dem Gedenken unserer 12 000 Gefallenen widmeten. Nordwestdeutschland Hauptversammlung ___ der Ortsgruppe Hamburg. Hamborg. Am 27. Februar dielt die Ortsgrup« Hamburg des RiF. ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende Kam Dr. U r i a s eröffnetc.die Versammlung mit einer Ehrung der 12 000 Gefallenen. Hierauf gedachte er der im vergangenen Jahre dahinge'chiedenen Kameraden Anker. Dalttop. Dr. Feiner. Fleischhauer, Savitätsrat Dr. Grimberg, Goldstein. Dr. Altted Levy, Markus. Schuster, Steen (Elmshorn). Sternheim und Vogel. Die Anwesenden erhoben sich zu ihren , Ehren von den Plätzen. Den Geschäftsbericht erstattete der Schriftführer Kam. I s a a c s e n. Der Mitgliederbestand ist trotz Todesfällen und Wegzügen in folge von Neueintritten ungefähr der gleiche geblieben und beträgt 840. Nach dem Aus land lind 15 Kameraden verzogen. Auf dem Ehrenfriedhof der Deutsch-Jsraelittschen Ge meinde und in Hamburg-Wiihelmsburg fanden Gedenkfeiern zu Ehren der Gefallenen statt. Die Kriegsöoferableilung unter Leitung des Kam. Jotkowitz, konnte oon 15 Anträgen 14 erfolgreich durchführen.