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Der Schild · 1936-02-21 · 8 (21.2.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
8 (21.2.1936)
Date
1936-02-21
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Gesetzgebung trab Rechtspr rchvag flnupiDHlnmni! mg in Oanjig Heranriehung der deutsche« 6tai tsang«- hSrige« im Auukmd jutn Wehr »teuft- 3m Reichsgesetzblatt Rr. 12 vom 11 Febr 1936 ist eine Verordnung aber die Heranziehung der deutschen Staatsangehö igen im Ausland rum aktiven Wehrdienst ,nd »um Reichsarbcsitsdienst veröffentlicht ward m. Nach dieser Verordnung hat sich jeder bi. nstpflichtige deutsche Staatsangehörige, der seinen Wohnsitz oder bauenden Auferihalt im Auslande1 haU bei dem örtlich zu tändigen Konsulat? schriftlich auf einem vorg rschrieoeneu Anmjeldematt zur Eintragung in dos Wehrstammblart anzumelden. Dienstpslkchtig ist im Sinne dieser Verordnung jede» männliche deutsche Staat sanaehörige. der hinein für die Ableistung d«r Wehrpslicht auf gerufenen Eeburtsjahi gang an- Der Dienstpflichtige ist auch dann inmeldeoflichtig, wenn er neben der deutschen Staatsangehörigkeit »ine andere Staatsang> Hörigkeit besitzt. Der Dwnstpflichtige hat sich das lnmeldeblatt vom Konsulat oder den fons hierfür bestimmten Stellen zu beschaffen. Der Dienstpflichtige hat sich un »erzüglich nach Bekanntmachung des dienstpflich igen Geburtsjahrgangrs, spätestens dis zumUl. Mär, des laufenden Kalenderjahres und, oenn der Dienstpflichtige erst nach diesem Zeit, unkt aus dem Inland in den Amtsbezirk eii es deutschen Konsulats zuzieht. unverzüglich nach dem Zuzug anzumelden. Die Frist für die Anmeldung ist gewahrt, wenn da« Anrieldeblatt vor Ablauf der Frist zur Post gegeben worden ist. Das Konsulat kann das persön iche Erscheinen des Dienstpflichtigen auf dun Konsulat aNordnen und di« Vorlage von Urkunden verlangen. ' ' Der Dienstpflichtige hat binnen zwi i Wochen dem Konsulat jede Äenderung semes Personenstandes oder seiner Anschrift sä ristlichzu melden und sich, wenn er seinen Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt in den Amtsbezirk eines anderen Konsulats verlegt auch bei diesem Konsulat anzumelden. Der Tod eines Dienstpflichtigen ist von seinen Hi iterbliebenen oder Erben deutscher Staatsnngehörigkeit unverzüglich dem Konsulat an uzeigen. Bei Rückkehr nach Deutschland Hi t sich der Dienstpflichtige bei dem für seinen Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt zuständi ien Wehrbezirkskommando persönlich anzumilden. Er unterliegt alsdann den für das I» land vorgesehenen Vorschriften. Dr, R Ost- Westpreußen Tilsit. Am 5 Februar 1936 hat gruppe . die Orlsanläß ich ihres giiuppe Tilsit des RjF. anläßlich ih 14. Gründungstages die Kamerad« r mit ihren Damen zu einer kleinen Feier vercinigt. Der Vorsitzende Kam. Mari begrüßt! di« Anwesenden und gedacht« der 12 033 im Weltkrieg gefallenen jüdischen Kameradin. In der Minute stillen Gedenkens spielte Ki m. Segall das Lied ,Zch halt' einen Kameraden". In seiner Ansprache führte der Vorsitzende Kam. Marr tz. a. aus: Man müss: von dem Gesichtspunkt lausgehen, daß der RjF. kein Ceselligkeitsverein ist, sondern, das durch die Gründung deci RjF. und somit auch die Gründung der Ortsgruppe Tilsit ein hi heres Ziel erstrebt wird.!nämlich der Zusammenschluß der Frontkämpfer.! der die Fortsetzung de »Frontgei ites. der Kameradschaft in sich verkö pert. Sein Schlußwort gipfelte in dem Appe l: »Treue zur Bundesleitung! Treue zum Landesverband! Treue i zu unserer Ortsgnupe!". 2m Laufe des Abends hielt dei stellvertr. Vorsitzende Kam. Dr. Hugo Eh clich eine kurze Festansprache, in der er auf Pi« Bedeutung des Stjif. einging Bei dies« heit wurde ihm die chm vom Bundesvorlitzenden verliehene silberne Ehrem adel überreicht. Der Leiter der Tilsiter Sportnruppe des RjF. Kam. Mar R o w e l s k i» schilderte sodann den Werdegang der Sportgrupp« und überreichte dem technischen Sportluter Herrn Martin Lewin den ihm verlieh> nen silbernen Winkel. Bei Musik und Verführungen der Sportgrupp«, verlief der Abend in voller Harmonie und hat zur Festigung de» Kameradschaftsverhältnisfes innerhalb der Ortsgruppe ivesentlich beigetragen. Westdeutschland Krefeld. Leim letzten Kameradsprach Kckm. Dr. Samuel. Köl i geschichtliche Entwicklung der K r i« Versorgung. Seine Ausfühi auch den Nicht-Kriegsbeschädigten , brachten, fanden eine zahlreiche u IlvPj" chastsabcnd über die g » o p f e rungen, di« Interessantes aufmcrljgijng rmvj i ul uZC | ALLICATOR a » Sind q u i « d r r m o r c n UNSERE VERKAUFSOESckAFTE. Batlla. TMMMii M Haabar«, lakelataatit« «S K*la a.ük.Hohaaaata U» Ba*«a, IiMtmtaiia«» 1« Baaaa. Am B«ckaa. a» Zaatrala. O l Wnppattat HkarfaM. *7 > Rotauakt 13 aakack a. M M Danzig. Am Sonnabend, den 25- Januar 1936 fand die diesjährige Jahres-Hauptoerkammlung statt. Der Vorsitzende der Ortsgruppe. Kam. Glasermeifter Friedeberg gab den Jahresbericht. Er wies uadarauf hin. daß trotz aller Wirtschaftsnöte sich der Bund auch in Danzig weiter gedeihlich entwickelt hat und da« unter den Kameraden ein tatsächlich herzliches Verhältnis herrscht. Dies wird schon äuherlich dadurch dokumentiert, dah es im vergangenen Jahre möglich war, wieder eine Reih« von Kameraden als neue Mitglieder zu gewinnen und daß unsere Versammlungen und Veranstaltungen sich ständig eines guten Besuches erfreuen. Die Danziger Ortsgruppe hat jetzt einen Mitgliederbestand von etwa 120 Kameraden. | Die besondere Kufmerksameit der Danziger Ortsgruppe war im vergangenen Jahre auf die neu errichtete Jugendgruppe gerichtet. Unter der Führung des Herrn Erich Broh hat diese ln der furjen Zeit ihres Bestehen» einen unerwarteten Aufschwung genommen. Sie verfügt jetzt über «inen Mitgliederbestand von über 100 Jugendlichen. Zum Schluß seines Berichtes wies der Vorsitzende darauf hin. daß der Bundesoorsjtzende Kam. Dr. Löwenstein. Berlin, seinen Besuch Bitte um Meldung I Neun Brüder Löwrnhardt. Wir werden darauf hingewiesen, daß die inzwischen verstorbene jüdisch« Witwe Frau Löwenhardt, neun Söhne an der Front hatte, die zum Teil mit Auszeichnungen und Verwundungen zurückkamen. Da uns nähere Angabe« fehlen, bitten »ir »m Meldung, von wem »ir solch« zuverläsig erhalten können. welche Kameraden waren 1916 beim Armeeslugpark 17 in Grandglis« in Belgien? Dies« Formation hatte ein Nachkommando mit der Ausgabe, beim Rückzug im Oktober/November 1916 die Rückzugsstraßen der Trupp« durch Straßen- bzw. Depvtsprengunaen zu sichern. Der «demalige Flieger bei dieser Formation Alfred Wagner benötigt di« Anschristen von Kameraden zweck» Regelung seiner Diensizeitverhäliniss« Berlin und Mark Ortsgr. Vst- Am 22- Januar ds. 2s. fand eine Ortsgruppenoeranstaltung mit Gästen und Damen statt. Der Abend war in der Haupt lach« von dem Vortrag des Kam. Rechtsanwalt Dr. Weihenkorn ausgefüllt, der über das Thema „Die deutschen Juden im Wirtschaftsleben vergangener -Jahrhunderte" sprach. Ausgehend von der heutigen eigenartigen Berufsschichtung der Juden legte der Redner dar, wie sie insbesondere im Mittelaller bis zur Emanzipation von den Berufen, die ihnen von Hause aus weit besser lagen, deshalb fernbleiben mußten, weil sie in ihnen nicht geduldet werden. Um leben zu können, überhaupt geduldet zu werden, mußten sie sich insbesondere dem Geldzinsgeschäft zuwenden. Aber auch in der Zeit nach der Emanzipation war es für die Juden nicht leicht, sich umzustellen, einmal ckeil sie in Handwerksbetrieben für ihre Söhne keine Lehrstellen fanden, sodann aber auch, weil mit dem Beginn des kapitalistischen Zeitalters die Ent- Gedädifnisausftellung für Max Liebermann Veranstaltet von der Jüdischen Gemeinde Berlin im Jüdischen Museum. 2m Jahre 1831 schrieb Heinrich Hein« in einem Kunftbericht aus Paris: „Indessen, die neue Zeit wird auch eine neue Kunst gebären, die mit ihr selbst im begeisterten-Einklang sein wird, di« nicht aus der verblichenen Vergangenheit ihre Symbolik zu borgen braucht, und die sogar eine neu« Technik, die von der seitherigen verschieden. Hervorbringen muß". Zu den Malern, die diese prophetischen Worte in di« Tat umsetzt«, gehörte auch Mar Liebermann: will man seine Sendung al« Maler verstehen, wenn man begreifen wist, warum zuerst seine Werk« soviel Anstoß, ja sogar Haß und bittere Kritik erzeugten, muh man sich das Wesen der damaligen Malerei vor Augen führen. In den Ausstellungen sah man Bilder, di« Sagen und Geschichten alter Zeiten behandelten, rührende und komische Vorgänge darstellten. z. B. Tromwell an der Leiche Stuarts". „Die Jagd nach dem Glück". „Die Lebensmüden". „Die Liebeserklärung". Nicht das Interesse für Malerei, sondern das Schaudedürfnis des Publikums wurde befriedigt. Als Liebermann um 1869 vor den Toren Weimar», er war Schüler der dortigen Kunstakademie. spazieren ging, sah er Bauern arbeiten und da kam ihm der Gedanke: Da, mußt Du genau so malen wie e« ist. ür eine der nächsten Veranstaltungen ange kündigt hat. Aus Antrag von Kam. San. Rat Dr Abraham wurde sodann dem bisherigen »enden und dem Vorstand das Vertrauen ameraden ausgesprochen. Kckm. Dr Abraham begründete seinen Antrag damit, laß die Ortsgruppe durch ihren Vorsitzenden. Kam. Friedebera. in einer geradezu yprbildl chen Weise geleitet werde und daß er es r erstanden hatte, der Danziger Ortsgruppe in c llen Kreisen Ächtung und Anerkennung .zu i erschaffen. Kam- Friedeberg und der übrige klorstand nahmen ihre Aemser darauf von neuem an. Alsdann hielt Kam. Dr. Kurt tz i g einen ehr fesselnden Vortrag über jüdische Tagesragen. In packender Weile schilderte er di« Kernpunkte des jüdischen Problems der heuigen Zeit. Reicher Beifall dankte dem Redner ür seine Ausführungen. Bei einem gemüt» ichen Bierabend mit Wurst-Essen blieben die ilameraden in angeregter.Stimmung .- noch ange zusammen. In diesem Zusammenhang«, weist die Orts »ruppe darauf hin. daß wie in jkdem Jahre, ruch diesmal im Mär; in der Großen Syna- >oge zu Ehren der im Weltkrieg gefallenen soldaten eine HeIden»Gedenkfei«r tattfinden wird. wicklung des Handels am ehesten neue Erijten >en bieten konnte. So ist die heutige Berufs chichtung erklärlich. Der Vortrag fand bei zllen Anwesenden lebhaften Beifall. Ortrgr. Charlottenburg. Ueber „Aktuelle -teuerfragen" sprach am Montag, den 10. Februar. Wirtschaftsprüfer Kain. Dr. Herbert E. Hirlchberg- Der Vortragende gehandelte interessierende Einzelfragen der jetzt inzufertigenden Steuererklärungen, sowie Frazen des Waren-Eingangsbuchs und der Bür zerjteuer. Das große Interesse, das die Aus ührungen erweckten, dokumentierte sich in der großen Zahl von Sonderfragen, die nach dem Vortrag, an den Redner gestellt und von ihm beantwortet wurden. Kameradschaftsabende eaake«»«idaad 'Bttlia nab Mari! Otttflmbb« Dreailaxcr Berg! Mt, 11 k 9? « r b o ft : Mittwoch, btn 5«. 2., in btn BtroltnanViMolcn, Schönbaut» Butt 28. St litt SBbrtb: Tonnctttpfl, 6tn 27.2., btt To brin, fiadtfcbtr Marti. l>rts«rapp« Oft: Ätzirt Lichttnbtra: Mittwoch. ptn 2«. 2., in btn eoncorbia^Ztstsältn. -Anbrtaastr. 64. VrlSgrubv« Süb> Montaa, btn 21. 2., in btn Bibmartt (Situ, Sltnt Srünftr. 28. 0rt»grnvpt Sltgfritbt Mittwoch, btn 26. 2., im Trnni«. rlud KaistraUtt, SSiimtrsbori,, KaiitraUtt 49/802 prtsgrttpp« Sayer»! Domieretaa, btn 27. 2-, Un Btnnif- Club Jtaiftrafltt, TB lmtttbcrf, «ttifttadtt 49/M. ‘ ktlbgrttpv« ttyatlcttratmra: Montag, btn 24. 2., int <£»(/ l‘ton, Jhtrfürfttnbamtn 1SS/1S6. culggrttpp» dttfatttat Montag, btn 24,2., in btt Äon bitorti fianfa, Fitnsburgtr Str. 19: Ö M. Untermayer-Augsburg IEINENHAUS UND WASCHEFABRIK BRAUTAUSSTATTUNGEN Daß man auch Menschen schlicht und einfach bei ihrer Arbeit malen kann, darauf war damals. im Zeitalter der Anekdote in der Malerei. kein Künstler in Deutschland gekommen. Liebermann stimmt als erster Maler in Deutschland da» hohe Lied der Arbeit an. 2m Jahre 1872 stellte er sein erstes Bild „Die Gänserupfcrinnen" aus, das überall großes Mißbehagen erregte. Wie konnte «in Maler es nur wagen, so viel« alte und häßliche Weiber zu malen! Daß di« kunstgeschichtliche Stellung Liebermanns in der Ausstellung des Jüdischen Museum» nicht voll zur Geltung kommen kann, liegt, wie im Vorwort des Kataloges der Leiter des Museums. Prof. Franz Landsberger. sagt, daran, daß die Räume des Museum» zu Nein sind, auch mußte. auf die Hauptwerke au» den öffentlichen Galerien verzichtet werden. Außer dem Besitz de» Jüdischen Museums wurden nur Werke aus Privatbesitz ausgestellt. Wäre es nicht möglich gewesen, um ein abgerundete« Bild de» Lebenswerkes zu geben. Reproduktionen der Hauptwerke Liebermanns, die es in Füll« gibt, auszustellen. um. besonders dem jüdischen Nachwuchs einen vollendeten Eindruck dieser großen Persönlichkeit zu übermitteln? Da der Raum für Graphik unbenutzt ist, könnte die» noch nachgeholt werden, zumal die Ausstellung zwei Monate. Februar und März dauert. Obwohl die großen Merke au» den Galerien fehlen, hinterläßt die 'Ausstellung einen überwältigenden Eindruck» sie gibt einen bedeutenden Einblick in die Werkstatt de» Maler», denn e» sind sehr viele Studien zu den bekannten Werken ausgestellt <Münchener Bier- Aue Kmmermden- und Familienkreisen Zur Großen Arme«. Landsber» fWarche». Anfang Februar ist das Ehrenmitglied unserer Ortsgruppe. Kam. Abraham E a l o m o st gestorben. Der Verblichene war Mitkämpfer von 1870 71 und ein begeisterter Soldat. Roch wenige Tage vor seinem Tod« wurde er von der Ortsgruppe anläßlich seines 91. Geburtstages geehrt. Sein Sohn, Kam- Siegbert Salomon, ist als Frontkämpfer ebenfalls Mitglied der Ortsgruppe Landsberg. Kam. Dr. Le» Löwenstein. der Vorsitzende unseres Bundes, und sein Bruder Kam. Rechtsanwalt Karl Löwenstein-Aachen sind durch da» Ableben ihres Vaters Hermann Löwenstein in Aachen in tiefe' Trauer versetzt. Die Kameraden nehmen an dem Verlust .lebhasten Anteil. Am Grabe Heinz Ki'sin;. des vor einem Jahre über Berlin tödlich abgestürzten jüdischen Flugzeugführers, fanden sich am Jahrestage des Unglücks mit den Angehörigen und Freunden des toten Fliegers Kameraden des RjF. zu einer stillen Ehrung de» Verstorbenen zusammen. Der Kriegsilieger Kam Ledermann sprach' das Kaddifchgebet, Kam. Wohlgemut sprach zu Herzen gehende Worte und sang El mole rachamim. ¥ Veteran und Frontkqmpser-Bater. Krefeld. Unser Ehrenmitglied, Veteran von 1870 71. Jsaac K a u f ma n n - Mörs, der den Feldzug beim I, R 80 mitmachte, feierte leinen 90. Geburtstag. 4vir wunichen dem Veteranen. dessen vier Söhne im Feld« waren, einen ruhigen und zufriedenen Lebensabend, Den 96. Geburtstag feiert« am 19 Febr in geistiger Frische und Gesundheit in Tann in der Rhön die Mutter unserer Kam. Lou-r Mose», Geisa. Frau Berta Barth, Flehingen, feierte am 20. 2 ihren 80, Geburtstag, Jist Weltkrieg verlor sie ihren einzigen Sochn. Sechs Schwiegersöhne standen während des gan^n Krieges im Felde. 1 Gelsenkirchen. Kam Ernst Leon feiert am 22. Februar die Silberhochzeit. Er gehört zu den Gründern unserer Ortsgruppe und hat stets reges Interesse für di« Besänge des RjF. bekundet. Andernach. Kam Ludwig W°eb r r begeht am 11, Februar seinen 60 Geburtstag Zserkohn. Kam Gustav Weizen körn. Lendringsen bei Jlerlohn. feierte silberne Hochzeit. — lOvjähriges GefchäftsjubUrum. Oldenburg i. O- Am 13. Februar d. I beging die Buch» und Kunsthandlung S. L Landsberg ihr lOOjähriges Geschäftsjubiläum, Gleichzeitig feierte der.Seniorchef. Herr Moritz Landsberg, feinen 80. Geburtstag. Seine 4 Söhne waren sämtlich im Felde. Zwei der Söhne sind die Mitinhaber der Firma E. L. Landsberg -a«dvr». Der Älterspräfldenr unserer Qrr»-rupp«. _ Äam. rudwtg 3 o n 9 t, degrdr am Februar seinen . 65. Gedurrstag. ' garten. Flachsscheucr. Netzeflickerinnen, Spitzenklöpplerinnen usw.). Liebermann übertrug, und darin war er der Lehrer einer gan^n Malers Generation,' die Frische der Studien auf das eigentliche Werk: heute erscheinen diese Studien als selbständige Werk«, das Bild „Bauer mit Kiepe" oder die „Netzeflickerinnen" sind vollkommen abgeschlossene Arbeiten für siich die „Netzeflickerinnen", in den dunklen warmen Tönen sind wie aus einem Guß. Die Ausstellung vermittelt auch eisten Ueberblick über die verschiedenen Stadien der Entwickelung. Das „Bildnis des Sprachlehrers Henry", gemalt als Nelunzehnjähriger. sah ich vor vielen Jahiren bei dem Besitzer, und da hörte ich folg ende interessant« Geschichte: Das Porträt l ing lang« Jahre u n - signiert in dieser Finrili«; man munkelte, es könnt« von Lieberml nn sein. Eine» Tage» konnte der Besitzer dem Maler da» Bild zeigen, hocherfreut erkannte er es als eir»e Jugendarbeit und sagte: „Wie von Leibl!" D«w signierte er es. Die anderen Jugendarbeiten mit der „sorgsam abtastenden Naturbeobachtung" (wie es im Vorwort heißt) könnten heut« in einer Ausstellung „Neuer Naturalisten" hängen, allerdings müßte das Wort „neu" gestrichen werden, da Liebermann schon im Jahre 1872 so malte: Charakteristisch für da» nächste Stadium, in dem u, a. die „Gänserupferinnen" und „Christus im Tempel" entstanden. ist da» in den dunklen, altmeisterlichen Tönen gehaltene Gemälde „Mutter und Kind", in der Auffassung stnsentimental und herb, aber dafür um so inniger und echter im Gefühl. Run Hellen sich die Farben auf Die Studie zum „Schweinemarlt" ist eine

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