Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 4 (24.1.1936)
- Date
- 1936-01-24
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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KRAFT Baiblatt das „SdUtd" für , ■Spor/ p/7^/ JugenderfüchtigufiQ Berlin, den 24. Januar 1936 Organ das Sportbundas das Ralchsbunda« Jüdischer Frontsoldaten . \ Sport and Herrn Ein Beitrag za brennenden Fragen unserer Zeit. / Vor p. Y. Mayer, lugenddezament des Rjf. Um die Jahreswende tonnst Zranttntt im RjZZ. au« sein zuraNdltge». Am I. Fedruist »chUd »or einer dreileern Ost It<li« Ardett unter Beweis st in »«»er Sestichrif« seine« B« , schasr tider tu Iadre erfoigrei d ardei« -diesen. Au« den B i schrisr »erdgentlitden wir heut > s-iaenden Artitel. »er sich mit unserer Zeit desatz«. der T-2B. Schild IhsLhrige« Bestehen wird der &ZTS. ^nttichkeit seine s»orr- und «ieichiritileteinsorgan« Rechen- '' er jüdischer Svor«. krü-en dieser Fest, im Boraddrut« den brennenden Fragen Di» Red. I on» Joden hi Deutschland vor jüdischen Berus» spart Un, fehlen die sportlich inti Mafien, die in der Lage wären, reichende verdienftmöglichkeiten Wenn so auch allgemein der i schaltet ist, so bleibt immer no h die Ausgabe, zu!inem eigentlichen bewahrt. i ressierten jüdischen 1 ierusssporllern au»- z u geben. Berufssport ousgei iorm de» Berufs- War e» früher all- Sportler dadurch einer indirekten, abgeleiteten spottlertum» etwa» zu sagen, gemein üblich, einem befähigtest die Amateureigenschost au erhallen, daß man ein« Berufstätigkeit in der Firma s, ine» Gönner» vorschob (für die die sportliche Lei tung, nicht die berufliche Eignung ausschlaggebei d war), so haben wir heute in einer wieder etwa« veränderten Form ähnliche Erscheinungen im jüdi chen .Sport auizuzeigen. E» gibt auch unter den jüdischen Sportlern in Deutschland leider immer noä ein» ganze Anzahl Aktiver, di» nicht nach der fporfl chen Leistung eine» Verein», »ine» Berbande», nicht nach der Kämet adichaftlichkeit seiner Mannschaft« sondern allein nach den wirtschaftlichen Sichen ngen fragen, di» sie sich au» der Zugehörigkeit zu ilnem Verband versprechen. Derjenige verein, dcr ihnen ein» neue Stelle zuftchert, eine größere Verdienstmöglichkeit, wird von ihnen erwählt, und eider hat z. B. di« Au»slcht aus ein spätere» Zettl ikat auch im vergangenen Jahr jüdisch« Sportür zu einem Berbandvwechsel gebracht. Gerade wir wissen um den Ernst und di» wirtschaftlich« Bot vieler unserer S ottkameraden. Aber die letzten Ereignisse gerade c us dem Gebiet de» Aumoanderunamoesen» haben > n» gezeigt, daß wir mit Recht jegliche wirtschaftliche! Versprechungen bisher ablehuten. Win haben e, al» Sportleut« abgelehnt, di« wirtschaftlich» Rotlage unserer Kameraden zu einem sportlichen L rteil unsere» Berbande» auszunutzen. Wir haben sehen müssen, daß die Möglich eiten der Palästina-Wanderung st i leider sehr verringert haben, daß im laufend» n Halbjahr nur noch 340 Zerttfikate laut Angabe de» Palästina-Amt» für Deutschland zur Verteilung kommen. Dir haben aber — ohne Versprechungen;« geben — in engster Zusammenarbeit mit dem Hls»verein der Juden in Deutschland, der Jüdischen Landarbeit (Aal und der Jewtsh Eolonisatton Association <Iea) mit der Realisierung der bestehenden Möglichkeiten in Argentinien und B afilten begannen. So find soeben au» den Siethen unsere» Spottbunde» 26—SV Sportkamerade i im Alter von 1b bi» 1» Jahren au»gewähft worbe!, die der Hilftverein deutschsprechender Juden in! lrgentinten in einer landwirtschaftlichen Anstalt üt rrntmmt, fi« dort aus seine Kosten auszubtlden. Zum -gleichen Zeitpunkt sin! durch die Jca LO bi» 00 landwirtschaftlich vorgebild ck« sunae Sportkameraden und idüae kinderreich, Familien ausgesucht wachen, di» in Bechtndung u tt der Anstcktlunja d« ehemcÄwn GroH^Scuüowm , iiedler in d«Rähe einer GkdMoM in Brasil en in einer gärtnerischen RanoMtnng eine neu Heimat stndensoüen. E» handelt sich bei diesen beiden Projekten um Da» Jahrtausend der Antiske feierte setnen sportlichen Höhepunkt in der Form der Olympischen «spiel», deren Anfang Gotte»dienst — Dettkamps zu Ehren der Gottheit gewesen —, deren End« Zirku» — Kampf Aur Freude der Maste — geworden. Al» | an die Stelle der allgemeinen kör »erlichen Erziehung 5 der Griechen der Berufssport kä> slicher Gladiatoren trat, al» da» Tvmnasion — einst Stätte zur Pfteg« von Geist, Seel« und Körper - - nun zum schaubietenden Zirku» ernichrigt wu d». fand in dieser Erscheinung der Riedergang der Antike seinen symbolhaften Ausdruck: Berftnnbild ichung de» Weg» t; vom Dienst vor götttichem Gei t zum Dienst für 1 menschliche Macht. * Diese Entwicklung in der An ike ist mit Veranlassung gewesen, daß bei der Sch, ssung der modernen Olympischen Spiele der Berufssport ä von vornherein ausgeschaltet wui de. RIemand ist zur Z Teilnahme an den Spielen berechtigt, der au» seiner •i sportlichen Stiftung einen der tslichen oder Wirtj schaftllchen Nutzen zieht. Würde man diesen Ge- 8 danken de» Amateursport», wie oft angeregt, aus- « geben, so wäre da» ebenso eine Gefährdung der » Spiele, wie eine Aufgabe d<» Gedanken» der! Gleichberechtigung aller SporUer der Erde im Kampf : um den olympischen Sieg. Aber nicht nur dies« beiden Prinzipien, die wir ' al» da» sportliche Grundg »setz schlechthin on- . sehen, sondern auch konkrete wirtschaftlich« vorau»- ictzungen haben erste Aläglichkeiten her Gruppenauswcmder mg, die aber im vergleich mit den jetzt durch Mitteilung de» Palästina-Amt» Berlin bekannt gewo benen Möglichkeiten der Palästina-Auswanderung »ußerordentlich an Bedeutung gewinnen. Neben diesen Anstedlungen in Übersee ist k» für einige Sportkameraden durch den Keren Ha tschuw möglich geworden, am religiösen Ausb iu in P a l ä st i n a teilzunehmen. Außerdem werd n wir versuchen, durch die jüdische Auswanderung »s ch u l e, die in nächster Zeit eröffne wird, und in der auch Sportkameraden im Alte, von M bi» 18 Jahren eine berufliche und schulisch Ausbildung erhalten, sowie durch Unternehme,-Ausschüsse. Errichtung von Borlehren. Sammel »usbildungsstätten und Möglichkeiten der zusätzlich n Berussschulung, bei denen wir sämtlich matzgedind beteiligt sind, di« Berussftage unserer Spötter zu lösen. wir tun die» au» einem verantwort»« g»- bewatztseta and au» Kameradschaftlichkeit! «nsenigea gegenüber, die sich zu unserem Sp >ttbuud bekennen. Dies ist eine zusätzliche' Leistung de» Sportbunde». aber sie stt nicht Endzweck, nicht se ne ursprünglich« Aufgaben Sport und Berus. Hier hat der jüdische Spott eine seltsam« Funktion übernommen. Er ist zum Barometer der wittschaftlichen und der cslichen Hage der Juden geworden. Dort, wo Judm uneingeschränkt ihrer beruflichen Existenz nahgehen können, wo st« die Möglichkeit haben, gleichb, rechtigt In den Reihen der Vereine Ihre» Baterlorde» zu kämpfen, dott haben ste zum grötzten Teil bewußt daraus verzjchtet. eine eigene Mische Spottbewegung zu schassen. Judentum war für sie kein Kriterium für eine Absonderung aus sportlich, m Gebiete. Judentum hat für st« andere Wette. In den Ländern der OErb« aber, in deren die Juden gegenüber den anderen Angehöttg n de» Staate» eine gesetzliche Sonderstellung einnehmen, oder wo sie unter einem starken anttser litischen. Druck leben, haben sie sich zu jüdischen S »ortverbänden zusommengeschlosten. denen zwei beftim- » rechtlichen Situation und au» eat st ebenden püdagogi I« durch Erziehung in ihren S nach iiche de r< Genjeinnach V", Ich«» gort- Eisspo wende Ausgaben zugesallen sind: einmal außen durch schweigende spart Leistung dem Borwurf der Min Wertigkeit der jüdischen Gen schast tu begegnen: zum anderen innen der besonderen wirtschastli und . dara Lag gruppen gerecht zu werden. Und die» ist auch unsere Ausgabe heute in I^utschland: auch wir müsten einer besonderen Si uation gerecht werden: auch unser Sport ist ein Bawmster unserer beruflichen Lage: auch in unser« Spvttvereine schwingt die Berusssragq hinüber: auch wir haben einer besonderen pädagogischen Situation jüdischer Jugend Rechnung zu tragen. Wir iwollen io In unseren Sporwereinen weniger die Höchstleistung schastm, zu der un» auch au» wideren Gründen di« Loraursetzungen an Wettkomos- und lldungsmügiichkrllen fehlen-, sondern wir Dauben, daß wohl die spottsich« Höchstleistung al» Linnbilü einer Breitenarbeit nötig ist, daß aber heit« zu dieser Funktion unserer spottlichen Arbeit no,) »ine» hinzutreten muß: da» ausgleichende und vorbereitende Moment zu unserer berustichen Leistuich. Der jüdisch« Sportverein in Deutschland beschränki sich so nicht mehr aus dck» rein Spottliche, sond, rn di« charakterlich« Erziehung und geisüg« Schulung kommen hinzu. Und so dürfen wir abschließend sagen: jüdischer So o r t, m a n n sejn heißt mehr al» Eharakter sein: heißt, zu der Charakterbildung Beschicht »bewußt sein und Vera ns wortung» ge s-ü hl hinzufügen, ohne die ein jüdischer jisnger Mejnsch in dieser Zeit nicht sinnvoll zu leben vermaß. Wir treiben Spott nicht au» Beruf, sondern wir! treiben Spott a u m Beruf, als seine notwendige Ergänzung: al, Quelle, au, der uns di« Kraft sur Yen täglichen Lebenskampf erwächst. So lehnen wir ebenso denjenigen ad, der ein guter SporUer ist. aber schuldhaft in seinem Beruf versagt, wie wir denjenwen ablehnen. der in seinem Beruf Gute» leiste«, ohne um die Ausgaben wisten zu wollen, di» ihm h dieser Zeit für die Bildung und Formung seine» ,G ' seiner Seele und seinr» Körper» gestellt sind. wir verlangen Totalität de» Aleuschev. rtl nzen Spott Sasis gestellt im Ausbau Eishockey und Kunstlauf auf RjF.-' Bettln. Der Eissport soll im ganzen! bund des RsF. aus «ine breitere Basis werden. Lierzu sind in gewiffem Umfange die Vorbedingungen dadurch gegeben, daß e ne Anzahl RjF.-Berein« über Tennisplätze verfügt, di« ibnr Größe nach auch zum AuSüben d«S SchlittfchuhfpottS geeignet sind. In der ReichSH« uptstadt beispielsweise sind auf Veranlastung und I ritiativ« deS LandeSkpottleitttS von Berlin, Kam.f. >r. Kerbett Gidion, alle Vorbereitungen vollendet. Der TenniSelub Grunewald irr RjF. hat hierzu.sein« Plätze zur Verfügung gestellt. Der Spottbettteb wattet nur auf den Einttttt günstiger Witterung. Neben dem Künstlouf wird inan insbesondere den MannschaftSspott, (llso Eishockey, pflegen. Bisher sind zunächst pr, vifottsch drei Mannschaften zusammengestellt word m. Eie setzen sich auS Mitglieder» der Berlin«, Spottgemeinschaft. deck TenniSelubö Grunew ild, d«S TenniSelub an der Kaifer-Alle« und d:S Berliner RudercludS »Well« Poseidon^ zusammen. Di« Leitung d«S EiShockey-TrainingS ho den zwei bekannt« Eishockey-Spieler, di« Spottkc meraden Walter Sachs und Lerbett Brück, 1 Lernommen. Sachs und Brück waren früher 90 itglieder der ersten Eishockey-Mannschaft d«S .Berliner Schlittschuh-Elubck'. Auch für den Kunstlaufbettieb sind zwei auf diesem Gebitt besonders < rfahrene SporÄameraden als Trainer gewonnen worden: Martin Gordan und §>anS KemvtnSki, die ebenfalls auS de« .Berliner Schlittfch rh-Elub^ hervorgegangen find. Da vier so hervc rragend« Eislaufsportler dt« Leitung d«< B«ltn«r RjF.» EiShockev- und Kunstlauf-Trainings übe nocnmen haben, so dürfte Gewähr dafür beste»«», daß Mannschaften und Einzelläufer zu ansp echenden Leistungen gelangen. Geistes, Wettere alpine Fahrten der Süabeo lung de« «Schild* Frankfurt. Di« Stiabteilung d«S TSV. .Schild" £ rankfutt, di« in diesem Jahr eine besonders rege Tättgkeit entfalttt, veranstatttt nunmehr neben tb en hochalpinen Skifahrte» auch besondere Omniv «Ssonderfahtten an sämAlche» Schneesonntag m nach TaunuS, Rhön (Dasierkuppe) und Bog, lSberg. Weiter« Sonderfahrten auf die etwa 180 > Meter hohe Skibütte im Allgäu finden an fügenden Tagen statt: 2. Fahrt vom 2. bis 11.; februar, 3. Fahttvom 16. Februar bis 25. Februar, 4. Fahrt vom 1. März bii 10. März, l. Fahtt vom 15. März bis 24. März. Der PteiS für dies« Fahtt bettägt einschließlich aller ünkosten von Frankfutt (Main) bis Frankfutt (Main) 53 RM. Frühzeitige Anmeldung ist an den Obmann der Stiabteilung: Ernst Natt, Frankfutt (Main), 5iolzhausenstraße 14, erforderlich. An den Fahtten können sich auch Nichtmitglieder deS TSV. .Schild" beteiligen. Lmr Ostern findtt «in großer Skiwettkamvf statt, der für alle jüdischen Spöttler offen ist. E« besteht hier di« Möglichkest, für v er Tage di« Lütte zu besuchen. Auakuuft über Winterspert-BerauftaUimge». Der Februar wird hoffentlich wiedei Schnee bringen. Ueber di« Beranstaltungen in den einzelnen Winterspottgebieten geben solgendt Kameraden Auskunft: . Mtvater, Annaberg Beskiden: Bruno Schindler. Beuthen, Bergftr. 1: . Rielengebirge: L. Lerz. Breslau, Sandstr. 8: Erzgebirge. Zittauergebirge'. Fichte! gebirge: Dr. Walter Grün, Dresden. Henjestr. 10; Thüringerwald:, Erich Dublon. Erfurt! Angerltraße 46: ' -! Harz: Fritz Cossen. Hamburg, Kl. Sursiah' Itrage 10; Taunus, Allgäu, Dogelsberg: Hugc Stern, Frankfurt a. M- Schwär,burgstr 90: Sauerland. Eifel und Schweiz: Mai Grünwald, Düsseldorf. Tiergartenstr. >: Schwarzwald, Odenwald, Schwäi». Alb. M. Kallmann. Stuttgart. Johann rsftr. 65: Bayr. Alpen: Albert Saenger. Ulm Bleich- Öt 20: i T, : Sportdezernat Berlin. , Soweit Skiabteilungen Reisen untejmehmen; bitten wir dem Sportdezernat und den obengenannten Kameraden, in deren <&:bi«t die Reise führen soll, rechtzeitig vorher .Nachricht »u geben. Offizielle ntttetinngai Anerkennnng für einen jüdischen Lebensretter. Das Mitglied'der Spottgrupp« JTV. de» Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten in Köln, )os«f F r ö h l i ch) hat unter eigener Lebensgefahr einen Verunglückten aus einem brennenden Kraftwagen geretttt, wobei er selbst erhebliche Brandwunden davontrug. Ich spreche dem Sportkameraden Fröhlich für sein mutige« und selbstlose« Verhalten, da» beispielhaft für den (Aeist de« Spottbundes des RjF. ist, mein« besondere Anettennung au». Dr Ltn Löuttnflein ' Bundesvorsinender des Sponbundc« de» RjF.* Der Regierungspräsident in Köln hat unter dem 24. Dezember folgendes verfügt: Der Regierungspräsident I. 3. 3F 13. Köln, den 24. 12. 1935 Herrn -Josef Fröhlich Köln Mauritiussteinweg 69. Für .Ihr entschlossenes und ovlerwilliges Verhalten, da»^ Sie am 26. Juni d. Js/bei der Rettung des Obertruppführers Friedrich Menze in. Köln vom Tode des Berbrennens aus einem Kraftwagen bewiesen haben, spreche ich Ihnen meine Anerkennung aus. Als äußeres Zeichen meines Dankes werde ich Ihnen in der nächsten Nummer des Regierungsblattes ein« öffentlich« Belobigung auslprechen. In Vertretung, gez. Unterschrttt. ■ * Dt« Beröifentlichung der Anerkennung etsolgt« im Amtsblatt der Regierung zu Köln vom II. Januar 1936. , Bett.: Reichsturnwettkampf Druckfthlerberichti grrn g und Anmerkung: - —. In Übung 4 muß es M lstakt H) Drehung in den Seitschwebestüy rückt, heißen. In Übung 5 ist eine ganze Zeile ausgelassen, und zwar nach dem Flänkenschwung links rückwättS. ES muß heißen: Flänkenschwung link« rückwärts in den Seitstütz vorlings, Ejnspreizen rechkS- Scheer« nach links lüber der Vorderpausche), AuS- " spreizen lintf» srücktvätt») usw. Zur Fttiübunq ist zu sagen: Sie ist zum. großen Teil, wie die Geräteübungen, der schon vor längerer Zeit vom früheren Turnobmann l ekanntgegebenen Drüfungsübung für die Oberst, ift entnommen. Leytcre bat 64 Zeirerk^ Unser« Übung besteht nicht aus 52 berfchiedenen übunhsteilen, da von den 52 Zeiten ein erheblicher Teil Wiederholungen durch wi«derqleiche Ausführung darstellt und außerdem verschiedkntlich-mehrere Zeiten aus ein« Übung entfallen. Di« Numerierung, der übungSkeil« soll nicht ttwa eine Taktangab« darstellen, sondery nur ungefähr das Verhältnis im Zeitmaß der einzelnen Teile zueinander andeuren. DaS Zeitmaß für die Ausfübrüng der einzelnen, be- " sonderS der zügigen Teile, bleibt dem Turner überlasten. Ein Zerlegen der ganzen Übung in je ft Zeiten ist nicht angenommen. Wenn die Übung auch anderen LandeSverbän den zu schwer erscheinen sollte, so wird si« erleichten werden können. Anzunehmen ist, daß die . Hauptschwiettgkeit in 13 16 bzw. 21 - -24 gesehen wird, (übrigens muß eS bei 21 27 .wie I3---19* snicht 13—161 beißen.) Grundsätzlich wird daraus! hingewiesen, daß eS sich bei dieser Ausschreibung um einen Probe-Wettkampf der geübteren Turner handelt. ch Bett. Sptelerpästr. Wir machest nochmals darauf aufmerksam, daß all« unsere Vereine verpflichtet sind, für Fußball, Handball und Hockey Sviele roüsse einzuführen. Es darf keine Mannschaft und kein einzelner Sportler an einer Ausscheidung oder Meisterschaft teilnehmen, der nicht im Besitz «ine» derartigen Sorelerpaste» ist. Sofern nicht schon Pässe vorhanden, sind diese umgehend anzusordern bei Kam. Dr. Paul Eichengrün, Eelsenkirchen, Reuftr.7. vereine, deren Mttglieder bi» zum ft. Februar nicht im Besitz der vorgeschriedenen Pässe sind, werden gesperrt^ Rtedersachsen nttt Gan Rordmark vereinigt. Die beiden Landesspottverbänd«' Riedersachjen und Rordmatt find zusammengesaßt worden. Kam. Julian Lehmann. Hamburg, wird in Zusammenarbeit mll Kam. Neuberg/Hannover, diesen Land«»sportoerdand leiten, welcher In Zukunft die Bezeichnung .L.B. Nordweftdeutfchland', führen wird. ' , * Der Netchsobenan» für Schwimme», Kamerad Flörsheim, Berlin W 15, Kaiftralle« 209, ist von seiner Erttankung hergestellt und hat fein« Tätigkeit wieder ausgenommen. Alle Bericht« und Anfragen schwimmfpottlicher Att sind wieder an sein« Anschttft, mit einer Abschrift an daS Spottdezernat, zu richttn. Unser« Skeichsuwifttrfchasttn im Schwimmen sind für den 29. M S r j 1936 in Berlin vorgesehen. dg» »rolle FacfigsSchdft v Ur IvplcHMSbaliM* Qardinoa