Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 2 (10.1.1936)
- Date
- 1936-01-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ans einer Klelugrmeinde Scüwiebu». Der jetzig« Vorstant der Synagogen me»nd« letzt - - - — jetzt sich aus vier Kcmeraden zu- Kam. Martin Meye:, Äam. Sally zemet imtn: irr. Kam. Willy Pinkus, Käin. Louis Lohn. In reterNcher Form nahm d e Gemeind« im Gottrsyaus kürzlich Abschied von ihrem bisherigen langjährig«« Vorsitzenden: Rich<»d Philipsb o r n hat etwa 50 Jahre der Ge neindevertretung angehört und etwa 15 Jahre den Borsitz im Vorstand« innegehabt und immer mit nie versiegendem Fleiß sein Wiffen und Können in den Dienst der jüdischen Sach« gestellt — so führ e Kam. Martin Meyer aus, der ihm gleichzeitig a, ich den Dank des CV.. des Preußischen Landesvei bandes und des RjF. überbracht«, dem der heute 7 kjährig« noch als aktiver Sportler anqehörte und »er ihm für die »reu« Kameradschaft dankte.Die Sv laqogengemeind« SchwiebuS ernannte Herrn Phili »soorn zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Der alte Herr prach dann selbst zur Gemeinde in einer zu Herzen gehenden, wohlgeformlen Ne de, und man kann sagen, daß allen Anwesenden diese Abschiedsstun x das jüdisch« oblem näher brachte als alles stllltaaSgeschehen. rika au Mit denz Versprechen, selbst von Mitglied unserer Gemeinschaft schiedet« sich einer unserer Vesten Baden In £ o n ji a n » fand ain 14. Lörrach und Osfenburg 1935 je eine kameradschaftliche Ortsgruppen statt, in denen jewjilS runa durch die Vorsitzenden, Kam» in Konstanz. Dr. Moses in Lörrac» er in Offenburg. unser LV- Dr. Fritz Rosenselder Reicher Beifall bewies den Anklaisg führunaen sanden, aber auch d solcher Besuche und die Dankbarkeit für die Bereicherung, die sie au« fünften mit nach jviuft nehmen Berlin und Mark T ezemder 1935, tu in 15. Dezember sammenkunft der nach Einführaden Rothschild und Dr. Cchltzstzender Kamerqd Referat hielt, g, den sein« Aus- Notwendigkeit der Kameraden den Zusammen kannten. Ort, g 2tx< s, Jugendheim bei der! Berlin. In der Gubener J her 2. Zug der deutsch-jüd. Iugen willens einiger hochherziger S ' mclndeo und sauberes Iugen Weihung fand am Sonnabend, flat« und die tatkräftige Leitcriji! li c i m konnte zahlreiche Gäste Landesverband Berlin - Mark Frisch das bekannte Bild trauernde Mutter an den! stellend, wahrend Kain. A d a n ncr Iut 5S< lh. gefallener Juden mit crmabnenl c | gab. Namens der Ortsgruppe! Kam. B e xk h a r d t das Gefa Die schlichte und würdige Fci^r Sprechchoren und Liedern des '. nachhaltiger Wirkung. Dank vor heim für ihr-fruchtbringendes, Ortsgr. Süd. Am 9. Dezembei Rabbiner Dr. Kantorows fragen jüdischer Kultur", ffr über den Talmud und Schulchan Entstehung und Inhalt, dt le< des Wortes Jude klar, das Eh dem Heiligen gepaart mit Nächst« Seine vorzüglichen Ausführung« > zen aller Anwesenden. : Obergeb« _ __ _ Hauavarw «.di.nmu s. ACKE MflllChM v Ritter w. Epp Plats 9 Er«te Rc/erenrenl Beratung bd Im ruppe Ofte 69 besitzt jetzt dank des Opferhender ein anbei i. Die Ein <tn 14. Dezember, Ruth Wollbegrüßen. Vom ibcrreichte Kam. iebermanns, die ngräbcrn dar die Kriegsbriese n Worten über- Osl" überbrachre lenen-Gedcnkbuch. , umrahmt von Zuges, war von allem Frl. Wolllbstlose« Wirken. 1935 sprach Herr y über .verneinen Überblick Aruch, über deren di« Bedeutung rcht, Respekt vor nlieb« bedeutet, packten di« Lrrgib leg e hrsti Itungan R M AN N Barlln W » Ttrpiti Ufer 22 [ Mltfeldeutschlan cf Jena. Dir Ortsgruppe hat im! 'ause des 4. Ouar-! »als 1935 drei Kameradschaftea >ende abgehalten. Der I. Kaifteradfchaftsabend sank am st. Oktober im Hotel zum Stern statt. Nachdem der Ortsgruppenleiter Kami. Artur Friedmann die anwesenden Kameradeis und Kameraden Fr »ucn sowohl wie die Eportka'i'.eraden auf das t erzlichste begrüßt batte, gedachte er der Toten im lOellkrieqe. Nach kurzen geschäftlichen Mitteilung« \ hielt Sportkam. , Mar Rosewitz ein Referat. Der 2. Kamerad- I schaftsabend am 12. November w rrde nach der Be- I grüßung und Totenehrung durch den Ortsgruppen- I leiter zunächst durch geschäftlich« : Mitteilungen au«- I gefüllt; der zweite Teil, brachte ilsdann Votträge I Heiterer Art durch verschiedene ( Portkameraden. I Dcr-3. Kameradschaflsabend f< nd am 8.D«zem- Iber in Anwesenheit des Landes Portleiters Kam. IDr. Julius FackenHeim -Ha!le statt. In feier- I licher Form wurde der Toten d« s Weltkrieges ge- Idacht. Alsdann erstattete der Kim. Artur Fried- I mann einen ausführlichen Berich über die Landes- I verbands-Tagunq Mitteldeutschst nds in -alle a. d. I Saale. Anschließend fand durch den Landessport- I leiter di« Weihe eines Tischbann, rs für die Sport- I grupp« Jena im RjF. statt. Kan. Dr. FackenHeim I sprach in packenden Ausführnngc > über RjF.-Geis» I und RjF.-Pflichten. Der Abend var umrahmt mit | musikalischen und gesanglichen V »rttägen. tz Magdeburg. Um den Kamerad»» und deren An- I gehörigen einmal ein paar froh« i stunden zu bieten, I veranstaltet» die Ortsgruppe am 15. Dezember «inen I heileren Abeich mit Edith Märker und Willi Rosen, 1 beide Magdeburger. Alles wurde mit Begeisterung ^ausgenommen und auch für die S lintechlls«, slir die er Borfitzend« in seiner «inleiteni en Ansprache g»> orben Hane, kam ein schöner Let ag zustmnnen. Qsdi'üclSi' SSNkgSSQtlSsi PtONCMN, elfter tm *1arx tw <a*erieso MUS mertka aus jedes z» fördern, verab- Der jüdische Frontsoldat in Gesetzgebung und Rechtsprechung Der U ebertritt der jüdische« Beamten in de» Ruhestand- Der Reichs- und preußisch« Minister des Innern hat unter dem 20. Dezember 1935 einen Runderlaß an die Relchsbehörden gerichtet. in dem zur gleichmäßigen Behandlung der nach 8 9 Absatz 2 der Emen Verordnung zum Reichsbürgergesetz mit Ablauf des 31. Dezember 1935 in den Ruhestand tretenden silbischen Beamten im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminister folgendes bekanntgegeben wird: 1) Die jüdischen Beamten treten kraft Gesetzes in den Ruhestand. Mit der Versetzung in den Ruhestand ist nicht ohne weiteres ein Ruhegehalt verbunden. Die Beamten erhallen deshalb nur dann ein Ruhegehalt, wenn sie cs nach den gesetzlichen Vorschriften verdient haben. Das gilt auL dann, wenn diese Beamten Frontkämpfer Wd. 8 9 Absatz 2 Satz 2 a. a- Oregelt nur die Höhe des zu zahlenden Ruhegehaltes und schafft nicht über die bishxr geltenden Bestimmungen hinausgehende neue- Voraussetzungen für die Gewährung von Ruhegehalt. 2) Als Frontkämpfer gelten nur die in der Dritten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Be rufsbeamtentums vom 6. 5 1933 <RGBI > S. 2951 zu 8 3 Nr. 3 bezeichneten Personen Beamte, deren Väter. Sühn« oder Ehemänner im Äveitkriege asfallen sind, fallen nicht unter diesen Begriff. 3) Ruhegehaltfähige Dienstbezüqe sind die Dienstbezüge, nach dem das Ruhegehalt errechnet wird: soweit also Reichsvorschriften zur Anwendung gelangen, ist gleichmäßig der Wohnungsgeldzuschuß der Ortsklasse 0 zuständig. Der Ausdruck die „vollen ruhegehaltfähigen Dienstbe^üge" drückt lediglich den Gegensatz zu dem nach tzundertteilen zu berechnenden Ruhegehalt der übrigen Beamten aus. 9) Nach Erreichung der Altersqren'e wird das Ruhegehalt dem Frontkämpfer nach den ruhegehaltfähigen Dienstbe»ügen und nach der ruhegehaltfähiaen Dienstzeit, die mit dem 31s 12. 1935 abschließt, neu berechnet 5) Soweit noch jüdische Wartestandsbeamte orohanden sind, treten sie gleichfalls mit Ablauf des 31. 12- 1935 in den Ruhestand. Frontkämpfer erhallen das Wartegeld als zuletzt bezogene ruhegehaltfähiae Dienstbezüge. und zwar auch dann, wenn sie im Zeitraum ihres Ausscheidens als nicht planmäßige Beamte voll beschäftigt waren. Das Wartegeld ist dann gegebenenfalls neu zu berechnen. Hinsichtlich der Gewährung von Ruhegehalt gellen Ziffer 1 und 2 sinngemäß. 6) Soweit an Beamte, die nicht Frontkämpfer lind, Ruhegehalt zu zahlen ist. beinnt die Zahlung des Ruhegehalts in jedem alle mit dem 1. 1 1936.?> Soweit Frontkämpfer ein Ruhegehalt nach Ziffer I nicht erhalten, bleibt wegen etwaiger Eewährugg von Enadenbezüaen oder Unterhaltszuschüssen weitere Anordnung Vorbehalten.?! Volkstums eine jüd umsi gehöre: esj üdilch« Nation ine . es noch nicht einen zibt. Wenn auch Niedersachsen Fürfteuau L Ham». Die Bezirksgrupp« § m s l a n d rief am 29. Dezember 1935 die Kameraden und Ortsgruppenvorsitzenden des Bezirkzu einer Aussprach« mir dem Landesverhandsvorsiycnden Kam. Walter Fuerfc, Hannover, zusammen. Nach Begrüßung des Kam. Leopold Simotz- Luakenbrück übernahm Kam. Fuerst die GesalleneNehklmg und anschließend einen Vortrag über die Arbeiten des Bundes und des Landesverbandejs, der mit großer Genugtuung ausgenommen wurde. Zm Anschluß daran entspann sich eine kleine Diskussion. Nach einem Vortrag unseres Spotztlciter« Julius M e y e r - Vadbergen über di« Tätigkeit der Sportgruppe Fürstenau, die ja bereis« im Bund einen guten Platz eingenommen hät, wurde S'.ettn Dietrich Hamburger- Fiirstenäu für di« Bereitstellung eine« Fußballplatzes auseitiger Dank zuteil. j Westdeutschland | Krefeld. Der Kameradschaftsabend Anfang De'ember vereint« di« Kameraden zu zwanglosem Beisammensein und ntt Entgegennahme der Mitteilungen der Bundesleitung und des Landesverbandes. — Weiter wurde bekannt gegeben, daß die Ortsgruppe des RjF. vom Leiter der .jüdischen Winterhilfe" in Krefeld mit der Durchführung der Sammlumz für die Pfundspende betraut worden ist. Aue anwesenden Kameraden stellten sich sofort fijr diesen Zweck zur Verfügung, sodaß die Sammlung mit großem Erfolg für die Hilfsbedürftigen durchgeführt werden konnte. — Am 28. Dezember wurde der Kameradschaftsabend zu einer Thanukkah-Feierstunde ausgeftaltet. — Kam. Tannenberg sprach über da« Thema „Im Lichte der Menorah". Er verstand es, in überaus fesselnder Weife, die Zeit der Makkabäer vor unserem geistigen Auge sichtbar M machen. Es sei bei dieser Gelegenheit allen Kamt- ... " „Jüdische . raden, die sich für die „Jüdische Winterhilfe!" zur Verfügung stellten, den Kameradenfrauey, die die Bewirtung am Thanukka-Abend durch Spenden ermöglichten, sowie den Frauen unserer KRJO.-Abteiluna. die die Borarbeiten für den ThanuNab-Abend durchführten her,- licher Dank für diese Beweise kameradsthafi» licher Einstellung ausgesprochen. — Rächstet Kameradschaftvaoend 1. Februar 1836. Aus Kameraden- und Familienkreisen Belgard «. d. Pers. Der verdiente Borsitzend« unserer Ortsgruppe, Kam. Günther Drucker begeht am 29. Januar 1936 das Fest der silbernen Hochzeit. Waldrukmra i. Sehles. »Der Kamerad unserer Orksgr»pp« Siegfried Jakob in Lermsdorf, seit Srünvung unser eifriges, treues Mitglied, beging am 31. Dezember 193» seinen 50. Geburtstag. Im Verlag von Franz Bahlen. Berlin, ist ein Kommentar zu den Nürnberger Gesetzen von Ministerialrat'Dr. Lösener und Reirrungsrat Dr. K n o st. beide im Reichs- »knenministrrium. erschienen, der in der Einleitung einen Gesamtüberblick über Staats^ angehbrigkeit und Reichsbürgerrecht als Probleme der Politik, über rasienbiologLche Probleme. volks- und raslenkundliche Begriff« und die Judenfrage gibt. Bei Erörterung der Judenfrage wird einleitend gesagt, daß die Nürnberger Gesetze nicht Maßnahmen seien, hie den'Rassenhaß züchten und verewigen sollen. sondern solche, die den- Beginn einer Befriedung der Beziehungen d» deutschen und de» jüdischen Volkes bedeuten. Es wird weiter gesagt, daß die gesetzliche Absonderung der Juden in Deutschland für sie auch gesetzlichen Schutz bedeute, da sie künftig im deutickien Staatsraum innerhalb her Gren-en, die ihnen der Staat igezogen hat: nach ihrer AN leben können. Es wird betont, daß sie eine nationale Miitderbeit im Sinne des- Völkerrechts nicht leien, vielmehr eine völkische Minder heit. Eine nationale Minderheit könnten sie nicht sein, da zu einer.'Ration ein Staat als äußere Erscheinungsfoijm eines bestimmten werde daher solan» ' tnfm Tote« . re. v»ll», »«tz». 0T«af|»tt«. 9. I »■. StnNik B»Cf, C4rra«H«n(» Wr 0»l»frMF« K«rt»r»tz». Ctutnant bn Jlefmc, SrtrranMnl87n 71,Behl« bMS.U. unbbtt ZapfcrtiUtmtbclDe von »670 71. tm. OM» Ulest, **»i«»*«rf L 7* r er Karlsruhe grupp« Ka ist im Alt ihm ist ei im glorreijie marcksche der» Frai Welch ein sitz des < Medaille fördcrung Riänner, 1919 19 kämpfcr auch unser: Andenken! Zur großen Armee. <$n sjtttran poii 1870 71. Das Ehrenmitglied der Orts- Isruhe, Kam, Bernhard Berg r v»jn 89 Jahren gestorben. Mit der Veteranen hingeqangen. di« n Kriege von 1870 71 das Bis- ( iniaungswerk auf den Schiachtfel kreickis vollenden hel'en durf:«i. Soldat er war. beweist der Venen Kreu'es und der Tav'erkeits- 1870 71. ebenso wir seine Bezum Leutnank d. R. Als einer der >>e der jüdischen Generation vbn bild menen, hat er. der als Front- Gründ ing d'r Reiches örlebtr, Ehre Ei >ri r on Bar! d e .. nae och Nicht geben, al« jüdischen Nationalstaat gibt. Wenn auch in Palästina aussichtsreiche Anfänge zu einem Stabt des jüdischen Volkes vorhanden seien und tatkräftig ausgebaut wer den. so liegt doch - ganz abgesehen von dem zahlenmäßigen lleberwchqen des arabischen Volkes — die tatsächliche Staatsaewalt voraussichtlich noch auf lanhe Zeit in den Händen einer anderen Nation, j. Weiter wird das Problem der deutsch jüdi schen Mischlinge eingehend erörtert. Dieses Problem wird nicht als Anhängsel der Judenfrage behandelt, da ja jeder Halbiude auch Halbdeutscher sei. Uijt die deutich-jüdischen Mischlinge aus ihrer beshengen. praktilch fast vollständigen Gleichstellung mit den Juden auf allen Lebensgebieten zu befreien, die ihnen beiiinahe jegliche Beuxtgungsfreiheit und Erwerbsmöglichkeit gknouzmen Hab«, habe 8 6 der 1. Verordnung zun» Reichsbürgergrietz angeordnet. daß nur noch lreichstzesetzliche Bestimmungen und Anordnungen der NSDAP, und ihrer Gliederungen bei ihren Anforderungen an die Reinheit des deutschen Blutes über den gesetzlichen Judenbe'grifs hinausgehen dürflen. Für unsere Kameraden wird weiter von Jnteresie sein, daß die Delassung des vollen Gehalt» bei den ausscheidenden jüdischen Beamten. die Frontkämpfer gewesen sind, damit begründet wird, daß «» als Ehren pflicht erachtet worden sei. dies« ehemaligen Frontkämpfer mit vollem Gehalt in den Ruhestand zu versetzen. , Ausdrücklich wird weiter erwähnt, daß. trotz des Verbots für Juden, die Reichsfarben zu zeigen, das Tragen des Ehrenkreuzes am fchwarz-weiß-roten Bande unbenommen sei. Franksui der >m liert die in Ehren London Bibliothek in bis zuletzt bändle son. auf Tage nach gesehen. Ehre seinem Kam^ Dr. Julius Lahn-Frankfurt gestorben. t a. M. Mit Dr Julius Cahn. Lebcnssnhr verstorben ist. verlFraiikiurtrr Jsraeii.siche Gsmeinde einen in »xder Weise bewährten ^Angehörigen und der 6 l Geksenkircke». Bei de« Lhanukkah-Bera.rstal tung der Orts- und iSuortgruppe gedachte nach beendetem Fettspiel in würdigen Worten der Borsitzende Kam.! Leo Gomoertz. unserer 12 O0O Gefallene«. Nachdem das Lied .Ich hatt' einen Kamerladen" verklungen war. schloß sich eine Abschiedckansprach« an den scheidenden Schriftführer. Kam. Julius Meyer an, dem vom Borsitzenden im Aufträge der Ortsgruppe zur Erinnerung ein Angebinde überreicht wurde. Kam. Julius Mener. der nach Bonn übersiedelt. hat als Schriftführer und als Berater jahrelang der Ortsgruppe gedient und dieser seit 1919 angehürt. Wir bedauern sein Scheiden: die Ortsqrupp«-Bonn kann zu diesem Zuzug nur beglückwünscht werden. . A. W Gelsenkirchen. Kameradschastsabend am 13. Januar 1936 im Logenheim. Bahnbofstr. 14. Kamerad Dr. Urias-Hamburg spricht über ^Verantwortung in dieser Zeit". Herne. Lnfere Kameradschaftsabend« finden jeden. Mittwoch im Monat in unserem Jugendheim, Bahnhofftxaße 53, Hinterhaus, statt. Das Heim ist auch sonst jeden Nachmittag bis 4!Ibr und abends ab 8 Uhr offen. Südwestdeutschland (BkHtn. Am Sonntag 1935, veranstaltete die Ortsgr. in der HaUptfnnagoge ein Wohl-- tätigkeitskonzert zu Gunsten der Winterhilse. Dar hervorragende Programm wurde unter Mitwirkung von Oberkantor Raumow-Fleisch mann. Sone Seligmann. Fränze May-Zwang, sowie von den Gießener Kräften Milli Löwrnthal. Kantor B. Glusmann. Hans Krämer und Kurt Oppenheimer bestritten. Sämtliche Mitwirkenden fanden großen Beifall. lleichsbund j'idisch^r Frontsoldaten ein desont:rs treues Mitglied, einen Mann, der sich 1 ets der Ortsgruvve selbstlos zur Verfügun,- stellte und den' Kameraden vielfache Bel» hruna und--Anroguna aus dem Ickiaß fein s reitben und sickeren Wissens, etwa in Norträ»en über die „Geschickte der Juden in Frankfi rt ai M ". zuteil werden ließ Im Krieg ha sich Dr. Cahn zweimal zur Front gemeldet: eine fchwere Derwundung. die er hei Verdun davontrug, machte ihn dann daucjnd selddienstunfähiq. sodaß er sich damit beanmgen mußte, als Dizefeldwrbel in Gießen Rekruten aüszubilden. — mehrere Kriegsaus eicknungen bezeugen. ~ daß er auch draußen f’inen Mann gestanden hat. Julius zahn ensitanrmt einer alten Mainzer Famili kam aber bereits mit zwei.Jahren nach Frar kfurt. das ihm die zweite Heimat w«>rde. I > Straßbura^ und Berlin studierte er Archäologie. Ges-hichte. Numismatik und Aeanvtolo,ie. und sein« Disiertasivn über „Die Münzgesch chte Cträßbürgs" wird heute noch genannt. 'Studienreisen nach Paris. »nd Rom. wo er in den großen' k n wissenschaftlich arbeitete, halfen leinen GeUcktskteis ,u erweitern. 1899 trat er das Geschäft seines Vaters ein. das er gefuhrt hat: er war Münzen« nnv Gelehrter in einer Pereinem Svezialqebiet ein Fachmann i der Weithin Ansehen aenoß. i> denn auch von der badischen die Herausgabe eines s über die Geld- und Badens übertragen. . F» ersten Ra iges.i der Weithin Ansehen So wurdi hsitorischer zusammen! a Mirtschakt dem aller! ings »- infolge des Krieges — nur der erste Ihn in aber nicht Heimat, »nd Führunge» ... im! „Verein fgx Geschichte und Altertums ündesi hoch geschätzt. Nicht minder war Julil stellt, mehr durch hat für Obda hlose? mit Erkolg betätigt, wie er auch stets genejgt war. literarische und künit». lerische Bc itrebstngen nach Krysten ,u fördern. Sein Me en bilieb bei alledem einfach und bescheiden. — Bei der Beerdigung dieses „gurten KamejadenV, dem so Diele im RjF. Dank schulden, i ar die Frankfurter Ortsgruprze stark vertreten. ~ ‘ deutschen Kaufs» bens- und r-w a» wurde Stau alt. eir ba I» IS. Juni ISIS Ist. 2u<f> ib tibwtrktlt»«! cl unftttr 771? . ÄTica«hinltr Obtcn unfttc Atme i. I. Januar I! atu»»» fxtr ■ (ubflt. ftUbt«hdn. I. Januar fcfrt dr« bltflatn irunbtt und Salberfta» . Darstandsnii Lrvv, Zand l! statt. enttn. Sustav eiert bai ~ 1 siest brr nuat II ifltrt denn auch .Kommission di» astenden Werks »geschfchle Bade, von Ba»b erscheinen konnte, eressitrte die qroße Weltgeschichte, minder die Geschichte der engeren sp wurden seine Referate und s C»jhn von'jeder sozial einaeein Dierteljahrhundert biner sich >m Vorstand des „Asyls Der Vorsitzende unseres südwest- Landesverbandes. Kam. Felir a n n. entwarf noch einmal ein Le- Eharakterbild des verdienten, trefflichen Mc nnes. und auch' Kam. Stick, der stellv. Lei ter der Bezirssgnivve. ,Ol>er". der auch der Derftorbeite angehört hatte, sprach kurre her liche Worte des Dankes und der Erinnerung. g. sch. tfrt» AoblenO- 71m ’.?anuar IW» Jauchen Wolf, «rd. 3grldachrr, SO Jabre f zwei Sbbnr tm Selbe, beten einer am auf brr korrttobbbr Im Nabkampf gefallen Lchwiegerfohn Kam. Noset staufmann kam schStual au» dem Selb» und »ft Mtaltrb rftlsgrupve stbln. Frau Wolf gebbtt als -ltsbene zur ZTresgruppr stoblrnz. Jbr'arbesten Wllnfebe. W. *am. S. C o in n t b e t feierte am frlnen ictfabrtaen stebuttsiag. Dir »ftt«. brzlackwtinfcht ihren stameradrn auf» brrz- .! I« stam. Lltnon Roniztberg feierte am .. zbszbrtge» NubULmn ai» Srirdbof»gLrtnrr jüMfct-cn Srieobof». stam. 77. tft krtraever. mt« dem S.st. II au»«e,e>chnee. Die Irauung der einzigen Tochter unsere» gltrbr» stam. L r o v , Fräulein channa aller SrUtr am Sonntag, dem 22. Dezember, 25. Dezember ». I. feiert» unfer stanrerab ■nt Jl. Dezei ' - ~ - - - unb am . Silbernen . Dezernb Lochzttt. der ». I. stamerab Ist Sam ftmo» Brau«», stfrchftr 2. beging am t 'ga ve > 75. Nrburtgtag. _