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Der Schild · 1936-01-03 · 1 (3.1.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
1 (3.1.1936)
Date
1936-01-03
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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U. nufere loten «—lia»J>«[«»t»»l. Fr«w Vlfrtt B• 1II. S«(Oi Um. (mm Hletch«>. S«tfla Hiflittwtorg. Xra. 9*t%. L,»>,»!,. v-rii» M»«aie ln »chors C 11»(• » ■, 1 3n. rg-e«. Ort»- , OrHgnm OttofTafft , Oiapn «tDa, Ort*- Kur Wischer Utgeftl|id|ft Mannheim. In unserer oollbe! ichten De zember-Versammlung der Ortsgrmpe Mann heim gedachte der Borsitzende der Gefallenen des Weltkrieges, der Nakbiriepsb mpfe und der ijn letzten Bereinsjalir per-loi denen Mo nieraden Dr. Hirschhorn. 4Leil. -öis. Rnnlel und Beerinann Dann begrüszte e die zahl reichen Vertreter der Ortsgruppe« Wein he > nt und Worms, der Ilnterg uppe L* a denhurg. den Landesverbands iorjitzenden Dr. Rose n selber und den Net 'renken des Abends. Sara. Negier» iigsl«ci:iral Cpiumi heiiher aus Heidelberg, der dgi'.f lallendes misführlc: De: körperlich geistig« Ei.lmickluifg Menschengeschlechtes vom Beginn vri,nilir>en Steiineit dis zn den Inren der alten Böller um'ah! ran mindestens 3000) Jahren. Sagen der Blitlelmeervölker deu lam nuk ein verschollenes Volk au len vl ein e a se .landbrücke zwischen Asien und geschichtlichen Ereignisse jener und ,eilen spiegeln sich beute in den '1 wider, t>nd darin ist in den letzjt in jebein Gebier eifrig und crio beitet! worden. ' Die ältesten uns beknnnlc.i Ginwhd die Sumerer, «ine stämmige 9> lein Gesicht und Körperbau und springender Nase, von den Semi ersten Blick zu unterscheiden. Ab-tr die Wende des 4. Jahrtausends tische Diamine neben ihnen ii drungen. Das religiöse Deuten und Lebe mitetz ruht, wenn auch im Einzel auseinandergtzhend und von äußefen Einflüssen besiimint. doch aus dinhcitlicher Balis. Allen i>t Anzahl von Öligen gemeinsam, babglonisch asinrischcn. den kanaa tischen, wie auch den altaradii.bc bebrgischen Bolksstäminen. Ader rael hat die semitische Religion, klare. Heraushedung des reinen kens und durch die unablässig lä lehrende Wirkung des jüdischen Pi es' vermocht, sich über die durcbschtzi henlggc mächtig und die ganze bis in unsere Tage reich befriichtcjn .zuheven. Durch die gewaltige 'Versönlichleil der den in ägnvtischer Knechtschqs Hebräern die alte lltberlieferuiig oäter wieder lebendig machte. Grundstock zuni Nationalstaat gcleäl durch David zum Territorialstoal delt wu^pe. Nun folgten die lan \ gclä ibte unter' den Königen, die ' zwischen Israel und Juda, und der politische .Zerfall. Hier bietet siä das überraschende Schauspiel, da z dergäug den eigentlichen Aufstiez Der! Zusmninenbrnch des Reiches Herabsinken von einstiger voliti »gang-des der erste,, iahen Kul Zeildaue: R ur uralt.' «n gemeinde r schma Afrika. Dic unten llr zsuiide.i c.r Ialircu lkreich gear e ä 4>odc wirkt Kräk Gott sich ander .Zusainmensa si e des Judentums zu neuer Gestaltvng aus. Der Glaube an den der im Gegensatz zu deni Gia and.zcn semitischen Völkern der .Zeit, ein unsichtbarer Wellenschöpfir Nelhgiion, die. im Reiche des Gedc n zeltet und im Gebiet« des reliqi lens jund Erlebens Gebilde von heit |Unb Größe zutage förderte Geschichte aller Völker unerhört d des Mole t lebenden an die Erz ourd« der . der dann umgewane Leidens- Bruderkrieg« allmähliche der Welt der 'Jhe bedeut:!, und das Höhe, ung aller chöpferischcr Einzigen üben aller damaligen war, eine kens wur ösen Füb riner Reindie in der Geben. be shcr wirkte eine Vertiefung des Innenleben i Nation und sicherte ihr «in« aitsschlaggeh Nolle in der Weltkultur. Nun gab der Nedner «isren kurzen der Geschichte der Juden, di« erfüllt ist Blut und Dränen, von Heldenmut und Willigkeit von Beginn des Reiches bi,. Zerstörung des Tempels unter Titus u zum letzten groszen Aufstande, den Bar 8 führte, und der mit der Bfrnichtung dl dischen Volkes endete. Nicht Endete dageghi Goltesidee. die in den Schulen zu Iabn Plerandien gepflegt und gelehrt wurde ist auch lnnrte noch wirksam und das bin Glied, das uns über Jahrtausende hinan g halten hat. während Kullüren und spurlos von der Erde verschwanden. der lende Abriß von Kpferzur bis öchba inn dir und sie »ende g er- Völker nd es Reicher Beifall lohnte den Sprecher für leine Ausführ,ng«n, die, wie der Vorsitzende ln seinen Dankworten ausdrückte. tiefere Be-' drutung haben, als nur di> unterhaltsame frorm einer geschichtlichen Belehrung. Nach einer kurzen Pause sprach der Landesverbands Vorsitzende /Dr. Rosenfelder, der die Grüsze der Bundesleitung übermittelte. Er sprach von der Tätigkeit der Bundesleitung in Berlin und von ihrer unablässigen Tätigkeit im Dienste der Kameraden. Dann erläutert^ er die neuen Gesetze und gab eine gemeinver stündliche Erklärung ^der Ausführiziigsbestimmungen. .Zum Lchlu warum die Bundeslei Ausbauwerk in Pali stina interessierte und knüpfte geschickt an Kam. Oppenheimer jüdischen Eemeinkchaf! se letzt« er auseinander, ung sich für das religiöse die Ausführungen des an. das, die Gattesidee des Judentums ein i nerläßlichers. Faktor jeder lein und bleiben mülsei ChnnultlMli im Kjf. Inter waicn mit drei spitzer, vor eg aut den schon um lind scmi '•.'nnti. ge dieser 2c ,<» vielfach ifiaiinigfachen im Grunde eine grohc sowohl de-, äisch phöni i und de» u r in I s durch die bfottesgcdan terndc und ophetismus. tlliche Hö Kulturwell. d. heraus n Cck n - der Wein« ideu im Reichet, desgleichen die Iaht der beförd« gen Auswanverer von 204 im Septembcr auf .ZG im Oktober -und über 400 im Rovern ber. Nutzer >em wanden«» viele in diesen Monaten aus, die nu: die Beratung de» Hilfeveseins, ied»«li keine finan ieUe Untersrtztziing beanspnccdren. Jur zeit bemüh sich ber Hilfsverein, durch Slbaffung eines Ga: antiefonid« den -Auswanderung» willigen, d e ohne Hilf« ibr 'Auswanderungsvorhaben »ich auSfüdren können, weit sie nicht die. ai» Landui gsdepor benötigte Summe besitzen, dic Durchführt ng der 'Auswanderung zu ermöglichen. Die Bo bereitungcn für dic Auswanderung d«r Familien, ne in den l«-« dwirrfchafttichen K o l o n i ' n der Iewifd Eoleiiizakion 'Association lIcat ang siedelt werden tollen,-«machen' Forf 'schritte; 20 Familien treten die Überfahrt an linzv'ischen fit t> die meisten von idnest abgereist). Werner werde, zusammen mit der Reichsvertretuna i>5 ivnge keine ausgesucht, die vorerst als Land arbcirer n, .1» At>zeiirini«> geben und jpärer ihre Ellern unk Geschwister Nachkommen lasten selten. 7rienn dies, jungen Leute sich iiewabri haben, sollen . atie weiter - üä Iainil-cn sich in den Kolonien der Iea nieder asscn können.'Dr. )Ki-.dn>ner berichtete ferner nbt verschiedene andere >i!-erseeischc Ans- Wanderung nnöglichkeiken. Den gei >alrig! gestiegenen 2:„sordcriingen der teilten .Zeit begegne« der Hil'a»ere>n durch .einen starken A i s b a n seines p p arate « und die Hinzuz ebiing neuer Kräk:e. Im Reich« wer den I.Z B - r a t ii n g s st c l I c n zu den schon bestehenden t eiden ia.Hämbura und Bremen binzukrwincn. u >d zn-ar in'Breslau. Königsberg, S»et- II». Leipz>!. Köln. H.mnover, Kästet, Esten, .Trank für». Man ihciirt. ttarfcnth«, Siungart und Mün chen. An den Bericht Dr. Uijchnit'.ers jchlotz sich eine Diskussion an. Es-wurde u. a- -über den Itatieniransker b richtet. Hierauf wurden 2Kahlen vor , genommen, die folgendes Ergebnis darren: In daS ' K u r a r o rum wurden neu gewählt die Herren:—- Instizrar 1 r. Julius' Brodiiih, iRinisterialral a. D. Dr. Alto Zirfch, Dr. Leo Hö w e u st c i n, Rechts amr-tlr -DJulius L. Scligiohn, .Dr. Herbert, rchönfeldi In den 'Arbeirsanai'chust des Kura rvriums, d sten Borfinender Herr??kar M. War bürg ist. n urdcn die Herren Dr. Orro Hirsch und. Scligfohn kooprrerc. ' ' Kain. Dr. fiiiiiiüiiiiigiiiim l*ho». \cMen EhcinuNah. das Lichterfest, die Gedenlk der Heldentaten der Makkabäer wurden ganzen Reichsbund jüdischer Frontsolva en. Berlin wie im Reich, von unseren Ortsgr pen mit schlichter, würdiger Festlichkeit deg tzen. Biele tausende jüdischer Menschei. l ineraden und Kameradensrauen und niht letzt die Jugend vereinten sich in erheben kameradschafllicher Verbundenheit und ji schem Gemeinschaftsbewuhtsein. So rour >e I Fest für alle ein tiefer Eindruck innerer St kling und seelischen Erlebens, für viel - o ein erneuter Anlah. durckt Geben und N pien Kameradschaft der Tat zu bewähr Ueberall stieg vor der strahlenden Mno von gläubigen Liopen diq Chanukkah-Hni, empor. In die Herzen unserer Ingen» i allem konnte ein festlicher Abglanz der sch merndcn Lichter fallen.! Statt vieler Einzelberichte lassen wi: Bilder sprechen! Das eii^e zeigt vierhr zwei ndert Kinder vereinigt bei Ost. am 25.'Dezembie die Kameraden Walt-: des LB. Berlin unk der der Ortsgruppe grnddezernent pon czewski. Vorsitzender grupp«. Unter den 100 Landkinder, die begrüßen konnte, Originalskiz-e unserer Frau M. Cohn-Lebl im Kriege verloren, der, Ortsgruppe ist Herr Obierkantor All den Kamerad den Künstlern und bildlichem Opfersinn nukkah-Feiern des auch an dieser Stell: ausgesprochen 35er ii der Ortsgruppe Berlin r 1935. in ihrer Nkitte r Eallmann. Borsitzender Mark, Katz. Vorsitzen- Kerl in-Süd, Adam, In Berlin-Mark und Kle der gaftgebenden Orts- Vindetn befinden sich die Berlin als Feriengüsle s andere Bild ist eine Kameradin, der Malerin elnheim. di« ihren Gatten bei der Ehanukkah-Feier. n-Banern: der Sänger L/iwandowski. :n und Kanieradinncn. Helfern, die sich mit vorin den Dienst der EhajF. gestellt hatten, sei der Dank des Bundes i!i!i!lill!ll!ll!-:':Il!illi,ll>l»lll!llllIlllll!lI!l»lllIItl>!llIllll!l>l!,l»l!ll»IW H Ausbau pes AilfsneteiRS Erweilerung des Zenkralbüro» -- beim Hilfsveeein. Die Pressestelle de» Zentralbüros für jüdische Auswonderungsangelegenhciten beim Hilfsverein der Juden in Deutschland teilt mit: ' j Um dem verstärkten Andrang von iAusw.mdcruugLwilligen nach Möglichkeit ge» recht zu werden, hat der Hilfsverein der Juden in Deutschland E. B., Zentraldüro für jüdische Auswandeningsangelegenheiten, Berlin W. 35. Steglitzerstr. 9, jetzt neue Kräfte, insbesondere für Auswanderer-Beratung, eingestellt und neue Räume hinzugenoinmen. Somit wird das Zentraldüro für jüdische Auswanderungs-Angelegenheiten beim Hilfsverein auch den gesteigerten Anforderungen, die durch die wachsende Zahl von Auswanderungswilligen gegeben find, entsprechen können. Die Auswanderer-Beratungsstelle befindet sich jetzt vorn 2 Treppen — Die Anmeldung zur L lich von 9—13 Uh und Sonntags. — »rechstuiide erfolgt tag r, außer Sonnabends - Wie nehmen von ganifation füLdie nick», derung an die gestfi, grober Genugtuung einem im „Schild" vc gemeinten Hinweis. De« weiteren freuen de» Hilfsverein» berichje: hiefer Anpassung der Or Ipolällinensische Auswan inerten Bedürfnisse mit Kenntnis. Sie entspricht kurzem erfolgten wohl mir un», über die Aktivität n zu können: unk: Bor kurzem fand M. -Marburg eine Sitz früheren geschäfrsfübre Vereins der Juden in " niqer erstarret« einen de» Hilfsverein», di« Nürnberger Gesetz« ar stark zugenommen bat. beträgt monatlich 4000 Aufwendungen fpr die ganz überwiegend in werden, sind von 25 ( 4« 000 RM. i« Oktobej: vember «m gewachsen Für i nsere] Kriegsopfer Köln, s-er^ rührige jObmann uniekcr Krieg» opferabt«' lung. Kam. Salln Michel, batte s.ie Kriec sopker der Ortsgruppe Köln und deren Ki ider zu einer am Sobnabend. den 21. ds. Ä lts. im gtoszleli Saale des Gemeinde Kaufes lti ttfindcnden! Makkabäerfeier eingela den. Die Beranstoltüng nahm vor dichtb: letzten S ublrcihfn ' «inen Karmoniichen n'iid schönen t Zerlauf. Eitze Theatergruvve von Kölner j idischen Schülern und SchülertMfr'i unterhielt bei recht dnfprecheich«« Lerilunge i die Anw senden mit 2 kleinen Bühnenschön- Itücken de Aachener Rabbiners Dr. D. Schönberger: .Elias icmckt einen Traum", und „Balak r nd^Bileam'f. Dazu gab es weitere Darbietui gen Übt Jugend. Das Liebhaber Orchester des ITBl 02 Köln, der Svort gruppe d s Rj,F,. machte es sich unter seinem Leiter D:. Fuchs, aleichfalls recht verdient. Für die kiniludierun» der Bübnenitücke reich neten Lek cer Freimark und Oberkantor Fleiicbmann ve antwortlich.! Die O: tsgruippe war durch das Vorstands Mitglied ^r^ltzrnit Ntztzbaunz und den Jugenddezernate i Drl Solomon, vertreten. Für di« Vorbcrei: ung itzes Abends hatten sich eine Reihe v m Kameradensrauen, inshefondere Frau S. Michel.-die Gattin unseres Kriegs•' opferobm »uns., und Frau Dagobert Leon, die Gattin d-s stellvertretenden Obmanns, besvn dcrs einj-l-ketzt. Daß der rührige ärztliche Be treuer dc-- Kriegsoofer. Kam. Dr. M. Sa muel. t:i allen Aorbereilungcn nichf fehlte, versteht ich für dic Kölner, von selbst. Nach Schluß d r 'Veranstaltung würden an sämtliche bedürftig n Kinder der Kriegsopfer nützliche Gaben v rteilt. Für dc s schöne Gelingen des Abends, mel cher käme ladlchaftiichcn Sinn.und jüdisch«; Zusammena hörigkcitsempfinden v:rmit!elte; fei allen M twirkenden auf's Herzlichste gedankt. Nicht r linder gilt unser Dank den Spendern der Gab n. wie Herr Gemeinderabbiner Dr. Kober. liAcher zitz.den Versammejten einige Worte i ber die Weihe de». Festes sprach. Würt emberg i< et. de: Ätuttg, in der glc i .lusdrücklip sitzende Recdison Edarlorrc die 2 19.15 gelei: gart, ist 2Kürrrcml Jur Riihrigstcllung eines in Ne. 51 «den Rubrik unterlgufeneu Irrtums sei fcstgesteUt, ball der verdiente Bor Onsgrupp« Srurrgan unser Kamerad lchatr Alberr M a i n z e r , Sruttgart-O.. ...-. >9, ist. Er bar demenrspreclic'nd auch cartcr Bcriainmluiiq vom 8. Dezember et. Kamerad Dr. Äap Strauß, Siutl igrgen Borsitzender de» Landesverbandes -rg-Hobenzoltern. istr. r Ttprsty von Herrn Mar mg de» Kuratoriums <de» üden Au»scvusse«) des Hilf»- - T «utschland statt. Dr. Misch- Verich« über die Tätigkeit »«sonders seit Erlaß ' der Umfang und Intensität Die Zahl der Beratungen . »der mehr. Di« finanziellen Auswanderer, di« zurzeit liberfeeisch« Länder geleitet RM. im September auf und 6ü 000 RM. im Noftibgefehen von den Zuschüssen d b, Aus bewert Führer «Hier. sitzende gerien. zu dem den Ant kein nehmern den oder Unt< ri ir Frontsoldaten- 1 ung dek Auslandes de» ..Feuerkreuzes" in Algerien. 27. Dezember ^ITA ) Der Vor ,s Verbandes.,.Eroir de feu" in 911ncout. wastdte sich in einem Appell. >00 Mitglieder erschienen waren, gegen semitirmus und. erklärte, es dürfe rfchied gemacht werden zwischen Trilim Weltkrieg, seien sie Ebristen, Iu Mohammedaner." d s r 4 00

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