Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 8 (1929)
- Issue
- 50 (6.12.1929)
- Date
- 1929-12-06
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Warum wurde au« dem llieich der Pharaonest und dem Athen des Perikh s das. was sich uns heute darbietet, warum fiel das Römerceich dem Ansturm der Germanen zum Opfer? Tie historische Erklärung muh da versagen, denn sie verschiebt die Frage nur um eine Etappe weiter zurück: warum gingen diese stolzen Kulturen durch das Bordringln von Völ. kern zugrundt, die kulturell weit unter ihnen standen? Man hat versucht, das Phänomen durch die Analogie mit dem menschlichen Leben zu erklären, durch die Annahme, dah den Völkern wie dem einzelmn Menschen eine Jugend, eine Blütezeit und ein physiologischer Tod bcschieden fei] Dies setzt aber voraus, dah ein Volk nicht einfach hie Summe seiner einzelnen Personen ist, sondern einen^ metaphysischen Organismus!>öherer Ordnung darstelle Aber auch das ist keine Erklärung, sondern nur eine andere Umschreibung des Zotbestandes, und das einzig neue des Versuches ist di: Hermifbesci wörung eines metaphysischen Gespen tes, dessen 3 .-alten geeignet ist, eine kausale Analyse der Erschei- .g zu erschweren. Verscheuchen wir es daher und Yen wir den Versuch, die Erscheinung des Unteres der Kulturvölker ohne Zuhilfenahme transzen- 'er Faktoren auf Grund der Erfahrungen 'erstehen? Tas Pröblem hat eine a l l g e m e! i n b i o l o - che und eine sozialbiologische S:itc. Erltere en wir etwa folgendermahen formulieren: Welche nderungen erfährt die Zusammensetzun g einer Be erung duvch den Uebergang vom Urzustand zur Zivi- >on? Die andere Frage lautet: Welchen Einfluh hat im Gefolge der Zivilisation auftretende soziale - htuna UM die Bevölkerung? Aus der Bcantwortu: dieser beiden Fragen werden sich einig: Folgerungc ergeben, die in ihrer Gesamtheit als Russenhnyiene ad mit einem neutraleren Ausdruck als lrugenik be- Zc>' ict werden. ' >" iird- 31' g h; U; li bu Ci: bei (er Hai. un'o rcir' denen Ille in der Freiheit lebenden Tiere und P! njtivsten slanren und die primstivsten Menschenrassen leben int Zustand 'wangsiautarkie. d. h. jedes einzelne erwach Jndividuum ist in der Lage, sämtliche ür die Erng seines Lebens notwendigen Funktionen allein hne Hilfe seiner Artgenossen durchzusüiiren (wenn von den staatenbildenden Insekten al sehen, bet die Eigentümlichkeit ihrer Fortpflanzung eine denen die Eigentümlichkeit ihrer Fortpslai „ „ Ausnahme bedingt), und jedes Individuum is: dazu nicht nur j„ der L<sge, sondern sogar gezwungenj. wenn es nicht zugrunde gehen will. Diese strenge Zwangsautarkie verhindert automatisch die Ausbreitung auch nur der geringfügigsten Degenerationserscheinung, da etwa Kurzsichtigkeit oder Schwerhörigkeit oder ein schlechtes Gebih zwangsläufig zhr -Vernichtung dieses j Neuregelung des Schild'Bezuges! : Laut Beschluß der Bundeshauptversatnmlung vom; : 24. II. 1929 wird ab 1. Januar 1930 VN der Er- 2; scheinungsart und in der Berechnung unseres Bundes- : : organs „Ter Schild" eine Aenderüng eintreten, über die; : genauere Mitteilung noch erfolgt bzw. auch den einzelnen : : Ortsgruppen von ihrem zuständigen Landesverband ge- : : geben werden wird. r r Di« beschlossene Aenderung hat zum Ziel, durch «ine i - Herabsetzung des Preises aus 45 Pfennig pro Monat und; : d e dadurch erleichtert« Unterstützung seitens aller Bundes-; : stellen und Kameraden den Leserkreis für unser Bundesi; organ zu vergröbern mit dem Endziel, datz fchlietzlich jeder; 1 Kamerad Leser unseres Bundesorgans werden soll. Zn - » diesem Preis ist ein schon bisher stets seitens der Orts-! gruppen bzw. Landesverbände gegenüber der Bundes- : : leitung verrechneter Beitragsanteil enthalten. Genaue : Informationen erteilen Ortsgruppen und Landesverbände. : : Tiefe Herabsetzung des Preises ist nur dadurch mög- »; lich gewesen, datz ab 1. Januar 1939 der „Schild" nur :; zweimal im Monat erscheinen soll. Es soll aber angestrebt i : werden, den Umfang der Einzelnummer in dem Matze zu; : erhöhen, als durch Bergrötzerung der Leser, und Insei rentenzahl das Einkommen aus dem „Schild" diese Um- : fangoergrötzerung deckt. | Für all« diejenigen Kameraden, die den „Schild" i 2 bereits beziehen, sei es aus dem Weg« über das Orts- » : aruppenabonnement oder als direkter Abonnent bei der ■ 2 Post, sind irgendwelche neue Beranlasiungan nicht zu : : treffen. „Schild"-Bezi«h«r, die vom direkten Postabonne-?; ment abzugehen und sich einem bestehenden Ortsgruppeni » abonnement anzufchlietzen wünschen — was durchaus : : erstrebt werden soll —. haben dies lediglich spätestens -; vier Wochen vor Quartalsbeginn -er zuständigen Ortsi; grupp« mitzuteilen und brauchen di« Postquittung, die i i ihnen jeweils am Schlutz eines Quartal» für das folgend« : : neue Quartal oorgelegt wird, nicht mehr «inzulösen. Bei - J rechtzeitiger Bekanntgabe der Umänderung an die zu- : : , ständige Ortsgruppe erfolgt alsdann vom Beginn des i! neuen Quartals an dl« Lieserung ohne weiteres durch die - i Post auf der Basis des Ortsgruppenabannements.; i Die Bundesleitung. 4 I l