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Der Schild · 1929-11-29 · 49 (29.11.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
49 (29.11.1929)
Date
1929-11-29
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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November 1029 Bei der unser Vater jedes einzels unser Bank unserer Zeit Abend des! sp r e ch u n i Glieder des I in jeder Beziehung so schweren Zeiten für ssand, bei der immer größer n ervenden Bot ren von uns war es besonders wichtig, daß zu all den wichtigen schwebenden fragen wieder einmal Stellung nahm. Schon am 23. November 1929 fand e ne Bordez der Landesverbandsvorsitzeichen und Mitengeren Bundesvorstandes unter Vorsitz des Bundesvorsitzenden im großen Sitzungssaal des Bundesbüros statt. Es wurde über eine Rühe wichtiger Bundesangetegenheiten in ungezwungene' und unverbindlicher Weise gesprochen. Es Konnte aoer schon hierbei festgestellt werden, daß trotz der verschiedenartigen Schichtungen unserer Mitglieder in politischer, gesell-, schaftlicher jund sonstiger Beziehung volste Einigkeit über die Ziöle des Bundes herrscht, und daß ein besonderer Kitt lür unsere Organisation die erprobte. feste Kameradschaft ist. Dies trat auch hervor bei dem auf diese Besprechung folgenden Bierabend, zu dem unsere OrtsgruppeBerlindie auswärtigen Kame- >aden in den Römersaal bei Kroll einaelnden hatte. Unsere Berliner Kameraden haben es diesmal ganz beuiders gut! verstanden, in einem geschmackvollen Rahrusgezeichnete Darbietungen in Wort und tll die innige kameradschaftliche Stimmung den Kameraden aus den nerschiedensten leiches und den bekanntlich bü uns ebenso lerswo manchmal zu Unrecht mit zu wenig wbe beurtejilten Berlinern herzustellen, Auch der Bor- '.ende unserer Ortsgruppe in New Aork Kam. Güns- >rger, überbrachte uns die Grüße der billigen KaMe- ' aden. Bei derl Versammlung wurde zunächst schriftlich der ''eschäftsberscht des Kam. Landsberger überreicht. Dann 'stattete Kam. Grünpeter den Kassenbericht und die ufstellung jdes Etats. Hierauf hielt der Bundeso r s i tz e n d e. Kam. Dr. Löwen st ein ein ausführhes Refercit über die politische Sitr ation und ahrtrichtung des Bundes. Alsdann fand die Beüung der Anträge statt. Unter diesen ist der bemernswerteste'der bezüglich des „S ch i l d", bei eine Liefeüng des Bundesorgans nunmehr an alle Kamede n des Bundes möglichst bald herbeifü jren soll. Am wchmittag hielt Kam. Eisenkraemei ein Referat >>ner „Die Lage der Juden in Deutschland" und Kam. Djc. Meyer-Bonn ein Referat über .',Die ^age der Rüben im Weste n". An diese Referate knüpfte sich öme sehr ausführliche und auf hohem Niveau verlaufende Generaldebatte bis zum Schluz der Hauptversammlung um 8 Uhr abends. en durch idirift fd)nJ wischen all! eilen des ne auch ar Unter den teilnehmenden Kameraden war man einstimmig der Ansicht, daß diese Hauptversammlung in bezug auf Inhalt und Ergebnisse wohl mit an erster Stelle unter allen bisherigen Versammlungen steht. Sie ist die Einleitung zu weitere r Aktionen' des RjF. in dem Kampf des deutschen Judentums für seine Stellung, seine Ehre und sein Recht im deutschen Vaterlande, für das wir jüdischen Frontsoldaten einst Hand in Hand init unseren nichtjüdischen Kameraden zusammenstanden, und für das auch 12 000 jüdische Kameraden auf dem Felde der Ehre geblieben sind.! Lö. Neuregelung des Hchild-Bezuges Laut Beschluß der Bundeshaüptversammlung vom 24. 11. 1929 wird ab 1. Januar 1930 in der Erscheinungsort und in der. Berechnung unseres Bundesorgans „Der Schild" «in« Bendchrung eintreten, über die genauere Mitteilung noch erfolgt bzw. auch den einzelnen Ortsgruppen von ihrem zuständigen Landesverband gegeben werden wird. Di« beschlossene Aenderung hat zum Ziel, durch «in« Herabsetzung des Preisesauf 45 Pfennig pro Monat und d e dadurch erleichterte Unterstüf ung seitens aller Bundesstellen und Kameraden den Lese'kreis für unser Bundesorgan zu vergrößern mit dem E» dziel, daß schließlich jeder Kamerad Leser unseres Bundes »rgans werden soll. Diese Herabsetzung des Preises ist nur dadurch möglich gewesen.- daß ab 1. Januar 1930 der „Schild" nur zweimal im Monat erscheinen fol. Es soll aber angestrebt werden, den Umfang der Einzelnummer in dem Maße zu erhöhen, als durch Bergrößeruhg der Leser- und Ins«, rentenzahl das Einkommen aus dem „Schild" diese Umfangoergrößerung decht. Für alle diejenigen Kameraden, die den „Schild" bereits beziehen, sei es auf de« Wege über das Ortsgruppenabonnement obJt als dijrekter Abonnent bei der Post, sind irgendwelche neu« Beranlasiungen nicht zu trefsen. „Schlld"-Bezieher, die «am direkten Postabonnement abzugehen und sich einem bestehenden Ortsgruppenabonnement anzufchließen wünschen — was durchaus erstrebt werden soll —. haben! dies lediglich spätestens vier Wochen vor Quartalsbeginn der zuständigen Ortsgruppe milzuteilen und brauch« die Postquittung. die ihnen jeweils am Schluß eines Quartals für das folgend« neue Quartal vorgelegt wird, nicht mehr einzulösen. Bei' rechtzeitiger Bekanntgabe der r' ~ ständige Ortsgruppe erfolgt al neuen Quartals an d> Liefern«, Post auf der Basis des Ortsgru, Umänderung an-di« zuodann vom Beginn des [ ohne weiteres durch die wenabonnements. —

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