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Der Schild · 1929-08-16 · 33 (16.8.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
33 (16.8.1929)
Date
1929-08-16
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Nach äußerst ie sich bis zur Endrunde durch, bezwang Gegner, deren überlegene Kraft oft die überlegene Technik der RjF.-Leute zu überwinden drohte. Nach hervorragendem Kampfe siegte der Le Würgegriff mit Körperdurchzuk l: 10 Min., errang damit den auch den Ehrenpreis der Stadt chtgewichtler Neumann durch über Reinhold, E. B. I. E., in chnellsten Sieg des Tages und Berlin. Erbittert kämpften im Ic Sergewicht Wittenberg RjF. i nd Arndt-Postsportverein. Die iuidkämpfe im leichten Mittelge vicht führten zur Punkteteilung .wischen Cteinhardt-RjF., Seif ert-Postsportverein und Hoppe- B. I. E. Im Gesamtr iu-Iitsu»Gruppe des! ijF. überlegen vor Berlins besten Vereinen gesiegt. üiunfch war in Erfüllung gega lgen. jeder der Kämpfer hat an lesem Erfolge hervorragenden i lnteil, der der Gruppe für diesen ipreis des Reichspräfieinbrachte. Bei den deutschen ie nunmehr ihr wahres Können Dieses internationale Spo war ein voller Erfolg. Selten artig viele Zuschauer anzulock reichen Ehrengästen bemerkte n Scutung der Reichrverfastung Juden hin, denen das Werk von Berechtigung gebracht hatte. Gleich endete er. Nach einer Ansprache von sultat hatte somit die Ein langerstrebter -ieg auch noch den Ehre Zenten, die Silberne Plaketti Meisterschaften in Leipzig wird ,u beweisen haben. Am folgenden Tage beteiligte sich die Jiu-Jitsu Gruppe beim internationalen Berfassu igssportfest von Hakoah—Bar Kochba, trug einige Cchaukqmk fe aus, demonstrierte die Möglichkeiten des Jiu-Jitsu in Angriff und Abwehr und holte sich 'ebhaften Applaus. tmeeting am Berfasfungstage hat ein jüdisches Sportfest dervermocht. Unter den zahlan Vertreter der an den Wettl ampfen beteiligten Länder, den Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin und andere. Im Nam« n der preußischen und Reichsrcgierung begrüßte Ministerialrat Dr. M a l l w i tz vom preußischen Kultusministerium die Te lnehmer und wies auf die Bef ir Deutschland, gerade für die Keimar erst die wirkliche Gleich- M t einem Hoch aus das Deutsche Direktor Kareski namens der Jüdischen Gemeinde begannen di: Kämpfe. Im Mittelpunkt des Interesses stand der Leichtathle ikklubkampf des Bar Kochbaam BerfaffmigSiag Berlin gegen eine kombinierte Mannschaft der Wiener Hakoah und des Prager Hagibor. Trotz des Fehlens ihrer Besten, der österreichischen Meister Frankl und Blödy, schlugen sich die Gäste recht gut. Die Berliner dominierten in den Laufwettbewerden^, die sie sämtlich gewannen, im Kugelstoßen, wie im Weitsprung hatten sie allerdings nicht allzu viel zu bestellen. Die Entschei- * düng fiel in den Staffeln, die die Bar Kochbaner glatt gewannen. Alle Voraussetzungen für gute Leistungen waren, gegeben: schönes Wetter, schnelle Bahn,, wie auch begeisterungssähiges Publikum. . Katz. der für Berlin startende finnische Olympionike hatte die ,1000 , Meter stets sicher. Runde um Runde vergrößerte er seinen Borsprung. zog in einwandfreiem Stil dem Felde auf und davon und siegte unangefochten, ohne sich auszugeben, vor seinem Klubkameraden Cohen, der erst in den letztew.Runden an den Wien- Pragern vorbeikam. Ter 100 Meter-Lauf war eine sichere Sache für bte| Brüder Kurz, vom Start an lagen sie in Führung, im Endspurt verwies ^urz I seinen Bruder auf den zweiten Platz. Durch das Kugelstoßen holten die Wien^Präger^mächtis-^ms._ An die Würfe ^von Klempfner und Friedmann kamen weder Koffler noch Kurz I heran, so konnten die Kombinierten in dieser Konkurrenz ihren ersten und einzigen Doppelsieg feiern. Hochinteressant verliefen die 100 Meter. Dr. Hübsch, Prag, zog mächtig los, holte den auf der Außenbahn liegenden Gerber, Berlin, ein, kämpfte bis zur Zielgeraden Brust an Brust mit ihm, plötzlich stieß der Jugendliche Rosenthal, Berlin, vor, ging mühelos an ihnen vorbei und gewann sicher. Der völlig fertige Dr. Hübsch wurde von Metzl noch auf den letzten Platz verwiesen. Gute Leistungen gab es im Weitsprung, der spurtschnelle Dr. Zander, der immer über 6.60 Meter sprang, sicherte sich mit 6,72 Meter den ersten Platz vor Kurz ll, der 6 62 Meter erreichte. Bergmann gewann von der Spitze aus in schönem Stil mit weiten, raumgreifenden Schritten, ohne auch nur einmal gefährdet zu sein, in der guten Zeit von 2:10.6 Mn. Lebhaft umstritten war der zweite Platz. Iankläwitz, Berlin, der sich in der ersten Runde zu weit hinten gehalten hatte, kämpfte in der letzten Runde wie ein Verzweifelter gegen den österreichischen Iunioremneister Spielmann, dieser gab seine letzten Reserven her und rettete sich den zweiten Platz. Im Hochsprung erzielten drei Mann

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