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Der Schild · 1929-03-29 · 13 (29.3.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
13 (29.3.1929)
Date
1929-03-29
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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'l drüben eine ..2raÖititm" halten und die Cftjuben von Pearl iircct und Mrantitreej fügten sich gerne und bald den hier Herr schcnden Lilien. | Hier gib! cs größt Lnnagogein und hier baut man auch, auf den Hohen am Harleüi :>>iver. die neue jüdische Universität, die ein'ige neben der in Jerusalem, die an Kröv natürlich von der 'Jieii' Parker bei iveiljmi nberirosscn iverScn ivird. IV. Tie Heuptgeschästsgegend — das dritte Ghetto. B.stihrend man in idem eigentlichen Lstjudenvicrld den Ein .. ..m Hai. a.s ob den gan'.en Tag gleich viel £'euic aus den Liranen herumlungerien (doch tauscht dieser Eindruck: gerade d-e Lstjnden lind gelluchte Industriearbeiter». i>l Washington H.-:gI,is tagsüber wie' ausgestorben: man gehl in ..dioivn toivn" .",.1 Erirerb i'-ach.;! Auch hier, im Gtickaflsvierlel. herrscht die jüdische Note ver.- blickt als ob e« iiur Juden gäbe. Aber es gibt eben sehr viele, In manchen XKeuenden sicher mehr als Aichtjuden. so zum Beispiel in der E>e,tvud-dder Bel,. Feil und Hantel,andler. rund um die Penn Llalion i Kerum. Hier liest man »fast nur jüdische Namen. gan-, wie in l.'eip äg. Aehn-Iich. ist es auch im <Tameilkonfektionsviertel. ckas etwas a):ier nördlich '.iviichPn und. 7. Avenue liegt. Andere Be e -e dagegen deickaiHgeü «reuiger Juden. La ,’,i»n Beispiel Wi,i.i:reei. die Bonkeitgegenv. wo das anglo amerikanische Eie nie nt durchaus im Borjdergrund sieht. .’ltl lieberbauv! laßt iic gn:es ausiagen. : im alten Eurova. ich noerrakcheny. ivei ■füi jüdischen Iril'eu ich iiber alle diese Berbaltninc ivenig Pe Tinge -stlid drüben weniger beständig Immerhin in cs aber im ersten Augen n man in einem erstklassigen Hotel von bedient ivird. L-.MU 7,! alte ist das Iri ner. Aber a. i imeraü en: bend wart' n eurgeiverbe last ausschließlich im Besitz lierinvnrdigeriveise" dringen di« Lstjuden is vor Kur',ein di^ Italiener alieinherr Ta.ks. in die Truckercien. das Kellner Aäenn man laute int viel Neckt behaupten Karin, daß man Pari: gni mit lTeuii'ch. ohne alle englischen .äcniilnisse. 'i>r.bk,'i.r^:rn kann, foj sind öäraii vor allem die Hunderltau l. de von 7 Kinden-schuld, die zwar gebröckelt, deutsch sprechen. ' denen aber mniierhin ei^ne.. Beriländigungsmöglichkeit r V. Ciijutcn und Westjuden. .aa en schon n'l getrennt, von den £st und Westjudeii l eitehl zwischen "ihnen eine kaum über ..-nerma. Und e -chr-are -glun Ter ii.:s T'littei ier.ittoeu drüben ' den £i:juden kerunierickauen Zu-impn;' dir, d.'.H jeder - er au? der fei i ickoi! di. ill C i it 'Jl i.1 a:;t i'or en: i ' u I s d) e r " •: e L > tinunen. oö> r Westeuropa eingeivander.tc oder schon a^iaiilge Jude ivird nur mir Perachtung .! Er hat fiir ihn ckas gleiche T:e ...geiks" iverSen ilir aann. Aian hall f ater Pegabung und Ile ..eigentlich" doch ein ...ge Besonders Untreund -ne 'Tiijuden erhallen m stimmig daß nur die £ -uieh in den Llaalen den irei gegcnubersteht. Tal 'dr gerade',u sagenhafte Llraße odersonstwo geiragt, ob er Einwandärungsfragebogen fuhren die iiont. so jrnrd sckon das siebenjährige a G e r i:j a n Iew." » »..Ich bin cm von den Peiljuden gemieden, ivo inan e für schmutzig, unehrlich, kann ihnen e ß durchaus nicht absprechen. Kommt ein £gjiide zu <>>eld uni> Ansehen. IQ wird man ivohl mit ihm : triiduvn; aber insgchchm raunt Man »ich doch zu. daß er PK" sei. icke iuhreir ggr an. daß die Westjuden ilßlen uvasi iit mehrerlei Hinsicht nicht liljuden daran schuld seien, wenn inan Juden im gangen nicht gan.', Vorurteils lei ivird aber meist ganz vergessen, daß Ausstieg majnchcr Lsljuüen den Pankees ungeheuer imponiert, und daß sie gerne alles andere vergessen, ".en» ne solche .grast unp Klugheit sehen. Tie Tstjuden ihrcriPls sind ebenso schlecht aus die West - öi*» 'u sprechen. Es ftlib_im wesentlichen die bekannten Bor - >: Halbheit, die den Trthodoren ein Torn im Auge ist: 7 .. iigkeit. die die Fvinsühligeren reizt: engstirnige Lpisß - Ni rlichkeit.- die die Al.fgeireckteren geiselt. -» großen und gan en gilt-der Westjude dem Tsljuden als -ön'7. an den man sich genau soviel kümmert wie um die ..andere:" Gosim. Man sucht seine Gesellschaft nicht, ist also auch nicht ak-n beiroii'ei. daß sic von der anderen Leite nicht ü-.geboten wird gm Grunde gleichen sich Lsijuden und Wesljuden schivercr . ander an als inanäjc grundverschiedenen Volker. »Fortsetzung folgt.» 25 jähriges Dienstjubiläum von Fritz Go-; Am I. 'April feiert unser freund Chefredakteur Fritz b der Prenebeirat unseres Bundes, fem 25 jähriges T jnbilati», im Bcrlog NUftein. Lein jvnrnalistischer Bst gang wurde im „Lchild" vor drei Fahren anläßlich i; 5>u.'sttzeburkstages beschrieben. Fnzwischen hat ihn, den £ «idcs unpolitischen reils der .Bvfufchcn Zeitung", das trauen seiner ^iollegen aus allen T'agern der Fourna s von links bis rechts' an die Zpitze der Berliner ...Uoinin» politischen Pressekonierenz" beruicn. in der richtigen kennlnis, daß Fritz (Koet; mit feinciu lauteren Charakter einem ausgeprägten (KerechtigkeilSgefnhl, verbunden mit >> , konziliantrn BK-sen, der richtige Manu -am richtigen P ist, bestehende Gegensätze ausjugleichcn. Ter BjF. itt stolz daraus, daß Freund Goetz lrvtz'rv hervorragenden Liellung im osfenllichen £'ebcn lind st Arbeitsüberlastung bmj Blind in seinen Presseangeler heilen nun schon seit acht Fahren betreut uild auch den .Zchild ru einer angesehenen BIochenschrist, die von der gioße, Tagespreise häusig zitiert wird, vvrivärls gebracht hat.' B>a. ihn besonders auszeichnel ist die stille Wohltätigkeit, die er ohne daß es jemand erfährt, ausiibr, ali'o im säivnslcn Lin»- des Wortes ein wirklicher jkamerad! An seinenl Chrcntage werden Fritz Goetz zahlreich. Chriliigen zuteil werden nickt lzur vpir seilen der Leitniie und den jkollegen des Berlages Ullstein sonder» auch vor Behörden und Bereinigungen. Unter diesen ivird alich de: „Beicklsbllnd jüdischer Frontsoldaten' selbstoerslündlich nickt sehleti. Die Rückkehr der portugiesischen Marannen zum Judentum Tas Lrgail der Alliance Ffraelite Universelle „Pair. et Troil" veröffentlicht eine Mitteilung des Pro Piaraniicn Komitees, daß es in Portugal bereits zivei Neo-jüdische Ge meiiiden, eine in Lporto und eine in Bragan-.a. gibt. Die zum Judentum bekehrten Marannen geben eine hebräische Zeitung ...Ha Lapid" („Die Fackel") und religiöse Bücher heraus.

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