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Der Schild · 1929-01-18 · 3 (18.1.1929) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
3 (18.1.1929)
Date
1929-01-18
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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ii n ö 16 laut: «Uötti Donnerstag unö Sviiutaa. — ve I Ul a 6 c u 6 e : ötöcu Ifimuoffl.— Auskunft erteilt Oie Wefdwlt»« Nelle, (S. 9, ©uraftr. 28, Telefon: Norden 8908. Drai»i»«»ta,e 6er Ji»-Jitsu-Sr»vve M Äi8. Kampfmannschaft: jede» Montag ab 8,30 Ubr. — Kortgefrfjrltttne: jeden Mittwoch ab 8,80 Ubr. — Anfänger: jeden Donnerstag ab 8L0 Ubr. — TraiuingSräume: Lchöoebera. Hoben- Naufenftrahe.31, Kellerlokal. — Gäste willkommen! Kamera d e a de« Bundes, besuch» unser ItaUIngh Acht«»«! Kursus nur für Sawerude» »es BuudeS. Auf Wunsch einiger Kameraden des Bunderichtet die Jin- »litlu-l'lruooe einen KurinS, der nur für Kameraden aes Bundes bestimmt ist. ein. «amtliche Uebuugen werden der Leistungsfähigfeit der Kameraden angepabt fein. Wir verweisen an die gleich,eitige Bekanntgabe durch die Bezirke und erbitten umgebende Meldungen an die '"••fiti.'ftefti'Ue der Gruppe. ,. H «am. W. BeL. S. 30. Hobeuftaufenkir. 39. l£» werden geübt: Gomnaftik. Eroander,leben. Stb'i'-'rarbl.tik entsprechend angepatzte Jiu Jitiu-Grisfe. SchwimMvereiu Breslau. Ter iicnaegniiidete jüd. Zchivimmverein zu Breslau E. B. erfreut 'ich anfferordentlicher Beliebtbeit und bat bereits 2 Monate noch ietner Gründung de» Beweis feiner Notwendigkeit erbracht. Tie Mttgliederzal l wächst ständig linj unsere Sthivimmabende im Hallcnslhiviminbad. Trnuerstag von 21—22 llhr, weifen einen Bei ii di auf. 6»r früher satt »Iimöglich gewesen ist. Ab Febru 'r seiet ein regclmitziger «poribetrieb ein. Es werden alsdann auch die Nichtschwimmer energisch herangezogcii werden, um das Sibw.Minen in erlernen. , ,1n- Berfolg i nseres Programms, das Schwimmen jedermann iiiganglich zu machen und beirnders bereits die Jugend herauzuliehen, wellen wir den Zwangsschwimmunterricht an den diesigen indische» Schulen einfnbreit. Unser Bereit! iit im Teuischen «chwimmerverbande aufienominen worden und wir boffeii. hier tSelegen'eit zn baden, d e bisher Heftel ende» keiifessiiieUeu Gegensätze zu »berbrncken. Es ist Pflicht eines jeden Kameraden, unsere Bestrebungen ,it unteritii'-en und sofort feinen Beitritt an,>tmelden bei Kam Eejch Tanztaer. Sireslau ll. Tauen,ienstr. 7/i. Telefon 277,8t woselbi auch nähere 2luskuitst erteilt wird. Ter' S^miaimverein ist von der Ortsgruppe des RiK. vollständig nnabbängig. Mitteilungen der Bundesleitung „ür unverlangt uns zugebende Artikel köuue» wir keiue Ber. »atwortnua üderuebwe» Wir empfehle» v»r Eiuieuduua eines Artikels bei uns auzufraie«. Aus den Landes verbänden und Ortsgruppen Landesverband Baden Pfalz. Mauubeim. Am 0. Te,ember 1928 Hörte unsere Ortsgruppe ei mit Beitrag des Freundes unseres Bundes. Herrn Tbeo O p p e ti b e i nt c r «Ruffland von heute. ReiseeinSrücke von 1928". -lic sehr lebhaften und in vieler Hinsicht sehr interessanten AuS- 'librungen des Redners haben der Zubörerschgft einen graten isennü bereitet. Wir mochten nicht unterlassen, auch an dieser stelle mit Tank an den Referenten seines Bortrags Erwähnung ,u tun/ Landesverband Bayer». Würzburg. Am Januar ü. I. hielt unsere Ortsgruppe im Beieinslokal »Hv.el Glocke Kat-mann" das alljährliche Herrencoieu ab. das gut besucht war. Rach dm einleitenden Referat d s kam. Heinrich Kreudenbeiger Uber »Bier Kriegsromane" blieben alle Teilnel.iner bei bester Stimmung, fröhlicher Laune und schönitcr Harm, nie bei einem guten "las Wein »och lange beisammen, kam schön aus Tvrtmund uderbrach'e uns herzliche 18 in ne seiner Ortsgruppe und i ine»' Berbandes Westfalen Ein bunter Abend mit ganz folgt am 2. Mär» d I. in den- Räumen des Plavs^-en Gartens, wozu die Angehörigen unterer Mitllider sowie auswärtige Kameraden herzlich eingeladen sind. Tie derzeitige Borstandi'chaft fetzt sich zusammen aus: t. Borsi"e»der Rechtsanw. David Schloff. 2. Bnrfinender «Seorg Hirsch. Kassierer Norbert Krank, Schriftführer Wilhelm Saalbeimer. München. Uns r Kamerad Siegfried H e u m a n n. der durch seine zumeist in oberbaveriicher M»ndart abgesafftcu wieder und "iedichte in unserer Stadt einen gu tii 2iamen bat. wo Hitmor und Freude regieren, feierte am I«. Januar 1929 seinen 7,0. Geburtstag. Jlant. Heu mann bat öiirrt seinen treiffidteren und urwüchsigen -.'umor auch uns bei allen Anläaen schon viele genuffreiche und heitere Stunden bereitet. Wir gedenken gern: des Ehrentags unseres liebii, Jrenndes und rufen ihm ein herzliches "iliirtaiif für 'einen ferneren Lebensweg »it. -Fürtb. lieber unsere letzte grünere Beransialtung. zu der unser Landesverbands-2-orsitzeuder. Kam. Tr. W e r n e r - Mün-ben das Referat iiberiivmm.it hatte, hat das «Fürther Tagblatt" wie folgt berichtet: Ans dem R e t ch s b u n d jüdischer Frontsoldaten. Oeffeinlsche Kundgebung der Ortsgruppe Fürth. Am 10. Jahr-stag des Bestehens des Reichsirontbundes und der aus it m tervoigegangenen Ortsgruppe Kürth biilt es die Leitung -der Ortsgruppe für richtig, mit einer öfsenlichen Kundgebung her» vorzutreten Ein Borrragsabend im Seihengartensaal sollte die hiesigen Mitglieder des Krombnndes mit dem LaNdesverbandSvoriitzendett von Baoeru, Herrn Dr. W e r n e r - München. bekanui machen. Herr Ivt Hsteubacher als «orstseuder der Orts gruppe begrüffte die Erichi-nenen, darunter besonder» die ©«nietet der «ultusgemeinüe, des Een.ralvererns und H-rr« Nabdinev'Dr Beb re ns. Ter Referent betonte, aatz er der Einladung, tn Kürt« zu sprechen, gerne nachgekommen sei, zumal hier in Rordbaveru — wie ihm durch die Delegation der Ortsgruppe bereits einmal in München er»ävlt wurde — die Berbällntne ander» gelager. sei.« wie etwa in München oder anderwärts. Sein Thema, so he merkte der Redner weiter, dethe einfach und nüchtern »Der Reichobund jüdischer Frontsoldaten im jüdische u heften der W e j e n » o t f und ebenso sa^iwt wolle er Wesen und- Biele des Bundes den Hörern unterbreiten. Die Rotw-ndig-i feit der Bundesgründung ergab sich nach Rttkkeor der K.ont foldaten aus dem Kelde. Das Gefühl der Berbund.nbeit und Kameradschaft in schlimmen Kriegstagen sollte auch tu friedlichen Zeiten in der Heimat erbalten und gefördert werden. Des weilereu erwies sich bald auch die Nolwendigkett, gegen Verleumdungen, die einer Neufärbung allen Antiiemitismunes eieiwkam. «tellung zu nehmen. Die Wellen des Judenoaffe» gingen bvch Die Warner, die damals bei tvrundung des Krontvunücs glaubten, es würden neue Berwicklungeu dadurch geichaffen. »eben sich heute nach 10 Jahren eine» ©eueren belehrt: 3 0000 M i tgliedcr zählt der Kwntbund und er ist der »weitgröbte jüdische Berband neben dem Eentralverein deutscher «taatsbürger jüdischen (Slaubens. Doch sind noch nicht alle ehemaligen jüdischen Krön soldaten ersaht. 12 000 jüdische Krontsoldaten haben ihr Leben laffen 'müssen im schweren Bölkerringen. Sine Reichskriegerstatiftik sei kur, vor dem Abschluh. sie wird mit eindringlichen Tatsachen aufwarten. Die bäuerische Statistik kennte abgeschloffen werden und fand in einem soeben von Dr. Eekste.n versaht n Buch «Haben die Jub n in Bauern Heimatrecht" beachtenswerte Berarbeitung. Als gewichtigster Erfolg des ernsten Streben» de» Reichsbundes jüoischer Krontsoldaten darf wohl die Kundgebung im Herrenbause Berlin bezeichnet werden, die' sich ausführlich mit der Krage der Gründung eines Reichsbundes für jüdische Siedlungen beschäftigt und grobe K-rtichritte erzielt bat. Der Redner schloh seinen ausgezeichneten Bortrag mit einer optimistisch gestimmten Zukunftshossnung. Laudeaverbaud Üurbeffeu-Waldeck mit OÜweftfaleu und Südbauusver. Die diesjährige vrdentliebe Jahreshauptversammlung findet am Sonntag, den 27. Januor 1929. vormittag» 10.30 Ubr. im Hotel Meier, kaffel. Oberst»,-Gaffe öS. statt. Die Tagesordnung iit den einzelnen Ortsgruppen »ugegangen. Ter Landesverband hofft, recht viele Kameraden zu dieser Tagung in Kabel begrühen zu können. Laudesverba»^ Rsrdwefideutschlaud. Kiel. Am 5. Januar faud in sämtlichen Gesellschastsräumen des Sotel Kronprinz unter muhergewöi.nlich starker Beteiligung das Wintervergnllgen der Ortsgruppe statt. Krau Ilse Warburg-Lask begrübte stimmungsvoll durch einen Prolog die Gäste. Ter Borsinende. «am Last, begrühte sodann die auS-. wärtigen Kameraden und ihre Angehörigen aus Neum inster und Bad Segeberg. die in aroher Anzahl erschienen waren, und dankte dem Bergnügungsausschuh. beirnders aber dem Kamerad.n Rbes für die geleistete Arbeit. Kam. Rolf 2 alb erg vom Siadttheater-Kriel erfreut" durch Borträae, Herr K'a h r e n t r'it o vom städtischen Orchester zeigte sich als Meister auf der Geige, Fräulein i'lretel Haart vom Stadttheater kiel sang mit ibrer schönen Stimme Ernstes und Heiteres und Kräulein Hertha Lenschitzki, die Tochter unseres Kameraden Lenschitzki. san) starken Beifall mit ihren schütten t'sesangsvorträgen. H>rr Ernst K r i e d m a n n. der Borsitzende des jüdischen Turnvereins, lobte in seiner verbindlichen und 'geistvollen Art die Tätigkeit der Kieler Ortsgruppe des Reichsbundes jüdischer Krontsoldaten und ihres Leiters als vorbildlich und für die ganze (Gemeinde nu>>bringend. Die Frau unseres Kameraden R o s e n ft e I n machte sich als Tirol>-rin um diesen Abend sehr verdient. Allerlei Unterhaltungen und besonders lebhafter Tan, sorgten bis znm frühen Morgen für den harmonischen Berlauf des gelungenen Feste». Landesverband Oft Westvrenhe». Königsberg i. Pr. Unsere Ortsgruppe hielt am 7. Januar eine Mitgliederversammlung ab, die von Kam. Rechtsanwalt Dr. Erich E o b n geleitet wurde. Kam. Srndikuö Kurt S a b a tz k v frrach über das Thema «Brauchen wir anaesichlS der lebten «önigsverger Borkommniffe eine Frentbund-Abwebr-'" Er schilderte d:n ungeheuren Terror, der seitens der Nationalsozialisten auSgeübt wird, die nicht nur Andersdenkende onsallrn. bei Nacht 'und Nebel Hakenkreuze in die Schaufensterscheiben der Gcs-siäste jüdischer Inhaber einrii-en. sondern auch die Führer der jüdischen Abwebrbewegung körperlich bedrohen. Besonder« bemerkenswert sei der wirtschaftliche Bovkott. der von den Nationalsozialisten propagiert w rde. Tie Propaganda hierzu sei mit ungeheuren M't'eln geschehen. so dah ihnen hierzu ganz zweifellos geheime Geldauell-n zur Berfügung stehen müffen. In öffentlichen Versammlungen M in der stärksten Weise Judenhah ae'rleben worben, und man hätte weitere Grwaltmahnabmen angekündigt. Eine sehr intensive Abwebrbewegung hätte der Eentralverein unternommen. Seitens der Behörden sei durch Einleitung von Strafv-rsabren vorgegangen worden. Die vom Bovkott betroffenen Firmen Habe d r Eeutral» verein zum zivilrechtlichen Borgehen mit Erfolg veranlastt. Auch das Reichsbanner sei durch eine aroste Gegenversammlunq gegen den hakenkrenzlerischen Terror aufgetreten. Der RiF dürfe all diese» Borgängen nicht tatenlos gegenüberstehen, sondern müffe bereit sein, den Schutz indischer Bersammlungen. insbesondere auch den Rednerschutz zu übernehmen. Hier könne er gemeinsam mit dem Eentralverein segensreich wirken. Ter Redner schlest mit einem Appell an die Kameraden sich in gegebenem Fall" zur Beefüguna zu halten und insbesondere die Lauen und Jndifferen'en »ur Abwehr a»f»urütteln. Auf das Referat folgte eine lebbaiie AuSsprach". — Un'er Punkt Bertchiedenes wurde bekann'aeaeben, dasi der Alh-Hernn-Berbaud und die S-E-Verbindung «F ibura'a" Landesverband und Orisaruvpe des RiF. zu einer Oftmarkenkundgebung und Festkommers aniäsilich des 46 S.-ir.-Tages in üöniasbrra eingeladen hoben. Als ©er'r'ter de» RiF. wurden die Kameraden Sabatzkv und Aler Wolfs bestimmt. An d!c Versammlung schloff sich ein aemütliches Beisammensein, bet dem die Kameraden noch lange zusammenblieben. Marie,werter. Am 19. Januar feiert unser sörüerndes Mitglied. Herr Isidor L i v o w S k i. seinen 78. Geburtstag. Herr

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