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Der Schild · 1929-01-04 · 1 (4.1.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
1 (4.1.1929)
Date
1929-01-04
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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§efüf)tl worden ist. zu einer Massenbewegung auszugestalten. Sir haben dazu den Weg gewählt, einen „Reichsbund für jüdische Siedlung in Deutschland" zu gründen. Bitte sagen Sie nicht, wieder ein neuer Verein, wieder eine neue Mitgliedskarte. wieder ein neuer Jahresbeitrag. Es handelt sich nicht um eine der vielen Gründungen, wie wir sie täglich zu allen möglichen Zwecken erleben, sondern was wir beabsichtigen, ist eine Massenbewegung. die hinausgehen soll in jedes jüdische Haus. Jeder Jude, gleichviel welchen Alters. Standes oder Geschlechts und welcher jüdisch politischen Richtung er auch angehören mag. sosi diesem neuen „Reichsbund für jüdische Siedlung in Deutsch land" beitreten, und die Gedanken der Siedlung so populär machen, daß sie als eine Selbstverständlichkeit erscheint. Er soll an die Hirne appellieren und an die Herren und auch an dir Geldbeutel, damit jeder nach seinem Vermögen gebe. Tie Wohlhabenden unter uns nach ihrem Vermögen und der Arme mit seinem kleinen Echerslein. Damit es eine Masienbewegung werde, haben wir den Jahresbeitrag auf ein Mindestmaß von Mk. 1 — bis 1,50 jährlich festgefebt. Also 10 Pfg für den Monat. die Hälfte des Geldes, die eine Fahrt auf der elektrischen Bahn vom Leipziger Platz nach dem Spittelmarkt kostet fordern wir von Ihnen für eine Fahrt in eine glücklichere Zukunst. Wir bitten Sie heute, treten Eie diesem Verein, diesem neuen Verbände bei und wirken Sie für ihn. Als eine Selbstverständlichkeit erachten wir es daß von unseren Kameraden vom Reichsbund jüdischer Frontso'daten keiner beiseite steht bei diesem Werke, das von uns begonnen ist und bellen laufende Geschäfte zunäckst der Siedlungs Ausschuß des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten führen wird. Wir bitten Sie alle, nicht nur selbst diesem Propagandaverein beizutreten, sondern auch in Ihren Organisationen dafür zu wirken, daß diese unserem Plan hilfreich zur Seite steht. — Meine Damen und Herren, das Ziel, das wir uns gefegt haben, soll neues Leben im deutschen Judentum erwecken. Es soll die jüdische Rot zwar nicht beseitigen denn das ist unmöglich, aber es soll neue Lebensbedingungen für' viele Juden schaffen und aus wurzellosen Luftmenschen.' zufriedene, frohe, kraftvo"e jüdische Männer Und Frauen schaffen. Ein Ziel, des Etrebens der Besten wertein Ziel, bas sich, wie mein verehrter Herr Vorredner ausgeführt hat. erst in Jahrzehnten völlig aus"-irken wird, das sich aber verwirklichen IäM wenn a"e Mitarbeiten, die guten Wi"ens sind Wir halten die heutige Kundgebung ab im Zeichen schwerer jüdischer Bot Wir wo"en sie beschließen in der Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft und wollen durch unser Wirken dafür sorgen daß künftige glücklichere Geschlechter unserer heutigen Arbeit mit Dankbarkeit gej denken mögen. „Haben die Juden in Bayern ein Heimatrecht?" Ergänzung und, Berichtigung. In meiner unlängst sim Philo Verlag Berlin) erschienenen Schrift: „Haben die Juden in Bayern ein Heimatrecht? Eine geschichtswisienschastltä.e Untersuchung mit kriegsstatistischen Beilagen" ist auf Grund von brieflichen Mitteilungen zur Liste der Inhaber des E. A. I. in Bayern (Beil. III) folgendes zu ergänzen: 1. Regensburger Alfred Paul (311 S. 56), geb. 7. 12. 88, Wohnort Fürth Kaufmann, eingerückt als Unteroff.. letzter Dienstgrad: Vizefe'dwebel. Derselbe ist identisch mit dem auf S. 59 Rr. 18 genau, ‘en Flieger, besten Vorname in Alfred (statt Adolf) zu ändern 2. Selling Martin (zu S. 5d. geb. 7. 10. 93. Wohnort: Nürnberg, Bankprokurist, eingerü. ' als Einjährigfreiwilliger, letzter Dienstgrad: Dizewachtmeister. Wohnort: Münle ter Dienstgrad: 3. Weil Sigmund (zu S. 57), geb. 27. .10. chen, Kaufmann, eingerückt als Leutnant, Oberleutnant. Dagegen ist auf S. 54 Bachmann Albin Nürnberg auf S- 56 D r. M a n n e b e r g Ismar zu f eichen. Auf S. 76 unten ist 315 ein Druckfehler fi" 316 Gemeinden. In der Verlustliste ist auf S- 90 G 0 l 1 f cf) m i d t Emil, Brückenau» gef. 27. 4. 18 Kemmel, zu e> .änzen. erg^ubL^ Ich bitte auch an dieser Stelle um gei Mitteilungen etwaiger Ergänzungen oder Berichtigungen r .inet statistischen Angaben, die ich in einer bereits in Aussi 1 genommenen Zweitauflage meiner Schrift dankbarst berück chtigen werde. Dr. «. S ck st e i n, Ro liner i. R,. Bamberg. Eport'Schild Svoetarnvve i« RiJ., OrtSaenoo« Berlin. Hallentraintng, Turnen, Gomnaitik: Jeden Montag. Dienstag und Donnerstag für Damen. Mädchen. Männer. Jugend. Schüler in allen Stadttcii.-n. — Handbalttraining » » d Waldlauf: Jeden DonnncrStag und Sonntag. — H e t m - a den de: Jeden Mittwoch. — Auskunft erteilt die Geschäftsstelle. tf. 3. «urgftr. 36, Telefon: Norden 8803. Training»««,« »er Jin-Jitlo-türuvo« »«» <IiJ. Kamvfmannichafr: jeden Montag ab 8.30 Ubr. — Kortge- Ichrttiene: tedcu Mittwoch ab 8.-"0 Uhr. — Anfänger: irden Donnerstag ab 8..10 Ubr. — TrainingSräume: Schdnebera. Hobe«, ftanfenstratze 81. »ellrrlokal. — GS Ke willkommen! Same, roden de» Bonden, belucht nnier Training! Acht»»«! Sarin» »nr für K«««rg»en bet Bande«. Auf Sunich einiger Sameradey de- Bunde» richtet die Jiu- Jitiu-tNrnove einen KnrluS. der nqr für Samerapeie de»' Bunde» bestimmt ist. ein. Sämtliche Uebnngen werden der Lekftnngssäbiakctt der Kameraden angevast» fei»». * Wir verweilen an die gleichzeluge Bekanntgabe durch die Bezirke nn» erbitten umgebende Meldungen an die i-Mchaiisstelle der iSrnvv«. ». H. Sam. W. Beck. W. 80. HobenstankeukH. 83. ES werden geübt: «omnosttk. Ervanderzteden. Swweratblettk. entlnrechrod angevahte Jtu-Iirin-Grtsse. Mitteilungen berBundesleitung Für nnoerlana« aas „«eben antwartnna Kdernrbme» Wir Artikels bei an» anzntraie». 3T tau Artikel ttnne» »ir kein« Ber- »fehle» nar Eins«»»»»« eine« Tagungen«»» Generalversammlung«». Wir bitten wiederholt, roo de» trat stchtiate» Tag«»««» der Landesverbände der Bundesleitnng l» rechtleiti, »arher Na.lr.cht zu geben, daß «I» Zniammenfallen von Tagungen mehrerer Lande»« verbände ans de» gleiche» Tag vermiedeu wird. , , Ja gleiche« Sinne ist e» erwüaicht. auch rechtzeitig rarher Nachricht von Geueraloer ammlunae« der «roher:» Or Saruvve» .» er» halten, tei denen ein« Vertretung der Bnndesleitnng erforderlich fbtt erwünscht ist. . __ Achtung Ortsgruppen! Der „Schild" Nr. 47/48 ist an alle diejenigen Adreflen unter Beilegung einer Abonnements Best ellkarte zur Werbung versandt wbrden. die uns auf die verschiedentlich« Ausforderukg hin von den Ortsgruppen angegeben worden sind. Es ist nün unbedingt erforderlich, daß die betreffenden Ortsgruppen an diesen Propagandaversand eine tatkräftige persönliche Werbearbeit anschließen und unter systematischer Kontrolle durchführen. _ - Die Bundesleitung ist bereit, denjenigen Ortsgruppen in ge- - wissen Zeitabständen weiterhin tzchilderemp'are zur Werbearbeit zur Berküaung zu stellen, die. sich '«st verpflichten, die Bertei'ung dieser Schildexemplore selbst, durchzuführen und dir persönlich« nachdrücklich« Bearbeitung aufrecht zu erhallen zur Re-u» Werbung von Mitgliedern und Schildabcnnenten. Daher erbitten wir Meldung an da» Bundesbüro, welche Anzahl Schilderemplare die einzelnen Ortsgruppen zur Erfüllung dieser Werbepropaganda zu erhalten wünschen; die Zustellung erfolgt alsdann in den gegebenen Fällen in geschlossener Sendung an den Ortsgruppenvorstand zur Wekterverteilung im einzelnen. Die weiteren Dispositionen er'olgen seitens der Bundesleitung nach Maßgabe der eingehenden Meldungen. Aus den Land es verbänden und Ortsgruppen Landesverband «»rbellen-Waldeck mit Ostweftfale« und Südhannover. Lirvttadt. Am 6. Januar vollendet unser Kamerad. baS bochverebrte Ehrenmitglied unserer OrtSaruvvc, Herr Rentner I. Schönebera. Salzkotten, in seltener körvrrltcher und geistiger Krische sein 84. Lebcnsiabr. Kamerad Schönebera. der in ' den Jahren 1863—68 beim Jnf.-Regt. 16 iHacketruerf feiner aktiven Dienstzeit genügte, ist Teilnehmer der -Kriege 1868 «nd 1870171 und einer der wenigen Ueberlrbcndr» der Schlacht bet «öntggräb. Er ist Mitbegründer de» SriegervcrcinS Salzkotten, war dellen langjährige» BorstandSmttalied und ist beute noch Ehrenmitglied dieser Kameradschaft, bat also seinem Vereine 80 Jabre die Treue bewahrt. Diese Treue ist Lurch de» Atentzische» LandeS-Krtegerverband durch Verleihung der goldenen Jubiläumsmedaille und vom KreiS-Kriegerverband durch da» 50iährig« JubtläumSab,eichen anerkannt worben. Kamerad Schöneber» bat sich auch lange Jahr« ol» Vorsteher der Sonagogengemeinde Salzkotten und al» Vor- SandSmitalied de« dorttaen kanfmäutttsche» Verein« betätigt. — u« Anlatz feine» »4. VoburtStage« nnd feinem diamantenen 7

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