Der jüdische Arbeitsmarkt
- Journal
- Der jüdische Arbeitsmarkt
- Volume
- 1 (1920)
- Issue
- 2. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (6.1920)
- Date
- 1920-06-01
- Page
- Seite 6 (sequence 2)
- Language
- German
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") L-Äen$«* der vö, .. _ Mtttaa. der Lehrwir itzer Prüfung über die und. st'enlM^t fnagait. .. -- - ^7-.— Der «nttitt vschiehti« ^«L>G»l.t»HWLr jede» Jahre«. Die Ist MSHnlich auf ö Jahre berechnet. D« «st fit« Etter« bezw. der Vormund »ns verpflichten, S Joch^p jß verbleiben, istuue, Me sich bereit« andmaoeitig^w« a(j. V. Absolventen von kandw. Fmcthiwung». L. gafttgana») kann durch Beschluß de» Aura. » die Lehrzat (entsprechend) abgekürzt werden Sit der Lwrficht. das, dieselben al» Gruppenführer Antzaltlbetrieb« Verwendung finden. Die Bergü- Hing für Lehrgeld und Pension wich nach-den Herr» ._ ,ch dem IT ‘ «mittrltr ehrjahre, -.•mmwmf) der Koste« bi« zu 50% und im dritten 'Lehrjahre eine vollständige LchrMdbefreiung bezw. ein Taschengeld in AuZficht -stellt). 4. veschtfti««»». Die Lchrlinge sind verpflichtet, an allen Arbeiten der Landwirtschaft teilzunehmen «^schließlich 'der unumgänglich notwendigen Sonntqptarbetteu. Sie müffe« auch die in der Landwirtschaft übliche Arbeit«zeit einhalten und die HauSord- «ung sowie di« besonderen Anweisungen der Betrieb», lettuna befolgen. (Um da« vollständige fimultane Glcichoerechtiguugrziel al« Grundprinzip de» Lehrabtsbetriebe» festzulegen, ist den J«raeliten volle .SamOtag«. »nd ^iertogdruhe und rituelle Beköftt» mma garantiert. Rur ist dabei diese Selbstbelastung De« Anstalt «betriebe« so au«z«gleichen, daß in diese« Häkle da» Schul» Und BekSstignng«geld bi» zu 50% in jAch Wch SfeJ itt^bargk^ ' in Ätz t f Minderbemtttelter Leute die Anstalt frequentieren r' &. Mebottßleist»»,. Im Allgemeinen werden die - Lehrlinge durch di« Betriebsleitung in die verschiede-?«en Arbeite» nach einem besonderen Plan, der schrist» Lich festackgt wich, verteilt. Die Arbeiten wechseln Jn der vtcgd jede« Quartal. Die Beamten, Borar. bester und Arbeiter der Lehrwirtschaft beaufsichtigen -ia Acheft der Lehrlinge, erteilen ihnen die nötige find angehalten, Fragen der Lehr» öch. Jeder Lehrling ist verpflichtet, ein fühch». in welche« er Avttzen -her die .Arbeiten d4» Betriche» im allgemeine» Tätigkeit i» besonderen nicherlegt Lehreu vernrichnet und auch «ü^oichuungen cm«. der bei der W> «ich stellan. recht, «eleise_ -pegt, die de» GeifteSo den Handqrbeittrn harmomtl «g bee «esstrOarvftt ' Landwirtwich-»«» en mch lündlichen Kultur. Dir!oll deshalb, «omSSichst al» d t « V o r »r iner llnsversttatd'stadt srka.^Di» und-Praktikanten würden nicht s» sehrda« empfinden, viftn «ehrgut ptt« SW. . zugehen und würden somst da» sogenaimt« K«< ''~i schetten-Bauerutn« vermindern. Dir derfifch« Gei»^ stchkultur muß au» de« Gekehrten.-nnß Studmtten» kreisen der Stadt in« Land hinckuZgetragr«'Werdest,, damit fie nicht zu einer Art Problänotisierun» herab^ ''i finkt oder Verlogenheit«. «^ gwm^»arbeft wstv. Die besten und vvrnetznstea unserer Jugend gerade gut genug für Otottetifcm, Land, unk Fotfi^' Wirtschaft. Die übertriebene GetsteSkuktttr ««» tza»-^ ihrer himmelstürmende» Art deutsche« 4lch«rschwanA> und senttmentaler HoffnungVvfitzkeit durch vw PS - bindung mit der Gch«, der Booenkuttur, die gloich. >. förmig« Stetigkeit erhalte«, dir tuw- Vau« . r schweren stampf um die Hebung der Bistenschätzg . « au«zeichnet. «a» der Bauer hierdurch an GeifieS kultur intenfider laadwirtsthastlicher BetrWvvttfi / gewinnt, bringt-ihn der Stadt näher «ist MuU dust - Städter andernteil« für den landwirtschaftlichen Be. & ruf empfänglicher, verkehrt war.dqher dir Sigriche' > tung von weitabgelegene« HKsen zü LHiLettiebern ' sie wurden nur von Proletariern besucht und first trotz aller finanziellen Stütze» von Gemeinden und^-/ hohen Protektoren eine HMheit geblieben»' werde« 1 nur künstlich erhalten oder find ganz eingeggnGen, ’£?_ An«rrk»u» der tztrdektt»»-^ -' ' \ Bei all« Anerkennung der hervorragend«« larstwirtschaftlichen Sachkenntnisse uüd der vaterländischen Verdienste de« Herr» Professor Backhau« ' ' doch Herrn Sengmann Rvcht gel sche« Lehraut fich nicht wie da« ««vv»« - v fast autschließNch auf die Aufnahme BwH im Alter von 14-18 Jahren pesHckE d Erfahrung lehrt un», daß diele von der - Jugend, die fich fest entschlossen haben, eine» List.. wtZschaft" ~ ' " " “ - kett».«lt« bei guter Gärtner ichstüen isrcwltttschen in Ahlem und da« uengeäründetr. ugasthei« su Halb« (Wqrk). ftir Lch»«-«. -sene Juüvtd uazugängltchftn^müAe» wir bei stergültig ei» schulen» wie Lands' tat t-wvr dft sw»