Der jüdische Arbeitsmarkt
- Journal
- Der jüdische Arbeitsmarkt
- Volume
- 1 (1920)
- Issue
- 2. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (6.1920)
- Date
- 1920-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Herren nnd der Hechfinanz wird an» Menschen- und Bstr»«rrecht erstehe«., -kein! niennd nimmer! Übet da drnutzt», fern all diese« Getriebe, »» Sie Sann« Lbrr die Felder scheint, der Tn« ans Früchten »nd Bäumen »Uh», M die »esliet »an Gatt, «m Ta«e der Gnrbr» z« reifen" der Ernte entgegen, rnnfcht, ma Wälder am Ackerrnnd emperrngen, w» der Mensch mit stillen, dach sieben H,fsa»n,r« der Mutter Erbe dient, dart «nd nnr dart mied der deutsche Juh, «nch nl» hentschrr Mann »e. wertrh für sich und dir Seinen et» freier deutscher Bürger werden. Dazn »ntz sich die deutsche Inden- Heft endlich zu einem einzigen festen deutsche« Bund znsnmmrnfchttrtzen, »« den grstzttu Opser» und freu, di,er Mitarbeit baeeit. Dl« ,ratze Zeit ist ,»kämmen; wehe »nt »nd. «nsern Stndtrn, «nenn wir, rin Nrinr» Geschlecht ndr» sie ungenützt Versäume« k Der Vadch» mutz »arbereitet «erden, ahne Zau» drro und Z»»rr». Denn Bereits eiinift alle«! Darum: Wache aus, mein Balki wache ans! Vas^ Lehrgut Boühagen und das geplante jüdische Lehrgui Müllheim. Dieses vom Geheimrat Prof. Dr. Backhaus (Berlin W.' 16, Kressinzerstr. 4) vor ku«om gegründete Lehrgut soll im wesentlichen als VorbUd für die von S. Seligmann in Müllheim.Baden unternommene GrüNdturg eines jüdischen Lehxgutes und Gärtnereibetriebe» dienen svrrgl. Rr. 1 d. BI.1. Geheimrat Backhau» ist vom Hause aus praktischer Landwirt und hatte al» Professor der Landwirtschaft an den Univerfitäten Güttingen und Königsberg Gelegenheit, stch wissenschaftlich zu betätigen. In seinem privaten Versuchsgut OuednaU b, Köntggberg emjelte er ist 8 Jahren durch Anwendung aller Hilfsmittel der Mffgnschaft unv Technik eine Verdoppelung de» Rohertrag«. , - Weite»« Erfahrungen in der modernen itÜWstven Latchpsitschast prward^er stch bei der Orüm. Uftd Leitung der 16000- Hektar grasten . Berlin, ferner al». Direktor einer st", «- in GÄ»F«erita, wo niftrach, u«ch zuletzt »Un«. «r beabfichttgt setzt,seine „ Erhährtmg der Entwicklung »nd LLmmche» 4iMest.,V Bollhage» zttzuwendck». mm rechnet tmbei auf Üjftet» .'- stützun« Don Behörden und Privat»». Dos von Prof. Backhau» ich August v.A.er»ov.< bene Gut BoHagen ft« RecklmHueg yt M .Horlnr'- gwst (4M H. Ackerland, ILh LMeihen, 50 H. Horst' und ca. 26 -.Gartenland) gnd soll alsprivatesLehrgut mü staatlicher Förderung 8 Eleven mit hötztrer Vorbildung die Au»bUdung al» Betriebsleiter von Grostgütecn und üv Schülern und Schülerinnen-mit Volksschulbildung die Ausbildung als- Landarbeiter.. , , in MiÜel. und Grotzgüter upb später als Porarbeiter oder als. selbständige Siedler und stleinsirnd- , wirte gewährest. DumhMtehruvg in den neuzvttigev landwirtschaftlichen Methoden, Anwendung verheer» ' ter Maschinen und Geräte, durch ausgedehnt, «er- -- suche in Verbindung mit den laNop». Pkfpch».^ staftonea sowie anderen, »orporationen uüh Firmen, durch Zulassung der Studierenden^»« Umverfitäteä, landw. Schulen. Vereinen und sonsten Interessenten zur Besichtigung des DirtschastHbetrieb» und schiiehiich durch Veröffentlichung der Ergebnisse dar Täftgfcit de». LehrguteS, soll diese» als Vnrbildfür die Allgemeinheit dienen, indem es zur Hebung der laaow. Erträgniffe, zur Vermehrung der Landbevölkerung und zux Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der landwirtschaftlichen Arbeiter beitragt. Wir bringen hier einige wesentliche Puufte.'aus den Satzungen des Lehrguter Bollhagen mit Bemerkungen des Herrn SeliamMt» (in Klammern), die bei der Gründung eines ähnlichen, jüdischen Lehr» gute» berücksilytigt werden sollen, und zuletzt dessen - Schluhbemerkung in Bezug auf den landw. Unter-; richt, sowie eine redaktionelle Anmerkung. 1. Zweck. Die AnSbildnna hon-Lehrlingen he-- zweckt, tüchtige Landarbeiter heranznzteheU, di« tu - allen Aufgaben der modernen Landwirtschaft und verwandten Gebieten auf der Hvhe^^en. Sie sollest' - namentlich nach dem unglücklichen Weftkrie« an dem „ - Wiederaufbau des deutschen Vaterlasth«» chren An- 2 teil Mitwirken. ES soll Lust und Stieb« zur Land- - Wirtschaft bei der Jugend gehoben und staütentlich auch deu schulentlassenen" Knaben und Mädchen «ns der Stadt der Eintritt in die zukunftsreich« landwirt-. " schaftliche Laufbahn ermöglicht werden. (Auch den Studierenden der Mittel- und Hochschulen, sowie de» entlaffenen Militärbeamten, Offi-iere», heimgekehrten Gefangenen, Flüchtlitigen und AuSgewiesenen soll da« Lrhrgut Gelegenheit zur Umflhulüng b«zw. Ausbildung in der Gärtnerei, Länl» «er Jorstvlrtschast bieten. Diese werden, soweit sie da» 1L Lebensjahr ° bereits überschritten hoben, nicht als Schüler, sondern als. Praktikanten bezeichnet, muffen sich aber de» Pvr^, v* schristen de» Lehrguir» ebenso wie dir Schüler müer» - ■’yi otchneü'und erhalten beim Austritt auS dem Gut«; i "^2.1, «,«,,»W bi. iuf. j nokune in bic - Lehrwirtschaft sind ei» Lebensäye* Geftqid-