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Der jüdische Arbeitsmarkt · 1920-05-01 · 1. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (5.1920) · p. Seite 3

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Journal
Der jüdische Arbeitsmarkt
Volume
1 (1920)
Issue
1. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (5.1920)
Date
1920-05-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Di« «xxrelkxxeex kex Schüler» xxk Gchstlerixxex f»llrx mßgKchst kxlk xx Herrx Settgmexn erfel,rx. Event» Zeichnungen von Anteilscheine und Epen, den wolle man nach folgendem Formular au»führen. . gttt^xiya. amtd» I, 9. 0rtX « [t* aaa koom ' «xtr. liter* Mt. mhrt. ■KUSU.. .. lOfo Mr. B 9m. fxNÜMftxt «H etaakMMlxti Ma l. Ma«« IMu S» **- narnaau XX» atXHXa* > V« stäae ««qlUfxxO xxkTV* Vrx». ab 1 «WB««1 axtJMMimaalB»« MW* •«txkxxtiaxftknltt xWxrnkX^ »aktXafaMbkta««tffiK>aafaxW A'&X C Ä frtat JbW ktt.Wrtamt |R Qiikxx« tiata ^rtarira xxk 9rrt> vrt xxk Vatx». §brch ckll den bisher gesammelten Erfahrungen Gebiete der Verbreitung von Bodenkultur nwderxea Dechatk entstzvechexd, ixit lxxkwirtschgfti lichd» «aschtxe» u. deegl. eixiprrichten. Die» «rfxti» dert aber eine große stvpitalanlage, die sich tzur kie reichen Inden leisten ttxnen. Um dies» ~ ' ibschast tu erziehmh «rflr errichtet werdend wo Larwvir igc, ms fu« G», me in dies« Jxdetz «»» Sffen mustergxmG» sie in einer evx» tu erziehen, dichtet werden^ t.. ... __ dreijährigen Lehrzeit Gelegenheit Äseitig« «ukbU. . düng in der Führung eme» Landgute» geniehen ' Dagegen fü minderbemittelt« Juden, mögen st« auch eine vorzügliche. Ausbildung in der Landwirt, fchast genoffen haben, bietet sich schwerlich die Gelegenheit, al» fortschrittlichr Landwirte sich zu machen; ja sie finden wegen der Vorurteile der nichtjüdischen und jüdischen EutSbefitzer selten paffende Stellungen in besseren landwirtschaftlichen Betrieben und find meisten» zur Auswanderung oder zur Aufgabe ihre» landwirtschaftlichen Berufe» zwungen. Diese Juden sollen demnach, wenn fie der Bodenkultur zuwenden, nicht die Landwirtfit im üblichen Sinne, sondern vielmehr den Gärtnerberuf erlernen. Dieser stellt sowohl an die lLrperlich« al» auch an die finanzielle Leistungsfähigkeit der Juden keine zu hohen Ansprüche, so daß die Au»bildung für den Gärtnerberuf und die Selbständigkeit der au»gebildeten jüdischen Gärtner mit keinen erheblichen Schwierigkeiten befunden find, zumal der intensive Gärtner viel weniger Boden für seine auskömmliche Existenz benötigt, al» selbst der anspruch». loseste kleine Landwirt. Da schon aus ethisch-sozialen Gründen kein« scharfen Grenzen zwischen mehr, und minderbemittelten Juden gezogen werden sollten, würde e» zweckmäßig sein, daß bei Gründung von landwirtschaftlichen Schulen stet» Rückficht auf beide Betriebsarten genommen würde, so daß die Schüler der Gärtnerei auch einen Einblick in die landwirtschaftlichen Methoden bekämen und der Landwirt auch ein wenig mit dem Gartenbau vertraut gemacht wurde. Man darf ja nicht vergessen, daß im Leben da» Glücksrad sich oft wendet und daß ein Sohn reicher Eltern unter Umständen vermögenslos werden, und umgekehrt, ein strebsamer unbemittelter Jude sich zum Wohlstand aufichwingen kann. UebrigenS berühren sich vielfach Landwirtschaft und Gartenbau, so z. B. im feldmäßigen Gemüsebau, in Kleinster» und Bienenzucht u. vgl. Der Gärtnereibetrieb soll außerdem der jüdischen Jugend, die nach Palästina überfiedeln will, wofür hauptsächlich die Ostjudrn in Betracht kommen,' zur Ausbildung und prakttfcher Betätigung auf tz«X Gebiete der Verbreitung von Bodrnk unter »»» Auden müssen wir zwei verschiedene »ege einfchlaxex, um zu« gewünschten Ziele zu komm««: Lex- Gy» fit für die rrichrn und bemittelten Juden, ket xnke« für kt« xrmen xxk minderbemittelten. Der an ex» städtische LWen grtxfyxte JiGe mit flu» «x Mfao^fcx fPmbrfxiffcn und Stbm» an Ockerligttrt «GexSker de» gewähvlichen Oeuer». Ovtngt toi Jvoe«, wenn tt stankwirt wetztzex »iD MxMft. den -> meffenen Preisen abgesetzt Werken können, soll Schüler und Prakstkanten so beschäftigen, daß dies« mit ihrer Arbeitskraft Nutzen bringen, aber jedenfalls die Kosten ihre» Unterhalt» schon in kurzer Zeit nach ihrem Eintritt in dir Gärtnerei verdienen. Wir bitten alle unsere strrxxb«, kie Uiexk welche Gelegenheit zur Grkxkxx« «hxltcher j«bischer Lrtzr- ,«ter xxk GSrtxrreiex wir tx MKIIkei« Xüffex, »ker sxxfttte «XrrHXxzex ix kieser Hinsicht «xchex »xx«» ««Here» ker «rsch»ftSfte«e ke» DxxielchftxOW MLxchex, «ersmxxxsir. 7 «ittritrx ,» »eie», «ft kirn« «erxe t» »I«bische» Arbeit» xierkt" xxd tx MftteUxxfx de» Dxxkek-Vxick^ chxw Itmpi pWtt ist »tc wi chü Grx vxge nach MSsltchkett ' -*> U'äitst?.'■ . .«

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