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Der jüdische Arbeitsmarkt · 1920-05-01 · 1. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (5.1920) · p. Seite 2

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Journal
Der jüdische Arbeitsmarkt
Volume
1 (1920)
Issue
1. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (5.1920)
Date
1920-05-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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farfMmlrtT FoM-M«W« tze»qche»H«i»m1 Mbnifrt DaMtqch st«»W wSter» »eh» WV»n«kmd»trt^fMftrHm>eU«r,Btamtk» «d Stifeur. Ebmr betrüchtüchen TrU blefcr klRBttn mich bi« 600000 deutschen Jude« _ «um Unser Losungswortsowohlsür unser jüdischen als auch Nichtjüdischeu deutschen Bürger sollte sein: Besser als An,- »«»deruns ist lnndwirtschastliche DurchdriNIUNg. Verein zur KSrdenmg -er B»-e«kultur unter den Loden Oentschlands Ct. V. 2ot«nfu(hn/8«r*in, Lharlottmdurg, vembnrgstr. 46. J gegründete und aeaenwärtia zählend« Verein verfolgt zunächst ISIS berausgegebenm Werbeschrift hr« «manzchastocr^ folgende zwei äZiele: 1. Änfledelung bezw. Kolonisation der aus dem Feld« heimtsdrrad« jüdisch« San», und Haldiavalirben dem Lande, um sie durch Anlegnung und ie nach Maß. der verblieben« körverllchm Verwendbarkeit durch Uirtschafillch« TättgKtt erwerbsfähig zu erhalten. Dadurch werdea diese jüdischen Krieger vor dem Schick- ~ "'Äbten bergt hlft im Zähre Mitglieder >on Ihm IS Vieser im etwa 2000 laut der von JDcr Weg zur jvahren e: 1. Anflede «n körperst TästÄÄt iese jüdisch, sei der proletarifleruog, dem fl« in den Großstl LherNch ftüher oder später verfallen «ürden, nicht taMbit sondern sie rönnen flch auch dauernd eine e Heimflätte sichern. Zugleich sollen diese Element, zur Medererstarkung jüdischer Landgemeinden beitragen.- 2. vie deutschen Juden sollen aus dem Gebiet, der Soden, fultur vorbildlich aus die städtisch» ruMsch-polnisch« Judenhett «inwftk«, mbem fl« den in Schm^uRd Elend nur eigen« hett «inwirk« s»nd«»lchchen vegetierenden jüdischen Volks maff« ansäftigmachen aas dem Land« verhelfe« und fle zur Sodenvearbettmg erziehen, ver Sodealulturverrin will dräch Enliändung der von ihm zu Land .en jüdisch« MLnnem dt« Ofljud« « der deutsch« Landwirtschaft ver der von ihm zu Landwirt« herange» bildet« jüdisch« MLnnem dt« Ofljud« mit d« Fort, schritt« der deutsch« Landwirtschaft vertraut mach«. Ver Verein verschafft einem auserwählt« jüdisch« Lehrlingsmatrrial dir nötig« Mittel zur landvirtschaftl. Ausdlllmng, teils im Land- und Lehrmrt Stetnhorst bei dt« meisten dieser vorzüglich ausgebildet« iungen Landwirte in ander» Länder, besonders nach Amerika aus, do st» io Deutschland selten in der Lag« sind, ftch seidsich«» da «ach« und «egen der herschend« Vorurteil« sewÄl nnttr d« nichtjüdisch« als auch jüdisch« Guts- »oßtzor» Deutschlands ketne passende «telluagm in der Heimat find« körm« (12. Es «vl uns scheinen, als 0» dies» Umstand u. a. b« Ledmtältur»««, veranlaßt «t, sein früheres proder Cchefsmig eines jüdisch« Sauerujstandes in j« als auchjudisch« vwff«IVC ^JeyiiyilflCT JahmEnlcht 1*12)7 U 0» Mehr ißt hat, sfta HIMUwn Hai |ti jMntrsUfctiv Itt ct ftff tan um auf gärtnerischer GrundejmniMiiiit Bll, DWchg! <8lMfR xm Ml. .M' Vas Verelnsvenvög« -«trug g« Jahresbericht ra. 4S000 Mt. W«n der Sodentüttnrverein. SleichgüMahit, di« ihm dt« «tgeKnbnvgea—der Vwein »invge grsßÄ».Stiftung Ms und ' MQKjfCIICII OiylTQIu tmpiW wiiMilf WvHCV Jv«IIV '! dies vor allem einem Manne zu verdaawn, der ft» » f(Afa iMlt'lkblMfillMi fHp amL ovfwt. cü ist der lanvlchnge Schriftführer des DmetNs vr. med Arthur Kah^ ver bereits vor viel« Zahrtzv in Amerika an der Überführung osteuropäischer Zrch« aus d« üdersüllt« Ghem von Uw' EHlkogd in die Landwirtschaft mitgeardettrt hat «ch der jetzt unermüdlich und mit seltener lldeiieummgstmw unabläßtg nach neu« Mttekn ringt, um dem Verein ein Ansch« zu verschaff« und ihn auf M» ihm -edwreade hsh« Sstffe zu bring«. Aus all« Schrift« des Vereins atmet uns der hohe Mich« Ernst dieses Mannes «trg«, der unket» Theorostker am rv_-tA 4.-- vnDfe VCt, «MC* 3cKhho 1*18 nahezu 3 Zentner darunter rüchstch dt« Hälfte darüber, ferner 13 Stück w beschabet seiner glüh«d«Vaterlandsliebe stets sein i Herz für das Judentum? tnsouderheit für s«» unglücklichen östlich« Brüder offenbart. vr. med. Arthur Kahn ist aber grün« Tisch, sondern «in Mann der . achtet seines Schrtfiführeramtes, noch Zettl gutem Seispiel unserer Zugend voranzugehen: 2» Jahresbericht des Sodmkulmrvereins les« wir, daß Vr. Kahn alck Leiter der jüd. Laub«koko«te in Sharlottwchuvg auf einem Stück Versuchsfüd von 100 Quadratmetern mager« aber sorgfältig «düngt« Sandbob« im Zahn» Kartoffeln wahr« 3ti«f« geerntiw 9vn 1 ^TUef mv Ma je 2 Kfunb. <Bnt Kartoffel erreichte sogar das Gewicht von 1260 Gram« 27» Pfund! Von 160 Tomatenpflanze« find » Zent»« Früchte geerntet. Außerdem «nrd« auf weiteren 160 Quadratmeter Feld 3 Zentner Kürbis und » Zentner ^^Mlt Mwflll^mg des Sodenkulturvereins hat Rechtsanvast vr. Sugg«heim in Offenbach a. M. I« Z«r« ISIS Schulaärt« errichtet, dl« geeignet flnd die dort anfäßig« omüdisch« Kinder für die Sodenkultur vvrzud«- reit« und sie dafür« gewinnen. <Ln« ähnlich» Laud«- kolonle entstand in Sreslau mit Hikfe der dortigen LeMu»- Loge. ver Verein erblickt in der Verbreitung des städt. Kleinaartmbaues unter d« Zud« nicht nur eine che und hpgi«Isch«, sondier» auch eine so ichtung. sir. und 1«. ZahrvsderUhk) k anver SeschäftiiMg tn jOdtschenSchrebergä Erwachsen« Jude», die über genüg«!» Zeit bönn« in der' iüdisch« Klrtngartenanlag« Heck«ftall«rstr. sSendlingötiet« öl noch «i» «er Särte» mit je 100—180 qm in Bewirtschefticng übernehme».. Für jüdisch« Kinder, die nnr «in paar Beet» für Studtenmieck« an d« Sonntag« bewirtschaft« wolle», dielet flch «nt« der kemeng eine, FMüNNer» diese uhett in h«m voa Herrn Artur Metzger { “ 1 gestellt« Satt« nedft «tt« tzß» > Sortt» che» Qim 9t. «n der "

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