Mitteilungen des Daniel-Bundes
- Journal
- Mitteilungen des Daniel-Bundes
- Volume
- 1 (1920)
- Issue
- 3 (3.1920)
- Date
- 1920-03-01
- Page
- Seite 24 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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■ <^(53 ■ ’* ■ - ■! ^.-l." ' Von dir Medwwbcw^iiag Anzeigen (I m. b.nH. (Stuttgart.^' für Vermittlung von StePeafte UlflL :«dN*. Werfiserabakie 18). Ist ein« unter BeteUbrang der ‘ Deutschen Frledensgesellscbaft , und unter AnsschktB privater Erwerbszwecke von süddeutschen Pazifisten begründete Propaganda-Organisation, deren Aufsichtsrat in seiner Mehrheit durch den Landesverband Württemberg der deutschen Friedensgeseilschaft bestellt wird. Im Verlage dieser Gesellschaft sind bereits verschiedene pazifistische Schriften erschienen, u. a. ein Abreißkalender für 1921. ein Sammelwerk für die Kinderwelt ein Zltatenschatz. eine Gedichtsammlung. Ferner Schriften über „Pazifismus und Belagerungszustand“. „Die Frau und der Völkerbund“. „Der Pazifismus und die Lehrerschaft“. „Die Unterlassungssünden der Kirche vor dem Kriege“ usw Der Verlag stellt auf Wunsch einen ausführlichen Katalog Ober die pazifistische Literatur zur Verfügung. „Die Menschheit“, eine bisher in der Schweiz vierseitig erschienene Schrift, kommt jetzt als achtseitige Wochenschrift ln Stuttgart im Komm.-Verl. *ron „Friede durch Recht“ heraus, der auf Wunsch kostenlos Probenununern zusendet. Die französische Ausgabe der „Menschheit“, „La Voix de l’humanitd". erscheint in Genf. Die Umwandlung der „Menschheit“ in eine Tageszeitung steht bevor. „Die Friedens warte“, die von dem bekannten Schriftsteller Dr. Alfred H. Fried früher in Deutschland hereusgegeben wurde, dann durch die Kriegszensur verdrängt, in der Schweiz weiter erschieenn Ist. kommt ab Januar d. J. wieder ln Deutschland heraus. Im Zusammenhang damit hat die Z^-Schr. „Völkerfriede“ Ihr Erscheinen eingestellt. „Mitteilungen der Deutschen Friedensgeseilsebaft“ erscheinen monatlich unter der Schriftleitung von Carl von Ossietzkv (Charlottenburg. Kantstr. 159) und werden iedem Mitglied frei zugestellt „Pacific World-Unton“. ist eine im Haag neu gegründete internationale Arbeitsgemeinschaft, die eine dreisprachige Wochenschrift „The World“ herausgibt Probeexemplare versendet kostenlos der Generalsekretär für Deutschland. W. Mlnde, Hamburg 20. Hegestraße 39. League of World Frlendship. Bund für internationale Freundschaft ist in England gegründet worden. Geschäftsstelle: London N.W. 3 167 Adelaide Board. Internatlonaier Bund der Kriegsdenstgegner. Vertreter für Deutschland: Justizrat Viktor Fränkel, Berttq W. 57. Potsdamerstraüe 86b. Die Münchener Frledensvereinlgung wandte sich mit einem Flugblatt an die Eltern, um deren Sorge für ihre Kinder zu wecken, die nicht einem neuen Mhschlnenmord geopfert werden sollen, und sie zu mahnen, keine Bücher, die den Krieg verherrlichen. oder Spielzeug, das die Mordwaffen nachftfft zu kaufen. Die Flugblätter sind von Herrn Herrn Körner. Kufsteinerplatz I. zu beziehen. Nene pazifistische Zeitschriften: „Die Neue Generation“. Dr. Helene Stöcker. Nikolaisee bei Berlin. «— JDer Weg“. Dr. Q. Zepler. Berlin. — „Der Völkerbund“, Dt. E. Trösch, Bemhof - Bern. — „Foreign Affklrs“. Organ der Vereinigung für demokratische Kontrolle in London. — „The Covenant“, VlertelJ.-Schr. des Völkerbund, ln London. In diesen Blättern uneataeMMi Aaskanft über freie Stellen ia Bauerngütern er-* teilen: Zahnarzt .Wolf. Gunzenhausen. Bayern; — FrL Else Beer. Künzelsau. Odenwald; —; Jüdischer Bodenkulturverein. E.V.. Geschäftsstelle: Charlottenburg. Demburgerstraße 46; — Walter M/oses. Berlin. Alt Moabit 82 D- Jüdischer SteUenaachwels. Berlin. Monbllooolatz 1; — Hamburg. Hartungstraße 9/11. Für lunge lüdtecfae Mädchen, die sich den’,Produktiven Berufen zuwenden wollen, erteilen unentgeltlich Beratung und Auskunft über freie Stellen : Frl. Dr. Grete Plnner, Berlin, Monbljouplatz 1 und Frl. Meta Moch, München, Holzhofstraße' 8. Das Sydonle Werner-Heim in Segeberg (Holstein) ist eine jüdische landwirtschaftliche Farm, die je nach den vorhandenen freien Plätzen Jüdische Praktikanten aufnimmt Jütische Gärtnerei Immenhof (42 Morgen groß, in Dessow-Mark. Bahnstation der Berliner-Hamburger Strecke. 2 Stunden von Berlin entfernt), von Frl. Henny Rojsenthaj, Rentengutsbesitzerin und Gärtnerin, nimmt eine beschränkte Anzahl Jüdischer Mädchen zur Ausbildung In der Gärtnerei auf. Preis für Pension und Lehrgeld vierteljährlich 750 Mk. Eine Jüdische Familie, die Über ein Tagwerk Gartenland bei München verfügt würde gern einem, der Lust und Liebe zur Gartenarbeit hat Gelegenheit zur Beschäftigung im Oarten bieten. Zuschriften sind an Herrn Kunstmaler Ziegler. Steinebach am Wörtsee, zu richten. NeugrUndangen indischer Lehrfarmen. Nach Mitteilungen der „Jüdischen Rundschau“ vom vorigen Jahre hat ein Ingenieur Ookimann aus Freiburg für eine Lehrfarm in Kirchgarten den Markenhof gestiftet der im Herbst d. J. eröffnet werden kann. Ferner hat efn Fabrikant Weinschei, 1. Fa. Weinschel & Katz In Stuttgart, die Anschaffung und den Ausbau eines größeren Lehrgutes übernommen und die Mittel für die Ausbildung der dorthinkommenden Praktikanten zur Verfügung gestellt Das Lehrgut soll mehrere hundert Morgen groß, nach aller neuzeitlichen Errungenschaft der Technik, Hygiene usw. eingerichtet werden, und es ist vorgesehen. auch für die jüdische und allgemeine Vorbildung der Praktikanten geeignete Kräfte zu verpflichten. Die Gründung der lüdscben Lehrfarm iflr Klelagarteoban and HandUrtTgkeltea In München, für die bereits 80 Anmeldungen vorliegen, Ist hauptsächlich von der Auffindung eines geeigneten Jüdischen Oärtners abhängig. Falls ein solcher noch in diesen Wochen angestellt wird, könnte die Lehrfarm noch diesen Sommer in Betrieb gesetzt werden. Flugblätter über Berufsberatung usw. sind von der Hauptstelle der Berufsberatung der Juden. Berltn SW.. 68. Lindenstraße 13 und vom National- Jüdischen Jugendansschuß Deutschlands, Geschäftsführer Walter Moses. Berlin. Alt Moabit 82 D. unentgeltlich zu beziehen..- i r, Mia**. •- DafMktt+V«*» i OlavkMi