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Jüdisches Volksblatt · 1866-01-01 · 22 (1866) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
13 (1866)
Issue
22 (1866)
Date
1866-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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jüdisches Volksblatt. •ßetpfirumi No. 22. iiufi iliitprlinftunij mit iiUlischem tzebiel 'vn\ , Rabbiner l)r. Philihpistil in Bonn. >- A* f*c* Hd« rfnetoriK crlAdnt nn»ntllt du« ’Ruumfr. .Vtttl »e» 2»dr- («na« i am. .•'icttHiaöUH 7 Ngr. «llr »A«bait»t,ß,c». poftä»,rr »a» KkBitfi v«ß«lr>»ar» •«. [13. Jahrg. 2. Quartal. Tic londoner Luven. Au» dem «LngiisL,» tc» ^Wiilian. t*iib<rt von H. .Hunterf. (Schluß., j Die Amrenbuii^, von Schüler - Au''seh»r^<»u>'Ull.>r>- Kat man seitdem aüfge^den. n>^ man bedient sich jetzt 1 nur der Lehrer und der Säiu!rkll.,>ae .'i'i'ptl t.m-liers.)*) , Der Uaterrichtskreis e.r Kii..b.n ward vielfach erweitert, und auch di« Eezi.k'ung der Mädchen Kal Fort'chrikt« ge, macht: dielen wird jetzt auch im Waschen Anleitung gegeben. Im Zahre l^/Ht besuchte der Regi.rung«inspektor") zum ersten Male die Klassen und sprach über 'die .kekrwnle, die Fortschritte der Kinder un^ die Einrichtung de- Haus.« seine vollständige Zufriedenheit au«. Wiederdolt stellte sich dir Norkwendigkeil verau» bi« Aiäuenl'cht-'''n (»er Scbe'e i* <-ew.'ik,en ••'« > Anstalt allmäklia e»n» »s0A0,r'l7>'i'', -ellinz, N" '*■* '"e *»«irr de« größten Schulen diese« kanoe» §l>ag.,«weift. Sie umfaßt jetzt *2<I00 Kinder, und diese Zahl ist noch immer im Wachsen begriffen; ja da« O^MUdt, so geräumig e« auch ist, wird sich bald für den n.uen Zustrom au« der Rachdarscho/t zu eng erweiien. B.ren« har man neuen Loben für die Erweiterung angekau'l. und wenn der neue Anbau vollendet sein wird, so dürfte die Anstalt für 4000 Zöglinge Raumbieten. Kein Menschenfreund wirb bi, Schule ohne di« größte Lefriebiauna besuchen, und dir diedenswürdig. Zuvorkommenk.it de« Oaerl.krer-Herrn Angels, deren wir selbst mit Begnügen gedenken, wirb diesen Besuch nur noch üngenehmcr machen. Die Be« •) 0o heißen die jungen Vcut«:. die tut mm Bcbni« der Bordereituug für den Schuldienst. r.rtrageatäßig verpflichten mehrere Zähre an einer Schule zu wirken.?»«beziehen «in mäßige« mir den Zähren steigende« Gehall und werten nach dem Bestehen mehrerer Prüfungen al« Lehrer tiplomirt. Jede staatlich anerkannte Schule hat da» Siecht, je nach »vrrr Kinterzahl einige Schuttehrlinge anzuaehmen. für welche k»e Regierung eine» Be» > trag leister. Eigentliche Seminare .trniuinjz «vtrool»^ givl e« | nur wenige in England. , I - •*) Diesen ersprießlich wirkenden Beamten ist nach der neuesten | Gesetzgebung «in großer Distnkt;uzetbe,l» Tic find best»«, tng auf Reisen, und ihre Ausgabe ist.;u wiekertehrrudea Epochen die Schulen zu defuche« und Prüfung«! at-mhalu». Don ihrem Gutachten ist der Veüerbezug N? Tlaar»drirrag«. reffen Auwach« oder Abnahme abhängig Der «>u Beiuch de« Znjpecror« im Jahre ltL»3 nt Bell kaue bezeichnet al'o das Datum der Anerkennung dieser Schule durch den Staat. — Uederhaupt ist ,u England neuerding« von Seile» der Regiernng für da« Boltßfchnlwesra dedeutende« und löbliche« gewirkt worden; und ' wenn man aus diesem Wege fortfähn. so dürfte in nicht gar langer Zeit mancher deukschr Musterstaat sich übertreffen finden. , s«chll>iung de» Gedäuke« wird allein schon Interesse ge» währe«; jcäe Abrkeilung »ft ganz vorzüglich ihrem bestimm, ten Zwecke angrpaßt. Man Kar Gallerten für den Ge. samMtunterrichi, abgesonderte Lantreiken für den Einzel» unterricht, geräumige und selbit elegante Klassenzimmer für dir hökerrn K.icier,- Dt« Schule besitzt eine trefflich» Hanh, und Leikdidlioltuk'. ^owi, ein sekr reiches Museum zum Unterrichte in Künsten. Wissenschaften und Industrie. Die iaus.rlesensten Terie und Klassenbücher, Zeituagsdlätter und Modelle. Kaiten. Illustrationen — kurz alle Gegen» stäntje, die früher al» der Luru» ver Schule galten, »erben hier al« noihwendig derzachter und in großer Menge ange- { troffen. Sämwltich, Schüler lernen hebräisch, und hiebt. - qabt^ren Knaben bringen e« darin ziemlich wett.') Außer den El.mmralfächern werden die vorgerücktere« Schüler itM>' ch..«'!» « Vla> imAlgebra u»d ykawae» (w V'f.rrW iff* tvir» autzeppem Pvzsil^.^, . .e,ouo»l.t Ln'OtN.unz, aus dß» Gesundheit, sowie Geszng und : ei ihnen gelehrt. Zn de» Mädchenschule wirb sildstverstänblich der höhere» Geistesbildung weniger Aufmerklamkeit gewidmet, um für den Unterricht in weiblichen Arbeiten Zeit zu qrwjnuen. Nätten. Waschen, Bügeln und Führung des Haugwesr»« werden sorgfältig qelekrt. und der Erfolg ist für die Ober, lrkrltkia, Mr«. PhiUtp«, in kohem Grad« rühmlich.!Die Fr.ischul, in Grret-Street, Soho, »erdirnr «deNfall» einen B^uch. Sie wird von 240 Kinbem desucht. Auffallend >'l darin die dessere^Kleidung und Er» . scheinung der Armen vom Westende,/die sich dadurch er« | kläre, daß sie mehr unmittelbar unter den Augen der relchern Juiden leben. . Auch dies« Schule wird vortrefflich gelelre« D>^ Mäbchenadlheilung, an deren Spitze Mrs. F»rtp, ist ’<in« der besten Säsulen dieser Art, die wir f« besucht. Aüch die Schul« in Red ki«n»Square verdient gro» ßesi kod. Außerdem gibt es »och mehrere Sabbath» schülen in verschiedenen TheUe» Londons. Auch mehrere der Industrieschulen verdienen Bemerk»»-, besonders je»«, ». i»o|rln jüdische Mädchen zum Hauswesen angekeitrt werden. I Der vornrkmste jüdisch« Brrein für Wedlthäti'qkrit ist de« Oamenverria vom Wrstend« rLadöes* West End durüf.) Odschon keineswegs der größt«, ist er deßhald hemertmA» wsrth. weil seine Mitglieder und Beamten den tzächstk» Ständen angekören. Di« Kaffrrerin ist dt» liebenswürdig« »utb reich« Mrs. kiones kucas, als Sekretärin wi^t d» ' D. b. für die bejcheideilen Ansprüche, bie mau in ^ng lapb hierin stellt. »

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