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Jüdisches Volksblatt · 1866-01-01 · 5 (1866) · p. Seite 20

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
13 (1866)
Issue
5 (1866)
Date
1866-01-01
Page
Seite 20 (sequence 4)
Language
German
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— "So Schetwrhaufe« geworfen' W«4 -leb fcrfrajhrf (November * DNMkn IMS). Msßcho fiel »i» Opfer sel»,r Ptza»«st,r,i »nd seine« Watz»e«, i» de» e, sich » st«lem Kampf« «st der Wirk, ttchkett tzt«oi«gerrä»»e chatte. Die wich»« Sa de», welche j vte tili mb ihm »erließe« hatte: Schßnheil. glühende Eia, j hlS«Mtz>trast, 8ass»ag«gade, VegeißerungSfäbigtelt. 'di, für eiae Mt»der pha»t»ßlsche Perffnlichkeit Staffel» zum Glücke ' gewoff« wär»», gereichten khm nur zum Verderben, weil . er t» de» Wirbel der Kabbala hineingerissea, damit! da« Grtäftr«ßs»«k Vollbringen zu kennen vermeint». Da« : vid SMubrnf erhielt nicht einmal den Slorie«schei» de« Märtyrer«. Karl nah« ihn nach Spanien mit und warf l ihn in einen Kerker der Inquisition. wo er drei Jabre j später «oeh. lebte. Da« Glaudenstridunal hatte kein« j Gewalt über ihn als Juden. Aber von den Marraneo J in Spanien welch« «lr ihm verkehrt batte«, und deren j Namen et vielleicht auf der Folter ang,gebe» batte, wurden ' manch« verbrämet. — S» groß war ote Begeisterung für Molch», baß der Wahnglaude sich an ihn Hefter« und allerlei Kabeln über th» erdichtete. In Italien und der TüeÜrt glaubden Blate, er sei auch diesem Feuertod,, wie sch« früher' einmal, »unberbar entronnen. Einige wollten ihn acht Lage »ach »««-an th« anllgeführtr« Auro'da-i« __ gesehen habe». Andere gaben vor, er Hab« auch sein, , Dranr ffl Saphrt bespcht. Joseph Karo, dessen Ram« \ ' Blauboi«. Lieder Sytxx Gründaum, es rbur mir kerb, halb ei»e» weite» Kläög haben sollte, sehnte sich na« aber ich kann Jbr Buch über den Talmud nicht »ehr de»seld«w MürtyrerthM» wle Melcho. Selbst der besonnene, men; meine Bibliothek ist s» überfüllt, und die Mäuse de» Bß«»beogla»bM «bhatde Gschichr«foesth,r Jekepd f-^sea mir di, Bücher .,„f. Katze» Genua, wür hetmffen »nd wußte nicht, wa« Gründaum. Nu war kann da sein i — Werden de I» H»M» ft». Sw ktaNensilchor Kadvalfff^Mälll meinen ^aln.aa Mlrkreffr»l *IÜ» bi» Hostemna nicht «« . pch'flMdpb »erkü»de«r Aelt dato andr.chen »erde. Anccvoleo. t8v« dem Kladderadaesch» Kalo-«der.) Arnstein. Ä sedr scheene« Mäbche« for Sie''—'mit 20 000 Thlr. Mitgift. köwenberg. kaffen Eie mich zufrieden. Arnstein. Vielleicht «ine mir SO.OOOi r köwenberg. Dille! .Arnstein. Ich habe auch wa« au« OestetÜeich mit 40,000 Gulden. köwenderg. Sie wiffen ein für allemal — ich beirathe nur au« kiede. Arnstein. Au» Liedei — Hab ich auch «ine! Polizist. Siebst cu. Bcngel da ist da« Portemonnaie! Du dast fi also doch gestohlen t Josef. Wie beirr gestohlen t — Ich schwöre Jhnen'ru Herr Ecmnnffglr - ich weiß nischl davon. War e« in meiner Tasche, sc dab« ich es rein au« Zerstrevth^r» eingesteckt. Sie wisi.n za, wir Juden sind leider in der ganzen Welt zerstreut! Moßcho's Feüertod werde bald seinen W.'dvi finden. — Cnriosuiil. Dtt Einsamkeit »nd erbadenr Majestät de« Berges SiZyak wirb vielleicht ln diesem Augenblicke turch wüsten Kampf V»b den Donner der Kanonen unterbrochen. Am steile«-Gn-k beffetben befindet sich bekanntlich ein Kloster, b»« feit Jahrhunderte« ssege» die Angriffe der Beduinen z> ««»er Art Beste gemacht worden ist. Die trägen und wfhllebanschen Mönche find nun jetzt mir ihrem vor K«zeM dahingekommenen Bischöfe, der eine strenge Regel «kebo» «knführe» wallte, in Streit geralben, und baden i^N« OMMlItl tingesperrt. Der Drekctng von Egrvten forßerw M Ntmmohr a»f. den Bischof trn'zulassen und ihm zu gehorchen. Die Mönche aber bean peuchen Souveränität. woüea dem Berekkaiq nicht Folge leisten, baden ihr« < Känonm in Stand gesetzt, tie zu vertheidiqen. und üüa» sich täglich in den Waffen. Der Vicekömg droht, ste «lt Krieg zu überziehen —cher Sinai siebt auf keiner Hühe schwelgend ans di« kleinen Men'chen welch.- in vierle- Jahrraukenbe« eher kleiner al« größer geworden. Joel Aufrikl-k'i, aekagl. lieber Herr Brer-, ich muß mir sehr wundern. dak Jbr hier den thruren Lach« ,ßt. E« ist noch keine de»: Monate der, dasmcr für Euch zusammengemachl ("tn. Beer. Nu t Wa« i« < — Wenn ich kein Geld Hab', kann ich kein'n Lach« csi.n: wenn ich'n mal Geld Hab' -- lo!i-ich kein n Lack« offen! Wenn soll ich denn kach « eksenr! > Mann Da '-.re -r eu wöge — Einer Merlin " 'aß an kein Krankenlager seiner Frau, ü" .Wenn 'mal. wa« Sott verbüken "er un« sterd.n ,'ellt, ich zieh naS ^1 llgernr. ne .-ei > Ir>b -r Lil.rr,-r ZetlUI- >?. . eim. Si..-•■‘•er erreicht e. stngarn. LS' Zu drr'et,.- gkädrlicb 3 Tva-e; J xV.:t (iu :• « m e. Ne 4 ''eure H r •: f <1 T;c Zutnuir der pt<ll§,rr. d?ech'">'’c*-' — .; i*-; : .4v• / eut' chlanr : TanbwdiichosS lr uf!,-:- iliri, ivilitt. Ce- : l. . - - Skien. P ft. L«n.d«rg -tue u-.r> i- :;■> -l'cftam: uu" j de Buchbanrinna '.'-rlich Tbalcr Berantn-erNichcr Netrckour l)r H. Vp$e. Bert», »«, v«»»gLrt,er i, 7-ru-i 4 - I

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