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Jüdisches Volksblatt · 1865-01-01 · 11 (1865) · p. Seite 44

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
12 (1865)
Issue
11 (1865)
Date
1865-01-01
Page
Seite 44 (sequence 4)
Language
German
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sie schärft uns damit ein, daß diese 13 Eigenschaften unzertrennlich sind unter sich und unzertrennlich vom Wesen des Ewigen, sie sind vielmedr eins und untheildar unter sich und eins mit dem heiligsten Wesen GotteS. y*22 7N8 xb pbn: src S|i» in«' xbi nairrnnn« bbis «rrra rnxpr^ mprnsb (Mairuonides von der Grundlage der Offenbarung I, 7.)*) Eäst ferner erklärlich, warum die Raodincn so warnz. empföhlen die 13 Eigenschaften Gottes als Geber zu sprechen (71:^77 12 8^17. b) wir sollen die Einheit Gottes bekennen, denn dieseist das wirksamste Gebet? warum sie ferner für die Beschneidung 13 mal da» Wort r*»i3 aufmchlen (ras; 132. a;i»eil dieselbe das Bundespichen für Abraham war, welcher den Einigeinzigen nicht nur bekannte, sondern auch bekannt machte; warum sie ferner die Auslegungsregeln der h. Schrift aitf 13 fesifetzlen (xrp^“3 78522-' "!n)weil sie hiedurch bas Hauptziel der ganzenOffendacungslehre, den Glauben an den Einzigen in beständige Erinnerung dringen wollten; warum bann Maimonides die Glaubenslehre auf 13 (und nicht wie Aldo auf 3) fest? stellte, weil er damit einschärfen wollte, stets des Bekenntnisses von nnx eingedenk zu sein. Auch die von mir angeführten Beispiele vereinigen sich mit dieser Deutung der Zahl 13. Wer die Gebote des Ewigen übertreten und gleichsam den Einzigen verläugnel hatte, erhielt 3 mal 13 Schlage, damit er zur Ruckk.hr zu Ihm erweckt «erde, dessen Namen 13 in Zahl hat. Und da die Zizich bestimmt sind, an die Gebote des Einzigeinigen zu erinnern (-1. B. M. 15, 39) so soll an denselben die Zahl 13 erkennbar sein, welche diesen heiligen Namen andeutet; endlich waren (r:3c55 b; die Brandopfer des Laubhüttcnfestes zu Sühnopfern für alle Völker bestimmt, und mit Recht würde daher mit per Zahl 13 begonnen, gleichsam auffordernd: Kommt herbei, alle Bewohner de- Erdballs, und bekennet Den, besten Name istinxder Einzige. Und nun, wenn das Bekentniß der Einheit Gottes der Sinn der Zahl 13 ist, 10 ist es wohl erklärlich, weshalb auf demjenigen Glaubensgediete man diese absolute Einheit noch nicht zugiedr, **j diese Zahl des Symbols der absoluten Einheit gescheuel wird; Ihr aber, Juden von Geburt und Erziehung! wie kommt ihr dazu, diese Zahl zu scheuen? immerhin traget ihr doch noch das heilige Betennmiß des im Herzen, immerhin würdet ihr die Verehrung des Emigeinzigen um keinen Preis mir irgend einem andern *, wir uns mit dem ganzen Gedankengauge des Berf. iuEinoerständniß finde», und die Erklärung, warum bei de» Rabdinen die Zahl Dreizehn so doch gehallen wird zukrefiend glaube», müssen wir dennoch dagegen erklären, schon ist der b. SLrm eine Anknüpfung an den Zahlenwerth eine-Wortes und somit die Deutung "M253 vorhanden zu glauben. UnS stieß kein tcrariigeS Beispiel in der b. Schrift auf. Wenn der Herr Berf. obigen Artikels 2 Mos. 34. 6. 7. dafür ansührr, so dürfen wir nicht vergessen, daß die Ablheiluug in dreizehn Gnadenlilel e:en nur rabbinisck ist unv der Text eine ganz andere zuläßt. wie schon dieArennung der np:i vom npr4 8b erweist. Die Retakkion. **) Herr Bnruouf will diese Weigerung sogar verewigen, aber Herr I)r. Philipps 0 hn hat ihn siegreich widerlegt. (Leikarlitet in No. 5 f. A. Z. d. I Glauben vertauschen 0, so schaaret Euch denn lieber um diese bedeutungsvolle Zahl, gehet voran, die große Verheißung zu erfüllen: „An jenem Tage wird der Ewige als nnx, der Einzige Gott erkannt werden, und auch was sein heiliger Name bedeutet. Ein igeinziger für alle Welt. -» S.ch ott in Bühl. Anekdote. Fr.. Schewe. Goldenes Fräulein! Mochten Sie sich nicht mit mir meschadech(r) sein und meinen Bruder, den Leibelsckneibers*) nehmen? Fräulein. Liede Nachbarin! Ich mag keinen Lcidelschneider zum Manne. F r. Scdewe. Hak doch ihre Schwester gor a Lehrer geheiratet!!! Frl. Za, ein Lehrer besitzet wenigstenetwas Bildung; aber.ein Leidelschnrider — —? F r. Schewe. Narritschkele,(b) einen Leibelschneider stehet dilti softk(*) ein großes Glück bevor; aber ein Melamed(^) was far a Glück kann ihn treffen in Chedcr?(6) Noch a Talmid!?(^) Frl. Welches Glück sieht ihm bevor? Fr. Schewe- Lemoschel,(*) wenn a Go)(^ a Malbüsch(^) käst, so kann er seine Brieftasche aus Schickchcs") zurücklasson; nun? Frl. Die Bauern haben heutzutage ein besseres Gebächtniß als mancher Beamter und Staatsmann, daher punklum. 'Fr. Schewe. Chürpeö ponim,(") einem Lehrer den Vorzug geben! Na. das hat der beladigtes") Fortschritt gemacht!!! « Ignatz Spatz, Lehrer. (') Berschwägeru. *) ungarische Heien- und Gilet- Verfertiger. (3) Närrchen. (4) ohne Zweifel. (s: Lehrer. (*) Schule. (’) Schüler. (*) jum Beisvicl. (' Bauer. (" Kleidungsstück. Bergesiendeil. besondere Keckheit. (")impernnente. Allgemeine Zeitung des Iudenthums. No. 10. 1810 Inhalt: Leitende Artikel: Nur. eine Menschheie icU es »ein. Zerstreute Bemerkungen. — Lit-rarilcher Wochenbericht. — Zeitung snaedrichten: Deutschland: Fraukentlial. Preußen: Bonn. Berlin. Oesterreichij ch er Kaiser« st^al: Fünfkirchen. Frankreich: Paris. Rußland: Warschau. — Zu bestehen durch jedes Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Thaler. vierteljährlich \ Thaler. BerantworUieder Redacreur: vr. A. Nager. ' «ttlLZ von «aumaLrlurr i Buchhauttunz ii L«WVS. — Druck vou S »revsiug io Leipstü

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