Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 11 (1864)
- Issue
- 21 (1864)
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 84 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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— 84 t, ungtotife Herrn nau wie- Quadratmaroke Nebenkonnte er Verse ist hier 'Textes «Angeführte 1 on g den tnschrn arabisLm Versen mit hebräischer (^bezie aramaischer) Ucder» und Unterschrift erhielt ich 2« I. Benjamin. Er hatte die in Folgendem g bergegebene Abschrift jener Verse in deutlicher hebe, schrift bei einem Besuche seiner Glaubensgenossen kanischen.'Reiche erhalten; über die Zeit und d umstände des hier geschilderten Ereignisses aber mir keine Auskunft geben. Die Spräche der da» jüdisch -mag'redinische Arabisch." — Wir di« Uebersetzung deS Prof. Fleischer, hinsichtlich und der linguistischen Anmerkungen auf die Zeitschrift verweisend. Geschichte der frommen Suleika, welche für den hochpreiSlichen heiligen Namey Gotte« in der Stadl Fe«, die Gott behüten möge, gelobtet wurde. 1. Verse desjenigen, welcher bei dem Tode chen« zugigem war, die ihr Leben freudig für t den (wirtlich) Seienden, hingab. 2. Sie war zu Hause bei ihrer Mutter aufer in einem Lande, wo MoSlemen und Juden gem 3. Die MoSlemen. sähen, daß es ein nettes war, und einer sagte: „Schade, baß diese unter bleiben soll \" 4. Sie kamen alle zusammen und bildeten sä nell einen wirren Haufen. Aus ihrer Mitte stellten sie eii en Kreis von Richtern, Beisitzern und Zeugen auf. les da Mada Herrn, iogrn und scht sind. Mädchen Juden 14. Einer sagte: „Gebt, beschwatzt sie morgens und adendö!" Da drängten sich die moslemischen Weiber um sie wie die Affen. 13. „„Jetzt"", sprach sie, „„sollt ihr erkennen, daß wir den Herrn höher halten als das irdische Leben, während ihrDerleugnungSschmiebe ibn nicht kennt, sondern verleugnet. 16. Ist das irdische Leben etwas anderes als ein rasch zu Ende gehendes Weilchen, (nicht länger dauernd alS) wie wenn jemand das Auge schließt und schlummert und nickt? 17. Ich dulde ein Weilchen — und schnell ist's vorbei; was aber der Herr mir gegeben hat, ist ein liebes, hochtheureS Gut. 18. Welches Ding in diesem irdischen Leben wird nie vergehen? Nichts ist stetig undunvergänglich als der Herr, der Anbetungswürdige" ". 19. Sie sagten zu ihr: „Dein Glaubensbekenntniß ist das einer Frommen." „.„Ich habe" ", antwortete sie ihnen, „ „ein Glaubensbekenntniß, das unwiderleglich ist" 26. Sie sagten zu ihr- „Gott wird dich, o Fromme, zum rechten Glauben leiten; nicht soll dir bann fehlen feiner, herrlicher Schmuck, 21. Kleidung, die für dich paßt, Seite, Schleifenbesatz, Vrocar und — (?), alles Auffindbare, waS du nennen magst." mnt; sie sie der, n wird". »ist du?" jüdischem 3. Einer sagte: „Diese har den JSlam bek wird eine Rechtgläubige werden. Loskaufen wird welcher mit den bösen Geistern unter Verschluß gehall 6. Sie fragten sie und sagten zu ihr: „WaS „ „Eine Jüben" ", antwortete sie ihnen, „ „auS Geschlecht" ". 7. Sie sagten zu ihr: „Bekenne den Jslan! WaS du sagen (oir dafür ausdedirkgen) wirst, wollen wir auf uns nehnk^n und dir alle aujfinbdaren Schätze «eben, die du nennen wirst". 8. „ „DaS sei fern" ", antwortete sie ihnen. , „Nichts Irdisches soll mich verführen. NlchtS ist stetig ued unvergänglich als der Herr, der (wirklich) Seiende. 9. Er, der die Sonne, den Mopd und das Siebengestirn, er, der die Nahrung, die (jedem Wesen) bestimmt ist, geschaffen hat, 22. „ „Genug" ", antwortete sie ihnen, „ „und dringt' nicht (weiter) in mich! DaS, woran ich festhalte, ist unwandelbare Glaubensireue. 23. Auf, thur etwas anderes, alS was ihr ljetzt) rhut! Endet rasch mir mir, tödtet mich mir scharfem Schwert!" " 24. Die Fromme sprach das Schema - Gebet und erhob ihre Augen zu Gott, dem Anbetungswürdigen; 23. Oer Todtschlager, der Ungläubige, Unselige hieb auf sie ein: und ihr Geist stieg empor zu Füßen d,S Thrones der Herrlichkeit. Ende. Ich, der Schreiber (dieses), der Diener des heiligen hochpceislichen Gottes, bin Joseph Al-Bäz (der Falke). Suleika war die Tochter SchalmLn Hatwil's auS Kuschdi, einer Stadl, wo Kurzweil und Fröhlichkeit herrschen. . ' — Allgemeine Zeitung des JudentbumS. No. 20. 1S64. 10. Ec, der sich der Waisen und Frommen önnimmh ec, der unsere Voreltern aus der^ Knechtschaft erbst hat, 11. Er, der die Vögel und jede schnelldeweglichl (Thier-) Gestalt, er. der die Finsterniß und die Sr.rne n großer Anzahl geschaffen hat. 12. Warum sollte ich jetzt mich selbst verka i ich »ine „Rechtgläubige" würde, bei dem Schwei; Dulden, der Vernunft und dem verschließbaren A: 13. Weder durch einen noch durch hundert Geldes wirst du.mich verführen; bei mir sollst Absicht Nicht erreichen." " fen, batz en, dem unde? - Haufen du diese Inhalt: Leitende Artikel: Der Unterschied zwischen der jüdi'äien und christlichen MeifiaSlehre. — Unsere Gesinnung. — DaS ungarische Rabbineriemiuar. — Zerstreute Bemerkungen. — Lilerarischer Wochenbericht. Zeitungsnachrichten: Deutschland: Aschaffenburg, Ulm, Sobernheim. Preußen: Berlin, Frankfurt a/O., Bochum, Breslau, Königsberg. Oesterreichifcher Kaiserftaat: Nie« derösterreich. Frankreich: Paris. Schweiz: ,St.«Gallen. Rußland: Petersburg. Nordamerika: New-Aork. yy Zu beziehen durch jedes Postamt uud jede Buchhandlung. Jährlich 3 Thaler, vierteljährlich Ü Thaler. SktUg MB s « B veraanvor licher Redacieur: G. Fritzfche. igä 11B CT’t tyatBBMna m — Druck MB ». »rrvliBg iB