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Jüdisches Volksblatt · 1859-01-01 · 21 (1859) · p. Seite 84

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
6 (1859)
Issue
21 (1859)
Date
1859-01-01
Page
Seite 84 (sequence 4)
Language
German
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84 vn bis taHit fcinWejUr in ernste Faire eine lustig-nenntliche Miäre und sagre in rascherem Fluge mH einem fast wikigen Auge: ..Ich werde' Euch Sure Meinung »idu auSprüg ln." Er bedackte hierauf die Weilen, die Lein Bedenk n trugen, die il nen vorgclezlen Fragen mit voller Klarb it und' Folgerichtigkeit tu lösen, mir kosibaren beschenken in Gewändern nnd Geschmeide und gerubete die Emps blunz deter anzjmebmen. deren eigene Ennvickelung unv ^Bildung aus Fels^ngrunde rudere. gelegt, machte j ihn verwunden an und fragten, was das bedeute? ..Das bedeutet Inventur und Bilanz machen; hier, (und da deutete er auf das Häuschen), das ist das. womit ich angefangen habe, und das was dort in den Regalen und im Buche noch stcekt, das ist der Rewack (Profit). Parabeln Zebu schwere Dinge noch überwinden. Der schneidet idn; Eisen ist und Gleichnisse. qiebt es. die sich einander den- Berg ist schwe^. Eisen durchchwer. Feuer erreicht eS; Feuer ist schwer. Wasser löscht eS aus; Wassrff ist schwer, die Wolken tragen es; di rerstrem sie; der Wind Wolken sind schiver, der Wind ist schwer, der Körper erträgt idn: der Körper ist schwer, der Kummer zerstört ihn; Danksagung. Zu meinem Leidwesen ist eS mir nur aut diesem Wege gestaltet, meinen herzlichen Dank gegen einen unbekannten Freund auszusprechen. Nach Vollendung meines Bibelwerkes erhielt ich mit'"einem Schreiben ohne Unterschritt 6. 6. ..Perleberg" per Post eine sehr schöne goldene Dose als ..ein Zeichen der Anerkennung" t'ür dieses Werk, an dem sich der Sender „an Sabbath und Festtagen so oft erfreue." Der Geber ist mir gänzlich unbekannt geblieben. Gestern empfing ick« von derselben Hand d. d. ..Wend. Warnow“ „nack Vollendung der ' Haphtorotbausgabe", mit dem Wunsche, daß jeder Jude. her Kummer ist schwer, der Wein ist schwer. dejr Tod ist das schwerste davon, wie es beißt: Ä (2i'f. Sa!. 10, 12.) der Wein mach Scklat schlagt aber W ohlrb obltbatigkeit rette De' Rangstreit. Der Weizen, die 3 roppcl und das |Stro6 traten tm Streite.' Die Stoppel meinte, um ibrcrwillen sei -bas Feld bebauet, sei gepst gt und gcsäet w^rven;"das Sirob Mtnure. uui seinetwillen sei daS Feld I bebaut worden. Der Weizen schwieg. luv als sie idn üm seine Meinung tnkgcn, sprach er: ..Wirict, bis daß der Herr kommt, der tzis Feld bestellt, da n ird es sich zeigen." Unk als die Zeit der Ernte kam. i a ward die Srcppel der Fäulniß hingegeben. das Srröh kam in's Feuer. )er Weizen ward in's vanS gebracht ui d aufgefchichtet, ur LebenStristung und Erbaltungl Also ist es mit all »m Rangstreit urrer den Menschen. was der Erhalt» ng würdig. waS ist für Menschen und Menschheit N. M. Dw Zeit nur lebrt. wal'rbanig segensreich ihn schwinden;! „die beiligen Bücher als seinen Hausschatz ansebe unk ihn nieder; der 1 selbige anzukauten als seine dringendste Ausgabe betrachte" itigkeit befreit!— ein kostbare- Besteck von Silber, stark vergoldet, in vom Verderben. - prächtiger, eiscliner. selten schöner Arbeit, nebst dazu paffcndenl Becher, wiederum anonvm. Wenn mir das so dargebotene Geschenk Freude macht, l so fübte ich mich doch noch tiefer durch die Ueberzeugung! beglückt, daß es noch Herzen giebt. die für unsere heilige Sache in reinster, cigcnnutzlosester Liebe glühen, und welche da aufzumuntern nicht ansteben, wo ne Eifer und Hingebung erkennen. So gebe Gon dem unbekannten Spender recht viele ähnliche Freuden, und eben so die Mittel wie die Beranlaffung, feine großmütbigen Gesinnungen zu berbätigen l Magdeburg. 15. April 1859. I)r. tuöiuifl pOifippfon, Rabbiner. «Pillen. Unter »altrmgs-Pilli Bon Louis zjebmann in Bad Homburg. G. E. ein reich r Kurzwaarenhäi dler in Frankfurt ... M. wurde sehr o^t r on seinen Söbner erstickt, doch auch einmal Inventur zu wachen, da solche-^überall üblich sei. Die israelitische Bibelanstalt. (S. Rr. 13 d. Bl.) Die Listen der Beiträge werden in der „Altg. Zlg. d. Judenrb." in allen Nummern fortgesetzt. In Nr. 21 erreichten sie die Gesammtsumme von 704 Thlr. 1 Ngr. 2 Pt. Die Spenden zu dem segensreichen Zwecke, wohlfeile Bibeln herzustellen und zu verbreiten, werden fortwährend ang^-! nommen von der Redaction. - Einmal der vielen B nen endlich müd . sagte er zu den i ..*..5"e0”re , rtttti: ^a« jrafhtut jur Fordermi Letzwren: ..Gut. üb b n's Zufrieden un wollen wir sogar Iftaelitcn^iÜ Rußland'Il^-^arisl .gleich anfangen." „Hört einmal Juilgen". riet er den Lehrlingen zu. ..steigt mir 'mal die Leiter hinauf und holt mir herunter: 1 Düsend Brillen, 1| Dutzend Socken. 1 Dutzend Hoscnträgir und 1 Dutzend! Schnallen." Die Geqrnstande wurden gebracht und vo^, Vater auf den Ladentisch auf ein Häufchen gelegt. Die Söhne sahen Allgemeine Zeitung de» Judenthum«. No. 20. 1359. Leitende Artikel: Da« Institut zur Förderung der ifrac' istalt. — Die Eman Literarischer Wochenbericht. Zeitungsnachrichten: Deutschland: Au« Bayern. au« Bayern, Hannover. — Preußen: Croffm, Berlin. — Oesterreichischer Kaiserstaat: Pilsen, Prag, KecSkemet, Pestb, Wien, Wien, Wien. .3CS Zu beziehen durch jede« Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Thaler, Vierteljahrlüh '/« Thaler. Bcrantwortlicher Redacteur: K. Rabe. Wert»! vor Bauauaartk'.ler't Luchbaur^ueq jr teipiig. — Druck vo» Alexander Wied« ie keip»'-:-

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