Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1859)
- Issue
- 12 (1859)
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 48 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/4908862-5999350-6000898--1312-4909892- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Mi gfi'd’vlirt; oder tic .n fyäicu’i Zeu « tfflitiume Kunde geben. oder ob dicS itctlwcife für Betrug '$» halten sei?" 3;; ein Freund mache eine ernste „£3ie. rief iL. aus. feUte t irr Der Pdilofophcn, tiefe mH lern Gc'ühlsme gctattni, und ich fcfct unbescheiden c Meiniingsäuß^unz icrau-zuforrern?" .,9l:ä'k doch. mein Lieber. Ich ersäi Alu?ei.blick ernster, nicht ober aus pcri&ii sondern ivfil sie da eine Frage berührten wissnbaften Menschen, der weder den nünfilers, nach etnes tiefsinnigen' Pdani ke»ö sucht, sondern der mit seinen ciget Fragen einstbatt ringt, um zu einer ge gelangen, au's Tiefste trifft, unv' kann nickt zu beantworten wagt. Doch Eie uns in ,cireö Wäldchen dort cintrk^ kelnt die Sache tu besprechen, der Hain giebt. paßt nicht blcü veS Tunk der Kühle.wegen zu unserem Gcgcnstai ..Sic sind gau; irre, bester Freund, ben. daß in mir der Theolog und Pdi sein könne über die Frage, welche Sie Es ist Vieles im G.cfammrumrange de enthalten. was dem gläubigen Gemülbc ebne daß es. wenn cs rer Kritik tci enc. Ideologe mit dem sckcn in ClunfUct scheinen, so Ihre kost spräche, so zum Wesen der göttlichen r tcnfdc lu diese ebne die-Annahme-jeucs vc.rl»?t scben hiervon, so verweisen die Erzäol über prophetische Träume, wie Labans, lieft in das (Gebiet von AuSuabruezuü. den Traumen der gewöhnlichen Mer schaffen baden. Wenn es aber im 3?« Einmal redet Gott und zweimal l'ian merkt nicht draus — im Traugi -Wenn auf die Menschen fällt, der F:n Schlummer auf dem Lager: Da öffnet er das Ohr der M Und sch ließet es mit ihrer Warn» Den Menschen abzubringen von d lind HoLmutb vor dem Manne Hält seine Seele von der Grube. Leut Leben, dem Geschoß zu fallest ' C' so siebt dieö mit meiner Ansicht vom im Widerspruche. 2Ä babe gesagt, de unwillkürliche Thätigkeir unserer Seele, an der losesten, ungeordnetsten Jdaenve inneren Vorrätben des Geistes heran nun. «ich in der schlechtesten Seele das^>Gefnbl des Guten und Sittliche?orgenon Winkeln rubt: warum sollt bisweilen innerhalb der Kämpfe und Bilder des Besseren, Gemälde der Tu; unv Drohungen, wit sie dem Bösen vielfältig entgegeairettn, herauölöscn, licht des Schlafes vqrübcrführen? Ai Urv r erntresien, ganz ur für Faseleien, ien vielleicht einen lichen Rücksichten. welche den gechein eines Ver» asten und Mystien Zweifeln und vrffeu Klarbeit zu — sich selbst fast amen Sio> lassen cn, um lustwanßckatten i den der ls. sondern auch de. " . wenn Sie glaüosopb im Streite an mich gerichtet. heiligen Schrift anbeimgegeben ist, Vernunft wider/ ebre gebörtc. daß ärc. - Aber abgetngen der Schritt PbaraoS u. f. w.» nken/welche m'it ch^n ' Nichts zu ne -Hiob beißt! wir nicht die Fügung Gottes, feine Ejnw ' sen wechselnden Gebilden deS Traumes ebenfalls anerj kennen?" (Ferrsetzuikz Die Anlegung deS ersten Weinberges. Nach dem Midrasch Tanebuma n: rsne Lon Nathatuon iit Magdeburg. Als Noa den Weinberg pflanzen begann. Trat-Satan freundlich zu ihm heran: „WaS machst Du an diesem Orte, sag' an?" „Ich pflanz' eine Frucht, die gar lieblich schmeckt. 2br Satt giebt den besten Trank und Sekt, Der des Menschenherz zu Freuden weckt." c, jNachtgesicht, Schlaf, n. tstgnt i ihm, hcrdüllen; 33 üb." >|U—13.) . lrastme gar nicht ' Traum sei eine dtp Bilv an Bild rjblndunz, aus den schlosst. Und da Kcnntniß und i, wenn auch in dvr Traum nicht irren des Sünders end, Warnungen icht im Leben so and im Dämmer, warum sollten „Verdienstliches Werk, wie gern ich es seb'. Will wacker Dir helfen, erlaubst Du es? he! Sollst sehen, wie ich die Arbeit versteh!" Unv eifrig schleppt Satan ein Lämmchen herbei. Hat schnell dies getödlet, gewürgt einen Leit, Ein Schwein und ein Affe beschlossen die Reih'. Mit der Thiere Blute tränkt er die Erde, Damit dem Weine der Tbiere Eigenschaft werde, Daß, wer davon trinkt, sich wie diese gcberde. Es ist drum der Mensch, wenn er nüchtern. Wie ein Lamm sanft, ruhig und schüchtern. Genießt er nur mäßig der Rebe Saft. Wie ein Leu fühlt er nch unvergleichlich an Kraft. Trinkt er mebr, hält das rechte Maß nicht ein, Gleicht bald er, erniedrigt, entehrt, dem Schwein. Trinkt übermäßig er gar, obne Ziel: Wie ein Asse so narrisch, Kindern zum Spiel.! io So ist in der sublunarischen Welt Dem Guten immer das' Böse gesellt — Die Weisheit lehrt, gebrauch' cs im Rechten, So nahest Du nicht den Thoren und Schlechten! Allgemeine Zeitung deö Judenthums. No. 11. 1d5v. . Leitende Artikel: Preußen. — Die Juden in Holstein. —- Die Allgemeine Augsburger Zeitung. Zeitungsnachrichten: Deutschland: Fürtb, Worino. — Tonaufurstentbümer: Aus der Moldau. — Türkei: Äonstanliiwpel. Abhandlungen verschiedenen Inhalts: Aetenmaßigc Darstellung des kurzen Daseins einer jüdischen Schttl-Eomnii'sion in der Berliner Gemeinde 1826. (Ein Abschnitt auS meinem Wirkungskreise.) Bon Dr. I M. Jost. JP5T" Zu beziehen durch jedes Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Thaler, vierteljährlich •/« Thaler. Verantwortlicher Redakteur: K. Rabe. Versag »en Baumgarlu^r'« Buchbaodtung in Leipzig. — Druck von Alepauder Wiede i« Leipzig