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Jüdisches Volksblatt · 1856-01-01 · 28 (1856) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1855-1856)
Issue
28 (1856)
Date
1856-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jüdisches Bolksvlatt. S»- Belehrung und Unterhaltung auf jüdischem Hekietel HeraXgezede» «0* 1 Rabbiner Dr. Ludsiß PhUippso» in Magdeburg. IRo. E8. 18*6} G»» Mtfct BrttfArift n<Miu •<*C* e t>l(.! irrtr|ibrf| 7% Kor ul WlW^A»>,ltzl»W«, Mtan tliWm« «*. VHlwn ■[ ftüdpL] Ein anderer Märtyrer des Äudenthmnt. W>r gaben vor Kurzen» die Lebentgkschjchtt de» Psarrer» Antoine, der 1632 zu. Genf »ege» seine» Uebertrüte» zum Judenthume öffentlich verbrannt wurde. Es giett noch ein ganz gleiche» Beispiel, da» «m ,i» ganze» Jahr- Hunden jünger iß. Unter der Regierung der Kaiserin Anna von Rußland (173st — 1740) nah« er» gewisser DoznUsin, ei» Mann v»a hoher Geburt und nah« verwandt «ü de« Hause Stpechnef, welche» de« ersten -zarev au» de« Hans» RZWAuof eiue Gemahlin gegebm hatte, da» Iuventhu« au»! Die» wurde dadurch bekannt, daß er seine Familie zu «sie« ähnlichen Abfall »0» der katholischen Kirche zu betz ege» suchte. §PU» bot th« Gnade an. wenn er da» ZndenchE wieder abjchmören wotts; aber er war io fest vo» dm,pah»mrn-dstfrlbe» überfrngrV vaß Ir sich fbr ewig verloren hielt. wenn er unter dieser Vedingnng die Gnade annlhmr. Man steckte ihm einen Knebel in den Mund, al» «an ihn zu« Scheiterhaufen führte, au» Fnrchst. daß er in seine« enthusiastischen Mänyreretfer de» Volke dt» mosaische Lehre predige» «Schte. bevor er den schmerzlichen Tod erlitt,. Er wurde lebendig verbrannt; gleichzeitig mit chm der Jnd», der ihn dazu verleitet habe» sollte (1), und zwar.genau auf derselben Stelle, wo sich jetzt die schöne Reiterstat»« Peter de» Großen erhebt. So stellt die Kunst «itvntsr ihre «ei-erwerkr «inen in der Asche unglücklicher, verda««» tti Opfer auf, und dis Gebilde«« und Aufgeklärten unserer Zeit »erden von V«und«r»g hingerissen »nd überlass,» ßch ihr wissig und ochne Nachdenken an denselben Stetten. «» ih« Vtwr bei den fürchwrlichsten Ereenti»- nen vor Schrecken bebte». Mit diesen Dorten erzählt den Vorgang Arusenftokpe „der russische Hof ff." Bd. I. S 172. fUM$L IH «erchold ««chnch» ..SchatzNstlei» Haasruhm. König Salomo der Weise soll »er Sage nach durch einen ganöer die Sti««e» astmEögel verstanden n»d unbedchGte,Macht über GOßtstGmchas»» llud sa^chmtt . König,Salomo eine» -hä»ch>MGg«b aus seiner, ft«, J fr» |s« Wacher htnaw» aM beGachGt Och da mit Be» Hage» den Tampel, -den er, da gebaat Heck. Da Hst* rr ein« Sperling, der mit einem andern ans der Dachstrst» sitzt und zu diese« sagt: „Der König Solo«» ist so stolz darauf, diese« »Lchtige» Tempel gebaut, zu haben, und ich, eia kleiner Sperling, wenn ich «it «eine« linsen Fuß dreimal stark anstrete, zertrümmere Sch da» ganz« Gebäude." Der Zuhörende schüttelt de«! Kopf »nd schaut staunend den Mächtigen an. König Salomo aber pfeift dem Prahler »nd gebietet ihm. schnelliz» ihm «m» Feaster zu fliegen, jva» geschieht auch ^unweigerlich uud König Salomo spricht: „Wie kannst st)v klest»er Kuirp» nur so übermülhig frech fein »nd Dich einer sulche« Uebermachr tfbvrnf“ Darauf erwtsdett der Sperling: „981«« e» «cht übel, lieber König, s» ist «eine Frau, z» der ich da» gesagt Hab«, »nd Du weiß« ja, vor seiner Frau gisbi «au ßch gern em Anstchn. Pag' ffev Salomo «acht da» Fenster Üf9i rtwjtercm. jM*ks_ erhabene« Stolz», dH er de« Köutg Hast rocht, z» »nd ds» Vogel /., '. . »fc ' heilig »chprvchm habe, nie von seiner Sewalr Gebrauch zu «ache». Li» Pranger für Alte. Bor Zette», al» «an dis Bmbncher »O am Ommger ausst eilte, stand ei»»al zu Fraukfnrt a« .DG» O» -Me auf »emsckben. Ein andern Judo gch» vmstber ,M» Mausche," ruft ih« feiu «achbar Christian zu, da steht ein Sud»!" — „Ru. ml per MHOfrgß Mausche. „habt Ihr de» Pranger allein gepstchtak" Fertig! rnst der Schafstwr a, der Eis-ndachn. Mm w-uäg iWmw ten Aufenthalt und der Bahntz«g estt GGS i Hstz Acht, hast auch nur wenig Mhmte» Uuff»thMum-f «»>kGmtt. .staitoa; gieb Acht, »aß Dy Dich Acht.«O«,st, vergesse« habest, wen» der graße rnst, und die große Locomatt«. rMchastchMM ist. Aber — nk da« st»gt der .ßch selber — fersg werde» nein «stigelve Arbeit Mer a»f G» gaage'i bedacht, fertig wird st» OupMS. Mau«» bester, al» der »«M t HcheuMSMckwsrk; seien.«flj^Ge OG Wststoh» arbeiten. Mst Msthe» wabtze», mußt zuletzt dtzch,chMOM»: G« kpMMMhtit, de» Du b» M»HG»..Oi,»argt ih» »tcht erreicht! Gg hat »ach ßch«» «Mch-.y Mmschen gegebeu, der a« LA» .fr*«. Tug, GchichMnE «achte: ..E» ist genug, ich habe.MllmtsiGGst» OMmä«' Die tapfersten Befreier und Wchlthstke«- Ar Menschstei

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