Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1856-01-01 · 26 (1856) · p. Seite 104

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1855-1856)
Issue
26 (1856)
Date
1856-01-01
Page
Seite 104 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/4908862-5999341-6000749--0717-4909406
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

m « Eonf^r 6#t w sied« ch )t züchtt,t S-»igss wand strengte r> 12. März wurde zu Ham« in Westphalen eine enz israelitischer Lehrer gehalten, welche recht frnchtwerden verspricht. Sie soll schon den 12. Mai plr werden.! Konstanrinopel hat wieder einmal ein Volk-« auflaßf stattgefsnden. indem zwei IFrauen die Juden bern, ein Äin©^fut Ostern geködlei zu haben. Die eit der Behörden fand .da- Kind bald bei Deren der Krauen und wurden die Rädelsführer zu r Bestrafung gezogen. für d Sesch Unter i wifo wesem 4) zweites» ten qelaui in, So4 Institute zur Förderung der israelitischen Literatur. So eben gebt die zweite Versendung von Schritten ' S erste Jahr vor sich; sie besteht in 1) Grätz. chte der Juden vom Tode Juda Maccabi'S bi-zum ang dejüdischen Staate- (36'/, Bogen); 2) Len, G,fchichre und System dejüdischen Kalender« (6 B. und 7 Tabellen); 3) Jahresbericht (1 B.); chtrag zur Abonnentenliste und Aufforderung zum Jahre. — Zu einer rweiten Auflage, der Schrifersten Jahres sind bereit- 300 Abonnenten ein« v« i Blumenlese. Ansziä« »es Erzähl»ige». Gleich»tffr». Gedanke» »nd Mein»», ge». > "t (krklärungen von Schriftstelle» auhebräische» Serke». Bo» Josevb Rawicz in Bre-la». Alst beim Lesen der heiligen Schrift an den Der- 'am: „Und seine Brüder konnten ihm nicht amworren, drin sie erschraken vor seinem Angesichte/' 1. B. M. 45. 3 , konnte er sich einer ernsten Berrübn.iß nicht er« wehre». Wenn Erinnerungen, hervorgerufen von einem Geschöpf von Älut und Fletsch. - die Seele so schreckhaft durchkreuzen; daß fle die Zunge binden, welche Bestürzung wird inst den Menschen ergreifen vor dem Richterstuhl de- Ai erheiligften! Al -2« an den folgenden Derkam. konnte er ein sch Herzliche- Gefühl nicht unterdrücken: „Suchet Ge« rechtigk it.. suchet Demuth. vielleicht werdet ihr am Tage ve- Zcrnes Gorregeborgen bleiben." Zephanjah 2, 3. Gerechi gkeit und Bescheidenheit befolgen, und Gotte- Zorn zu bell rchten haben! Wie wenig sind dem Menschen seine Oblieg nhiilen bekannt' 5. Ueber da- Wiesel werden folgende Sagen mitgc» theilt: Bei der Einrichtung de- Weltallsaß in der RathS- Versammlung.auch der Herrscher de- Meere- und verlangte mehr Bewohüer und Unterthanen, wogegen er sich verpflichtete, dieselben reichlich zu ernähren. Ewurde ihm gestattet, worauf er von allen Landthieren ein Geschlecht-« paar in- Meer warf, so daß von den Landthieren ein mehr oder weniger ähnliche- Aequivakent auch im Meere sich befindet. Da- Wiesel jedoch entging diesem Geschicke durch eine List. Estellte sich aus ein erhöhte- Ufer, so daß sein Abbiild auf der Wafferscheibe sichtbar war und sprach zu dem Wafferflirst. aler ein- Wasser werfen wollte: „Sieh, ich bin ja bereit-'in-Meer geworfen worden." Der Kürst glaubte e-. Jerufchalmi zu Sabbath cap. 14, fol. 14, col. 3.) *) 6. Bekannt ist die Sage vom Wiesel, welcheto- Kind eine-^Manne-^Ldtete, weil er den Eid der Treue, den er alI Jüngling einer züchtigen Jungfrau gegeben, gebrochen und mit einer andern sich vermählt halte (S. Tanit 8. a); weniger bekannt ist die Angabe einearabischen Schriftstellers, welche Bochart (Hieroz. P. I. Üb. 3. cap. 35, col. 1029) mittheilk, fie lautet: 7. Jemand fing ein junge- Wiesel und sperrte cderan in einen Aäsig. daß eS die Mutter sehen konnte. Alsobald lies diese und brachte auihrem Schlupfloch eine Münze herbei, welche sie dem Menschen hinlegte, alwollte ste ihr Zungefreikaufen; alS aber diesenicht entlassen wurde, so wiederholte die Mutter mehrmals den Gang, bifie so nach einander-fünf Münzen herbeigebracht hatte; . alaber noch jetzt daS Junge nicht freigegeben wurde, da brachte daalte Wiesel einen Lappen herbei, welchen eauSbreitete, um die Entleerung de- Goldvorratheanzudeuten. Aber auch jetzt wollte der Gefangenwärter nicht einwilligen, und da machte die Alte Miene, da- Geld wieder zurück zu nehmen, worauf fie da- Junge zurückrr« hielt. — Diesem artigen Grschichtchen liegt die naturhistorische Eigenschaft der kleinen, in Löchern lebenden Raubkhiere jp Grunde, nach welcher dieselben gerne glänzende Gegenständ, verschleppen, de-halb heißt der Geizige thk 3Wi 1227, ..di, Ratte, welche auf den Denarien ruht." (Sanhedrin 29. b). Frage und Antwort. v»n r>. e. ui *. K. Warum sagt Reb Dalphon flrr Reb Oscher Lin- A. Er erfüllt die Ti: — snp -prari, -pvp: yn ■pbapw. i (Bon wem er was erhält, dem gönnt er jene Welt.) Einige 4. Fabeln und Erzählungen der Alten aus der Tyienvelt. Bo» ve. L..Lewvsoh» i» Woimr. Zwei Hunde grollten mit einander;. alS aber ne- Tilge-.ein Wolf sich an einen heranmachte, da spra der an!,re Hund: „Heul, gilt eihm, morgen mir; > muß meinem Genossen zu Hülfe eilen." und der W' erlag len vereinten Kräften beider Hunde. (Eanhedi 105. J‘ *) Und ,,mustela marina" bei Plin. (b. n. 9, 17, 49.)? -s-- 1 Allgemeine Zeitung de« Judenthtzms. Ro. 14. 1886. Leiteade Artikel: Der Sieg der Ge»tffe»-freiheil t, de« : »reuß. »bgeordaetenbanse. — Der Sieg der Ge»tffe»4freiheU t» türkische» Staate, (km »»angeuebmer, aber glücklich abgel«»fe»er Vorfall. — Zett»»g-»achrtchte»: Deutschland: Kalser-(a»ter», a»« der bayr. Pfalz« Kreis tkschivege. Preiße«: Berli». besterreichtscherKatserstaat: Wie». Amerika: New-Kork. 3» beziede» dort jede« Posta»» »»d jede Vnchbaudlang. Jährlich 3 Tbaler. vierteljährig '/« THaler. Bera»t»ortltcher Ardartenr: K. Rabe. »»'» 9uM««Mii*a m Vdri**. — Tritf ron *It;«* H t Sied« in fd»U|.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.