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Jüdisches Volksblatt · 1855-01-01 · 12 (1855) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
3 (1855-1856)
Issue
12 (1855)
Date
1855-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Indisches Bolksvlatt. Zur Belehrung und, Anlerhaltung aus jüdischem HeKiete. ' 4 '— . HerauSgegeb^n Don Rabbiner Dr, Ludwig Philippsoo in Magdeburg. sRo. 12. 1855] «on tiefer gei»f«drffi erscheint »tckenNiOj eine Stummer. Preis ke> Aabr- T a flh * 4 gang« t tblr. Simeij&brig VU Vigr. Alle Pu-bbantlüngen. Postämter I A 1 (1 [)f[l I HBI1 unb 3eitunfl*e;re6itiffNen nehmen PeBeQminen an. 1 « " ® 2S Die vier Vettern Seba Garn von Taul vor iopol. Der in Nr. 10. gegebei e Brief von Sebastopol hat so sehr interesstrt, daß wir nscht anstehen, auhzüzlich auS einem Artikel des „Lien d'Isfraöl“ Folgendes mitzuiheilen. Ich glaube eine Pflicht zu erfüllen, inhem ich daS heroische Betragen der vier Vettern Ca«n von To ul an dem berühmten Slurmlac e vom' achten Se rtember hervorhebe. Schon vor dem Kriege harren die bilden alteren sich von Grad zu Grad erho! en, und die Epa iletten durch ihren thätigen und einstchtSr ollen Dienst gen onnen. Bei dem Angriff auf die Centri lbastion erwarben alle Wer dem 42steo Regiment Ruhli; alle Vier rerzoffen ibr Blut für daS Vaterland, geopfert. Mag daS Blut und daS len milgewogen fein in de Gerechtigkeit und Barmherzigkeit, und balvfvon Israel, von Europa, von der ganzm Menschheit die schreckliche Geißel deS Krieges entfern« Friede den Thronen und de Der Corporal CaSn ren. welche.die ersten zum im Augenblick, alS er die 8 schanzungen aufstellte.^ Der Lieutenant Ca« seiner Grenadiere, rückt zum vor, an dem Orte, wo die alS Adjutant, wozu er theiS wegen seines wei haben' selbst ihr Leben Opfer dieser braven Israeli- Waagschale d^r göttlichen tragenen Schmerzen der Amputation -gab er plttzlsch de» Geist aus. , , WaS die Bewunderung für diese jungen israelische« Tapferen vermehrt, daist, daß ste auf dem Schlastmetd^ selbst ihre religiösen Pflichten nicht vergaßen. Der pkmtenant, nunmehrige Eapitain Thevphil Catzn. vevesäigke dir jüdischen Offlciere und Soldaten, um dir Ilrtztefl! religiösen Pflichten dem Lieut. Aleranver Ea«n zu erfülle«. Auf dem Schlachtfelde selbst halten diese Tgpfert« da- Mincha-, Mario« und Kaddisch Gebet, es war aipt. zcheite»! Tage Succoth. In diesem Act der Frömmigkeit sehe« wir! die Macht der guten Erziehung, der frommen Gestnmmg,! von Kindheit an eingeflüht. Dieser freiwillig in der Äitte der Unruhen deS Feldlagers,—am Morgen nach seiner Schlacht vollbracht« religiöse''Act,, ohne Geistlichen,'ist ei« wahrhafter Ruhm für Israel, und giebt iuis-die Auver» ficht, daß die Israelit. Religion, obgleich so oft i»i ihrer äußeren Praktik vernachlässigt, stet« lebendig in den zen bleibt. n. daß die Freüde und der Verwüstung folgen! reihte sich uuteij die Tapfe- Vlurinlaufen sich! stellten; er Die drei Rattonen. fallt, durchbohrt von einer . kugel mitten durch die Brust, iter vor die feindlichen Ver- , (Alerander), «nt der Spitze Angriff auf die Hentralbastion zrößtm feindUche» Kräfte ver-- n (Theophil) a^ der Spitze einigt waren; eine Kugel bzichl ihm daS Bein und endet feine kriegerische Laufbahn. Der Lieut en ant Cat seiner Voltigeur rückt zum und erhalt zwei Kugeln im Endlich Ca«n (Gustav dirren, erhält in demselben aber er nimmt sofort seinen eigenen Verdienstes. rdeilS im Angedenken der anSgezeichiet-n Dienste feines BruderS, deS LieutennntS Aleranver <ü aön, erhoben wird. Dieser junge Lieutenant von 25 3a »ren. welcher die Bewunderung seiner Oberen, die Hoffnu» und Freude seiner Familie gewesen, verdiente die jtruie Stelle im Tagesbefehl des 42sten Rkgiinents, verdieine daS Kreuz der Ehrenlegion — aber er hatte nicht die rS aut seiner Brust zu tragen, denn nach Bastion vor ilngriff derselben Arm. Fourrier bei Kampfe eine star e Conluston, Dienst wiener aas, und zwar den'Grena« Her« öesriedigung, muthvoll ge- (zoMetzun,., „So kehrte ich in mein Vaterland nach ,lfj8>>riger Abwesenheit unter fremdem Namen zurück.' Aller dtnghatten wir schon, vorher Verbindungen angeknüpft, und als ich an meinem Bestimmungsort glücklich angelangt, fand ich schon eine Anzahl Männer au-' allen Stjnde«, welche sich um mich schaarten." „Die Größe und Schwere meiner Aufgabe drückte jede» andre Gefühl in mir nieder. Ich hatte mir geschworen, diesmal alle Phantasie, alle Schwärmerei zu unterdrücken, und mit"dem kältesten Blute die Derhaltnjiffe ab« zumeffen und meint Schrine abzunzägrn. Die Deranl- Wörtlichkeit, die ich vor dem Genius Polenauf mir trug, machte eS mir zur Pflicht. Nichtzu verabsäumest, aber auch NichtS zu übereilen und dem Zufall zu überlassen." . „Meine, Verbündeten empfingen mich mit Jubel -, die kühnste Zuversicht beseelte ste; ste hielten Allefür reif; ste machten mir die lockendsten Schilderungen vom Geiste der Masse; der Siez war ihnen gewiß. Aber ich fühlte das Cralterke, das Ueberl'pamtte auS ihnen heraus, und beschloß, selbst zu sehen. - Auch ich war von der Untrüg.» | lichk.it unsres Planbaus überzeugt, wenn — die DvrauS» | fetzunz richtig wäre, von bek wir auSgegangen. Man! drängte mich, den Tag , zu verkünden, dm daS Pariser r

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