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Jüdisches Volksblatt · 1855-01-01 · 49 (1855) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
49 (1855)
Date
1855-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jüdisches Volksblatt. Zur Belehrung und A ftl er Haftung auf jüdischem gefügt«. | Herausgeäeben von Rabbiner ^r. Lud»iq P^ilippson in Magdeburg. 1 / [- rf|i. a a <n»* i #cn Sirfrr 3tuf*rifi «r(*riai ■Mtrillt* *in< «iiwixtr. Pi»i» Aal>r- ■<-. IvCO* 4«J. loOO-l ' ldlr. -j.krt.Iitbrig 7'/, »Ir. «lle vu^nriun-rn. »Ir«n,.r { 2 Jflhrtf 4- (tülirfiL 1 U- -* und zrlrung<«krkkirlonry nrdmr« vrürllaqarn ÜN. I •* J* *• «WMWli J Davids Elegie auf Sauls und Jonathans! Tod. Boa Dt. Wahl. Samuel II. Lap. 1| Ber» 1“—87. Erwachet Juda'- Söhne Beim ersten Morgenroth Und stimm,! Kiagelöne Zu uns'rer Helfen Tod! Sie haben Überzüge!! Des Aars und ^öwen Kraft Und mit dem Tod besiegelt Die hohe Helve^ischafk. O sagt « zu Karh nicht wiedeii, Zu Asklon sagt Daß trauren ui s nicht an, s're Lieder Um Saul und wnalhan. Tah-man erlegt Daß man erwürj Es möchte fonf Der Heiden stol Weh' euch, Gil Es deck' euch er Die ibr den Von Juda'S hei Man hör' hinfor Auf eurer blut' Der Himmel fol. Tuch fürder -ich v > Du lieblichster Mein theurer 2 Wie bist Du Auf Deiner Heldenb irden Leuen, t-den Aar^ sich'- freuen e Schaar. oa's Höhen, 'ge Nacht, gesehen 'ger Macht! t nur Klagen Au -j ' versagen und Thau! - n Allen, «ualhan! h gefallen ahn! ES sinket blaß und'trübe Mein LebenSsterii mit Dir; Denn mehr oM!Frauenliebe War Deine Freundschaft mir. Erwachet Juda'S Söhn« Beim ersten Morgenroth Und stimmet Klagetöne Zu uns'rer Helden Töd! Mein Aufenthalt in Spanien. vostt Verfasser D. E. dt Lar^a. (Auö de« f wifitN(chast ist Macht. Ob diese- Motto, welches ich diesem Artikel vorangesetzt, geradezu wahr und /als eine unumstößliche Wahrheit hinzustellen ist, oder ob /man dasselbe so zu verstehen hat, daß die' Wissenschaft ih/e Macht mehr der Geschicklichkeit, mit welcher ihr Besitzer sie anzuwenden und geltend zu ' machen weiß, verdankt/ daist»etne Frage, welche ich jetzt nicht erörtern wilt. -Istrwek Dingen liegt indeß eine un» läugbare Wahrheit. 'Erstens in dem Worte eines holländischen Dichters, worin er sagt, daß gelehrt unh weise - zwar gleichbedeutend zu sein scheinen, aber doch wohl sehr verschieden sein muffen, da eS viele weife Menscheck ohne'" wissenschaftliche Bildung und dagegen viele Gelehrte ^ohn« wahre Weisheit, gäbe, und zweitens, daß da- Wissen,^ welcher Art eS auch, fein möge, und ob auch scheinbar nutzlos, sich doch für seinen Besitzer zu irgend etNsr Zeit Nützlich erweisen möge und niemals verachtet werden dürfe. Ob daS Factum, welchesich eben berichien will, geeignet ist. die Richtigkeit dieser Ansicht zu beleuchten und .Zll bestätigen. überlasse ich der Entscheidung ver Leser und vorztzgsweise dem jüngern -Theile derselben.! , In meiner Jugend empfand ich eine unwiderstehliche Neigung, mir Kenntnisse aller Art zu erwerben, und glücklicherweise ward diese Neigung durch meinen Vater, einen Mdnn, der als bedeutender RechtSgelehrter große Geschicklichkeit und eine ausgedehnt, Belesenheit besaß, Unterstützt. Dechnach wurden für meine Erziehung keine Kosten gescheut, und während andere Knaben meine- Alterihre Muße-- stunhen zu Vergnügungen und körperlichen Uebungen verwendete», zog ich mich in meines DaterS Bibliothek zurück.'i welche mehrere tausend Bänd« enthalten mochte» von 'denen ein jeder mir als eine Fundgrube geistiger Schätze erschien, und welche zu besitzen, mein eifrigste- Bestreben war.: Ich wünschte Allezu lernen, unter Anden» quch die eigepthümliche Schrift, welche hauptsächlich 'V

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