Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 40 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 160 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/4908862-5999336-6000696--0523-4909248- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
160 tf \ i it an» er peuvelte wortere gefallen, reiben auf folge Wasser viel meh Wabrbejße Fleisch samkeir, sensckafteßt rer'ckafe. Glück seiner ziere. früber b 1 B. D Menschee nachher Dw^ssei au b Zi n an einem Felsen, an welchem! Wasser hervor« er srug: ..wer höhlte diesen ^^ein?" man ant« chm: ,.da» Wasser, welchefortwährend darauf Ist Dir der Bers nicht erinizechich: Wasser zer- Stein? Hiob 14. 19." R. fJllfiroj machte hier de Betrachtung. ..Wenn daS weiche und flüssige Stande ist. einen Felsen zujhöhten, um wie werden die eisenfesten untj ^unerschütterlichen n der heiligen Lehre ein .Herz von Blut und irchdrmgen!" Sr entschloß sich sofort zur Gelebrind nach dreijähriger Beschäftigung mit den Wishielt er Dorlesuygen vor ainier. großen.Zubö» Vor seinem Lebensende sibm-häutte ihn das mir seinen Gunstbezeugungtn^ unv d.e Möbel mer waren reichlich mit Gold^ unv Silber rer- 2 ^:- i lehrte? Ter erste Mensch genoß nichts s auder Stelle Go« setzte den ibn bebaue; und im Garten darfst s nack getbaner Arbeit. welch, 2, 15. 16.;u entnehmen, ist in den Garten Eden, daß tr rst beißt e-, von den Bauinen sand ibn nicht. Er ging zum großen Meere: „Ist Moscheh hier?" — „Seitdem die Israeliten hier ihren Durchzug hielten." antwortete man ihm, „sab man ihn nicht;" " gmg zu den Bergen und Hügeln: „Ist Moscheh hier?" — Seitdem die Israeliten die Lebre auf dem Berge 'nrlempnngen. saben wir ihn nicht," er ging zu der Hölle unv Vernichtung.: „Ist Moscheh hier?" Sie erwiedertrn ibm: ..Gott, der seinen Wandel wohl gemerkt, weiß, wo jetzt seine Stelle ist. Hiob 28, 23. er ist rum ewigen Leben übergezangen." liebe Leutseligkeit in Deinem Hause. Wenn der Hauöher, freundlich ist. nimmt die Familie daran ei« Beispiel. Klopft ein Notbleidcnder an der Thür, man offner ihm, beißt ibn «aber treten und reicht ihm Erquickung, der Erquickte fühlt dankbar seine Seele zum Himmel erboden, er stehet den Allerhöchsten, daß er den milden Geber! erbebe; herrscht Unfreundlichkeit im Hause, schreiet man dem bittenden Armen ein „Geh' weiter" entgegen, macht ibm *sem Elend zum Vorwurf und drückt ibm den verwundenden Stachel der Verachtung in die Seele, der Bedrückte und Erniedrigte schreiet zum Himmel, der Höchste nimmr sich deS Erniedrigten an. ~ bemerkt: Auch Gott ließ» fe^ne Heiligkeit nicht eher un er den Israeliten ruben. biS stl sich feiner Nabe durch ei! e angemessene Tbatigkeir wmdiß gemacht hatten, wie rS wißt 2 B. M. 25, 8. und sie sollen mir ein Heiligthum machen, ich werde dann unter lbnen wobnen.?7d -,2 ^rrrr -2“ war einst mit seinen Schülern lui Studiui > beflissen, und merkte eia-Gtzäusck. „WaS gebt vor?" — ..Eine Draur wird zur Trauung geführt." — „Meine Kinder." sagte er zu ihnen, „siebet auf und gönnt dieser Feierlichkeit Eure Gegenwart; wir sinken eS beim Allerb, ligsten, gelobt sei er, nachdem i er für den Adam eine Fr >u geschaffen, es nichr unter sejner. Würde gehalten, di? lleberbringung dieser Lebensgefährtin selbst zu vollzieh n, wie eS in der Schrift heißt >1 B. M. 2. 22: er führ e sie ihm zu; um wie viel weniger sollen wir Anstand y:bmen. dem neuen Paare den Äsav in daeheliche Leben u bahnen. Aphorismen. Loa Dr. Wahl. Menschen, die ihre Gelehrsamkeit bloS auS Büchern geschöpft haben, gleichen dem Monde, der mit fremdem Lichte leuchtet. Nicht das, waS wir gelernt haben, bestimmt unseren geistigen Werth, sondern die innere, aus sich selbst schassende Kraft. Wenn wir plötzlich daS Innere der Menschen so sähen, wre jetzt ihr Aeußeres, so würden wir Manchen, den wir verachtet, gehaßt und verfolgt batten, umarmen, wir würden Schatze des Geiste- und Herzenentdecken, wo wir nur eine unftuchtbare Wüste verinurhet hatten. Die Menschen stnv oft besser, alsie scheinen. ' Wechseltällc deS Lebens, bittere Erfahrungen legen eine harre Eiskruste um daS Her;; aber es ist ja nur eine Kruste; i» Innern stießt die heilige Quelle fort. ‘WJ’“ tbeilte mit: Auf Abron sind die Worte anwendbic. Malachi 2, 6: Viele hielt ssr zurück von Sünden. ' Lenn Abron einem verrückten Menschen begegnete, kam er ibm mir seinem Gruße 'zuvor; Wenn ^lch dann dem Bisewichr eine Gelegenheit zur Svnde darbot. sagte er zu j ch: „WaS sicht mich an? Welker Wahn.will mich bethöre i? Mir schwebt daS Bild deS hochwürdigen Ahron vor; n enn mich dieser wiedersähe, würdeich femen freundlich fre mmen Blick errkagen können? iNein, ich ver^e an diesen, zlanzenven Stern, er leuchte mit, und weg mit dem Nebel;eS Laster-!" : Al der Tode-engel beauftragt wtlrdi. die Seele de- Moscheh z l bringen, gab er sich Mühe, ihn aufzusuchen, und Allgemeine Zeitung de» Iudentbum». No. SS. 48di>. Leitende Artikel: An die amerikanischen Glaubensgenossen. besonder» die dprtigen Rabbiner, Prediger. Lehrer. — Au» den Bergen. II. — Da» Institut zur Förderung der israelitische» Literatur. — Zeitungsnachrtchteu: Deutschland: Hannover. Preußen: Berlin. Ree», vom Niederrhein, au» dem Regierungsbezirk Triers Lesterretchischer Kaiserstaat: Wien. Wien. Wien, Malkeredon. Die Schweiz: Lengnau. Holland: Rotterdam. Großbritannien: London. Nordamerika: Albanv Abbandlungen verschiede,e^Hnhalt«: Fragmente znrf Geschichte de» Diego de Aguilar. von Dr. Dvpenbenu, Rabbiner in Iamnitz. Zu bezieben durch sede» Postamt und jede Buchbandlnng. Jährlich 3 Lhaler. vierteljährig % Scaler. Berantwonltcher Redacteur: K. Rabe. von Vanm-Letsser'» «u»handü>ns i» reirzig. — Druck vvn »lexandir Wiede in dei»,ig.