Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 37 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 148 (sequence 4)
- Language
- German
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Du, er bald d) riitrii öffentlichen Bortrag, den er hiel^, batte Achin»g und eine ehrende und ernährende! An-el lung qessnnden! Die verunglückten Kausteute, dit früher so verächtlich pus ihn berabgeseben. schloffen sich ^un 4hm Fürsprache und Verwendung bei den Ein- ,avr zu gewinnen? „O, sei ungswogen," t, ..laß Deine Güte über unS walten, keifte bei den Einwohnern dieser Stapt. ' Du wip waren und welcheharre Gessdick uns rich mir ihnen, wenn eauch n<r «inen abwirs», damit wir nicht he- Huna erstereftätigte sich da- Wort Salomo- ^Spröchwörrer?i. l.^> Kenntnisse sind besser als gediegei es Hold, edler gl- Perlen ihr Werth. an. m» rein wobnern der sprachest sie j uns Förspra weißt w getroffchr. Bissen sBrole den."! So 'ic Toleranz im Midrasck. Abrirbam erging sich einsi iA der Wüste: da er einem Hchden. der schon lange in derselben terumirrie unk Kürzel» suchte, um. seinen heißen Hunger ^gnere Ei stesser itarfni ihn nut «Ich nach Hause, gab ib n Speise u Killen. tbese ihn wirr dev Nachdem und rrairk^Erniichungen allerlei An und bewl m er^ner «eison aut - freundlichste. Gewaltii Hungdr kesl Göyenkreneis. lech;enk »ein Durst., beike^g.sirul waren unk er völlig ausgerubk urik «sch erholt!»atle-Iknüp'le der Patriarch eine-Unterhaltung mit ihn, ln. Ui« genügte diesem edlen Menschen're, ndc nicht, dabeben nnes Mensche.n vom Hungertore g rettet zu dabei!, ^r lwoUte auch noch dt< höchste äuger t a»l lbnr üben | er wollte auch «eine Seele retten. Diewad auch eure f>ehlin»ste«chä'ngung Abrahams. wo er lwkam. heißt xd«» rdm " -'>^2 N Abrabam t* '«kanien ke^ Ewigen. Er steUle al«o auch;«-?t >rne» Per uich ki:l; a>cin alle 'seine Mühe waa vergebens war nlcht^lu» l'.ebeireuaung;u brmaen. er war williger frevler und lästerte O^ch Abraham edrlte den „Einen solchen Gott hast Du," sprach der Heide, „ich will fortan an ibn glauben und den Glauben an ihn in meinem, Haust verpftanzen!" Z. Eohn, Lehrer in Ehristburg. Jerusalem. voll Dr. Dahl. Ttj Herde Cl'1 MUth hierdurch erariinmi fwr.s «kn verächtlich aus 'nnnu Hau'e. Da er'chln Gon A.brädam und «ragte rdn. wa Heid laste hall?,r entlanen habe? ~ Wie >oKie ich den l n? siede rna antwortete d:e«er noch länaer in merroor Häuft um: er den da-r D.ch '( («i «chon ich rt lltern o*cu «rrach nede rie'er Her :dre alt und «'ehr oft lästerte er mich, doch be. täglich mri neuer Kraft «chenke rkot Leben Heilige Stadl, was bist Du geworden, wo ist nun die Herrschaft, Die voll Schönheit und Ätaft unter den Völkern stand? Ach. wer kennet Dich noch, einst Fürstin unter den Völkern,? Wenn er in dürftigem Kleid weinend und klagend Dich sieht? Ach. sie weinet und klagt, und kein herzinniger Tröster Heilet mit liebendem Wort da« so verwundere Herz. — Vormals wärest Du schön, o ZionS herrliche Tochter, Als noch der heilige Geist über Dein Haupt sich ergoß. Vormals wärest Du schön, o Hoffnung unter den Völkern, AlS Dem entzückender Strahl leuchtete über die Welt. Aber die göttliche Krön', sie siel vom sündigen Haupte. Mit idr Jerusalem- Glanz, mit ibr Jerusalems Kran. Schmucklos weilet sie ferne. die Winwe, beweint die verlornen Kinder, welche verwais t starben aur offener Straß', ..Mutter!" rie«en sie schmachtend, ,.o gieb unS Waffer und Sveise!" Aber die Mutier, sie nyt lerne im ftemden Gemach. SnUe siyl sie am Tag und gedenk» der herrlichen Zeilen Wo sie dem Sairempiel himmlische Lieder entlockt. Aber sobald dre ruhige Nacht au«' die Erke berabsinkt. I Hebt sic mit siebendem Blick weinend die Hände emror. , Herr, erbarme Dich mein und gedenk der unrchuldigcn ' ' Kinder. I . Die d.r blur ge avrann mir an den Brüsten'er« j _. würgr." f- Reichlicher rinnet :br dann dre Tbrane vour tunkelen Auge. 1 Wo noch der aörNlche' Strahl ftüderer Schönheit erglänzt. ^eiur stöük ^dctt unk gebe .dm aUe 'erne Bedü mrsse, unk hn von a « ncbe. es «st 'chcn ult' ler könnte vor Hunger und Kälte umkommcr und! «eine K:ndn nnk dann, dem Elend. hrersge Da eritr Abraham nach der Einöde 'räde: ,o l^ang, Ibis er den Herden wieder 'and: er vai> er m Allgernernc Ze-tasa de» Jutearbuins. *le. ii.. iSoo. ui:d 'e.ne und 'uchre ngdm ikn Veiteude ÄrtrkeU Das fnänuk rnr fcrdennig der rsrae- I::.'chell Lueranrr.— Eur Sieg :■ Cmn:. — «chlrolllr« Lr.zrrchtll rrn lernen» de« Cctai#. — Der gr.Le U«''chrrllllg. IV. — vuerarrrrbrnchtM^on«'. von IV,.— ZeiieaaSoachrrchrell: DesEchlaud Hainrrer. '^revßen- Heriro. 'öt-leberg. Nordamerrkä'. Lall frallnsw Slle: r^ü: nft vnt' wreter mit nach Hauie. bedu-.r rbn längere Zeit bei dcbamelte rdn mit größter Schonung uni Mem'chen» 'von Abrahams ganze, Umgebung »urhe er mit und Men'chcllfteundlichkerk bebankelt! DerHerde. er die'e r'.özrliche Sinnesänderung, fragte nach . Adraba« erzählte rhm. was verg^alstn war. XST Z» bcnebo dirch tede« Pesta-r Vlld sede v lllllg JäbrUch 3 IbaUr. rreneijabrrg *4 Tbaler. Lochband- Ur'a } Beran: V - jir:*tt t 0;:?o:t'.:cher Kedactear: K. ,N«bo. - £st tei Sr-.ttt — irrv4. <C\