Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 36 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 144 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/4908862-5999336-6000692--0503-4909232- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
fl I Refisd Pascha: Kerner, der Sultan behäll sich aber viele und wann er von den RajabS zum KriegSzirbnl will. j RajabS: Daist gescheit, dock ein Ausweg! Türken: Sehr gescheit, er soll schon keitie Lust n! Pascha. Pidahin zahlen aber hie RajabS vor, wir dienste Die Die dazu Hab Res Djidzye, Per«»». Die den Har . Die und olle 1. Reform. ■ j Zehuva Hanafi wagte eS einst, gegjn den all: Gebrauch, ein Gemüse, daS in Bet.Scheon wuchs, t z» genießen, weil diese Sradr nicht, palästinische war, ,v Mief" sprachen seine Eltern 'und Dersvairvt-A im 1 vollsten Tone zu ibm, ..Tu erkübust Lßch' zu. gevas^ Deine Eitern und Voreltern tU* f» Sielt i -«lehrten für verboten dielten?" — „H-ret mich/' Rab >i gemeiner unverzeb v»r»un niesten, fromme svrach Grund sichten besten l kiaö ver terei ver duldeten nea eS t vergessen sicher de dev Aua Rtnormi nd i rer C!tv f!»le. JeM nicht wo krank un krlttig der Götz kuvg R. Akiba mißrrauitb zu» Berr in Neger vergaß. iüc sein wirklich ..sollten .Jedem Ende fest, et»»« GL l »- 144 vaS ist Ersatzgeld, hundert Piaster jährlich pro Teufel, d.:S ist ja daß Doppelte für RajabS: ksch! . Türken: Sehr brav» gesegnet sei'her Sultan seine Räthe! ' j Rabbinische Antilogien. 8m 0ngi(l Hecht. h zu ihnen, und verdammet mich snlcht ohne Ursache. Die Barer waren viel »o» de. An» Zeitgenossen abbängig und könnt-. Mit dem iüen nicht jeden Irrglauben beseitige,. Erch^HtSi ichtere die von Moses gefertigte, aber z»r Rb-Lt» eitere Schlange (2 V. St. 18, 4). dtnwt nun sie seine Vorgänger Affa und Josaphat» »oa de« och beiür, daß sie alle Götzenbilder bernichteten? hoben sie sie roch wvbl nicht; allein! sie mußten Volksmeinung bissige Rücksicht zollen zmv fU. für nblick noch bestehen lassen." — HSret daS, ihr »erketzerer und — schweige»». Die Wunrerwirkun'g der Abgötter. fragte den Rabbi Akiba: „Wie: läßt sich die ügnenre T danach« erklären, daß so .Mancher gebrechlich in den Götzentempel unh gesund uny iS demselben tritt? Ich erkenne di« Nichtigkeit nbilder an und bock kann jch die gesagte Wirin Abrede stellen." — ..Vichts leichter." gab zur Antwort. /,alS das Verstankniß bitrüber. Ein er Mensch batte bäung Jemandem ' eine Sache ahrung gegeben, tbat es aber nicht I ander-, als wart von Zeugen. Einst, als er dieser Vorsicht »eime die Krau des Ausheberibml als Strafe Rißtrauen die zur Verwahrung gegeben«. Sache orzuenrbalten. „Wie?" versetzte der Mann, daS Mißtrauen durch Unrecht vergelten?" — leiden," fuhr R. Akiba fort, „ist tt, Ziel und efetzt. Wenn nun ein Tbor zu jener Endezeit eniemvel betritt, sollte Son sein Vorhaben be. r w füglich der Abnahme seiner Leiden um deffentwillcn änjvern?" 3. Lohn der Sabbathverehrung. ' Ejn Mann, NamenS Joseph, erhielt den Beinamen Sahbatbverehrer und mit vollem Rechte, da er. wafrei- Uch daS Wichtigste ist, den Sabbarh nicht nur durch innere gute Gesinnungen.heiligte, sondern auch keine Mittel scheute, ihn äußerlich auSruzeichnen. In seiner Nachbarschaft hingegen lebte ein Mann, der aus nichts, alS auf Bergr-ßerung seine- Vermögens trachtete, dabei aber so mißtrauisch war, daß er seine sämmtliche Habe verkaufte und einen Edelstein dafür eintauschte. den er stets in seiner Mütze ausbewabne. Da ereignete eS sich, daß einst bei einem Gange über eine Brücke ein Sturmwind seine Mütze in S Wasser warf, rer Edelstein brrausfiel und von einem Fische verschlungen wurde. Dieser Fisch wurde spater aufgefangen und dem Joseph verkauft. AlS er ihn öffnete, steh! da fand er den Edelstein, den er. da er ven Eigenthümer nicht kannte, für eine »ngebeure Summe verkaufte und so zu ungeheuren Relchchümern gelangte. — Hetzt, hieß GS dann, wer dem Sabbath borgt, dem bezahlt der Gabbath wieder. 4. Die Sgbbalhfpeisen. ''fct.' AHua "8°, feqänrtflf wnrVt fhift von feinem ftaiser schkbzmeiße ersüchk, lhm »och zu erklären, warum die Sabb»stzB«f«H^r-^»ie^ihß!i bekannt sei, so einen vorzugsweise, G«sch«sck Hätte». „Daran/' antwortete der Gelehrte, ,,ist bnS--Hewüvz schuld, mit welchem wir sie misch«»." . „Volaß mir »och auch/' svrach der Kaiser «esier,'^UttvbS von diesem Gewürze zukommen/' — „DaS G»n DM nicht nützen,"-erwitderte Josua; „denn nur auf DMie»iq»r,'welcher am Sabbarhe ruht und an demselben geHWg fÄ erhebt, äußert daS Gewürz feine Wirkung, nicht aber auf jene, welche auch an vieseoi Tage -ihre werklägigen Arbeiten und Gesinnungen nicht lassen können." l Aphorismen. Boa Oe. Dabl. Die Spiegelung Gottes in jedem Menschenberzen hätte sich nie von der Aduung zur Gewißheit erhoben, wenn nicht die bedeutungsvollen Zeichen der geoffeabarten Religion den Geist derselben mit einem sichibaren Körper umgeben hätten. Allgemeine Heilung des Judentbume. No. 31. 1855. Leitende Artikel: Der große Umschwung Ul. — Liieratnrdenchk IV. — Zeitungsnachrichten: Prenß.n: Berlin. Anttam. Wongrowiee. ^esterreichischer Aauersiaat: Ltbochowip. Veßrnm. Italien: Modena. Kloreoz.!urin. Amenka: Cincinnati. — Korrespondenz: ve. Lilieathrls Aufenthalt in Rußland. VII. | Zn beziehen durch jedes Postamt vnd jede Buchbandlong. Jährlich 8 Thaler. vierteljährig •/« rHaler. Beratt»»rillcher Retactenr: St. Rabe. »« a«»M,«re«er « (n Se>r,i,. —' £riwf v»n «lr;antcr Lited» n, «tio.ig.