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Jüdisches Volksblatt · 1855-01-01 · 32 (1855) · p. Seite 128

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
32 (1855)
Date
1855-01-01
Page
Seite 128 (sequence 4)
Language
German
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128 flfati? trat nur wenig von den Flommtn verschont ger blleb n, ein ander Theil für die verwundeten Krieger vrr-> d»a» »t worben. s 4 och einen Blick warf ich auf die' Stätte meinek»rze i Glücke-, das sich so schnell gewandelt, und der Zug ßb»g traurig nach M. ßtcrtt«»»« felgt.) Der Gemeinde größte- Leid, Wenn die Führer nickt gescheidt. (2X Trn) 'prn 'yab Euck, Trauben, find die Blätter sehr von Nöthen, Drum sollt ihr deren Wohlgedeihn erbeten. Ein altjüdischeS Mährchen. Neu erzählt von ünuitl Hecht. Elieser- Beweisgründe. . .wischen R. Elieser und seinen Eollege« entstand in Oetrrff eine- LehrpünkteS über Nein- und Unreinheit eine Dei»»ngSverfchiedenheit. Nachdem R. Mefer in der An» sthrtrng von Beweisgründen sich erschöpft und vergebensStni College» zu überzeugen versucht hatte, sprach er: ^Gl mag dieser JohanniSbrobbaum zum Beweise meiner Weh «prung sich von seiner^Etelle bewegsn. Der Zohan- «Sk »dbaum bewegte sich von seiner St-lle, die College» versetzten nicht-destoweniger: „Beweist man unmit Zoh mni-brobbäumen?" — „Eo fließe tum Beweise das Da ser aufwärts," sprach Clieser. SS geschah "also. ^K«n das Wasser ein Beweisgrund sein?" versetzten aber» mal» die Gelebrten. „Nun," fuhr Clieser fort, „so mögen! die Wände diese- Hauseden Beleg liefern," und siehe dal! de- Hause- Mauern fingen zu wackeln, an und schienen! einzustürzen-. aber R. Zoschua rief ihnen zu: „Steines Staine' wamischt Ihr Euch in unsertz Streit? beküm« m, « Cuch nicht um Dinge, die Cuch nicht« angehen." Un > die guten Steine. W nicht wußtet», wasie tbun uni wem ne gehorchen sollten, stäupen ^aldstill und bald »« rkten und wackelten sie. „So mag denn." ries R. i9l r.fcr ärgerlich au-, „eine Himmels-Stimme zu meiner Re hrfertigung fick bören lassen," und stehe da! richtigersch Ü'S von Oben: ..Widersetzt Euch nicht länger, R. El eser hat Neckt." Der-beharrliche R.! Joschua aber blieb no h immer'«nbekebrr un» sprach: „Wer achten auch ftine Himmel-Kimme." AlS nun. N. Nathan dem Prpphere» Clia begegnete, fragte er ibn: „Lieber Freund! wah«: der liebe Gott zu unsrer Ti-putasion gesagt?" Der B ophet antwortete: „Cr hat gar freundlich gelächelt u g« agt: ..Meine Kinder find aus dewj rechten Wege, st. zen." *! Lieber Leser! Du fragst, wgZ soll diese Erzählung? S ie soll Nichtander», alunzeigejn. daß im Judentl nme keine Wunder, sondern lediglich die alleinüberwälti zende und siegende Macht de- Verständedie nöthige S eweiSkraft giebt.. und wir keiner Lfhre unsere Beistim- »NNg zn geben verpflichtet sind, deren Richtigkeit nicht d l^ck die Gesetze der Vernunft nackgewjesei, werden kann.— Talmudisches Alphßlbeth von Heinrich Schwarz in Reichsudach ü> Schl. tswuitz.« <22 p?) ' ttT“-?? ’r^' '■?? tIN ‘iS Zürnt der Hirt ob seiner ISckafe, Blend r den Leitbammel ti zu Strafe. Der Gelehrte müßte darben. Hat! der Bauer keine Garben. ■pr^ra px rr*r “an rx «ttt -Vn irx xä» rrÜ? (t r-arr) - -7^3 Dem einzelnen Stücke entspringen nie Flammen. So leuchtet der Weise in Einsamkeit nicht; Drum forschet, Gelehrte, nack Weisheit zusammen. Dann strahlet Jedwedem viel klarer ihr Licht. n-22*) - xrscrö *rr3 xj-ps xtpx n*02 xa-n r’ipJ Unter Deinem Stande Dir eine Hausfrau wähle, Höber eine Stufe — den Freund für Geist und Seele. (L2 pnn») *rrpnxx -»nP Verächtlich sind die falschen Zeugen Selbst dem, der ihrer fick bedient. Derratber! macht euch diezu eigen, Wenn ihr auch Blutgeld euch verdient. — (rcn -272-—) - *rsr: nxstp ——ip xabi xr? Die ärgsten Kuppler find fürwahr De- Menschen Herz und Augenpaar! (X7 7772) - «2727 X-«2 XnV“2 Gesalzen Fleisch verriechel nicht. Des Weisen Geist (* bält ibn gesund; Ein Tropf, — ein ungewürzt Gericht, DaS kaum genießbar einem Hund. (-*i nr«) n?« -iax 7*25 Den Zeitgenossen stirbt dev fromme Mann, Nicktsich. — den Untergang nicht treffen kann. (* bleibt stets gesund. Allgemeine Zeitung des Judentbum«. No. >7. 1885. Leitende Artikel: Vorlesung de« Pros. A. Franck über da« Judenthum- — Die ifraxlitische Literaturgesellschaft. — Li» teratnrbericht l. — Zettungdsttackrlckten: iialästina: Maade« barg. Deutschland: Frankfurt a. M.. Worms. Dor«-. Preuße» Magdeburg, au« Weststbale». Neuenburg. Frankreich: Straßburg. Part«. Dte Schweiz au« dem Aargau. Rußland: au« Gallzleu. Türkei: Konstautinopel. Nordamerika: biuciunatl. — Nachruf. Zn beziehen dnrch jede« Postamt und jede Buchhaud« lang. Jährlich 3 Tbaler. vierteljährig */« THaler. fktina «en va»W §tr Veraatwonttcker Redacteur: St. Bsibe. Wer t in vei»»itz. — tmi *«n i>lrsn»d«r Wied« m Seid«-.

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