Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 22 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 88 (sequence 4)
- Language
- German
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88 Dat t c rf fegnrn, mit «l Geb«res - - »der Htut Sd irte! . Da kie' der «r Nock v d Hat. bin ... rief üftti, «l» die bei ren ..de Krau fie nach I sephin, sondei» dieser vpn deffe Wan rann. S!: kamen stöhnte, d, r Arzt ..Da ist » ein Der alte R . w empor, dr rckte fie lich zu. „Lei still ist der Ai \t alles die Wieg«. und der alte 02... 1 feine Hin i« über ' von Zuda über d< und dann erbob empor — un > ward das Kind . . . Dpi er flößt diese verfl irkten Erwarlun \, in zwischen s ch. Jev^r dem Sop>>a saßen Kind für außer einen Htr »i de» gegen den Arzt. Herr M. . verhie: zuhvle». ' )a «3 u Zosepb s, bst eine« zu bring Ab«jr Der Stur n hatte durchbpock en und blauen Fimmel, fuhren le! chtend d n Herr hen hatte gewesen; H... ES iS war e nicht, biauch seine Frau verzieren ja der Zabre der Prüfung genug licht mehr die arme Haustrenvchter. eS war die Hattin d^S reichsten ManoeS in der Stadt, die , und »on ihren Lippen Glück oder . . Mach einigen Tagen, als der Knabe fuhr ein Wogen vor dem W..-scheu herau^stiegen Herr M.... Joseph und Mirjam, aus dem Arme. Hie traten in da» aber draußen und drinnen schien Kindern ntgegen. bleichen, chünen jß Herz, fle ihre Ki nt er. nur — i »eil fle flehend z > ihr kpm Unheil er vaxtete ganz gene en war Hause vo den schönen Knabin wohlbekar nie Zillyner die Ton le deS schloß b En >a Wort de» Hegen», eine Hübe de» Ihr Haber drei Mensche» getödlei in alle Batet zu« Hchranke. schnell nahm „Komm. Zosepb. komm, führe mich . und keine zehn Minuten waren vorden MLnner schon auf der' Straße wawar stumm zurütkgeblieben. So eilten Hause. Nicht der Hohn führte den Dahielt den wankenden Sohn am Arme, gfn ein Tbränenstrom nach dem andern in- Krankenzimmer, wo da» Kind noch > och beobachtete, da» Weib noch kniete."!" rief Joseph zusammenbrechend au», stch Mirjam um den Hai», hob fie an seine Brust, und flüsterte ibr zärtmeine Tochter. Gott wird helfen, Er Fleische-!" Da leitete ihn Mirjam an Daker, thue Dein Werk!" Und arf stch über die Wiege, und breitete »a» Kind, und sprach den Batersegen Kind einmal, zweimal, dreimalin stillem Gebete die Hände zu Gott -unter seinen auSgebreiteren Händen , und wandte sich, und entschlief sanft ihm der Arzt noch einige Tropfen ein. Schlaf — nach einer Stunde banger Welcher die beiden Gatten, den Datei eine feiner Hände in de» ihren, aus erhob sich der Arzt, und erklärte da- <j efahr . . . Welch' ein Glück, welch' danke» gegen Gotd. gegen de» Dater, Mirjam» Auge strahlten vor Seligkeit. ihnen, sie morgen zu feiner Frau ab: ltexveß fast Mitternacht geworden, holte Wagen, um seinen Dater nach Hause wie glücklich eilte er vabin! . . . ich gelegt, der Mond hat« die Wolken goß sein goldne» Licht über den tiefdie Sterne ^funkelten. Hternschnuvpen d »hin .... n dt n a Friedens. Frau M . . . kam ihren und vor der demüthigen Geberde der ngey Frau und vor dem heitern Blicke deS lieblichen KinheS schmolz schnell die EjSrlnve um ihr ide in ihre Arme und begxüßte sie al» S länger mußte Zosepb warten, aber aus ibn war .... tolz 9t i * c c l i t- AüS dem Lager von Balaclava wird vom H. E. folgende- Euriofum berichtet: Auf dem Schiffe Arabia." dessen Hauptfracht in Bomben. Granaten, Raketen und circa 16,000 Pfund Pulver bestand, kam neulich Feuer au». Di« schon ziemlich um sich gegriffen habende Klamme wurde durch fast übermenschliche Anstrengungen und de- Himmels gnädigen Beistand bezwungen, und wir kamen glücklicher Weife diesmal noch mir der bloßen, aber sehr großen Angst davon.^Hierbei können wir nicht unterlassen, als Euriofum mitzutbeilen. daß ein krieg-gefangener Rfiffe, mosaischer Religion, die Rettung deS Schiffe» alvon ihm auSgegangen betrachtet wissen will, und in dieser Hinsicht unter ven Matrosen auch wirklich einige Profelyten gemacht har. AlS nämlich vaS Gerücht von dem Brande in die Stavt kam, riß er ein Pergament vom Half,, auf welchem ein Kreis und in demselben ein doppelter Triangel, beide» hebräische Schrisizeichen enthaltend, gezeichnel war. Dieses, der Aussage zufolge, nach den Regeln der Kabbalistik durch einen polnischen Rabbi» nen verfertigte Amulet gab er einem Matrosen, denselbrrr beschwörend, es mittelst eine-Fadenan «in Stück bereitverkohlte- Hol; de- Schiffe» zu^ binven und Beide» sodann mitten in die Flammen zu werfen. Während dieses nun auch wirklich au-gefübrt wurde, hatte der Zude mit einem Stabe ein großes Schiff in den Erdboden gezeichnet, welche» er, Beschwörungsformeln ober Gebete murmelnd, dreimal umwanverte. dann aber plötzlich stehen blieb und ausrief: „Da- Feuer ist gebannt, ewird glicht mehr schaden!" Dieses konnte er mir so viel mehr Gewißheit prophezei-- hen, al» schon wahrend seine» zweiten Ganges beremtelegrophirr wurde, daß man der Flamme Meister geworden sei, welche Kunde sich sofort von Mund zu Mund fortpflanzte. Trotz dessen behauptet er steif und fest, der alleinige Reiter gewesen zu sein, verlangt nicht» weniger. alS öffentliche Belobung, Freilassung, sowie angemessene Gelvbelobnung. und hat, obwohl von der Mehrheit auSgelacht, vennoch — wie schon erwähnt — für seine Behauptung Gläubige gefunden. Aus seine Einbildung eingehend, hielten wir ibm vor, daß unser» Wissens e» nicht erlaubt fei. für vergleichen Dinge Lohn zu fordern, was di, Geheünlehre aller Böller ihren Jüngern verbietet; — da machte er ein überaus pflfflge» Gesicht und sagre in gebrochenem Deutsch: ..Ru, was tbut'sf Wenn man kriegt, nimmt man'» doch mit!" AUgemetne Zeitung de« Iudenihume. A«. 1. <8SV. Leitende Artikel: Die Entscheidung de» Königl. Prenß. Lbettribnnal» in verlin. — Der Wiedereintritt der Irden i, Spanien. — Avdor>««ra. — Zeitung«,achrtchten. Pa. lästiua: Magdeburg. Devrschland: 8orm». an» Baien», Aaa»- bura. von der Aeauip. Preußen: Verlin. Berlin, au» West- »balen. London. Frankreich: Pari». Türkei: Koustanttnovel. _ Z» beziehen durch jede» Postamt nut jede vnchdandlnug. Jährlich 3 Tbaler. vierteljährig */« T Haler. Lcrrnrwortliiher üledactenr: A. Nabe. Ä-ri« r*«i f *ud>*Ni«KUH,i ia ttud r*n Ülfunltr ttirlr m