Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 16 (1855)
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 4)
- Language
- German
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Wir gebe t Erstndum Gebot Wort, ren" aus zu rbun. Geschenke zutreffend zwar ist. da rkommt ijelckeS pricht, welches bezeick wie D u, daß das Bescheeren rtjt»e iytiftfce ei bereitin der Sckrisr ailS Titte und weniger aber bat das hur« deutsche r Herr Prediger wabrscbeÄ^icb „beßeei nt dem scbönen hebräischem Worte "«2 eite Freude durch Wortes'nicht durch itzer. Diese Ekvmologie ist janqe nicht so na» von VW, u. dgl. SpiÄereirn mebr. Die welch mu wesen. Stolze 6 - Jupiter mer und deit. diese res a'nzue gen ibre der chara entschieden "vel zu Je stellen, u Entschluß sagre^dem Die Leur Mensche und ne rergange '} Is- E ijuä n? k rr.i de 1 ve- Nach rer Jsrae ließ er gen zu derAusg und seine barn ich als ehrlicke babe Euck gen arnuv Ter Kau sein Gold wo die Vier Juden die Paris Notre terbeffen durch vng stes Ung dachte ni Ee Uk k -Dan Ve r 38. livische bige nam ligula sich >ie von Gottbei kennen, lleberzc 39. im ren von Ungiü k -.werlhen wiesenen Luweler ster Srra ke ra r uqt ßprajb rrrauen ) nann und 'etze w iabre Rückkehr sein e; abv?er Kaiff ückliche idck gerache is t ändert m Ji r K«r 64 Kleinigkeiten aus der jüdischen beschichte. Dop (nunitl H eck t.! - ,Aor»>etz«n^.) I D^r göttliche Kaiser. [ . Geschichte liefert ein schöstes Beispiel, rächter rer Schmeichelei diej. Juden ge» Ich in einem Anfalle von rchabnsinnigem »sich als^Go« erklären und! den. Namen gehen ließ, *banen die enfartcten Rö» bn«n bezwungenen Heidendie Sckwachrer neuesten Fabrikation obue^ Wette- Diie Juden aflein weigerten »ch. geudunfl in die gemeinen' Schmticheleren kcrloscn Hosteute einzuslimmen. Sie erklärten daß sic niejmaks znqeben würden, in dsm Temu'alem tnej Srarue res Jupiter .GajuS^aufm-' bauen dest Murb. laut und öffentlich riesen zu verkindetz: denn Ealigula. voll vrn Zorn. Agripp., dem defignirien Telrarchen! von. Judäa : Deine stjakion, die einrigen^von allen 1, weig in!sich, ünch als Gott gnzutrkennen. w sse n »ick k. djiese Unglücklichen, daß ste ih^em Nn- «nkaegtir zeb'ejn? ■ > \ Des SLayverwabrer. > - . 1811 der Bcfcl'l zurAaevändezung Könige Philipp dem Schönen!gegebrn, 'licbrn uicbk einmal Zeit, jihr Bermöunj in Sicherbeit zu bringen. Einer riij Kaufmann, fürchtend für sein Gold suchte diese bei einem christlichen Nach- Neue T-ame zu Paris, per allgemein ve: Mann galt, unterznb^ingsn. ,,Jch er zu ibm. ..einansebnliches Vermvver prechr wir. es treu zu ^erwabrrn." sprach es. und der Judö stellteibm elei;u, reiste sodann gehen "Mittag, «rigcr babt gegen die Israeliten waren, nachi gestaltete. Philipp'S Nachfolger den nach Frankreich. Unser Jstde kam nach erster) Gang geschah nach her Straße wie! erschrak er. als er-Höne, daß unman», rem er sein Gur anveriraut, Lpecülationen fallirt hatte und ln tief« n sei. Der verzweiselungsSvolle Jude als daß sein Vermögen in dem Schiff- I brucbe des Kaufmanns mit untekgegangen-. unterdessen I konnte er dem Wuns-1 e. ibm die gehörigen Vorwürfe zu , machen, nickt wibirstehen. er erkundign stck nach dem gej gcnwärkigen Aufentbalke des Mannes, traf ibn auch in! einer elenden Dachstube ebne Möbeln, zitternd von Frost, I abgemagert vor Hunger und verzehrt vor Kummer vor | einem üucrlomi Herd auf einem Koffer sitzend. Bei die'em! Anblicke verstumniien die Verweise auf den Lippen des Ihren! der Kaufmann batte ibn aber kaum erkannt, als er sei» neu Koffer öffnete und ibm sagte: „Nehmet bier das in Verwabrung Gegebene." - „Was." rief der Jude, „trotz .Eures Unglücks babt Ihr es unberübn gelassen?" — ..Dies Geld war nicht mein." antwortete der alte Kaufmann rubig. „Gott sei gelobt, daß Ihr wieder zurückgekeb«. Ich war so unglücklich, daß mir tausend-Mal der Gedanke des Selbstmordes kam. und nur, daß ick Euch mein Work gegeben, Euch Euer Guk'rreu $u Iniien, hielt mich davon zurück." — ,/Jbr babt wob! getban, daß Jbr Euch nicht entleibtet,"' erwiederke der bocherkreuie Jude: „kenn Eure Sorgen haben nunmebr geendet, die Hält'te meines Vermögens gebärt Euch." Und von dieser Stunde lebten der Cbrest und der Jure wie Brüder. Anekdote. , Trw Lobn einer jeden Pstickn." bebaupter R. Jakob, '..wird in der zukünftigen Well cnbeilr. Belege für meine Bebauprung," sagte er. ..emnebme ich aus der besligen Sckri'r. .Bei denr Gebote von der Ehrfurcht gegen di.e Eltern stebl: damir cs dir wohl gebe unv du lange Iebest<1).B. M. 5. 1.'»; unv bei dem Gebote von dem Wegschicken ^er Mutter eines gefundenen Vogelnestes steht ebenfalls: damir es dir wobl gebe und du lange lebest. 5. B. M. 22. 7. Gesetzt nun den Fall: Ein Vater besieblt seinem Sohne nach einem Talibrnschlaqe.zu steigen unv Tauben zu bringen^ dieser besteigt einen Taubenschlag, schickt'die Mutter weg. nimmt dieJungen. will zurückgehrn, stürzt zu Boden und stirbt. Wh blcibl das Wchlergeben und daS lange Leben dieses gchorsaiuen und frommen Sobnes? Es ist demnach der Sinn obiger Ver« beißnng: „damit es dir wohl gebe." in einer Welk, wo ein wirkliches Woblergeben vorhanden, und „damit du lange lebest." in einer Welt, wo ein langes Leben vorhanden, und diese ist — Jenseits." — „Wenn Äcker so eindrangc in den Sinn dieser Verbcißung. wie R-. Jakob." sagte R. Joseph, ..würde er nicht ein Sünder geworden sein. Dieser Acker war Augenzeuge cznes eben erwähnten bösen Ereignisses und sab einst die Zunge des Dolmetschers Cbuzpitb, gcschleppr von einem Sckweiüe, bei welcher Kelegenbeir er ries: „Was für ein Schicksal, ein D/unv. aus dem Perlen bervorkamen, soll Korh lecken! Er kebrre dein Glauben den Rücken und wurde ein Bösewickk.' | Allgemeine Zeirung des Judenrbomc. No. I. 1855, Leitende Artikel: EinGlaubensbekeiintrnß.— DerDiedsrcintritt der Juden in Spanien. — Tar jüdische Schulwesen in Preußen.—Apborismen. — ZeilungsNachrichten: Palästina: Jerusalem. Deutschland: aus dem Fürstenibum Lirkensetd. Preußen: Danzig. Dberßtzko. Oestrrreichischer Aaiserstaal: Wien. Weßpriw. Holland:ausdemHaag.— Literarische Nachrichren: WormS. — ^orrespo,peuj: Alzei. Zu beziehen durch jedes Postamt u»d jede Luchhandwng. Jährlich Z Thalrr. vierteljährig Tha'er. LeraEwortlicher Äedacteur: St. Stäbe. »•« ^(H-atNon« tu Mpilfl.;- Druck,»« »lexa-ker »iedi in t-eivris.