Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 2 (1854-1855)
- Issue
- 13 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 52 (sequence 4)
- Language
- German
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sr als i inrm it Tobija d in 4 nttrauen auf seine zu t ißen un für dadidei zu gel m suchte, ^oh t war; so -rach auS in tve chem zwei Die, entfren bete dem <( yrkan die Meisten im Volke, auch von der den geiz setztä. lop< kor'S To >t 204 seit et» i 5 Iah ,n. auf d Maced, «en sich v e tobijadische hieß, Hyrkan aber Kunst -ei Phttotzator. sie an sich mnmehrigr Oberhaupt der Davi, obwohl ef sein,- DckterS jüngster wischen ihnen ein -ffener stampf von den älteren Brüdern blieben. hohen $ riester Sch mon. löschte aber nicht seinen Ebrder vü mehr in S urzcm noch ein höhere- Ziel sich Wir haben nLnffich ftüher gesehen, wie nach Phi- Sohn EpiphaneS, ein Lind von n Thron gesetzt wurde, und soglei h Antio bus der G:oße mit dem jüngeren Philipp srband, um daS schutzlose Erbe Ptolemäer unter sch zu theilen; desgleichen fanden jetzä in Aeg >plen selbst höchst unzei-ige Kampfe um die B? munvfch lft de» köni glichen Kinde- Statt. Diesen Äuget «lick wol re Hvrkan, eingedenk feiner Abstammung, dazu beritzen, d n Thron Davidwieder aufzurichten. Dieser hochflieg:nde Plan var. nicht ohne alle Aussicht auf Ke ingen; man konnte annehmen, daß AntiochuS wenig da, egen ha »en werve, indem er CLleßorienSsich bemächtig . in" 3 DLa, statt e neS BolkKvorsteherS, einen Vasallen önig be crschen zu l« ssen. zumal da er auswärtigen Juren eine.Probe sein r Zuneigung schon gegeben hatte, .di« später nirzutbeilen ist. und vorauSzusetzen war, daß er gern ll Gelegen-,i> jergreifen würlse, noch ferner die in seinem lieiche weit! erbreiteten Jmzen zu wohlfeilem D nk zu r rpflichten. Allein der zu , diesem Zwecke bewl ckstelligt Aufstand st »eiterte gänzlith, vorzüglich wohl « il man »amals schor glaubte, eine! solche Wiederaufri itung kr t Davidische t Thronemuffe durchaus auf uber» Nt türliche Weise erfolg m, aber auch weil seine Brüder nid der h -e Priester diesem Unterfangen entgegenttaten: d< her fani daS Unreri ehmen mehr Widerstand als An- N lng im Volke, und l atte in sich zujämmenstürzend ver. L tthlich k ine weiteren 3 rden en n ch )eru Folgen, als vast Hvrkan über den weichen muß e und für lan^e Zeit nicht wieder alem komme durfte. 'HleiniPeiteli auff der jüdischen Geschichte. Don (i m a n it 14, t aber feiner Verbindlichkeit nicht »ach und fürchtete insbesondere die Ungnade de- König-, den er de-holb wegen feine- Meineideum Vergebung bat. Der König aber erwiederte ibm, wa- Du gegen mich verbrochen, sei verziehen. unter der Bedingung jedoch, daß Du Deinen Gläubiger vollkommen befriedigest, ^bie Anwendung auf die angeführten beiden Verse wird Dfr leicht werden. Gebe und denke darüber nach. 34. Verlaß auch Deinen ungerathenen Sohn nicht. Jose ben Joestr enterbte seinen ungerathenen Sohn und bestimmte dessen Vermögen-antheil, in einem Maß Denarien bestehend, für die Armenkaffe. Nach dem Tode de- Vaterverheirathete sich dieser Sohn mit der Tochter de- Juwelierde- König- JannäuS. Da ereignete esich einst, daß er in dem Leibe eines Fischeeinen kostbaren Edelstein fand. Auf Anrathen seiner Frau bot er ihn nicht dem geizigen Könige, sondern den Tempelvor« stehern zum Verkauf an. Diese schätzten den Wetth auf dreizehn Maß Denarien, bemerkten jedoch, daß die ganze Kaffe nur sieben Maß Denarien zahle. Wenn dem so ist. .sprach der Verkäufer, so vermache ich die fehlenden sechs Denarien als ein Geschenk für vaS Heiligthum. Diese Gabe ward hierauf mit den Worten in daS Ein, gabebuch zum ehrenden Andenken de- Spenders und zum Beweise, wie man nie die Hoffnung auf Besserung eine- Menschen aufgeben könne, mit den Worten eingetragen: Zofe ben Joeser hat nur mit Einem Maß Denarien, aber sein Sohn mit Sechs Maß Denarien den Tempelschatz be. reichert. 35. Der Erzbischof und die Jüdin. M. de Cheverus. Erzbischof von Bordeaur. durch seine Legenden wohlbekannt, verließ eine- TageS seinen erzbischöflichen Palast, alS er vaselbst eine alte höchst elend aussebende Frau bemerkte-, die, stch ibm nähernd, ein Almosen erbettelte: „Geben Sie dies, 21 Francdieser armen Frau." sagte der Prälat dem ihn begleitenden Geistlichen." — „Wa- Herr! Ein aAoldstiick dieser Verdammten! ES ist ja eine Jüdin!" — „Also eine Jüdin? alS solche erhält sie wahrscheinlich weniger Unterstützung alS andere Arme, geben Sie jhr daher diese 100 Franc-." 3ß. Go bega n J t ist nachs en, stre n> chrig bei SÄnden gegen Jbn bei Sünden gegen Andere.- X fl 'Sür kn, die (tntm bestimmten Terrjri Eine bum Juvenkhttme irbergelreteße Dame fragte einst abbi G maliel, wie Ich der Widerspruch der Stelle im B. M ff. 10. (Got achtet nicht däs Ansehen der Pern) mit jener 4. B. K. 6, 26. (Gört wendet sein Antlitz dir xl und giebt )ir Frieden. d. h. nimmt sich bes »derdeiner an) ar-gleichen lasse.! Dakann ich Dir. s wach de anwesende stobbi Jose, durch ein Gleichniß tW-einanllersetzen. Et schwur einst Jemand im Beisein ihq» geliehene Summe Gelbenach ine pünktlich zurückzüzables, kam Allgemeine Zeitung de- Zudeuthums. No. 50. Leitender Artikel: An alle Rabbineu und jüdischen Lehrer in Preußen.— Zeitungsnachrichten. Deutschland: Hannover. Preußen: Berlin. Berlin. Oesterreichischer Kaiserstaal: Brüna. Wien. —Adbandlungeu verschiedenen Inhalt-: Geschichte Diego de Aguiiar'K, von Ludw. Aug. Frankl in Wien. — Eorrefvonbeoreu: Pariser Skizzen XI. — Lffeobacd. Lertcht über e'ue Rabbiner-6one'erenz. adgebalren zu Wiesbaden am 8. und 9. November <854. £5^ Zu belieben durch jede- Postamt und jede Buchbandloug. Iäbrlich 3 Thaler. vierieljädrig */« Tbaler. f Lerautwortlicher Redartenr: K. Räbk. «er,« von ««»»gLriner'» k»»d»,kl«n« in r^r,iz' — reu» ven »lexanker^ieke ir Seir,i«.