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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 8 (1854) · p. Seite 32

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
8 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 32 (sequence 4)
Language
German
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32 Klemi feiten aus £ er jüdischen Geschichte. Sob E «s 28. Der Ä Unrer ifen äv!! aS Haü t der Svnagoge ' urch-di« 1 >in . jenoch , og sich nach der Atzung i > die Einfamkei Zerwaltr ig der Synagoge »seph. b n Gaw die ihm Zriktesser :ng der Lage der jrivilegi n, milderte die Oerbäliniffe her. Armen, sie auf -emeind kosten ernährend. pferte rdgen. Eine reudrg gingen >och, wtz t er -ihn lhränen ejbe, da lrmen e Hanne- »ülte de b b «t Hecht. <5trt(n««i-> n sein Zimmer baß JoseHh den krwartu lg des Nachrichtg entfernt, sich üb r m e.n » B a t e r. der Regierung 1 es Haschens, des letzten Cha» der Familie her Ominden. war R. Henoch zu Cordova. wurde jedoch .Ranke eines Hö lings seiner Stelle entsetzt und dem R. Joseph ben Gaw eingeräumt. R. so ungerecht erlittenen-Zurück zurück und' hielt sich von. der ganz ferne. Indessen benutzte überkommene Würde nur zur Svnagoge. verschaffte ihr neue AlS die öffentlichen Gefälle nicht usreichti n, um der Noth so vieler Armen abzuhelfen. ibnen sein gc nzeS nicht unbedeutendes Der» Tages sah R.^I enoch einen feiner Freunde ganz treten und ihm chie Nachricht Gaw gestorben sei: aber die berS täuscht«! sich, denn R. He- •x den Verlust dessen zu freuen, on Amt und Wtrve vertrieben', antwortete mit in den Augen: laß Gort ihn? daS Unrecht verwegen des Guten, daS er den wiesen. Rein, i tein Freund? der Tod dieses freut mich nicht, den« er bringt Trauer in die Lass»! mich den hewejnen, der sein Dürftigen. .!eben-vckmit verbrachte, d e Thränen unserer Brüder in brem Unglücke zu trockne», denjenigen bedauern, dessen lod io ' iele Waisen mach.! 29. 2 )ub< i a h Dl c Die >er »xm Ka uen, tra »nv spr en tragt rer Fort o sollte en. heS An »er jede« »abenS. agerke Rodaith Geheime lvieder einer be Seine wurde Kosiba ie Bosheit t iumphirr^ .die' Unschuld weint. Lamabiraner war Al? bei dem i er Hadrian unm ein schlauer und „Mein Herr vorzüglich die chritte, wolltest die Stadt noch Kaiser fand «»bieten abzuweisel möglichen Vers, Der Samaritaneh einzuschlrich auf, trat auf S. i be tadt ib i inS Ohr zu flü l r nt der Miene ein angenen schlechte l 2 bsicht war erreich a ls heimlicher Spi eführr. „WaS b an. ..oyr R. Eleasar?' n immer bis bittersten Feinde Aufstande dtS Ben Kofiba eS i glich ward, Betber einruneb« boshafter Samaritaner ^str ibm ein Mann unter den Israeliulv an der Schwierigkeit De>- k)u mir nun ^freie Hand lassen, urc unter Deine Hände falnatürlich keine» Grund, ein sol- und gestattete dem Samaritazur Ausführung feines Vorwußte sich sofort in die besuchte de« R. Eleasar allzu, machte, als hätte er ihm «rn und entfernte sich svgleich s Menschen, der fürchtet,-wegen Handlung entdeckt zu werden. Sr erregte Mißtrauen und oder Unterhändler vor Ben lst Du," - fuhr ibn Den Kosiba Der Samaritaner antwortete X ch n nicht-. „Nochmals! wahast Du mir R. Eleasar?" schnaufte ihn wieder Ben Kosiba an. „DaS kann ich unmöglich sagen," erwiederte der Samaritaner ip verstellter Angst. -,,3ch sehe ein, daß eS jedenfalls um mein Leben geschehen ist; denn erfüll' ich Deinen Wunsch, so bringt mich der Kaiser, erfüll' ich ihn nicht, so bringst Du mich um'S Leben, so will ich denn lieber den Tod von Deiner Hand, ich sterbe dann ohne daS Bewußtsein verrätherisch und treulos gegen einen Herrn gehandelt zu haben. Ben Kofiba ließ sogleich R. Eleasar herbeiholen und fragte auch ihn nach dem Inhalt dessen, waS ihm der Samaritaner mitgetheilt. „WaS ich nicht weiß," war die Antwort „kann ich Dir auch nicht sagen. Ich verrichtete gerade mein Gebet, alS der Samaritaner mir einige unsinnige Laute inS Ohr flüsterte. Ben Kosiba zweifelte nun mehr nicht, daß R. Eleasar im geheimen Bund mit dem Kaiser stünde, er warf ihn zu Boden, trat ihn mit den Füßen 'und so mußte der unglückliche Mann augenblicklich seinen Geist aufgebm. Delhrr siel bald darauf. 30. Ratban Gamiliel und der Verächter der jüdischen Religion. Euer Gon muß ohnmächtig sein," sprach einst ein Philosoph zu R. Gamiliel, „denn warum will nach der Lehre Eurer Religion er die Götzendiener und nicht die Götzen selbst -von der Erde vertilgen?" Wdnn ich meinem Hunde," erwiderte R. Gamaliel, Namen unv "Titel eines Königs beilege, würde der König mich oder den Hund bestrafen? Warum aber," fuhr der Philosoph fort, „verbrannte jüngst die ganze Stadt und der Götzentempel blieb verschont? 'WaS glaubst Du, führt Gott die Waffen gegen die Lebendigen oder gegen die Todten?" war wieder die treffende Antwort. Unterhaltungs - Pillen. Boa 3. Si. in l». Ein Dorstehet berichtete einem Rabbiner, daß er mir. einer obrigkeitlichen Person eine Sache unterhandle zum Donheil der Juvenschaft, diese Person scheine aber nicht dazu sich zu verstehen, unv bat um Ralb. ,,3n schwierigen Angelegenheiten," riech der Rabbiner, „muß man Manchem zu verstehen geben." Ein strenger Beobachter der jetzigen Welt meinte, daß zu den Mängeln derselben auch der gehöre, daß man jetzt wenig Greise sieht; zeigt sich hie und da Einer, so gehört er unstreitig der alten Welt an. Heißt dienicht gut Philosophie»? Allgemeine Zeitung de- JudenthumS. Ro. *5. Leitende Artikel: Rur ein Blick! — Heinrich Heine - „Vermischte Schriften," - Lde. Ueber Atheismus. — Zeitungsnachrichten. Deutschland: auS Baiern, Wolfeubültrl. Preußen: Magdeburg, vom Rhein, Berlin. Desterretchischer Kaiserstaat: Wien. Frankreich: Lvou. Türkei: Constauliuspel. 3b beziehe» durch jede- Postamt und jede Buchhaadlnug. Jährlich 3 Thaler. vierteljährig % Thal». | | Lerantmortlicher Redakteur: K. Rabe. Vorlag len B a n »g S r I Jft'I SuMauMrag in Vririig. — Druck»o» »lexanber Sie»» io Leivpg.

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