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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 7 (1854) · p. Seite 28

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
7 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 28 (sequence 4)
Language
German
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28 tens: waS di' tütnfd „Pr>v»kwege" l ctriffk. werden mu^en, schon darin gebracht empieblen: 1) Jost. Grätz. Vorirage rer Bibelwerke; 3 die Entwicke nach Fürst'S Ausgabe: -6) Schulch'an Ar La nichtüfcn Halle mir vor Allem sttschrjeben wie w« t derjunge Mann eS ücherbaupr theologischen Studien auf den» zu ..lerne«" und s 53- K. a B. ' ren und arb ile' seil jastre) im R« LtsfaLe tek. daß ich <D mir ab,? Im Allgemeinen-kann ich beschicht, des Judenthums zu stuhireu nach herzse v, insonters Zunz gottesdiensil. den; E ) biblische Sregese nach m.ti.n«m Dogmc ik nach meinen Vorlesungen bster der rel giösen Idee: 4) aramäisch« -Sprache Lebrgehaude; 5) Mischna na» I^i i Maimonides fIad'hachsaka) unt gu»es geben wrll. Zuletzt bleibr lach Len Unrrcrsträksjastrien einige almud Jastre bei ein« i\ lüchti, en Rabbinen zuzustrinzen, um weiter zu ..lerney" und ffch praktisch auszubilken. - ch bin ein Jüngling ren. 22 ^»aber Connrmarion (im lf>. Alkers» unbjbab, ui«» so vareün gearbei. meinem künftigen -Stande bestrmnlt batte. Allein Iba ich stter als Fremder, in Folge mehrmals eingezogener Zrkundigungen, nicht z.um Eramen. zugela^cn werden kan« . folglich mir au» kein Patent verabfolgt würde, ferm: da ichllauf eine bleibende, und meine Eristen; sichern! e Anstellung bei oberer Behörde nicht hoffen Lars, dageg rt eine /solche auf einem Privarbureau schon der kleinen öesoldurm halber und da ich gerne selbstständig werden möchte, mit nichr auf lange Dauer conveniren kann, so ha >e ick mich entschlossen, zu einem ankern Erwerhe zu g eisen: »nn mich aber nicht entschließen, waS, in diesen ebr kritischen Zeiten, wo ver Brvvneid seine Hauptrolle spielt, f»r mich passend sein mag. Dor ca einem Kahr mar ich fest entschlossen, eine Branche de Ubreombrication zu erlernen , allein Haupt» stchltch der Umstand dielt mich ab. daß die k oabucauon bereits bat überall eingefübrr und keine glänzende Aussicht sich o ir mebr! darbot. Der H mdel, ren der größte Tsteil unserer Glaubensgenoffea i itreibt Jmft manchmal auch üsterrreistr, ist mir urigen Be,spiele, die dtMer Stank mir bfcheu geworden und habe schon alS lg verspürt. Opticus, glaube ich. wäre nicht allzusehr überrüllies.Gewerbe, lernen, erfordert eS Geld. ^Arr Doceor. ich besitz ein dllrck» Sparsamkeit und Klerx erworbenes kleines Sümmchen von Kl. 240. Meine monatliche Be« l. 25. und auS dieser muß, ich-mich nebst utter erbalren, da ich i'onßnichts besitze abe ich leider vor S fahren verloren), irr meine Umstände genau, Ausgezeichnet, ie deSbalb' dringend, mir «stren Rätst.zu ie unter so bewanrrew Umstanden, zu renhasten Eristenz, mir anrarben können. (?*• fnfclt wpbl Jedermann Interesse an geschilderten PerstLltnisseNs- Ein braver icmliche Kenntnisse. - arbeitsam, sparsam. theuer! Würden Sir mehr Mittel haben und allein dastehen. so würden wir sagen: Gehen Sie nach Amerika, suchen Sie in der Schreibestube einedortigen Advokaten unterzukommcn. sich durch einlge Iabre praktischer Arbeiten uno Studien Kenntniß. des dortigen Jus zu verschaffen, unv Sie können dereinst Ihre gute Karriere machen, wenigstens steben Ihnen dort keine gesetzlichen Beschrän» kunqen entgegen. Allein, man steht, daö geht nicht, dazu gehört mchr an Geld, Wissen und Eonnerion. — Aber an Eines ballen wir uuS: Sie sagen, ..glänzende Aussicht"'--- — aber wozu glänzende Aussicht? Ein gutes, im Schweiße des Angesichts eworbenes. auskömmliches Brod, mestr brauchen Sie nicht. Und da können wir Ibnen nur Zwiefaches ratben: entweder Sie überlegen sich die Sache mit rer schweizerWhen Ustnabricarion, deren Sitz Sie so nahe sind, oocb noch einmal — denn wenn auch ittcht mebr „glänzende" Aussichten, so bietet sie koch bei Fleiß. Reellirät und Svarsainkeit immer noch einen lucrariven Erwerb: oder: Sie suchen Buch- und Werk« iübrer in einen»'größer» Fabrik. Etablissement zu werden. Geschick mit der Fever. Festigkeit in den Formen, Treue unk guter Blick können hier viel, leisten, und Sie durch Erwerbung detaillirter Kenntnisse mit der Zeit an die Spitze eines Etablissements bringen, wo Sie ein tüchtiges Gestalt beziehen. Ueberlegen Sie »ich Dies. in Folge d r allzu! sich brmgt zum Kind eine Abneiq noch ein rentable allein, di fes zu solrung eträgt meiner t euer» (meinen Parer Cie stab n nun und ich rsuche ertsterlea, was Slcheru« g einer An den vo junger Kann, wort. Istner guter s wbn, m den stesten Absichten — um» voller Zweifel. s erna eisen, wie er seme Zukunfr gestalrrn soll. Da ist^ bei deriComplicanon der Berbalnüsse. guter Rarb Untcrhaltunsis - Pillen. Sir» 3.;t. ,n i>. Ein Jurist ist auf fein .Gesuch um eine amtliche Anstellung als Jude abschlägli» beschitden lvorren. Er wandte sich an feinen Vater, von dem er zwar wußte, daß er zu seinem Uebenrilt keine böse Miene Machen würde, jedoch ebne seine ausdrückliche Bewilligung zur Taufe nicht schreiten wollte, unv erhielt zur Antwort: =*•: ryzr:?n. Ein Jute, dessen Ebarakrer durch seinen großen Ban und polni'che Tracht leicht zu errarste'n war, ging am 17. TstammuS an einen Brunnen und trank in vollen Zügen. Diefem fast von Weitem Jemand zu unv schrie: „Sie, Frommer. Sie staben doch gewiß nicht vergessen, daß heute der 17. Tstammlls ist. uud verletzen öffentlich daS Gesetzvom Fasten." -- ..O west-, 0 west!" ächzte der Trinker. ..Sie staben sehr recht, mein Freund, man soll es auch Kinteskindern im letzten Willen auf daS Strengste untersagen, am 17. TstammuS Häringe zu .essen. Ich stabe beute welche gegessen, und Sie staben gemerkt, von welchem Durst ,ch muß geplagt worden sein." Allgemeine Zeitung des Juden! du ms. No. l». Leitender Artikel: Heinrich Heine« „Sr,'randome." — Zeitnngsnacstrtäitcn: Palästina: Magdeburg. Deutschland. anS Mecklenburg - Schwerin. Lsorms. Fulda. Preußen': Berlin, aus dem Wenrrcuß'.schen. — Korrespondenz: Magdeburg. Pariser Skizzen IX. Zu beziehen durch jedes Poüauu und jede Buck'bantlnng. Jährlich - Lbaler. vierteljährig *,4! Haler. - I Berantwortlicher Retacterri K. Rübe. SerUa e„ « »L»l>-,nklii„ i, — ptuck »on»I»kaar,r rk ltk-e iv veipiig.

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