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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 1 (1854) · p. Seite 4

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
1 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 3n ißfrlin gießt ein Zude, M. Czarnikow, jetzt Steine u» r Sreim erke aMSand und einemgewiffen Zement. $ Ltl ©rftmutn. Israeliten In 89 jüptfdJe In R die Militk - In N In daS Wob > tönig viln ch.se n bat erklärt: hie freundlichen Sei ies seligen Bruders in Bezug auf die bewqbr' ir zu wollen. . ' nd den 15. August durch «inen Brand en obdachlos' geworden^ ist die Aushebung jüdischer Kinder in ruf unbestimmte Zeit aufgehoben worden.' 'rika wohnen jetzt 109,000 Israeliten, en. wurde allen jüdischen Kaufismen mpen Famil u ß^l a n chcschulen lorva m einin i en verböten. ar Kleinimciten » Statt der bltnd in ferner ang.n^dm finoi jja ,es riei noch \tit Dich fit c gebung b Segen.!' dem R iyotata war iGMlsch traten Blinee ffp:ach ger tc: ebne tcft, irgre er t liefjt .d semen Lc ensuiuei ort zu a dadurch Gaste beib daztn der i'AIS Svnagogc Summe des Ä'N jicl kaber ma'S An verausga verwand! che ln», rjen Anw chte. i ■ Zünde di iejer R daselbst erwan zmzenba?erkümni' rtrorr. me» Lt Habens Wabre 1755 zei Emschlvs von dem Lärivgeü Lamenracho bedeckte Retsebün Ausbrüche d<: Räbb stükung Summe er den 2 men. sch ren Tafel der ein solches Xe j Doppelte Uckoa oh 40< I urch feil arm. felgend angelroff u Nd des hnete sic enbeit sürck'ler und nen. der . um rer c rei nd '«1. aus der jüdischen Geschichte. l (' m a n u e 1H e ck t. 3. ' Rabbi Hofaia. batteeinen Lebrer für seinen Sohn. I r schähle ihn aber so hoch.'vast er nur b ist aß > und ibm um jede mögliche Weise ri alrungj zu .verschaffen suchte. Als er l i zu |bun verhindert war. bat er ihn -agesseir um seine» 'Verzeihung! Ter hrh: .«Möge Dir einst Ter vergeben, der sieben j^u werden, wie Tu den um Ver» gesehen wirr, obne z» sehest. Diesen hinzu, ..gab einst ein brotloser Blinder y Iakpb. welcher Bliitke nur dadurch i'ält sank, daß genannter R Eliesar ihn tbn an seine Seite niehcrfetzen ließ und senden eine bobe Meinung von dem ir Darlegung seiner Erkenntlichkeit äußerte so ebiul von mir gesprochenen Worte." Hosaia nach Vvra kam und die kostbare erblickte, rief er tus:i ..Welch' große roch unsere Borsabfen zum Zwecke! es!" — „und wie vlüe Seelen ließen rn!",war seines Begleiters, R. Eba. würdest sie nicht besser einen Theil der me ziir Unterstützung armer Gelehrter! . / 24,. U rtbi, (ab eiiixm. Armen eine jährliche Unter- Galden. Einst übel schickte er diese en Sab«. Da erzählte ihm dieser, daß nickt erröibe^ seine Gaben anzunehn riatzr mit kostbaren Gerathengeveck-' en bäbe. ..So," fragte der Rabbi, „ist en gehöhnt? Schnell bring ahm das dt'» 25-. I 5 u;n a c o. schrecklichen Erdbebens ßu Lissabon i. I. eine israelitische Krau durch. Mulh und ,--Miirk Aller sehr merklich aus. Bestürzt •J chen Ereigniß, machte sie friil unnützes Ofrlofr ihre Zen nicht in vergeblichen Däbrejid sich AllrS um sie mit Ruinen schreck alle Herzen lahmte,- ergriff sie den anderswo eine ZufiuchrSstäue gegen die kur zu finden, die in wenigen Stunden 2 a eine so stolze Sradt mir ihren herrlichen^Gobäulichkettea zu einem Schutthaufen verwandelte. Nicht ihretwegen suchte die beherzte Frau dem Toh zu enteilen, sondern ihres Kindes willen, bas sie in ihrem Schoß trug und baS für etwas Großes bestimmt zu ftm, sie ahnen wollte. Allein vergeblich versuchte sie der Gefahr zu entstiebrn. Das Erdbeben wurde immer schrrck« lieber, die Stöße kamen ihr immer näher, die Atmosphäre verdichtete sich immer mehr, die arme Frau wankre und fiel leblos nieder, vaS Schicksal ibreS Kindes den» Ghtte Israels empfehlend, vaS, bevor eS noch das Licht Jbec Welt erblickte, dem Tode in'die Arme fallen sollte.? Drei Tage bernach fand man diese Frau in dem Schutthaufen und glaubte noch Lebensspuren in ibr zu finden. Tie aufmerksamste Sorgfalt wurde ibr nun;u Tbeil, und sieb!!_wie durch ein Wunder entkam sie dem Tode, der damals in Lissabon so viele Opfer forderte, und auch der Sohn, den sie bald bernach gebar, war gesund und fehlerlos. Dieser Sohn, M/Furlado genannt, dem sie die beste Erziehung angedetben ließ und dent sie namentlich trübe die Grundsätze der Religion und der Tugend einzuftößen suchte, erinnerte sich während der ganzen Zeit seines Lebens, wie er schon seit.seiner Geburt von Gott besonders beschütz! werden, wie >gottessürcklig und ergeden in die göttlichen Schickungen seine Mutter gewesen, waS diese für ihn getban und wie er seinerseits dem Her meinwoble sich zu widmest bäte. Ebrenweriber Kaufmann, eitriger Bürger, ein Mann voller Wobllbakig^eir, ausgezeichneier Gelehrter genoß er die allgemeinste Achtling und Fkeuudschaft, und auch als Maire der Sradt Bordeaur wußte man seiner weisen und väterlichen Amtsverwaltung allgenieine Anerkennung zu Theil werden zu lafsen. Ueberall waren es aber die. Juden, seine Glaubensgenossen, welche nauzentüch feine Bemühungen zu segsten Hanen, die er unverdrossen in dankender Erinnerung ] an das Leben seiner inntbvollen Mutter ihnen weible. Er schwur, nicht zu ruben, bis er alle Mittel zur Erreichnng der potillschen Entancipalion für sie mittelst eines Ge. setzes versucht habe, und er dielt ehrlich Wort. Er umerbrcstele dem tugendbatten Minister Malherbes eine Denkschrift, in' welcher er daS Recht der Juden .tuscinanversetzte;l er vertheidigte diese erfolgreich vor der National - Persaniinlung, uizd als Ülapoleon eine jütische Svnode nach Paris berief, wurde er Präsident und Berichterstatter derselben, unk^entsaltete überall ein Wissen, eine Rednergabe, eine Entschlossenheit, welche den glücklichsten Einstuß aus die Entscheidungen dieser Versammlung hatte, Entscheidungen, deren ewiger Ruhm darin besteht, raff sie die Bvsis wurde, worauf die Emancipation fast aller Juden Estropa'S ruhte. Allgemein« Zeitung des Zuteutbumt. No. 38. Leite ude Arti fei: Gaben für die armen Israeliten in Palästina. )ndisch-religioutrbiloso»bischr Briefe V. — Zeilungsuachrichtrn Dentschlank: Drerden.-vomRdein. Preußen: Kemvrn.au^dem Großherzogrbum Posen. OefferreickischerKaiseistaat: SikloS.Hie». Die Eckweiz: aus dem Aargau. Holland: öiotleedam. Dänemark: Aalborg. Rußland: Brodv. Türket: k?onftanlivovel. Rordamesika: stincinnatt. — Literarische Nachri chten: aus Mähreni — Sorresvonde»;: Fulda, viue Reiset'ki»;«.! Zu deztebt» durch jedes Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Tbaler. vierteljährig */4 Tbaler. | Verantwortlicher Redakteur: G Wrenhold. ®fn Vau»-2rine^'« Pud'lyntliinH i* ~ Dru<1 von AUianttr Wie»« in Vfirtig. > -

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