Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 52 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 208 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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208 Zuflucht in allen tenswege^ die fich werden du Den uni ich die Wchrheit riese Ihre leser. w leicht selbj denk,» hetbucbe- I eicht bei ne» One t venfizsrt mir meine n Gebe schüsse mi den nach Mar eille felflst vielem S» und dieser verzeichnet keil, und tyn der stlvtmle n Dan >a fleh i ausgezahlt und - - Lieber Verhältnis e haben gebt gut. des Seeb. des ged Unterricht. den geprü 't und den. wen« ich Ti kerb sterS iyit mir i um Tor 4G..v-i. in grab anri >orten. auf dieses Wege Wittwer. eine halb« er i der Milliois da er selbst sehr religiösen jungen seinem (brt '-Kalt Echaun'S. Ann wünsche i b Ihnen Aber scha m'S, eil es möchte Leser, s Meine wir AU auf nie S öthen, ein Wegweiser auf ihrem Leaber abwenden und eS vernachlässigen, kern Wasser finden . . Wie fthlte er Worte! . . irdiger -Herr, rvrrvcn n« »»» r»t»-eide Ich konnte die Angaben meines Ge« ihrer Bestichmtbeit an den 'verschiedeerhalten/ Hiermit bewaffnet, und t ,uche unterm Arme trat ich, durch Vor- < enügenden Mitteln versehen^ die Reise an. E» fand fich dorr selbst nach uralte Reisepaß «eine- Großoheims. genau mir dem darüber iw Gebetbuch m. Ich erhielt ohne viele Schwierig- Niemand weiter gemeldet, die Erbschaft heim ging es itdem sind zwei Jahre verflossen. Meine sich abermals gewandelt, und Alle- Krau ist durch zweimaligen Gebrauch ilr, meine Kinder gedeihen beim besten fiud durch die baue- Schule der Leigeworden. Aber Du wirst es qlau* fagf. daß Vas Gebetbuch! meines Ba» nem Tische liegt, und jeden Sabbath eshause zieht. s ark Anfragen und Antworten. was ort. S gerade lmgen eMen „r Jüngling n einen nen Ihr; t Willei ftagen in unferm ES braucht s ball nicht, daß ^,e . »err Redacleur.-vielleicht komm' ich aber' zum Ziele, . Ich kenne einen Mann, eeinzige Tochter hat, welcher er gern Gulden E.-M. mltgeben wird; aber^ eliqßös ist, wünscht er einien begüterkeu, Mann für seine Tochter, her dann nach s'P^Wvbnort. ziehe und sich da eiablire. en Sie dazu? ' haun's, waS ich dazu sage? Alles Glück und dem Winwer und seiner Tochter, en Mann wpß ich nicht für biese. Tenn so schwer fein. unter den reichen Junge.igiösen," wie unter den „religiösen" reichen zu finden. Jndeß habe ich Zh. gethan, und bekanntlich kosten dfe An- Blatte -reine Jnsenionsgebühren. ta i dm,^.warum man mich gerade mit Hagbaha beehrt?" Der Angeredete schüttelte verneinend den Kopf. ..Nun. ich will'- Ihnen sagen." fuhr der Rabbi foS. „meine Semeind« will sehen, ob ich schon tm Stande, die Lufzuhehe»;" Jetzt besann sich der Fremde nicht Kitp und entgegnere: „D»a alaub' ich kaum, Rabbi, mirdäuM vielmehr: die hiesige Gemeinde will sehen, ob ihr Gat^ ltcher noch vermag, die Thorah zu hakte«!" 2) Kein großer Mann. , In einer Gemeinde, d«. ren Seelsorqeramr unbesetzt war. wurde zum Sabbath ein junger Theologe auS B. erwartet, welcher zu den Bewerbern um die Kanzel gekörte und — zum Zwecke der Abhaltung einer Probepredigt — Freitag Mittag mit dem Berliner Dampfzuge eintreffen sollte. Der Gemeindediener wird Seitens des Vorstandes beaustragt, sich nach dem Babnhoft zu verfügen, hier den Candidaten zu erwarten und denselben dann nach dem für ihn bestellten Quartier zu bringen. Die, welche den Gemeinbediener absenden, sind vorsichtig genug, diesem vvn der äußern Gestalt des Herrn DocrorS eine genaue Schilderung zu entwerfen und ibn ganz besonderaus dessen langes, schwarze- Haar und kleine untersetzte Figur aufmerksam zu macken. Der Diener ist ebenso seinerseits weise genug, sich die erbaltenen Winke genau zu merken. Er eilt nach dem Babnbose, wartet eine kleine halbe Stunde; und der Zug ist da. Der Harrende drängt -ch unter.die Menge der angrkommenen Fremden und hat bald seinen Toetor berausgesunven. „Sie sind doch der Herr Dr. X. auS B?" — „Aufzuwanen!" — „Nun, so habe ich den Auftrag. Sie nach dem Hotel N. N. zu führen, wo bereits ein -ogis für Sie bestellt ist." Unser Tbeologe läßt sich von dem Gemeindeviener geduldig nack der Stadt und nach seinem Logis bringen. Hier ' angekommen und von einigen Gemeinremitgliedern freundlich empfangen, kann er sich jedoch nicht enthalten, den Diener zu fragen: „Wie so haben Sie mich aus dem Perron so schnell auS der großen Menge herauSgefunden?" Der Gefragte lächelt und antwortet: „Man batte mir früher schon gesagt, daß der Herr Doctor langes Haar tragen und kein großer Mann seien." Bemerkung. Wenn Herr Lehrer Hause in No. 49. eine „jüdische Sage" erzählt, so irrt e.r sich in dieser Bezeichnung, indem eS vielmehr ein wirkliches Ereigniß auS dem Jahre 1835 (oder' 1836) ist. Dr. Klein in Stolp. <8 «lila (Zurvlle t Anekdoten. (Erzäblt vo» 8. Ä—e.) 1) H ngbahi u. Brlila. In einer Mittelstadt Preußens.. *» seit u eh«ren Jahren ecu sogenannter deutscher R ibbiue angestellt, war dieser eines Sabbath- «tt Ha zbaha (Aufheben der Thorah vom Sckulchan) »ad ein hnflllig inwesender fremder Talmud gelehrter mit der Thorah) beehrt worden. — „(Sr: Freund!" fragte der Rabbi den Krem- Allgemeine Zeitung des Judentbums. Ro. 37. Leitende Artikel: Zur jstdisch-orieuialischru Frage. — Aus der Schweiz. (Schluß.).— Zeiiuwgsuachricbtrn DeutsLlaud: Franks. a. M. jjraaff. a. M.. Hamburg. Preußen: Berli». Lesterreichischcr Kaiserftaat: Wie,, aus Ungarn. Fra»kreich: Paris. Paris. — Litergrische Nachrichten: au« der Altmark. JSSt" d* beziehe» durch jedes Postamt und jede Buchband» lang. Jährlich 3 Thal«, vierteljährig % Thaler. v«ra»t» örtlicher Redacleur: G. Wienhvld. j fknaa »» «1» «aäreuer s »,»»»»«,„ m — vro« ,»« »l«,ander «iede tu Sei»,w