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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 51 (1854) · p. Seite 204

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
51 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 204 (sequence 4)
Language
German
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ber wohl ge Leichensteiner ti will nickt i weitem zngrn — u und oft gerc Auszüge von -'1 ten Starr, iuil derer Gemeinde sie nicht in gutem . Bernehmen sttnien. un' die ihnen daher nichtverabreiche, kommen lass« Mein erj Ire Gan | war nach dem Friedhof dieser klre welche i icht einmal mehr einen „Lehrer'/ bal ten föhnt« *o)« trott e, kenn da lag mir ei» theurer Ber Wandrer--hegeaben^ i er in der Rackbarschäst' gestorben. t teundlich ten Fleck der ganzrw Gegend hatten sie sich zur! luhefiäit auSreseben, eine hohe Mauer auS Steinen um^ab-den IZlatz. ein schönes schwarz angestricheneS unv wo lverschlo seneS Tbor am Eingang, die Gri- >rbnel, rect* großen, schönen, gut erhaltenen ie darben im Leben, aber firr ibre Tvdlen berei en sie.e ne gute Statte ... Der Les> r betrat te dieses kleine' Gemälde freundlich, »ebeuten. als in einem Rabm-n die verfchieeenar ige' Gef iltung der Idee unv^tzes Lebens zu ld doch, de obne B wo bliebe die Idee ebne das Leben, dieses Leben?! — l U m C H 11 f t. Erzäbluu;rn. Gleichnisse», Getauken und Erklaranvoa S«! nskstellen aus dem Midrasch. von Gamlii I Nabban R^'Josckua Stakt unv wirre, aus hasg die^rastlose Häusern. n!o den Kömminden in wecken. A abbi „Akiba! Wr w ner Zbr?" wrmen? -'iei'es fröhnt. unr in w unser Hoi Izomist deßdalb." «rwiederr alle meine herrliche glänzende! Vorgenr denen so « gehl, bet», in . reichen die sich ein t sonnen „Akibä!" iefen glückliche B otschaft und R warten erlisch Gesthäsr g Reich, k in ( A iba eine r — „35$. S d?fUl elird «tawer» in $rfre. . und R:-Eliesar S. Asarjah'S und Akiba kamen einst nach einer großen inen beobachtenden Blick auf das @r» rotte Treiben der Einwohner, auf kerf in den Straßen» wie^ in den utn^ Ueppigken und Wollust überall Erstaunen setzen. Jene singen an zu lächelte. Jene warst» ib« vor: unv Da lachst." — -.Warum wei- ,"; erwiesenen Jene, .jtvir sollen nickt olk, sieb einmal, welchen Lastern eS Glück^stand es sich, besindet, und sy-furchlbar umdüsierr!" — „Eben Jener, ..lache :ch. Dieser Anblick ruft Träume, all mein Hoffen aus eine the in meiner Seele wach! Wenn es dem göttlichen Willen zuwider han- Ltrablen rer göttlichen -Gnade werden die deur Ewigen treu anhangen." — „Du hast'uns getröstet. möge eine Dick bald sreuvigst begrüßen.'" I« i, Antwort. „Und warum?" — . Wenn der Reiche," setzte Jene auS einander, „men Geld verliert, so bar er nock Etwas, wovon er mich bezahlen kann, Hingegen wenn/6,r Arme mein G^d verliert, wovon kann er mich bezahlest?" — „Schön, schon," .mgegnere Jener, „Deine Ohren st:er-j den Deine Frage nicht mehr kören. Merke, wenw^Gotk Weisbe» verlieb den Thoren, sie würden sie in best Häusern der bösen Lust und deS sündhaften Vergnügens enrwickeln und dadurch der Gabe für immer verlustig werden; Gott gibt rahrr lieber Weisheit den Weifen, welch, einen der Absicht des Gebers entsprechenden Gebrauch davon machen; die Frückre zeigen sich in den Sckulhäusern unv in den Sluri.rzimmern. une die Gabe bleibt gesickert." Ein Pater machte «inst mit seinem Sohne eme Seereise und nabm eine bedeutende Summe Geldes mit sick. Als sie ein Schiff bestiegen, wies ihnen der SchrffSmann eine dunkle Stelle in demselben' zum Sitze an. Da muß Etwas dahinter stecken, dachten die Eingeengten, beoback. tnen mehrere .Stunde». hindusck, ein tiefes Schweigen, horchten auf das Gespräch der Schiffsmannschaft, auS wel- .chem sie entnahmen,, daß es hier auf ihr Geld abgesehen sei. ..Weiter im Wasser hinein." hieß es. „werden wck diese Herren von der -Last ibreS Geldes, u>td u»S von ihrer Last befreien." Die Bestürzung der Reisenden war groß. Plötzlich jedoch erbettle ein Lichtstrahl der Klugt keil die trübe Aussicht. Der Barre erkünstelte einest Streit mit seinem Sohne, wobei er in solche Wuth ge» rieth. daß re das Geld in's Wasser warf, und auS war es mit der Lockspeise deS Mordes. AIS sie an ein Land kamen, begab sich der Dater nach einem Orte, wurde gegen den Schiffsleiter klagbar, und stellte an ihn die §01* derung deS Schadenersatzes. Der Richter lud Beide vor die Schranken, dörre die Klage und die Eertheidigunq an, und vreurtbeilre den Berklagten zur Zahlung der Summe, die kre Reisende in's Wasser tzeworsen. „Auf welche Stelle in der Schritt," frug der Verurtbeilte. „gründet sich Ihr Urrheil, Herr Richter? Ich soll Ersatz geben für einen Schaden, den ich nicht angerichtet, der Eigentbümer selbst warf doch sein Vermögen in's Meer!" — „Ich entlehne meine Ansicht," bemerkte der Richter, „aus einem Spruche kes^sraelitischen Königs Schelomoh (Kobelerb Z, 6.): Es giebt eine Zeit für Ausbewcibren, und eine Zeit für Wegwerfen. — Damals war vre Schritt' gerecht, das ^Leben zu erhalten, eben so gerecht ist jetzt der Schritt, daS Geld zu erhalten. Sie müssen es ihnt geben." Eine Matrone ist das, dj« da sieht heir den Weisen, besitzen; — müßte heit den t ncheifen, den?" ) nre rew zwei Mäa irr kowi ie andere arp ist,, wem von Reicken odhr dem 'rüg R. Jose-Bar Ebalaphra: „Was Daniel 2. 21. Er. Gott, gibt Weis, nd Verstand denen, welche Verstand es hier nicht beißen: Gort gibt Weis- und. Verstand denen, wklche keinen ha- ,verte: „Höre ein Gl^ickruß. .Wenn n zu Tir< wovon der eine reich, rer md gingen Dich u«i eine Anleibe an, liefen b iden würdest Du £ eher borgen, dem ilrmen? — „Dem Reichen.^ war die Allgemeine Zeitung de« Judeutbum«. Ro. 36 Leitende Artikel: Aus Palästina. — Gaben für Me Israeliten in Jerusalem. — Au« der Schweiz. — Zeitung«, nachrichte» Deutschland: Franks, a. M.. Bremen. Preußen: Berlin. Berlin. Memel, Slogase». Frankreich: Au« de« üisaß Holland:^er Haag. Abdaukliiugen verschiedenen Jndalt«: tnü jüdisch-autigurnscher Fand in Köln. BST ZuHesiebeu durch jede« Postamt und jede Buchband» luug. Jährlich 3 Tbaler. r-ierieljäbrig */« THaler. BerantwenUchre Sledacteur: G. Wienhold. »o» CiaailriRtt i fcu.tlunMam ßr — C-tutf von Alexander Wiede IN «eip,,-.

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