Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 1 (1853-1854)
- Issue
- 47 (1854)
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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J.tz Bih zurück, langt. .unv Kanv es chm Mutbe we stein an, hängen, to einem bedungener . Rückzug a Aber, o len MaLr TieS beme Werk eine .. . In du ■\ die w oder auch» Hand biet gelang eS zurufeü. hitzige Ä mit rem bei der E tel), -der ler jener schung unseretz m welchem r ward sein Wir. s hier ich frei, n <3 r?abrf h ai bei o Kleimg 21. De St) H» einmal zu des- Monqr -u sich la zu Überfeh t: und schluqr sprach der fen," und mit eignen lt war er in de^ Nähe der TodteSstäkte angelende s!tzte er über die ziemlich hohe Mauer Ziele seines^Ganges. Wohl mochte Reiche der Todten eüvaS unheimlich, zu rannte in der Eile-an manchem Grabdem Gewände an manchem Strauche ihn feine' Geistesgegenwart nicht. An angekömmen, wollte er nun noch den befestigen und dann seinen stegreichen m den Lohn feines Mulches zu ernten, fühlte er fick von einer geheimnißvolalten. Er konnte nicht von der Stelle, besinnungslos zusammenfinken war das 4ick.es. --- - . nde fanden ibn mebrere seiner-Freunde, von einer schlimmen Ahnung erfaßt, Falle eines Begegniffes gleich hilfreiche nen, von Ferne gefolgt waren. Wohl Kunst, ibn wieder in's Leben zurückverfiel in Folge des Schreckens in eine unv mußte fein frevelhaftes Beginnen en. Der Unglücklich« batte in der Haft res StabeS, feinen Tallar (Srbulman« chröhnlichen Bekleidung d«r Talmuvichü» orte,- mit erfaßt, wodurch diese Täun wurde, die ein so tragisches Ende ^Jünglings berbeifübrten. — Per Ort, Atrophie seines MutheS bezeichnen sollte, fetzt auf im den, er blieb mi verlie j Platze Stab ltreren, aus! zurückgsb ken und Äugen ftm einlich r,m igl n zu ärztliche: ein er chnkbeir Leben bü nsenkun.. rer g Zeit ge, orgeruj, Ubvoller e Siege Grat^ hiießen Men d r 'Zuf i kor 1 er eiten Lc 'Hüte l; uw ern Geringer erwürg, n chrn. eir ^nv n. .Si inert, Fürst, nun er Augen 188 ücfe kurze Skizze mit d.eft Worten d, versuche die Gottheit ^nicht!" aus der jüdischen Geschichte. l (xmauuel'Hecht.! - <5rr,i(#niu.) Israels schlafr uni schlu-mmerk nrchr. Portugal konnte-nach deirb«^' schlafen. Er stieg aus seinem Bette «fcit Icke eines Fensters Ein eines Nac r und lehnt rung war Plötzlich fit» er d ei Leute, die-eine Leiche im Haufe die ganze in 4> tut um nichts mg.vor fl nicht jt± an schön, l er Mond glanzend hell' md freundlich, b er eines J^rden absetzlen. Den andern Tag war Ziadt Die Wittes einen Leichnam Bewegung, man hatte Juden gefunden. Es hiandelre sich nun res.- als alle Juden der Umgegend auf n. - Dies Ereizniß kam jzu den Ohren Sofort ließ er einige gelthrte Rabbinen befahl "Ihnen, die Stelle^ Trc 72-> eiVs sir1 Nb njn antworteten: „Sieb, js 'schläft, nicht «sttder Hüter Israels."^ — ,^Neia," ,eS muß heißen: Er.läßt nicht fchla^ zählte er, was er die verfl^sene Nacht gesehen. - Es wurdm hiepa^. die erforderlichen Nachforschungen vorgenommen, die Uebelthäter entdeckt und bestraft. 22. Alles GotteS Fügung. Mn König von England, so erzählt der bN“ray wieS alle Israeliten, die fich'weigerten, Christen zu werden, auS seinem Lande. Mehrere wichen der Gewalt, nahmen die Taufe, meist au« dem Grunde, um daS Vaterland und daS Vermögen nicht zu verlieren. Die Aufrichtigkeit dieser neuen Christen ward jedoch selbst dem König sehr zweifelhaft. ' Um über diesen Punkt zur Klarheit zu kommen, . ließ er am Ufer des Kanals zwei sehr feste Zelle erbauen, am Eingänge deS einen stand in großen Zügen der Name MoseS, an dem des andern: JesuS Christus; hierauf ließ er eine Verordnung ergehen. des Inhalts, daß nunmehr die Zeit der Glaubens- Verfolgung ibr Ende erreicht habe, die Gewissen von nun an frei sein sollten, .daß er aber wünsche, die verschiedenen Bekenner der Religionen zu unterscheiden, demzufolge sollten die Anhänger^de4 jüdischen Glaubens in daS mit Möses bezeichnte Zelt, die dem Christenrhum Huldigenden in vaS andere eintreten. Eine große Anzahl der Israeliten ging in die Falle, sie traten in das Zelt Moses ein und wurden dort sofort getödler. Blume n lese. Auszüge von. Erzählungen. Gleichnissen. Gedanken und Erklär«»- grü von «chriftstellen aus dem Midrasck. Loa Ioserd Siawic< in Posen. Ein Mädchen, welches an einer Quelle stand, Wasser zu schöpfen, bat ich, mir ein-Bischen zu trinken zu geben. „Hier ist welche«' für Sie und für Ihren Esel," lautete das freundliche Anerbieten! Als ich mich zum Weggehen anschickre. sagte ich dem Mädchen dankend: *,Meine Tochter, Du hast Dich so schön benommen, wie Rebekka." — „Ich benahm mich," erwiederte die Auf- -Wärterin, „wie Rebekka, doch Sie benahmen sich nicht so schön, wie Eliesar" (welcher die Gefälligkeit mit Armbändern und Ringen belohnte. 1 B. Mos. 24?T~ „Das Gebet," spricht R. Schmuel S. Nachman'S« „seicht einer Badeanstalt, die nicht zu. jeder Zeit besuichd werden kann, so findet das Gebet nür zuweilen ErhLrung; Buße aber gleicht einem Meere, welches zu jeher Zeit zugänglich ist, so find dem Büßenden die Himmels- Pforten stets geöffnet." R. Anan weist nach, daß auch VaS Gebet (welches in einem gewissen Sinne auch eine Oekehrung ist), auch niemals erfolglos bleibt; so heißt es, 5 B. Mos. 4, .7.: „Wie-der Ewige unser Gott, wenn w.ir ihn anrufen." Allgemriue Zettuug deS JudenthumS. No. 32. j Leitende Artikel: Der Gemeiustnm — Gaben für die .Juden in Palästina. — Tie Naturwissenschaften und der Aberglaube. II. — Zeitungsnachrichten. Deutschland: Frankstirt a. M., Oldenburg Preußen: Berlin, Magdeburg. Oesterreichischer Kaiserstaat: Wien. Wien. Frankreich: Paris. Donaufürsteuthümer: Jassy. Der Orieut: Constantinovel.. — Corarefpoudeuz: Magdeburg. Eine Straßburger Skizübeziehen durch jedes Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Thaler. vierteljährig '/« Thaler. Leradtwortttcher Redakteur: <9- Wieuhvld. Verlavon v a a «„ Llt uer' j v»ck>ba»dlmii> Leipzig. — Druck von Alexander Siede iu Leipzig.