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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 45 (1854) · p. Seite 180

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
45 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 180 (sequence 4)
Language
German
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180 s m Daeine zur Beßa der Man irr mir Eins, »nuten wöhnlick Ar-er ge einen' Api rlaß bec In seinem H^use baue er zwei verschiedene Hemstchsr. nvlung der. Krauen. daS« andere zu der. nt£. Ebenso besaß er ^inen Mantel, jenen Stellen de- Körper-,- wo .ge» affen wird. Diesen warf! bann dem ehrenden Frauenzimmer u^n. damit sic sich nicht iu entbl ^en nötbig batre. (S$!st diese unbigennützige Bebant lung um so bemerkenswe^ther. als man Ansicht baue, em nichtSkostenver Arzt th, und daraus B. die Berechtigung nachwlrs. von dem Berber zur Wier Gesunkbeit nur von > einem soliden mg anzunebmen. der sich berableri läßt. in jenen Seiten d sei auch' lchkS w emeS Ver ivundere derberüell ng. seit e Arzte die' Bebaur \ Lebcns^eflcln^ belehrende Enählu^qcn,Anekdoten. ■^lu dem <rreru. ebn Seche ich eine Menge zu erwerben, r wüßte, zu» tluwen nder'eßt von Nr. M "iert' uat Polvbistor ' wurde^einsl geftag . wic er es angeiangen. so reicher und zugleich so neftr Kenntnisse Er erwiei:rre. v. k er das Wenige. das nächst tci i Umfta Pc zuschrrebc. daß er .sich nie geschäukr. um Beleb ung zu bitten, und ftrner der liege!. die cr beständig beobacht« l, sich mit allen Arten hon Menschen, und baup sächlich üb^r solche Gkgenüändel mu ibnen $u. unterbake i, kic^it ren besonderen Beruf uNd> ibr Ltehlingsstreben begrasen. '77px. ist de« Menrchen eigne Au'gabs i.nichr bloßes e() sein Glück zu gründen und lllnbeil zu meibestet rt aber in rem. wao eci Geist erfreut t; ldi bkil in dem. was sbn a^rregi, beunru- UnrU> e P^Slngst, welche PaH Gewissen, die nessti mw im- Äenschenberzcn; dem veruri ein l nrechr begangen^ ist meist schnell überwungs str mg und unbeugsam. ssbmiegt es sich > mim r mebr. und schweigt geduldig zu den ie es picht Kraft genug besitzt! abzüwenden. 4. Känur (dei Große. 1014—36 r. zcw. Z.^. rer. größte und mächtig te Monarch seiner Zeit. :?ebertschkr von . I- Tänemark. lliorweg m und England, wurde wie ktchr zu! denken, vo i leinen Hoslcuten mit Lobrrkisutzgen überhäuft. waS' ja os bei. der unbedeutendsten und schwächsten Kür sten geschiel k. Als : un eines Tages einige seiner Schmeichler die Bewun >erung t iner @rffr~io we.ir trieben. Paß sie ausriefen: jbw fer-uid :e unmöglich, was er rcojhc, befahl oer König. seit en Wag n dicht in ras Meeresilser zu sabren, als eben de Klutb im Steigen war; und >a daS Waffer beranstsirm e. gebo er idm sich zurückzuzie! -en und feirter Stimme zu geborch n. da er Herr des Meei es wäre. Eine Weile saß r da uiP nabm r:r Miene an, als bb er die Befolgung eines H rrscherwono erwartete: ^>lss aber Pie See immer weiter , orrrang und schon leinsn Wagen ^ii ibren Wogchl zu be pulen ansing, kehne er!um. imd sagte mit ernster Stimme zu seinen Höflingen: „Sehet und merket eS wohl, daß jedes Geschöpf in der Welt, auch ein König, schwach und ohnmächtig ist, und daß Macht allein bei Einem Wesen wohnt, in dessen Händen alle Elemente der Rarur sind, daS zum Meere sprechen kann: biS hierher sollst Du geben uno nickt weiter (Hiob 38. 10), und daS mit einem einzigen Wink die bochsahrenvsten Gedanken menschlichen EbrgeizeS zu vernichten im Stande ist. 5. S.. ein GelehiterHr feine ■ ftnu lebt schlecht behandelte. sprach eines Ta^es mir seinem Freunde Et. aus sehr gefühlvolle Weise von ehelicher Liebe und Treue. „Ter Gaue," sagte er endlich, „ver'sich lieblos gegen seine Gattin, benimmt, verdient, daß min ihm daS Haus über den Kopf anzünde." —. ..Wenn Dü das meinst." erwie» kerre G.. „so boffe ich, daß Dzin HauS versichert ist." Anekdoten. Ein Mann aus kam nach Scrufalem, traf einen Knaben, gab ibm einige Münzen und sagte zu ihm: „Bring unS Dafür Feigen und Weintrauben." — „Schön." sagte rer Knabe. ..Ibr Auftrag ist richtig." — ..Bring unS dafürs Sie werden Etwas für'Ihr Geld ich für meinen Weg baden." — Ein anderer Aunfer beauftragte eine Knaben in Jerusalem. ihm Etwazu kaufen, wovon er essen, übrig lassen und etwas m die Reisetasche legen könne. Der Knabe brachte Salz. „Hieß ick Tick Salz kaufen?" fragte der Fremve verwundernd. „Ick betheurc Ibnen," erwieverte ver Knabe, „daß ich Etwas völlig Ibrem Aufträge gemäß gekauft habe. Don diesem (aus daS Salz deutend) werden Sie essen, übrig lassen und etwas in die Reisetasche legen können." ' Talmudische Spruchwörter,' übertragen von Dr. L. Lewpsoba in Scrrae. pass dew-Trunkeneu. Den Selbstgesunkenen. Ein Tops und viele Koche, welcher Harm! Er bleibt nicht kalt und wird nicht warm. Weisheit, wie Habe Sind nur Glückesgabe. Wirf nur den Srock. rmmer wieder Fällt er auf den Stumps bernierer. Allgemeine Z e i t u u g"drv Iutentbvms. No. 3fr. Leitende Artikel : Aus Palästina — traben für die Juden in Jerusalem. — Eine Archorisme. — Die Naturwissenschaften und der Aberglaube. — Zeitungsnachrichten. Deutschland: aus dem Mrckleaburg'schea. aus Baiern, Ingeubeim. Oesterreicht« scher Kaiserstaal: Wien, Wien. Frankreich: Paris. Schweden: Stockholm Die Schweiz: Eudingen. Nordamerika: Boston. — korresvoudenz: Magdeburg. ^Pariser Skizzeu VW. Jt5“ Za beziehe» durch jedes Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Tbaler. vierteljädrig *'4 Tbaler. Verautwonlicher Rekacteur: G. Wienhvld. Bec^yt prn b m < d r 1 n» r1 in — £rn<f »oo SUjantf r Si«k« in *ntsm.

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