Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 44 (1854) · p. Seite 176

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
44 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 176 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/4908862-5999329-6000642--0282-4909053
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

176 T chP uni ©d s' feit gai ein H5' l fer, noch h rifken, ssend. Leben Pflicht Denkmal uns^ war i an feinen,^inllrlafffnen uu erzogen stch viel«! Belebrung und Unterweisung ^us .denselben Solch' ein Mensch if: eS wohl wprth, daß wir xenaueti kennen, und M- Israeliten ist es so» der Dankbarkeit un« der Selbstachtung, ihm in unserem Herzen zu. errichten, , denn er ge« und fhr den väterlichen Glallben zu wireine Lebensaufgabe. a i m Meinig! eiten aus der jü dischen Geschichte. n?erp 5 al e b i j »3. Dettö war Hof zu B sche Bemeqk etwa diese man wüßt 'fähig.' v er batte der immer er.war — gen Zeit rodbnet?on süs ein un? zeichnete ff b die heftige sequng un jedtoch. plö^l da > ibn a zel tte und toi reen"'tt gei ufen, sch lftttchen sch enunve letz len det Geängf wc rd durch ter sten Ge; »ei gedrückt. De ^sprechen ken .wollte S kva ab las t* mich I die Religio t Kr mken. W re eS > tor >ert die do) peln, u Th lt beba »h zlichstem we tiger steift war the lte, die »er ausgezeichnetsten Nertte de- .17. Iahrhün» il Ö) Boa (5,m a nu e Hecht Derjüdifcke D der Dr. Svlva, der rreaur, jedoch nicht ungen deS Volkes de ocror S b l r a. als ordentlicher Arzt am ohne hümjichc und frhiufen wurde: Nicht weil Arzte das Geringste nachzuweisen gewesen, vielmehr, daß Keinjer größerer Aufopferung ndiger und gewissenhafter sei. alis Dr. Svlva; r einen Fehler, eine» unverzeihlichen Fehler, die Lautbahn zu Amt und Wurden verschloß, üve. unv die religiösen Lorurtheile der damals« tten to tiefe Wurzeln in dem Geiste der Be« Bordeaur geschlagen, vitß Jude und unwürdig sein dasselbe 1 g&lt. Uattt pen Gegnern Svlva's vorzüglich der MaiüuH d'EntraigurS durch Hartnäckigkeit aus,! mit welcher er die Abj|ete* Arztes betrieb. Seine Verfolgung.wurde lich durch ein bösartiges Fieber, unterbrochen, strs Schmer^nSlager Mart, an ihm fortwährend ibn zusehends dem € tabe zuiübrte. VertzebenS Aerzte der Stadt anv Umgegfnd zur Hülfe re Recevte waren olne Erfolg, ihre gemein« Beratbungen 'ruchklol . der Tod des Patienten weidlich. Da entt'chl sß man stch endlich, den tck mit dem Dr. Sv va zu wagen, dessen Rur eten-noch einige Hoffßung einstößler allein diese 'den Gedanken, daß! er vielleicht feinen erbttner nicht ärztlich bebanveln würde, wieder nie- Durch große Geldessummen und durch das jevmöglichen Beistandes der Famtlie des Krart« man endlich den Hr;r;'u gechinnen suchen, r erwiederte: ..Zu atrztlich/m Beistände yeran. biglich die Krankheit; nicht dasl Gluck, nicht noch Privat«Anthchten und Ebarakter' eines nnzig -und allein stnd es s«p« Schmerzen, tch mein Feind, der meine Hülfe wünscht, so Pflicht, die Sorgfalt n feinen Vertrauen r teile der jüdische Dr für ihn nur noch zu per» zu entsprechen." )n der den MarqmS mit größt- Eifer und so viel-» Erfolg, . daß am Ende chen schon der MarzuiS d'EmiraigueS hergeuad nun den Stattarmen Die1'Summa auS- Jylva für seine wui dervolle Knr anzunehmen verweigerte. Aber ein inniges Band der Freundschaft bestand seit.dieser Zeit zwischen dem Kranken und seinem Arzte. AlS es den Anstrengungen der Feinde gelang, Eylva am 6. März 1687 seines Amtes zu entsetzen, auS dem einzigen Grunde, weil er Jude war, kam der berühmte Dr. nach Paris, wo er sich bald große Achtung erwarb und durch vie Bemühung der Familie M d'EntraigueS consultirender A*Zt deS Königs würde^ _14. D i e Kirche und dir Svnagoge. Im 15. Jahrhundert genossen die. Juden von Casti« lien große Achtung, sowohl wegen ihres Wissens und ihres Vermögens, alS auch wegen ibrer Bedeutung für den Handel' und ibrer guten Aufführung. Eine Königin, erst kürzlich aut den Thron EastilienS gekommen, besuchte ei» neS TageS. von ihren ersten Offizieren umgeben, die Hauptgebäude einer Stabt und bewunderte hierbei auch die. Architektur einer Kirche. ..Nur Schade," sagte einer der Hosteute, „baß die Svnagoge an die Kirche stößt." — ' „Warum denn?" fragte die Königin, „giebt dies Veran-. laffung zu Störungen?" „Doch nicht! die kleine Svnj agoge begnügt stch in frtedlicher Weise Die stolze Cathei thrale berühren zu dürfen und Juden und Cbristen verehren ibren Gott in diesen geweihten Plätzen, ohne stch im Geringsten gegenseitig zu stören." — „Nun gut," sprach die Königin, „so möge dies so bleiben, bis die bei- -den Gotteshäuser einst vor Alter zusammenfallen, eö unterstütze eines vag andere, renn die schönste Zierde der Kirchewird diese gegen sic sich stützende Svnagoge fein.'' Talmudische Sprüchwörter, Überträgen von Dr. L. Lewvsobn in Worms. Der wichtigste Traum Läßt Nichtigem. Raum. Daß eine Freud' vollkommen fei, Misch' ihr keine zweite bei In der Stunde der Gefahr Stellt Satan sich als Klager dar. Unter Löwen der Letzte, nicht ist es so klein. Als unter den Füchsen oer Erste zu sein. So klein auch Deine Frau, Neige.Dich zu ihr und vertrau! Allgemeine Zeitung de» Zudentbum». Ro. 29. Leitende Artikel: Der Eonffin im Orient keine Ealami-' rat. sondern eine reichhaltige Quelle oeK Heilin den Händen der Vorsehung. Bon Oe. M. Stern. — Pbilonische Ideen Über Got- Jeiwe&nmfl. Bon Dr. Sein. — Gaben für die Rothleidenden •Au Jerusalem. — Zeitungsnachrichten. Deutschland: Frank« fnn a. M Preußen: SteUj, Berlin. Berlin. Breslau. Oester« reichischer Kaiserstaat: Wien, Kanitz. — <? orresvondenz: Magdeburg. Pariser Skizzen VH. _Zn beziehen dnrch jedes Postamt und jede Buchbanb. lnng. Jährlich 3 Tbaler. vierteljährig *tA THaler. PerantWortticher Redakteur: Gst^ienhold. Berla^ ron S«j»«zLrt»er'jl r»*banWun*.iB ee>»»1g —. £rn<f ety »itfasetr Wiede in *eir»i«.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.