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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 43 (1854) · p. Seite 172

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
43 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 172 (sequence 4)
Language
German
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Klei i e «dl -172 drtf üon E Zacobfon irt Ostrowo. Der weif t -t i 4 t t x. I 'sr: .r »t: »22" *ttm >j$ Todtenbett des BarerS Sreb n die Sohne lief bewegt, Laus hen still, da Infe lispelnd^ Ro<1 der Greis den Mund bewegt fd tct nennet mich il'i" zebne, nur Einen neu«' ich Sovn e^er Eine sei mein Erde —" die S^ele war ewsioh'n. komnzen sie zum.Richter, i will »er Neckte "sein. - allein von feinere Brütern, des r.ichrn Erb's erfreu'«. zu ihnen spuckt fdcr Weife: .Tantel ist rer Red«, Sinn?— r der Torr, weiß daS W-ibre; ^u' seine-n Grabe hin, >cklagt so lange auf B l keutfelden er ein leigt, ll! r E : Hügel, des Näkdfcls Dunkelheiten ck'in klaren Wvrlyit zeigt." ll td sie geh'w jr— dock bleibet Ei »er ill am Ricklerstuhl zurück, it der Sckmack refl Bakers, kancn ' Ä lill er -nickt des E lLobl hat hier Tein Issne Znmm. die ni al den wahren. Si beS' "Glück: H."j gefvrock eiij nmcr schwei t. bn und-Er>en 4ßitr in Dir allein gezeigt!" — 2. 2 a # j .1 6 _m t. i -frWt in fimm freien Srgate. Uni alle El'rcn, sie si»d Tein,. ' .' - We ßl Tu nur stets darnach zu bi ndcln — To r kalfft Tu nur kein Just fein Du bist ein Künstler ^lnd Gelebrr« , M> n wird Dir sckulvAen Lorbeer veih'n, Mn wird Tich schätzt. wirk Tick ehren — Do b darfst Du. nur khin Jude feit. Dt sichst im Kampf 4ttt Löwenmi lhe. Er türmess Städte, nimmst sie ein, C grenzenlos wird man Drr's loh >en, T ck darfst Tu nur ^ein Jude sei i. l ' „ w.dmest Tuck der- . drucktest sie. als^Bstüder Tein.;e werten Dir's mit Liebe lohsiin >ch darfst Tu nur §kein Jude sein. Wobl der , Menschen» 'tv r T i bist ein Meinck jwar |ree sie besser noch, sie-»eben's ein. rlle, B«rl4^ vost L au mgävr f \ Doch wehe Deinen greisen Eltern.'—- Daß sie Dich ließen Jude sein. — ' Du^bist verächtlich ihren Augen, Sie fliehen Dich, denn sie sind rein, Und willst Tu würdig ihrer werden, Leicht ist'S — Du darfst kein Jude fein! . 3. DcS Glaubens Glück. Wenn der Kummer schwer mich drückt — Hoffnungsvoll mein Auge blickt. Zu dem Schöpfer'in die Höbe, Den ich um Erlösung -flehe. Lächelt wieder mir. das Glück —- Schweift nack oben fromm mein Blick, Und im inn'gen Dank.ssagei» Bet' ich: Lehr' ^s -nrich—ertragen! "litt© nicht siol; macht mich mein Glück,.. Und nnch beugt kein MHgefckick,; . Kann man mir auch Alles rauben — 'Niemand raubt mir meinen Glauben. Anekdote, mirgeibeilt von R. in M. Ein reicher polnischer Brennereibesiyer wollte seinen einzigen Sohn, nach der Sitte in diesem Lande, zum L'amdan. wo möglich -gar zum Rabbiner ausbilden lassen. Er batte zu diesem- Zwecke verschiedene Lehrer engagir», sie konnten aber alle dem Jungen, welcher sebr dumm war, nichts beibringen. Der Baker war in großer Verlegenheit unv beinahe entschlossen, seine Liebllngsidee, seinen Sohn einst aus dem rabbinischen Lehrstuhl zu sehen, aufzugeben. Endlich erschien ein weit gepriesener Talmurlebrer. Er wollte einige Proben mir dem Jungen anstelle», und machte dem, Vater die beste Hoffnung. Wer weiß? wie vre Probe auSfallen wird. Der Baler entfernte sich auf einige Stunden. Neugierig nähere er sich bei seiner Nachbausekunfr dem Sludirzimmer, und glaubt da den Äemore mgun zu vernehmen; aber welche Täuschung, er borke den Lcbre; seinem Sobne den badisch (das Tsdlengebel um Eltern) einstudiren. Betroffen stürzte er bineinj rem Lehrer zurmend: ,^Was fällt Euch ein, meinest! Sohne den Kadisch zu lehren, bis jetzt lebe, ich »och. uffd hoffe mit Gottes Hülfe noch länger zu leben." — „Lebt Ihr nur so lange," enrgegnete Jener, ,,wie Euer S^bn den Kadisch nicht gelernt haben wird." — ] Allgemeine Zeitung des Judeuthums. - No. 28. .Leitende Artikel: Gaben für die jüdischen Bewohner Palästinas. — Unser Bibelwerk beendet. — ' Frühzeitiger Protest gPea ein« rorgeschlagene Beschränkung. — Zeitungsnachrichten. Deutschland: Worms. Worms. Magdeburg, Oberschwab«. Ulm. Preußen: auS der Provinz Posen. Lesterreichischer Kaiserstaal: Brodv. — Großbritannien: London. — Korrespondenz: Magdeburg. Pariser Skizzen VI. 2C35“ Ja beziebtll durch jede» Postamt und jede Buchhand« lang. Jährlich 3 Dhaler. vierteljährig */* Thaler. p^rantworlli^er Nedactenr: (5- Wienhold. t’i lSnl'l'4ntUin4 in veirüg — Inut von Ntexanker Siete >>: i'ttriig.

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