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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 42 (1854) · p. Seite 168

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
42 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 168 (sequence 4)
Language
German
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fielen, andere fio»en mit ten Stammen. Intft de ihren Gatten, eckanni. Jabre verheirath ck war apftl. Jonathan war de Laghouat. der . eschicktef e 'Arbeiter, zugleich rin frommer Mann und tüchtiger T DluteS, welchefich Nvömi zu dm Füße i deS' eingeborenen Soldaten geworren. welcher hielt, aber' wede ten die Hanv r, S wilde ^Treuezu versprechen, nur die.Tage, wo sie und verbringt ib'e Zeit, Kind zu besorge« 'und Kaum batte rliooini den Ton einer Trommel blicke erbodetr si nur Bestürzung sich zu schütz:-«. Mine au. welch Fon/ angelegt Verfolgung hat rolvaten ilne Zorsabrei der französischen Kanone den Geister» dei Israelit die geringste E rplosio» oerachtet auch d«r Ärabei. ihren Familien zu den benachbart Opfern batte Noemi Jonathan, >nir welchem sie seit kaum-einen! t nb den. sie liebte wie ihren Äugschönste unter den Israeliten von < lmudist. Bet dem 'Anblick Veden Winden Jonatban'S entfloß, hatte raS St »wert über ihren Gatten erhoben ihre B raue». die Jud bis zitr Lcidensbaft ge> r. den Juden, besonders wegen seiner Furcht vo: der FI Furchr ein etn-l ebvrener Wirkung der Q. erfolgun Ass der Schrecken welches zugleich sorgen seiner G aubensg und qier hiebei hockend. Sckw mud Bald daS i lotttnfcuf: die f yttirende Stimme Moza», welche mit al behal m wollte und . linder in dem 4? die spielenden sitzest, von ihnkn eine - Einer gegeb der 6 lückliche. deren nab« »es Zeit Besitzer,. 'ondern 16s kauernd, folgte sie nachdenklich und traurig den thörichten AuSbruchen ihrer Schwestern und deren Binder. . »AIS die talmudtfche DiScufsion beendet war, mußte ich erzählen und auf vielen Fragen, welche meine Zuhörer von allen Seiten an mich richteten, antworten über die Israeliten Frankreichs, ibre Sitten, ibre Gewerbe, ihren Gotle-vienst u. s. w.. Meine.Antworten-erregten bei den armen Bewohnern der Wüste ein große« Interesse unv Erstaunen und sie begannen große Sympathie für die Fr'anzosetz. zu fühlen. Ich blieb in dem Hause Elijabu's tten. noch ibre Tbränen vermvch- bis .nach dem Mincha-Gebet und zog mich zurück, tief be- Siegers auszuhalten. Jonathan star6 und tzeifAtblick sc tes leblosen Körpers wart Noumi M- -die tirfffc Be zwctstun j. Sie wurde traurig, schweigsam und mischte sich nicht mibr in die Spiele-ihrer Schwestern. Sie gelobte, nie t wiede zu heirakhen, und ein Mal monatlich begießt te sich nir ibrem Kinde auf vaS.Grab ihres Mannes, ^nt ibn zu-beweinen und ibm ein« ewige sie'verläßt ras Haus Elijabu's ich aut den Gottesacker heglebt, nn Wolle zu spinnen,., ihr geliebtes i as 'Alter ihrer Eltern zu [trösten, bre Erzählung beendigt, alS»utan hörte, und in demselben Augenp meine Tnschgenossen, bleich vor Schrecken, und wa fett sich unter die Gallerifn, um Die T ommel zeigte die Erplosion einer -die S< [taten behufs der E.rbauuilg eirziS veit genug vom Haufe Elijahu's. t-m amch mcht i aS Gert igste fürchten zu lassen. Aber die n so furchtsam gemacht, so tapfere auch waren, und der Wrrketdall hatte einen so tirsen Eindruck in n von Laghouat hinterlassen. daß sie in Schrecken setzt. Deshalb dessen Liebe für dte Feuerwaffen nie unv v.em Pferde, als ob diese Fehler rer. Rare mnv nicht ^-te \ wäre. > »rüber war. begab sich Elijahu, der Pai tKrch, der Richter und-der Scelnoffen ist. auf die obere Gallerte, umgeben von seinen Skbnen nrrd egesti'öbne t-,-erklä te er ihnen ein Capitel des Talmis lau er. Stil »ns und vielen Gesiiculationen. wu«re ri4 Dlscümo» allgemein und belebt,'sind durch Discun von E »würfen und Antworten hörte ickdes Talxtnkisten von den Benier Gewalt immer daS legte Wort. Wabt -nr dieser Zeit spielten vi« Weiber se. Ihre Spiele sind sehreinfach: leine Münze versteckt hat. Auf ein en stecket Alle die Haud an ben-Sand und rpxlchea. wüns ^e und t marmun;en der Anwesenden. Ro^mi allein keinen! beil an m ne Münze findet, wird nicht allein hat auch ein Anrecht aus die Glückven Spielen, hinter ihrer Mutter weg! von Allem, waS ich beobachtet batte. Ich nahm mir vor, die einfachen Sitten, so wie das Unglück unsrer armen Brüder der Wüste zur össerulichen Kenntniß zu bringen. Vielleicht sind diese wenigen Zezlen so glücklich, die Aufmerksamkeit begüterter Menschenfreunde zu erregen, um ihrer Roth einwenig Hülfe zu bringen! ( Anfragen und Antworten. 37. 9i. N. in K. senket anonym ein Gedicht ein und bittet unt eine unparteiische Kritik. Run — was die Form beirisst,, so ist das Metrum mebre Male verletzt, und man bat sich sehr barte Apostropbirungen gestattet; -inhaltlich ist Alles sebr gut, aber — nicht-neu. tausendmal schon gesagt; di« Einkleidung mit mythologischen Gestalten, Elto. Adrastea, ist -unjüdisch und nicht mehr geschmackvoll. — Die beiden andern Gerichte sind nickt übel, abrr behandeln schon sehr blusig behandelte Legenden. Der Dichter hat Talent, aber — zur Oeffentlichkeit ist ernoch nicht reit. - 33. S. M. in G. bei L. Jck-bin Geschäftsmann unv stets aüf Reisen, und hält mich das Morgengebet und Tsillin Legen sebr. auf, versäume dadurch mebre Geschäfte und kommt es auch oft vor, daß ich keine Andacht zum Gebet babe, indem es schnell geben, soll, um ich vofi AuderSglaubenven g«stöit werde; kann ich in dessen Stelle nicht ein kleines Geb t verrichten? und nur zu Hause Tsillin legen, wo ick Zieit babe? Ich bitte hierüber dringend um Antwort.; Vor Altem ergreift Antwodtgeber die 'Gelegenheit, ein für allemal zu erklären, daß er sich durchaus nicht berufen filblt, dasjenige religiöse Pfiicktgefübl zu zerstören, das nhch verbanden ist. und wie eS vorbanden ist. Ich gebe . dfm AnfragesteÜer daher, was hierüber ^sach Ebajiui vorschreibt. Zuerst ist es leicht, wenn man frib etwas zu thun httt. ein wenig früher autzusteben, und sein Gebet zu verrichten. .^Zn der Roth aber, wenn man aus Reisen ist. oder man. ist s^nst dringend beschäftigt und^fürchtet. daß mau unterbrochen viird oder.nicht mit Andacht daS Gebet verrichten könne, so bittet man die drei ersten Segenssprücke. -:-2rt und vie drei l tzten' Segenssprüche der 8edem. ksro stehend, und ist genügend;" so beißt es Hilch. -«Vr 110, 1. Allgemeine Zeitung des Jukentbnms. No. 47. . ^andbautem irt wtlchen j. Seitende Artikel : Wer bat «effegt? — Waben für die Dürft *"... tigea in Jerusalem.—Ze.irungsnachrichtett. Deutsckiland: auS Baien», aus Baien», Ulnv Ulm. — Preußen: Berlin, Berlin^Poftn. aus der Provinz Posen. — Oesterreichische,Aaisersiaar: vonder Donau, auS Mähren. — Eorrespondenzi'Magdeburg. Pariser Skizzen V. 3£S“ Z» beziebe» durch jede» Poftaouk und jede Bnchband- Jädrlich 3 Thaler. vierteljährig Fs. Thaler. Berautwörtlicher Redakteur: G. Wievhvld. ftjJii vo» Ba» **är I»ff '» m — Trud von «>.xa»rrr Sitte in

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