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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 25 (1854) · p. Seite 100

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
1 (1853-1854)
Issue
25 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 100 (sequence 4)
Language
German
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100 UH srau Brr hei tr ltt in and erattigr t erbin ► scheni und öffr Dr. trn nur er zu^ dem Änradu« j nurf -grnd bäu^q M»t I 1 in neues t^denSverhältniß glS ter.;u weicher 'Auswahl ich n Literatur' unbekannt bin.! attin. HauSii. da ich mit bre Angabe Wir halten für ein febr ^»ssende- Keangegebenen Zwecke: israelitisches Gebetucd zum Hebrauche bei der häuslichen und nRtchen 6 onesverebrung,' von Rabbinet Kirchenralb liaier. Stuttgart. 1Ü48. Perlag vhn Zu Gub be lg Ginge Beirerkunqeii;u dem Auffa^: Etwas iber die Koruameu der Zsrmeliten. (£. St»>. it. u> 1 : Las He r Rabbiner Schott unter 4 idortselbst bedaß't lan mit dem Namen die Erinnerung an irein bek infames Ereigniß verbinde, ifll früher sebr en. und man hat g. B. ftnabi'n. deren Besch»« ibungSta z auf den Fasttag Hedaljal^ traf, den Namen Gedal ab, eher auf dem Jom kipput, den Namen Iiz sak szu Ennnerunz an die Opferung Hizchak'S) ge gebei; eben« ~ . a-a*‘- ft Ab fear, Pur m, — Gin on D schör wäre wür e. und Nar en böte )em.voi Da sa« lickt ass thei r. so (w-^p 22) We sc hürfl lich n Nam^n beu \t sein. »e> ab r ib Es. gte l tausend voi chi en ist e> 1 Mensch:n die Geleier voti Sch ad n iebtraß «dem Cr »ch.^ser 4e Hill« 4s« Weil . .. wenn die Beschneidung am Fasttag des 9. wl rde-daS Kind Men llchem,'ifnd wenn am - kordechai genannt» sdies ^eniertr schon R. )ur m, -Rechrsgutach^en Tbl.'3. Ho. 8 ) Wie ti, wenn diele Sitte noch in Israel beobachtet für die Feststellung solcher Gedenktage und Meqillat Taanilb einzelne Haltpunkte. —- — tut» Recht gerügten llebelftanke und Mißbrat che, ver Kinde moderne Namen zu geben, der nun einn al allge »ein verbreitet und demnach Gl^rau.ch geworden jji, ba e ich bi,r-auf folgende Art dbzubelt'en ge- PjA. Da ch bier der Beschneidung emrS jeden Knaben stire, und dem Kinde Namen and Segen er. nne-»ich beim Segen den hebräischen Namen ind zugleich den Namen, welchen daS Kind «m FMregif er. erdallen soll (7i72*cn), und der dafw auch geri btlich eil getragen wird, so daß dadurch keine Ikung eint rten kar n. Den Mädchen ertdeile ich. den Ramels an den Sabba h, da die Wöchnerin daS Gotteshaus wieder best cht, eber falls tn dem AuSfegnungSgebese, — Aur diiLe der Eolltsion zwischen jüdischest und bürger> -den Gerichten gegenüber webtüstens vorge l)e. Klein' in Stolp. E^lchniss^. Sagen und Spruche aus )cm Midrasch und Talmud in Prosa. *Uv l»r. 'Wrlrt' m (»»Im. G. Böse e i fl e r. keinen Ort in dem Weitenrastme. der tticht bösen Geistern in sich birgt. Kedem aber von «chl,i/r über das Gtstcht gezogen, damü^er nickt ans,den und beschädigen, könne. Wenn de den. Menschen ersaßt, dann wirft er den sich, steht ihm frei inS Angesicht und fügt zu. vebariw kl, 0. >. , da- Böse verlockend dem Mensche» uabeu, an ist Ge'.egeubeir zur Sünde gegeben;' für Den j« Herz nüd Si»n rei» sich de»ehrt, tsie Verhüllt; iter fällt. we»n »tr dies« Reinheit Verloren, »»d der übt seine Macht auf uns aus. L an l in» Kinder Wette». n-ax inpmsi -2 2 X17: bp« Vx-2'r 772771 -w« Wann werdet ibr meine Kinder genanntwenn ihr meine Lehre annehmet und sie befolget. Zu einem Könige sprach einst sein Sohn: „gieb, 0 Baker, -mlr ein Zeichen,' baß Alles im Lande mich als Deinen Sohn erkenne." — :..Du willst," antwortete der Vater, ..baß Alle wissen, daß Du mein Sodn seiest? So kleide Dich in meinen Purpurmaniel, setze Dir meine Krone aufs Haupt und Alle werben in Dir den Königsfobn erkennen " Also auw spricht Gon zu Israel. ..Jbr wollt als meine Kinder erkannt., werden? so beschäftigt Euch mit nteiner -Lrbre, erfüllet meine Gebote, und Keiner wird eS bezweifeln, daß-Ibr meine Kinder seid." Uebar Hab 8. Wobltbun soll im Stillen geübt »erden. Kobel. 12. 14 heißt es: 22^rx^ rrcr: rrr ra.n 7- 2X 2 - cx.2p~ 2 r- 2L2-2 X'2' ■ , * Was ist ^'bei den Worteu 7^2X27-2^ zu denken? Die Schule res R. Jannai amwoNete darauf: Mit dem „Bö^ sen" sei gemeint, wenn man einem Armen hoffentlich eine Gabe reicht. Denn 9k- Äannai sab einst, wie jemand einem Armen öffentlich ein Geldstück schenkte, und sagte darüber erzürnt^ zu idm: ..eS wäre besser gewesen, wenn Du ihm Nichts gegeben hättest. alS ihn durch di, Gabe zu beschämen. Chag g*- 5*\ ,9. | ' Der Lodn der Heiltgdaltung dersäbbgtbs. Joseph, ver den ehrenvollen Beinamen "22 “ppiia (Ehrer des SabbatbS) trug, ^hatte einen Heiden zun» Nachbar, der sehr reich war. Diesem piiophezeiet« ein Sterndeuter, daß alle seine Besttzldümrr in ^ie Hände des Joseph fallen würden. Er verkaufte darum alle seine Gü, rer und kaufte sich dafür eine Perle. Diess wirkte e^ in einen Turban ein und bestieg dann ein Schiff. Auf dem Meere erhob sich ein gewaltiger Sturm, daS Schiff scheiterte, und der Turban wurde von einem Fische verschlungen. Dieser wurde dann von einem Fischer gefangen und auf den Markt zum Verkauf gebracht. Er war groß und sollte darum tbeuer bezahlt werben. Keiner ^fanv sich, der ihn kaufen wollte. Da sagte man dem FisÄler^er sollte ihn zu Joseph tragen; der würde ihn gewiß zu Lhrfn des SabbakhS kaufen. Gesagt, gelban? Joseph besann sich nicht lange, und als er den Fisch öffnete. fand er die Perle, die er um eigen sehr hoben Preis wieder verkauft,. Sahb. ««9». Wird nst auch nicht «tue Perle dieser Art -«t^Lodu für die Heillgballuug des SabbatbS, so.gewinne» wir doch durch sie für unser Geistesleben Schätze- und Reichthümer. denen ai WeNb-und Bedeutung nichts gleichkommt von'Dem, was die «jede uns bietet. Darum beiliget den Sabdath? Allgemeine Zeitung de» JudeuthumS. Ro. «0. Die Verhältnisse der Juden in Preußen und Oesterreich. — Die Armenpflege. — Zeiruugsuachrtchteu a»S Audolstadr. Anhalt» Dessau. Mainz, Mecklenburg. Posen. Btruban». Berlin, Kalisch. — Literarische Nachrichten au» Görz. — Eorrespondenz ans ftrüfan: Der Religionsunterricht an böheren Schulen. Hannover: Dir neue Schulordnung. — Anzeigen. NB. Zu beziehen durch jedes Postamt und jede Buchbaad« ^ung^ Bevaut»ortllcher Redakteur: S. Wtenholb. -Seeua »0^. »au«,art,er'S BucktzawitU»^ in vetrzis- — Tmi »»» Stresauder Siek« ti: ve,p„g.

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